Kategorie: Erlesener Schwachsinn (Seite 1 von 3)

Blatt 107 Siebzehnter April 2026

Eine Geschichte aus der Rubrik ‚Erlesener Schwachsinn‘

Die Tränen der Trauernden bedeckten schon bald den Boden, stiegen bis zu den Fußknöcheln und sickerten in die Schuhe. Bald benetzte die Tränenflut auch die Kniekehlen. „Seien wir froh, dass wir es hier mit Tränen und nicht mit Pisse zu tun haben“, sagte einer der Trauernden. Das Meer der Tränen stieg derweil weiter. Bald reichte es den Jüngeren unter den anwesenden Kindern bis zum Hals. Der Tränenfluss musste versiegen, sonst würde es brenzlig werden. „Ein Witz!“ rief jemand, „wer kennt einen lustigen Witz?“ Wittbart gab seinen besten Witz zum Besten:

Hugo, der Waldschrat, stand neben der krummen Kiefer. ‚Der Bach ist gar nicht so weit‘, sagte er sich. Die hässlichen Frauen auf der Murke mampfen mal wieder im grünen Klee. Soll man da nicht fluchen? Tote Soldaten und Spitzmäuse! Widuwitz, der Wuckel, und nicht einen Tropfen. Dabei war es bereits zu spät für den Otter. Vor dem breiten Fenster hingen Zweige.

Da kullerten die Lachtränen aus den Augen der Trauernden und eine Lachflut brach über sie herein. Das Wasser stieg weiter. Die Kinder wurden auf den Arm genommen. Doch das Wasser stieg immer weiter. Wie sollte man die Flut stoppen? „Wir müssen aufhören zu weinen“, sagte einer. „Ein Messer! Wer hat ein Messer?“ „Ich!“ Sie stachen sich gegenseitig die Augen aus.

Ist das wirklich nur Schwachsinn? Oder steckt ein verborgener Sinn dahinter?

Blatt 087 Achtundzwanzigster März 2026

Zur Sache, Schätzchen!

Er bat um ein Stück Zucker, sie gab ihm Saccharin. Sie war eingefleischte Feministin. Er hoffte auf die Glücksache, als er die Ursache nach Wesen und Zweck der Ur-Sache befragte. Die Ursache erwies sich weder als sachkundig noch als sachdienlich und machte kurzerhand die Nebensache zur Chefsache. Die Hauptsache hingegen hatte sich maskiert. Wie üblich. Sie ging im Tarngewand der Tatsache. „Zur Sache, Schätzchen“, sagte sie. „Himmel in der Hose, Hölle unterm Rock, gib mir Zucker!“ sagte er. „Pimmel“, sagte sie. Und in seinem Schatten baumeln und bimmeln die Totenglocken eines linksfaschistisch ausgerichteten Feminismus der von Hodenberg und Co. Er bat um ein Stück Zucker, sie gab ihm Saccharin.

Blatt 065 Sechster März 2026

Ja, es hatte Plopp gemacht und die Brustwarzen der Götzin sprangen von ihren Brüsten und da hatte ER die Pickel im Gesicht. (siehe Blatt 060)

Noch einmal ploppte es, da sprang der Nabel aus ihrem Bauch, eine blassrosane Rose. Wie ein Raketengeschoss mit mehreren Gefechtsköpfen brachte sie im Flug zahlreiche Knospen hervor, die sich als Gürtelrose um seinen Leib legten. Da hatte ER die Gürtelrose rund um seinen Torso.

Der Götze mit den drei Köpfen, fünf Armen und sieben Füßen, aber nur einem Pimmel, warf IHM mit allen drei Köpfen seine Häme entgegen, da hatte ER seine Hämmorhoiden in einem Arschgesicht. Fortsetzung folgt.

In Baden-Württemberg stehen schlaflose Nächte für die Politiker an, aus Sorge um ihre Pfründe. Lügen und leere Versprechungen sollen dafür sorgen, dass sie nicht von den Bürgern per Wahlentscheid von ihren Freßnäpfen vertrieben werden. Das Monopoly der Politiker (siehe Blatt 054) beleuchten wir an einem der nächsten Tage.

Blatt 060 Erster März 2026

Es ist Sonntag, der Tag des Herrn, Frühlingsanfang und ein neuer Krieg tobt. Da mag die Stimme des Zynikers einmal schweigen. Dennoch gilt auch an einem solchen Tag: Unser tägliches Maß an gesundem Nonsens gib uns heute. Kommissar Zaungast lässt bitten:

ER hat den falschen Gott angebetet. Er hatte drei Köpfe, fünf Arme und sieben Füße, aber nur einen Pimmel. Der Gott. Das hat ER nun davon: Pickel im Gesicht, Herpes an den Lippen, Frostbeulen an Händen und Füßen, Gürtelrose rund um den Torso und Hämorrhoiden am Arsch. So was kann kommen, wenn man den falschen Gott anbetet. Es war ein Sankto-Gender-Gott, der sich als Herr fühlte, wenn er in Gestalt einer Herrin auftrat und umgekehrt.

Sie standen sich gegenüber, ER und der Gott, der nur ein Götze war, in Gestalt einer Herrin. Splitterfasernackt, denn Götter tragen keine Kleider. Götzen manchmal. Mit einem Plopp sprangen die Brustwarzen der Götzin von ihren Brüsten und siedelten sich im Gesicht ihres Gegenübers an. Da hatte ER die Pickel.

Fortsetzung folgt

Blatt 058 Siebenundzwanzigster Februar 2026

Jedes menschliche Gesicht hat seine Entsprechung in der Tierwelt. Ein bekannter Naturforscher, dessen Name mir leider entfallen ist, hat das herausgefunden und hieb- und stichfest bewiesen, so wie es noch vor wenigen Stunden als hieb- und stichfest bewiesen galt, dass die AFD gesichert rechtsextremistisch ist. Aber das ist für unser heutiges Thema ohne Belang. Unser Thema heute ist die vergleichende Physiognomie von menschlichen und tierischen Gesichtern. Es gibt beispielsweise erstaunlich viele pferdegesichtige Frauen. Ein Musterbeispiel ist zweifellos – ich beschränke mich hier auf die Initialen, um die Pferde nicht zu verunglimpfen – D.H.

Unter den Männern ist das Eulengesicht überproportional vertreten, wobei hier das Kauzige betont sei, und keinesfalls die den Eulen angedichtete Weisheit. Beispiele gefällig: H.R., J.S., K.L.

Der Schweinskopf kommt bei beiden Geschlechtern vor, ebenso die Rattenfresse. Wie die Sachlage bei den zahlreichen anderen Geschlechtsidentitäten aussieht, dazu müssten erst noch weitere differential-diagnostische Untersuchungen angestellt werden. Was die Entsprechungen auf psycho-hygienischer Ebene angeht, darüber wollen wir Stillschweigen bewahren. Aus Respekt vor den Tieren.

Blatt 050 Neunzehnter Februar 2026

Die Parabel vom Hans-Guck-ins-Glas

Hans-Guck-ins-Glas hatte Durst. Das kam des Öfteren bei ihm vor. Er litt unter chronischem Durst. Gesellschaftlich war er geächtet. Er wurde ausgegrenzt.

Hans-Guck-ins-Glas hatte einen Zwillingsbruder, der nicht ausgegrenzt wurde, ganz im Gegenteil, dieser Zwillingsbruder grenzte aus. Er wurde auch nicht geächtet, er wurde geachtet. Er war jemand, der sich gern im Schattenreich totaler Überwachung aufhielt, der im Dienste des Kontrollstaates stand. Sein Glas war die Lupe oder das Fernglas, je nach Lage und Gelände, um es im militärischen Jargon auszudrücken. Er war also ein Denunziant, ein trusted flagger. So wurde er vom Hans-Guck-ins-Glas zum Hans-Spuck-ins-Glas und endete als Brunnenvergifter.

Der böse Friederich oder Hans-Guck-in-die-Luft hat morgen beim CDU-Parteitag seinen großen Auftritt. Sein Waterloo?

Blatt 046 Fünfzehnter Februar 2026

Halbzeit bei Olympia. Im Schlaf offenbarte sich Kommissar Zaungast eine Vision von den Winterspielen der Zukunft. Spiele, die dem gestiegenen Bedürfnis der Menschen nach Sensationen und Perversionen Rechnung tragen. Der Kommissar träumte von einem Biathlon-Wettbewerb, bei welchem sich Panzerhaubitzen durch die Landschaft pflügen und Menschentrauben ins Visier nehmen. Die Regeln ähnelten denen wie sie beim Kegeln gelten. Der Kommissar träumte von einem Abfahrtslauf auf einer Eispiste mit zigtausenden von Startern. Keine Skiläufer … Rollstuhlfahrer. Die hohe Teilnehmerzahl erwies sich als notwendig, um am Ende noch genug lebende Kandidaten für die Medaillenränge zu haben. Allerdings wurde auch die posthume Medaillenvergabe bei diesen Spielen der Zukunft eingeführt, denn bei der Disziplin Kamikaze-Bob gab es keine Überlebenden. Konnte es keine Überlebenden geben, da die Schlitten über eine Felskante hinweg in einen mehrere hundert Meter tiefen Abgrund stürzten. Kommissar Zaungast träumte vom Skelet(t)on-Wettbewerb, bei welchem abgemagerte, ausmergelte Gestalten mit Heißhunger auf einen Skimarathon geschickt wurden. Der Sieger bekam eine mit Blattgold überzogene, nahrhafte Oblate überreicht, der Zweitplatzierte eine silberne. Der Kommissar träumte vom Harakiri-Skifliegen, ein weiterer Wettbewerb der posthumanen Medaillenübergabe. Die Athleten sprangen nicht vom Schanzentisch, sondern aus 200 Metern Höhe aus Militärtransportern. Damit war die Gier des modernen Menschen nach spektakulären sportlichen Darbietungen noch keinesfalls befriedigt. Höhepunkt und Abschluss der Spiele war eine große Schneeballschlacht mit von Schnee ummantelten Miniaturbomben. Jeder gegen Jeden. Es war ein Gemetzel.

Blatt 042 Elfter Februar 2026

Hilfe, mein Schwein pfeift!

Otto Wetterstrand, Initialen O Weh, war ein Mann, der über ein außerordentliches Talent im Wurstaufschneiden verfügte. Auch das Wursten besorgte er selber. Und selbst die Schweine mästete er in seinen eigenen Zuchtbetrieben heran. Einige dieser Schweine bildete er zu Kampfschweinen aus. Er unterhielt sogar eine richtige Kampfschweinschule.

Otto Epschwein, so der Name eines preisgekrönten Kampfschweins, wurde eines Tages aus heiterer Hölle von einem Dämon verhext und begann erst zu pfeifen und dann sogar zu sprechen. Keine Schweinereien, wie vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Da ein Exorzismus keine Wirkung zeigte, kam Otto Epschwein in die Behandlung Professor Tropfsteins, dessen fortschrittlicher Therapieansatz darin bestand, die Analyse durch die Analüge zu ersetzen. Seine Patienten rekrutierten sich aus den Adelshäusern, den Parlamenten, den Vorstandsetagen, den Redaktionen, den Amtskirchen und von den internationalen Showbühnen, kurz gesagt, aus dem Morast der Dekadenz.

„Hören Sie, es pfeift“, sagte Otto Wetterstrand. – „Ja, aber es verpfeift sich dauernd“, sagte Tropfstein. „Moment, es verpfeift uns, das Epschwein. Das ist ungeheuerlich! Wir müssen es schlachten, ganz koscher natürlich, bloß nicht noch mit einem Bonzenschussgerät auffahren. Jetzt spricht es, was sagt es?“

„Ich heiße Jeffrey, nicht Otto. Geld her, Geld her, oder ich fall um!“

„Ein Umfaller, ein Merzenherz“, diagnostizierte Tropfstein. „Uns bleibt keine Wahl, wir müssen es schlachten!“

Blatt 041 Zehnter Februar 2026

„Daniel, der Würdenträger en miniature, nun, während sein zweites Leben, das Leben neben der Tapete, beginnt, muss er wieder über den Fluss schwimmen.“ (Willy Seidel)

Schwarz ist die Farbe der CDU, auch wenn Schwarz genau genommen gar keine Farbe ist, schwärzer ist der Zustand, den die Partei mittlerweile erreicht hat, noch schwärzer ist die Zukunft, nach der sie sich ausrichtet, am schwärzesten aber ist das Los derer, die in diese Partei noch Vertrauen setzen. Nun wollen sie die Grundrechte abschaffen, diese moralischen Wracks, diese unter roter Flagge rudernden Galeerensklaven. Der Ausmerzer unserer Grundrechte, unserer Verfassung, wird seine ‚Regierung‘ nicht zu einem gedeihlichen Ende führen können. Balzac behauptete, dass die Schmalheit des Hauptes einen Mangel an Geist anzeige. Tatsächlich ist der intellektuelle Gedankenflug dieses Ausmerzers der eines Tieffliegers, weit unter dem Radar der Vernunft. Mit der Wohlbestalltheit seines Oberstübchens steht es nicht zum Besten. Außenpolitisch ist er zum Teppichlatscher geworden, tritt seine Füße auf den roten Teppichen der Heuchelei ab. Ihn mit der roten Karte auszubremsen, statt ihm den Teppich auszurollen wäre besser … für Deutschland und für die Welt.

Sein Generalsekretär galt einmal als Hoffnungsträger, als Fahnenjunker des Konservatismus. Leider ist er nur noch eine leere Flasche, da ist nur noch ein linker Rotz darin, der Bodensatz sozialistischer Idiotie. Und in seine Augen scheint mir ein wahnhafter Ausdruck getreten zu sein. Ein Zombie unter dem Bann linker Voodoo-Hexer und Hexen wie der Mamaloi Prien und dem Papaloi Günther. Ein williger Erfüllungsgehilfe ehrenrühriger Maßnahmen und Geschäfte.

Wer noch zu denken vermag, dem müssen angesichts des desolaten Zustandes der CDU/CSU die Haare zu Berge stehen, dessen Stirn wird tiefe Furchen werfen, dessen Nase wird gerümpft sein, dessen Augen werden sich schließen zu schmalen Schlitzen der Empörung und Wut. Es wird zappenduster in Deutschland.

Glaubt Kommissar Zaungast

Blatt 040 Neunter Februar 2026

Appell an den Daniel in der Mediengrube verbunden mit einem Literatur-Tip: ‚Der Neu Daniel‘ von Willy Seidel.

Kommissar Zaungast bedient sich im Schriftverkehr mit Behörden gern eines geschraubten Stils, den er selbst als ‚Den Achat stelzen‘ bezeichnet. So auch in einem Appell an einen Ministerpräsidenten.

Eure präsidiale Verworfenheit! Eure schmachvollen Anwürfe gegen die Freiheit der geäußerten Meinung nehmen mich Wunder. Was ermaßt Ihr Euch, hochgemut in Wort und Tat gegen die wohlfährige Freiheit der Rede zu plädieren. Eurem hochmögenden Talent, Unzukömmlichkeiten zu generieren, obliegt es, uns alle in Unbill zu entrücken. Die Trefflichkeit Eurer Fehlentscheidungen dünkt mich sonder Fehl und Tadel. All Euer Tun kommt nur den muselmanischen Usurpatoren zupass, statt dafür Sorge zu tragen, dass diese, so uns immer wieder Verdruss bereiten, ehebaldigst Eurer menschelnden Obsorge entzogen werden. Müßig ist es indes, zu hoffen, dass es Euch anheim gegeben wird, der Abgewelktheit Eurer Ungedeihlichkeit beizeiten zu entsagen. Sollte die Erleuchtung Euch wider Erwarten doch noch ankommen, so will ich all mein Streben und Tun in die Schanze werfen, um gemeiniglich mit Euch für das Gedeih unseres Volkes zu wirken.

Kommissar Zaungast

Die Verworfenheit der gesamten CDU wird im nächsten Blatt Thema sein.

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