Klaftertief spannt sich die Kluft zwischen Christtechnokraten und Sozialtechnokraten. Demokraten sind es schon lange nicht mehr. Sie sind eine durch Hass aneinander gekittete Masse, deren potenziell vielleicht vorhandene Produktivität in schierer Destruktivität verpufft. An Stelle von Konsens herrscht purer Nonsens. Deutschland, der Allerweltshelfer, blutet langsam aus, der Geist versickert in der links-grünen Kloake. Leider befindet sich inzwischen auch die CDU auf der Palliativstation der Politik. Lendenlahme Jungspunde und vorsintflutliche Altknacker geben dort die Richtung vor. Und da taucht wie Phoenix aus der Asche Bernd Prange auf. Als Hoffnung spendender Messias.
Zaungasts Pilzkunde Teil 2. Bischofsmütze
Die Bischofsmütze (Gyromitra infula) nimmt tatsächlich bisweilen die Gestalt einer Mitra an, sie gehört zwar nicht unbedingt zu den am meisten geschätzten Speisepilzen, ist aber genießbar.
Was sich manchmal unter der Mitra kirchlicher Würdenträger verbirgt, ist dagegen nur bedingt genießbar. Das gilt vor allem, seit sie sich in das politische Tagesgeschäft einmischen statt sich um Spiritualität zu kümmern. Von der Vertuschung sexuell motivierter Missetaten ganz zu schweigen.
Alarm am Tegernsee! Zwei blutsaugende, vermutlich aus Preussen kommende Monster verunsichern die dortige Bevölkerung. Dies wurde bereits von zahlreichen Zeugen bestätigt. Der Vampirismus-Experte Doktor van Helsing soll bereits auf dem Weg dorthin sein, um sich des Falles anzunehmen.
Doch der Spuk scheint vielgestaltig. Andere Zeugen berichten nämlich von einem hysterischen Wettunken zweier unidentifizierbarer preussischer Lurche am Ufer des Tegernsees. Einige Vermutungen gehen dahin, dass es sich dabei um zwei aus der Berliner Irrenanstalt entsprungene Wahnsinnige handelt. Nun hofft man am Tegernsee auf die Wiederkehr des Doktor von Gudden.
Der Wahnsinn König Ludwigs des Zweiten hatte wenigstens noch Stil und Grandezza!
Zaungasts Knüttel-Verse
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sind die Dümmsten im ganzen Land?
Das sind die Spiegel-Redakteure, und linke Funk- und Fernseh-Chöre.
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer sind die Dümmsten im ganzen Land?
Das sind die Spiegel-Abonnenten, die Leser der Relotius-Enten.
Ente: Sie fliegt über Polit-Sümpfe, rauscht durch den Blätterwald, segelt über schmutzigen Finanzkanälen und lässt hin und wieder ein Gerücht dabei fallen. Ihr loses Mundwerk beschnattert nahezu jedes Thema und stiftet allenthalben Verwirrung. Mit ihren großen Füßen watschelt sie sicher über das schlüpfrige Börsenparkett und führt dabei naiv gläubige Anleger aufs Glatteis.
Aus ‚Fletcher’s Kleines Wirtschaftsbestiarium‘ (ISBN 978-3-903443-45-7)
Als Wort zum heutigen Sonntag Gedanken von Nicolas Gomez Davila:
„Wenn die Intellektuellen schweigen, besteht die Möglichkeit, dass die Literatur wieder aufersteht.“
„Nicht um die Übereinstimmung unserer Evidenzen, sondern um deren Unterordnung müssen wir uns bemühen.“
„Die Jugend segelt, ohne es zu bemerken, in einem Meer von Konformismus. An jeder sie mitreißenden Welle bemerkt sie nur die kurze Schaumkrone, die sie von den anderen unterscheidet, und nicht die allgemeine Flut, die alle treibt.“
„Das Volk war geistig reich, bevor die Halbgebildeten beschlossen, es zu bilden.“
„Gott wäre nicht Gott, wenn unsere Art, ihn zu erkennen, in Psychologie-Lehrbüchern dargestellt würde.“
„Schwerwiegender als der Tod der Künste ist, dass die Toten nicht schweigen wollen. Magenknurren des Aases.“
„Der absolute Relativismus ist die Wassertaufe des Verstandes.“
Aus Zaungasts Pilzkunde
Kerkeling. Im Lehrbuch der Botanik und im bebilderten Pilzführer sucht man ihn vergeblich. Doch er findet sich anderen Orts in denkbar schlechter Gesellschaft. Unter den falschen Pfifferlingen (Cantharellus tubaeformis), den Schmierlingen (Gomphidius tubaeformis), den Teuerlingen (Cyathus crucibulum) und den Schwindlingen (Marasmius oreades). Ein weiterer Gift- und Spaltpilz also, der nicht mehr alle Lamellen unter der Haube hat.
(Aus ‚Fletcher’s Polit- und Wirtschaftsherbarium) das im Herbst erscheinen wird.)
Wie grimm du auch dreinschaust, Stegner, du kannst die Sonne nicht verfinstern. Oder willst du etwa die Sonnenfinsternis von vorgestern auf deine Kappe nehmen? Wohl kaum. Dafür aber hast du ja den Sozialismus von vorgestern.
Er war der Sohn eines Eierstichs und einer losen Schraubenmutter. Sein Name war Fidel Castro. Heute wäre er hundert Jahre alt geworden. Dann haben wir auch noch den Jahrestag des Mauerbaus. Die alte Mauer ist zerbröselt, die neue Mauer bröselt ebenfalls und mit ihr die Maurerkolonne der CDU.
Ein moralischer Habenichts, ein muffiger Halunke des untergegangenen SED-Regimes macht Karriere in der Gewerkschaft der Polizei, statt im Knast zu landen, und darf hier quasi zum Bürgerkrieg aufrufen. Durch seine Freundschaft zu Nancy Faeser untermauert er noch einmal das Urteil seiner moralischen Entartung! Wie tief soll dieser Staat noch in Schimpf und Schande versinken?
Investitionsschub
Ein Mega-Investitionsschub, der selbst die Dimensionen des Merz’schen Größenwahns sprengt, soll kommen. Von ausländischen Investoren. Ausgerechnet nach Deutschland, dem Land der völlig dysfunktionalen Energiewende. Auf wen hofft Friedrich Merz eigentlich? Auf Dagobert Duck?