Kategorie: Satire (Seite 10 von 12)

271. Kalenderblatt 28. 09. 2025

Letzte Woche hatten wir G. Chr. Lichtenberg das Wort zum Sonntag erteilt. Heute soll es an den österreichischen Satiriker Karl Kraus gehen.

„Lichtenberg gräbt tiefer als irgendeiner, aber er kommt nicht wieder hinauf. Er redet unter der Erde. Nur wer selbst tief gräbt, hört ihn.“

„Das Geheimnis des Agitators ist, sich so dumm zu machen wie seine Zuhörer sind, damit sie glauben, sie seien so gescheit wie er.“

„Witzigkeit ist manchmal Witzarmut, die ohne Hemmung sprudelt.“ Anmerkung von Kommissar Zaungast: Böhmermann und Konsorten und all die ‚Comedians‘ sind lebendige Beweise für diese These.

„Warum schreibt mancher? Weil er nicht genug Charakter hat, nicht zu schreiben.“

„Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können – das macht den Journalisten. Die Journalisten sagen: Ohne uns gäb’s keine Kultur! Die Maden sagen: Ohne uns gäb’s keinen Leichnam.“

„Wenn dir etwas gestohlen wurde, geh nicht zur Polizei, die das nicht interessiert, und nicht zum Psychologen, den daran nur das eine interessiert, daß eigentlich du etwas gestohlen hast.“

269. Kalenderblatt 26. 09. 2025

Bei Bosch schlägt es dreizehn! Dreizehntausend Stellen werden eingestampft! Erneut kracht es im Gebälk des als Energiewende titulierten wirtschaftspolitischen Luftschlosses. Es wird nicht das letzte Mal sein. Und irgendwann werden die Balken brechen.

In deutschen Landen schlägt es Mitternacht! Es ist zappenduster! Zwei weitere Zementsäck*innen zur Zementierung einer rot-grünen Diktatur hat das Parlament in die geheiligten Hallen der Justiz gekarrt. Die Feme wirft ihre Schatten bis in die Gegenwart. Eine der Kandidatinnen ist zwar die Graue Maus, aber wie in ‚Fletcher’s kleinem Wirtschaftsbestiarium‘ (ISBN 978-3-903443-45-7) nachzulesen ist, ist eine Graue Maus wenig vertrauenerweckend.

Graue Maus. Ein unscheinbarer, doch keinesfalls zu unterschätzender Nager, der sich den Tarnanstrich des anonymen Graus angelegt hat, um so heimlich und ungestört an den Fundamenten, den Grundfesten seiner Widersacher knabbern zu können. Die Graue Maus möchte gern unerkannt bleiben, weil sie zumeist Böses im Schilde führt. Darum auch liebt sie so sehr die Anonymität ihres Graus. Bei der Grauen Eminenz handelt es sich um ein besonders kapitales Exemplar der Grauen Maus, das im Verein mit der Intrigenspinne die Fäden im Hintergrund zieht.

268. Kalenderblatt 25. 09. 2025

Das linksdrehend rotierende Juristen-Karussell soll am heutigen Donnerstag mit neuem Personal, Inquisitor*innen besetzt werden und dann so richtig Fahrt aufnehmen. Die Parteiergreifung zu Gunsten linksradikaler Gruppierungen soll es richten, dass die unliebsame Opposition endlich kaltgestellt werden kann. Die Feme möchte heute ihr Richtfest feiern. Finden sich in den Reihen der CDU/CSU genug Aufrechte, dies zusammen mit der AFD zu verhindern, oder tauchen auch sie ab in die langen Schatten von Merzens Duckmäusertum?

Neues vom Fußballgott: Der Fußballgott alias Spielvogel hat sich umbenannt in Spielteufel. Näheres über seine teuflischen Pläne demnächst in diesem Kalender.

267. Kalenderblatt 24. 09. 2025

Einschnecken, entspannen, gedulden! Die Servicewelt der Deutschen Bahn. Kommissar Zaungast empfiehlt, eine Bahn-Lotterie ins Leben zu rufen, um der finanziellen Misere der Bahn beizukommen. Dabei wetten die Spielteilnehmer auf Pünktlichkeit bzw. Unpünktlichkeit. Aus dem Tagesfahrplan der Deutschen Bahn wähle man sich zehn Fernzüge aus, die pünktlich ihren Zielbahnhof erreichen. Bei zehn Richtigen bekommt der Tipper eine Million Euro. Das Risiko für die Bahn, die Million auszahlen zu müssen, geht gegen Null. Dann abgestuft weitere Gewinnränge bis etwa zu fünf Richtigen, wo es einen Freifahrtschein im Fernverkehr gibt. In wenigen Jahren wäre die Bahn dann saniert. Nur sollte hin und wieder mal wenigstens einer von zehn Zügen pünktlich sein, sonst bricht auch dieses System schnell zusammen.

Gestern habe ich Folgendes erlebt bei einer Reise mit der Deutschen Bahn von Paderborn nach München. Erste Durchsage am Bahnhof Paderborn: „Der ICE nach München, Abfahrt 10:49, heute 50 Minuten später. Grund ist ein Feuerwehreinsatz auf der Strecke.“ Zweite Durchsage: „Der ICE nach München, Abfahrt 10:49, heute etwa 50 Minuten später, Grund sind Bauarbeiten auf der Strecke.“ Eine weitere Durchsage, von der ich nicht betroffen war: „Der Regionalexpress nach Münster, Abfahrt 10:59, heute 20 Minuten später, Grund ist eine defekte Weiche.“ Der Zug nach München kam dann tatsächlich mit ’nur‘ 50 Minuten Verspätung in Paderborn an. Kurz vor Kassel wurde den staunenden Fahrgästen mitgeteilt, dass der Zug heute nur bis Nürnberg fährt. Zwei Durchsagen am Bahnhof Nürnberg: „Der ICE nach München auf Gleis neun, heute 55 Minuten später, ICE nach Wien heute 70 Minuten später. Grund ist ein Feuerwehreinsatz auf der Strecke.“ Treffender kann man das Chaos in diesem Land kaum beschreiben.

266. Kalenderblatt 23. 09. 2025

Ich sah und hörte gestern in einem Ausschnitt bei NIUS: Himmler, ein Fembote der rot-grünen Weltbeglücker. Er ergoß sich in Jeremiaden über die Kritik an seinem längst obsoleten Sender. Welch ein erbärmlicher Defraudant, ein Drecksfetzen. Und seine Quotenhennen saßen da und begackerten ihn mit Beifall. Andersdenkende aber werden von Himmler und seinen Krautjunkern weggemobbt.

Hierzu passend ein Porträt aus ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘: Der Mobbs. Mops in der veralteten Schreibweise. Ein fieser Zeitgenosse, der eine Hetzjagd der besonderen Art veranstaltet und sein Opfer dabei zu einem Wechsel seiner Stellung, seines Wohnortes oder auch zur totalen Aufgabe, zur bedingungslosen Kapitulation zu treiben sucht. In Extremfällen bis in die Verzweiflungstat eines Suizids. Kläffen, knurren, stänkern, stinken, ans Bein pinkeln, daraus besteht im Wesentlichen das Verhaltensrepertoire der Möbbse. Ein Verhalten, das unter dem sinnigen Begriff mobben zusammengefasst wird.

265. Kalenderblatt 22. 09. 2025

Die Hyänen des ÖRR beheulen ihr ureigenes Halali. Die Sau ist (bald) tot. Und das ist gut so. Schöne Aussichten! Himmler hält auf Tradition und macht seinem Namen alle Ehre. Die Keime seiner bösen Natur mögen tatsächlich im Namen liegen, gemäß den Prinzipien akausaler Zusammenhänge oder der oft beschworenen Serialität. Jedenfalls könnte sein berühmt-berüchtigter Namensvetter mit seinem kleinen Cousin durchaus zufrieden sein. Seine Kolleginnen und Kollegen vom anderen Propagandasender arbeiten ebenfalls auf NS-Wochenschau-Niveau. Es ist höchste Eisenbahn, dass man diesem journalistischen Pöbel die Basis entzieht. Von den Zwangsgebühren weg hinein in die Zwangsjacke (wegen ihrer verkleinerten Amygdala). Mit dem Ausdruck seligen Behagens auf ihren Visagen bejubeln sie die Ermordung ‚Rechtsradikaler‘. Sie sind trunken von Hass und Bosheit. Aber es sind Mäusezähne, mit denen sie am Fundament freiheitlichen Denkens nagen, und es ist Mäusepisse, mit der sie einer jungen Kollegin ans Bein pinkeln. Sie laufen Amob und Amok und jaulen den Mockturtle-Blues in der Monotonie einer Endlosschleife.

262. Kalenderblatt 19. 09. 2025

Aus Zaungasts Fußball-Weisheiten

Nationalhymne. Die Blaskapelle müht sich redlich und gibt ihr Bestes. Einige Spieler geben sich den Anschein, mitzusingen, doch die Bewegungen ihrer Lippen sowie ihr Gesichtsausdruck lassen eher auf ein unterdrücktes Fluchen schließen.

Nationalmannschaft. Ein Konvolut von Spielern unterschiedlichster Vereine, die aber eines gemeinsam haben (die Spieler); sie sind alle deutscher Nationalität oder nicht, das heißt dann eingebürgert.

Motivationskünstler. Sollte in der Regel der Trainer sein, eventuell auch der Spielführer. Aber es gibt nur drei wirkliche Motivationskünstler. Erstens das Geld. Zweitens das Geld. Drittens das Geld.

Flasche leer. Alptraum eines jeden Fußballfans sowie aller Thekenmannschaften, sofern sie nicht Abstinenzler sind. Die Bierflasche ohne ihren Inhalt, das Schreckgespenst der chronisch Durstigen. Ein gewisser Trapper (Fallensteller) mit dem Allerweltsnamen Toni aber füllte, als er noch in Diensten bajuwarischer Spiel- und Trinkkultur stand, die Flasche leer mit neuem Inhalt, die dank Trapper Toni sogar zum geflügelten Wort aufstieg.

Frauenfußball. In seinen Anfangstagen Volksbelustigung, voyeuristisches Spektakel mit Bockwurst, Bier und was sonst noch so alles dazu gehört. Heute Kinderbelustigung, Nachmittagsveranstaltungen mit Schulklassen und ermäßigtem Eintritt sowie Abwesenheit der ‚richtigen‘ Fans.

261. Kalenderblatt 18. 09. 2025

Kommissar Zaungasts boshafte Aphorismen

Da sein Irrsinn sich als nicht therapierbar erwies, überstellte die Irrenanstalt ihn an die Politik.

Man hat ihn verleumdet, den Politiker, indem man ihn der Lauterkeit bezichtigte.

Politiker, die es bis auf die Regierungsbank geschafft haben, sind durch die Bank seelische Krüppel. Sie haben ihre Menschlichkeit dem Dämon der Herrschsucht geopfert.

Wenn der Wähler seine Rede mit ein wenig Ironie würzt, nennen sie es Delegitimierung des Staates oder empfinden es als Majestätsbeleidigung. Wenn sie selber den Wähler delegitimieren, nennen sie es den Kampf gegen Rechts.

Oft genügt es schon, nackt vor den Spiegel zu treten, um den Begriff Menschenwürde mit einem Fragezeichen zu versehen.

Vom Tiger, der einem im Dschungel begegnet, kann man Schonung erhoffen, nicht aber vom ideologisierten Fanatiker, dessen Orientierungsrahmen man infrage stellt.

Friedrich Merz sitzt hinter seiner Brandmauer wie eine tote Fliege im Bernstein.

260. Kalenderblatt 17. 09. 2025

Kommissar Zaungasts Politiker-Portrait: Der Ausmerzer

Schau dich nicht um, der Ausmerzer geht um. So lautet der neue Reim in den Kindertagesstätten. Wo sind der Glaube, das Vertrauen, wo ist die Zuversicht, die Hoffnung in das Wirken der Politiker geblieben? Sie sind weggewischt, getüncht, ausgemerzt, zumindest verwässert mit Wasser aus dem Brunnen der Lüge. Frag nicht warum, der Ausmerzer geht um. Auch Freundschaften und Beziehungen, Kritiker und Oppositionelle merzt er gnadenlos aus. Die Widersacher werden stumm, der Ausmerzer geht um. Wie ein außer Rand und Band geratenes Radiergummi fährt er über getroffene Zusagen und Versprechen und merzt sie aus. Wenn er so weiter macht, hat er das Destruktive des Radiergummis vor dem Konstruktiven des Bleistifts verbraucht. Aber damit steht er ja nicht allein da in der Politik. Man mag sich gar nicht ausdenken, wie am Ende seine Bilanz aussehen wird. Seine Ansichten scheint er zu wechseln wie Reinlichkeitsfanatiker ihre Unterwäsche. Er ist ein Turnaround-Fetischist. Aus innovativ wird schließlich dumm, denn der Asmerzer geht um. Schade, dass er nicht als Chamäleon in diese Welt trat, er wäre eine Zierde für seine Art geworden.

Als Zugabe nun das Chamäleon aus ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘, Wolfgang Hager Verlag, ISBN 978-3-903443-45-7

Ein Wesen von wankelmütigem Charakter und Unentschlossenheit, ein opportunistischer Anpasser. Rasche, abrupte Meinungswechsel zeichnen das Chamäleon aus. Aber es bekennt immerhin Farbe, das muss man ihm lassen.

259. Kalenderblatt 16. 09. 2025

Neues vom Fußballgott

„Ich bin ein Gott, ich mache im Handumdrehen aus einem Schinderassa Bum einen Schinderassa Dumm. Ich bin ein Unglücksrabe!“

Diese Zeilen waren adressiert an den legendären Torschützenkönig und Elfmeterschinder Schinderassa Bum, der die durch seine Schauspielerkunst erschlichenen Elfmeter mit einer Trefferquote von 100% auch selbst verwandelte. Das Stadion tobte, wenn er auf seiner Schindmähre Schinderella mit burlesker Theatralik in die Arena einritt.

Schinderassa Bum hatte das Schreiben schon abgehakt, fast schon vergessen, als er sich den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurechtlegte. Dann sah er auf, um sein Ziel ins Visier zu nehmen und erblickte den Raben, der sich auf der Querlatte des Tores niedergelassen hatte und sein schwarzes Gefieder spreizte, als wolle er den Torschuss damit verhindern. Der Schinder ließ sich dadurch nicht beeindrucken, nahm einen kurzen Anlauf, schoss … und verfehlte das Ziel. Der Ball schraubte sich steil in den Himmel, geriet außerhalb der Reichweite des Flutlichts und ward nicht mehr gesehen. Schinderassa Bum brach flennend am Elfmeterpunkt zusammen und musste von zwei Helfern vom Platz geführt werden. Im Stadion herrschte Totenstille, so dass alle – Zuschauer sowie Spieler – das triumphale Krächzen des Raben vernehmen konnten. Auch Kommissar Zaungast befand sich unter den Zuschauern.

Fortsetzung demnächst auf diesem Kalender.

Neues Thema:

Im Narrengewande der Mainzelmänner, die Zungen schwer belegt mit Lügen, betteln linke Gutmenschen und Tugendbolde um eine Audienz bei seiner Majestät, dem Wahnsinn. Diese aufgeblasenen, lächerlichen, inferioren Trantüt:innen mit ihrem dumm anmaßenden Dünkel versuchen mit geradezu elefantendicker Bissigkeit, die toten Kohlen des Sozialismus neu anzufachen. Sie tun das mit dem Blasebalg ihres Hasses, den sie auch dazu benutzen, politischen Gegnern den Feifel an den Hals zu pusten. Die ungeschriebenen Gesetze der Moral und des Anstands sind längst von den Linksaktivisten außer Kraft gesetzt, nun graben sie dem gesunden Menschenverstand das Wasser ab und lenken es auf die Mühlen ihrer verschrobenen Heilslehre. Die ganze linke Szene (CDU inklusive) befindet sich in einem erbarmenswürdigen Zustand angeknabberter Verunstaltung und reagiert wie ein in die Enge getriebenes Tier auf jede Annäherung. Auch warme Worte und gutes Zureden werden mit Gehässigkeit und letztendlich Gewalt vergolten. Hoffentlich das letzte Rückzugsgefecht eines gehätschelten, doch am Ende gescheiterten ‚woken‘ Popanzes.

An NIUS und Co. möchte ich appellieren: Nennt diese Kreaturen nicht immer ‚Die linken Eliten‘. Das sind keine Eliten, das ist Abschaum! Das einzig Elitäre an solch höllischen Megären wie beispielsweise der roten Heidi ist ihre durch Verblendung hervorgerufene Boshaftigkeit.

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