Kategorie: Erlesener Schwachsinn (Seite 1 von 5)

Blatt 220 Achter August 2026

Fortsetzung der Geschichte vom böhmischen Edlen Böhmermonk und seinem verlorenen Sarg.

Von der Schule aus machte sich Böhmermonk, der böhmische Edelmann aus einem böhmischen Dorf auf den Weg, seinen Sarg zu suchen. Einem zufällig vorbei kommenden Pärchen, sie war eine umgedrehte Neun, er eine gestauchte Acht, klagte er sein Leid. Spontan boten sie ihm ihre Hilfe an. Vollmundig versprachen sie ihm, ihn wieder mit seinem Sarg zu vereinen. Erste Anlaufstelle war die Fahrschule für Attentäter des Mohamed Ben Ibn Ben Selim Ben Ibn Ben Attentatta.

„Ich habe Hunger, ich fühl mich so leer“, sprach der Sarg, „hier bin ich nicht richtig, hier ist ja alles munkepunke! Ich will zu einer vernünftigen Fahrschule!“

Die Wiedervereinigung war nähergerückt.

Blatt 214 Zweiter August 2026

Vorankündigung: Zaungast und der Erlkönig

Wer steckt hinter all den mysteriösen Todesfällen, die die Menschen in der Zentralstadt in Atem halten? Wer ist der geheimnisvolle Bran? Wer sein Kumpan Ellerkonge? Der unheimliche, finstere Erlkönig? Und was hat das alles mit dem Mann im Mond zu tun? Lauter knifflige Fragen für den furchterregenden Kommissar Zaungast, die er aber mit Hilfe vom Kommissar Zufall und der Seherin Futuria Prophetissa hoffentlich rasch einer Antwort überführen wird.

Darum und noch mehr geht es in ‚Zaungast und der Erlkönig‘, einer Kriminalgroteske, die den Leser durch ein Kaleidoskop widersinnigster Ereignisse schickt und vermutlich am Ende ziemlich ratlos zurücklässt. Und die Erzählung ist garantiert glutenfrei! Erscheinungstermin irgendwann im Herbst.

Im Buchhandel lieferbar: Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner, Zaungast und der Kosmokrator, Zaungast ermittelt in der Pattstraße, Zaungast jagt Kaiser auf der Wurst.

Zur Zeit vergriffen: Zaungast und die Klerikiller

Blatt 212 Einunddreißigster Juli 2026

Herr Böhmermonk, der böhmische Edle aus einem böhmischen Dorf las einige Passagen, doch es wurde ihm schnell langweilig, wohingegen die Kinder begierig seinen Worten lauschten. Ein Hupkonzert anlässlich einer Großdemo der antifamiliären Liga der tausend Geschlechter brachte ihm den Führerschein wieder in Erinnerung. So erkundigte er sich beim Schulleiter nach der nächstgelegenen Fahrschule für Attentäter. Der Schulleiter empfahl ihm die Fahrschule Mohamed Ben Ibn Ben Selim Ben Ibn Attentatta und wies ihm den Weg dorthin.Böhmermonk hoffte, dort seinen verlorenen Sarg wiederzutreffen.

Zwei aktuelle Meldungen. Die Gewaltbereitschaft eines Großteils der illegalen Migranten zeigt sich jeden Tag in Ceuna aufs Neue. Nun wird Militär angefordert, weil Tausende junger afrikanischer Männer die Grenzbefestigungen gestürmt haben. Sie alle haben nur ein Ziel: Deutschland.

Die EU und Frau Bas fordern ein Verbot von Rattengift.

Blatt 205 Vierundzwanzigster Juli 2026

Herr Böhmermonk, monk wie monkey, der böhmische Edelmann aus einem böhmischen Dorf hatte sich verlaufen, verirrt. Er war vor einer Grundschule gestrandet, die Kinder hatten gerade Pause und spielten auf dem Schulhof Blinde Kuh nach dem Vorbild der Regierenden, als das Skelett dort auftauchte. Die Lehrer*innen (in diesem besonderen Fall kommen wir leider nicht um das ‚Gendern‘ herum) hielten ihn bzw. das Skelett für eine drag queen und luden ihn ein, den Kindern aus dem Kinderbuch ‚Der pimpernde Grünspecht‘ vorzulesen, das die Kinder auf die geplante Legalisierung pädophiler Praktiken vorbereiten sollte. Autor war der Wirtschafts- und Pädagogik-Experte Habock. „Wo hast du deinen Pimmel?“ fragte ein kleines Mädchen die vermeintliche drag queen. „Ist abgefault“, sagte Herr Böhmermonk, der böhmische Edelmann aus einem böhmischen Dorf.

Fortsetzung folgt demnächst

Blatt 203 Zweiundzwanzigster Juli 2026

Der Fettwanst mit den apoplektischen Froschaugen will nun Porsche-Karossen und Rolex-Uhren Besitzern an den Kragen gehen. Das verkündet er in einer Videobotschaft mit dem Phlegma seiner idiotischen Selbstzufriedenheit.

Das Monster aus dem Jura mit dem Doppelnamen und dem Basiliskenblick gibt ein weiteres Beispiel seiner Menschenverachtung mit einer Äußerung zur Leihmutterschaft.

‚Fahr zur Hölle mit Munkepunke!‘ stand in roten Lettern auf schwarzem Grund auf einem großen Werbebanner, das inmitten eines Schaufensters der Fahrschule Munkepunke prangte. Der Unterrichtsraum der Fahrschule Munkepunke war bis auf den letzten Platz belegt. Es gab drei Plätze dort. Herr Munkepunke schaute nach daußen und sah einen aufrecht gehenden Sarg auf großen Plattfüßen heranwatscheln, der Kurs auf seine Fahrschule nahm. Munkepunke öffnete ihm die Tür. „Wie Sie sehen, sind wir belegt“, sagte er und deutete auf die drei Katafalke mit den drei Mumien. „Ich biete eine Mitfahrgelegenheit zur Hölle im Tausch gegen einen Führerschein“, sagte der Sarg.

Fortsetzung in den nächsten Tagen

Blatt 199 Achtzehnter Juli 2026

Fortsetzung der Geschichte eines böhmischen Edelmannes aus einem böhmischen Dorf.

Das Skelett des böhmischen Edlen Böhmermonk wandte sich also nach links, sein Sarg aber nach rechts. So drifteten sie auseinander, um sich zu finden. Die Bequemlichkeit, um nicht zu sagen Faulheit, die sowohl jedem Toten als auch jedem Totholz zu eigen ist, ließ sie auf die Idee kommen, sich zu motorisieren. Also steuerten beide eine Fahrschule an, um dort den Führerschein zu machen. Dem böhmischen Edlen Böhmermonk, der schon zeitlebens ein Aas gewesen war, war entgangen, dass ihm einige Knochen abhanden gekommen waren. Konnte Böhmermonk überhaupt noch als Aas gelten? Da er nur noch ein Skelett war, das seine Knochen nicht mehr alle beisammen hatte? So wie er zu Lebzeiten seine Tassen nicht mehr alle im Schrank hatte? Wir werden diese philosophische Frage später in dieser Chronik behandeln. Nebenbei bemerkt, auch sein Sarg, in welchem der Holzwurm mümmelte, hatte nicht mehr alle Späne beisammen und verlor immer mehr an Substanz, während er auf seinen hölzernen Füßen durch die Straßen der Stadt watschelte.

Fortsetzung folgt an einem der nächsten Tage

Blatt 197 Sechzehnter Juli 2026

Fortsetzung der Geschichte eines Aases

„Pardon“, sagten die Ratten, „wir fressen kein Aas.“ Da ließ das Aas seine Kiefer klappern wie eine Spanierin ihre Kastagnetten, was bewirkte, dass ein kraftstrotzender Fluch aus diesen Kiefern kam, der die Fetzen von den Knochen fallen ließ. Nun aber schämte sich das Aas Böhmermonk, das noch nie Scham empfunden hatte, seiner Nacktheit und wollte sich wieder in seinen Sarg kleiden. Da die leeren Augenhöhlen nur noch über ein rudimentäres Sehvermögen verfügten, kam es, dass der böhmische Edelmann Böhmermonk aus einem böhmischen Dorf schlackernd in eine Richtung davonklapperte, die entgegengesetzt zu der Richtung lag, die sein Sarg eingeschlagen hatte, dem hölzerne Füße gewachsen waren, so dass er weder Rollen noch Schienen benötigte, um auf Wanderschaft zu gehen. So machten sich beide auf die Suche, um das wieder zusammenzufügen, was zusammengehörte.

Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen

Blatt 196 Fünfzehnter Juli 2026

Ein Erdbeben, dessen Epizentrum genau unter einem Friedhof lag, bewirkte, dass die Erde vorzeitig das ausspie, was wieder zu Staub werden sollte. Gestank ausrülpsend öffnete sich ein alter wurmstichiger Sarg und heraus kletterte ein mit fauligen Fleischresten befetztes Aas. ‚Ach wie sehe ich hässlich aus, mit den Fleischfetzen, die noch an meinem Skelett kleben! Und dieser fürchterliche Gestank!‘ sagte sich das Aas und schämte sich … nicht. Ein Aas kennt weder Ehre noch Scham.

Einmal Kotzbrocken … immer Kotzbrocken, so ist das nun einmal. Denn schon zu Lebzeiten war Herr Böhmermonk, ein böhmischer Adliger aus einem böhmischen Dorf, ein Aas!

Eine Abteilung von Grab zu Grab vagabundierender Aaskäfer patroullierte zu Füßen des Herrn Böhmermonk. „Nagt mich sauber!“ verlangte Böhmermonk. „Pardon, wir sind Vegetarier“, sagten die Aaskäfer. „Scheiße!“ fluchte das Aas und wandte sich an die Maden, die in seinem aasigen Fleisch gemümmelt hatten. „Ihr Würmer“, sagte das Aas, „vollendet nun, was ihr begonnen habt, beeilt euch, nagt mich sauber!“ „Pardon, wir sind satt“, sagten die Maden. Blieben als letzte Hoffnung Böhmermonks nur noch die Ratten?

Fortsetzung folgt

Blatt 195 Vierzehnter Juli 2026

Der alltägliche banale Wahnsinn, der sich zum größten Teil aus der Kloake Berlin speist, hat erst einmal Pause. Reserve hat Ruh! Hoffen wir für immer! Wir wollen die parlamentarische Sommerpause nicht mit banalem, sondern mit exquisitem Schwachsinn füllen, denn dieser Kalender soll ja eine Plattform bieten für Satire, groteske Kriminalfälle und exquisiten Schwachsinn, und letzterer ist ja in diesem Jahr bislang viel zu kurz gekommen. Vergessen wir nicht, das tägliche Maß von einer in einem tieferen Sinn wurzelnden Absurdität ist für die psychische Gesundheit unabdingbar. Jetzt haben wir uns schon länger als geplant mit der Vorrede aufgehalten, also starten wir die projektierte Geschichte am morgigen Mittwoch, sofern nicht die Realsatire wieder ihr hässliches Haupt erhebt und die Pläne über den Haufen schmeißt. Fundgruben an groteskem Schwachsinn bieten die Romane:

‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘ oder ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘

‚Zaungast und der Kosmokrator‘

‚Zaungast jagt Kaiser auf der Wurst‘

‚Zaungast ermittelt in der Pattstraße‘

‚Zaungast und die Klerikiller‘ (momentan nicht im Buchhandel erhältlich)

Blatt 181 Dreißigster Juni 2026

Aller schlechten Dinge sind drei! Erfurt und Ratten zum Ersten (siehe Blatt 178), zum Zweiten (siehe Blatt 180) Erfurt und Ratten zum Dritten.

Er ging den Boulevard entlang gleich einer wandelnden Zigarre. Aufrecht und im Smoking. Rauch waberte aus seinen Nüstern, seinen Ohren, seinem Mund, Hintern und allen Poren. Der aufrechte Gang behagte ihm nicht, wie alles Aufrechte, so sank er in die Gosse und watschelte auf allen Vieren weiter, gleich einer auf der Straße rollenden Dampflokomotive, denn er qualmte nicht nur munter weiter, sondern pfiff auch noch aus dem vorderen und dem hinteren Loch. An einem Gullydeckel stoppte er seinen Hand- und Fußmarsch. „Alles einsteigen! Freie Fahrt nach Erfurt!“ rief er im behördlichen Befehlston. Und da kamen Ratten aus der Kloake gehuscht und krochen ihm in die Taschen. Auf zur nächsten Tour de Farce!

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