Blatt 211 Dreißigster Juli 2026

Wie oft schon ist Ihr Kommando Beifuß nicht befolgt worden, wie oft schon haben Sie sich in Bewertung und Einschätzung eines sogenannten Mauerblümchens getäuscht? Wie oft schon haben Sie sich im Paragraphen-Dschungel verirrt, wie oft schon ist Ihnen etwas in die Binsen gegangen? Und wann hat man Ihnen das letzte Mal eine Binsenweisheit kredenzt? Wer hat nicht schon mal in den Zankapfel gebissen, oder Ärger mit dem bösen Stiefmütterchen gehabt? Wer hat nicht schon mal den falschen Abzweig genommen? Und sicher kennen Sie auch jemanden, der im Schatten der Hanebuche Siesta hält und auf hanebüchene Inspirationen wartet.

Eine ausführliche Behandlung dieser Themen, die sich alle um die Pflanzenwelt ranken, findet ihr demnächst in ‚Fletcher’s Wirtschafts- und Polit-Herbarium‘, das im Herbst im Wolfgang Hager Verlag erscheinen wird. Bereits erschienen und auf den Buchmessen Frankfurt und Wien präsentiert: ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘, die zoologische Variante des Polit-Herbariums.

Blatt 210 Neunundzwanzigster Juli 2026

Böse Gedanken eines eingefleischten Zynikers

Wie merkwürdig, dass niemand sich beim Teufel eine andere Lautäußerung als ein Lachen vorstellen kann.

Die Bibel in der einen, das Schwert (eine Waffe) in der anderen Hand. Den Koran in der einen, das Küchenmesser (ein Werkzeug) in der anderen Hand. Wie human und friedliebend sind doch die Muselmänner gegenüber christlichen Herrschaften.

Jede Frau erreicht einmal das Alter, sofern sie nicht eines frühen Todes stirbt, in welchem die einzige Aufmerksamkeit, die man ihr noch erweisen kann, darin besteht, die Augen von ihr abzuwenden.

Herr Merz scheint zu glauben, weder den Bürgern noch seinem eigenen Verstande Rechenschaft schuldig zu sein. Er muss von seinem Piedestal eingebildeter Größe herabsteigen und sich wieder in Demut üben, falls er überhaupt dazu fähig ist.

Blatt 209 Achtundzwanzigster Juli 2026

Drei unglaubliche Vorkommnisse der letzten Tage:

Die Heulsuse Merz erbricht sich bei einer Trauerveranstaltung in linken Floskeln. Ist Merz überhaupt noch zurechnungsfähig? Im psycho-hygienischen Sinne?

Ehrenamtlicher Wahlausschuss in Niedersachsen mit einem grotesken Tribunal, zelebriert von ehrlosen Amtswürsten.

Der Pumpenschwengel in Nachbars (AFD-Wähler) Garten zeigte den Hitler-Gruß. Ein staatstreuer Bürger sah es und informierte umgehend den Verfassungsschutz. Die Bagger fanden weder Leichen noch das vermutete Waffenarsenal.

Blatt 208 Siebenundzwanzigster Juli 2026

Was brachte uns die vergangene Woche für Erkenntnisse? Exekution eines sechsfachen Mörders im Gefängnis, weil er zuviel wusste? Mord an Prinz Reus weil sie ihn im Gefängnis krepieren lassen! Jugendhaft für Abdul Ballout, den Mörder von Berlin. Bewährung für Abdul Ballout, den Mörder von Berlin. Abdul Ballout auf freien Fuß gesetzt durch eine linksversiffte Justiz, trotz mehrfachen Einspruchs seitens der Staatsanwaltschaft.

Exklusive Erkenntnis Kommissar Zaungasts: Um nach oben zu kommen, vögeln sich die Quotenhennen dieses Staates durch alle Nester, ob sie nun von Schwarzdrosseln, Grünfinken oder Rotkehlchen bewohnt sind. Beim Verkehr mit den tabuisierten Blaumeisen legen sie jedoch eine Maske an.

Blatt 207 Sechsundzwanzigster Juli 2026

Als Wort zum Sonntag einige Sätze eines der ersten amerikanischen Vertreter der Weltliteratur. Ich würde ihn sogar über Edgar Allan Poe und Henry James stellen: Nathaniel Hawthorne. Worte mit überdeutlichem aktuellem Bezug.

„Der Regierung fehlte kaum ein Merkmal der Tyrannei, Gesetze wurden gemacht und Steuern eingehoben, ohne dass das Volk seine Zustimmung erteilt hätte; die Rechte des Bürgers wurden verletzt, Rechtsansprüche für ungültig erklärt; Beschränkungen der Pressefreiheit erstickten die Stimme des Widerspruchs. Im Bewusstsein der Gefahr beschlossen die Machthaber, diese durch eine Demonstration der Stärke abzuwenden, ihren Despotismus vielleicht auch durch noch strengere Maßnahmen zu beweisen.“

Diese Beschreibung trifft auch für unsere gegenwärtige Lage zu. Deutschland scheint auf dem direkten Weg in eine linksfaschistische Terrorherrschaft.

Fürchtet Kommissar Zaungast

Blatt 206 Fünfundzwanzigster Juli 2026

Kabinettsumbildung des Friedrich Merz von gestern. Ralph Schuler nannte es ‚den Gipfel der Stümperei‘, Kommissar Zaungast nennt es den gescheiterten Versuch, das Blinde Kuh Spiel und das Bäumchen-Wechsle-Dich-Spiel simultan zu spielen. Ex-Gesundheitsministerin Warken hatte eingestandenermaßen keine Ahnung vom ihr anvertrauten Ressort, hat sich aber eingearbeitet. Nun wird sie abgelöst von jemand, der so wenig Ahnung vom Metier hat wie Frau Warken vor Antritt ihres Jobs. Keine Ahnung zu haben scheint in Deutschland Voraussetzung zu sein, um in ein Ministeramt zu kommen. Die Ergebnisse, welche die deutsche Politik liefert, lassen diese These als plausibel erscheinen.

Bei NIUS schwafelten sie gestern fast eine Stunde über Fußball. Dazu hatten sie einen Spielerberater eingeladen. Von Philosophie war sogar die Rede. Es gibt keine Fußball-Philosophie, es gibt nur Fußball-Banalitäten. Fußball ist nun endgültig zum Spiel der Bekloppten avanciert. Klopp will ‚jeden Stein umdrehen‘. Kann er ja machen, außer ein paar Kellerasseln wird er nichts finden, den Stein der Weisen erst recht nicht. Und der Spielerberater … die gewiefte Laus, die dem unmündigen Affen im Pelz sitzt, um Geld vor allem in die eigene Tasche zu scheffeln.

Blatt 205 Vierundzwanzigster Juli 2026

Herr Böhmermonk, monk wie monkey, der böhmische Edelmann aus einem böhmischen Dorf hatte sich verlaufen, verirrt. Er war vor einer Grundschule gestrandet, die Kinder hatten gerade Pause und spielten auf dem Schulhof Blinde Kuh nach dem Vorbild der Regierenden, als das Skelett dort auftauchte. Die Lehrer*innen (in diesem besonderen Fall kommen wir leider nicht um das ‚Gendern‘ herum) hielten ihn bzw. das Skelett für eine drag queen und luden ihn ein, den Kindern aus dem Kinderbuch ‚Der pimpernde Grünspecht‘ vorzulesen, das die Kinder auf die geplante Legalisierung pädophiler Praktiken vorbereiten sollte. Autor war der Wirtschafts- und Pädagogik-Experte Habock. „Wo hast du deinen Pimmel?“ fragte ein kleines Mädchen die vermeintliche drag queen. „Ist abgefault“, sagte Herr Böhmermonk, der böhmische Edelmann aus einem böhmischen Dorf.

Fortsetzung folgt demnächst

Blatt 204 Dreiundzwanzigster Juli 2026

Die Niedertracht herrscht in Niedersachsen. Und nicht nur das. In das Netz der gegen die AFD gerichteten niedersächsisch niederträchtigen Intrigen hat sich mittlerweile der Wahnsinn eingewoben. Sollte tatsächlich einmal in naher Zukunft ein Rechtsruck die politischen Verhältnisse in Deutschland umkehren, dann verdienten die Jeremiaden des linken Pöbels, selbst wenn er in drastischer Form untergebuttert würde, nichts als Hohn und Spott. Denn es ist dann nur die Saat aufgegangen, die sie selbst gesät haben.

Blatt 203 Zweiundzwanzigster Juli 2026

Der Fettwanst mit den apoplektischen Froschaugen will nun Porsche-Karossen und Rolex-Uhren Besitzern an den Kragen gehen. Das verkündet er in einer Videobotschaft mit dem Phlegma seiner idiotischen Selbstzufriedenheit.

Das Monster aus dem Jura mit dem Doppelnamen und dem Basiliskenblick gibt ein weiteres Beispiel seiner Menschenverachtung mit einer Äußerung zur Leihmutterschaft.

‚Fahr zur Hölle mit Munkepunke!‘ stand in roten Lettern auf schwarzem Grund auf einem großen Werbebanner, das inmitten eines Schaufensters der Fahrschule Munkepunke prangte. Der Unterrichtsraum der Fahrschule Munkepunke war bis auf den letzten Platz belegt. Es gab drei Plätze dort. Herr Munkepunke schaute nach daußen und sah einen aufrecht gehenden Sarg auf großen Plattfüßen heranwatscheln, der Kurs auf seine Fahrschule nahm. Munkepunke öffnete ihm die Tür. „Wie Sie sehen, sind wir belegt“, sagte er und deutete auf die drei Katafalke mit den drei Mumien. „Ich biete eine Mitfahrgelegenheit zur Hölle im Tausch gegen einen Führerschein“, sagte der Sarg.

Fortsetzung in den nächsten Tagen

Blatt 202 Einundzwanzigster Juli 2026

Ein Kanzler voll hoher Bewunderung für sich selbst und unfähig, Kritik zu ertragen, präsentierte sich beim Sommerinterview des ÖRR. Aber auch ein Kanzler voller Verachtung für seine Bürger mit ihrem beschränkten Untertanen-Verstand, die er nicht einmal des Ignorierens für wert hält. Er muss Schimpf und Schande auf sie werfen. Seine arme Krämerseele krümmt sich unter dem Sperrfeuer der Kritik wie ein verbranntes Streichholz. Doch in seinen Zwangsvorstellungen fliegt ihm der Beifall entzückter Untertanen in exaltiertem Überschwang entgegen. Dem Sonnenkanzler, mit seinem Verlangen nach Agonien weltentrückter Anbetung, nach unterwürfigen Kniefällen, nach ekstatischer Verzückung ihn anhimmelnder Seelen. Ein Narzisst im klinischen Sinne. Beim Sommerinterview lief ihm allerlei Unsinn von der Zunge, unflätiger Unsinn. Ob durch Vermittlung seines Hirns oder ohne, das ist hier die Frage.

Morgen besuchen wir die Fahrschule Munkepunke, wo sich ein Sarg mit Klopfkäfern und Coronaviren zum Unterricht anmeldet.

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