Blatt 056 Fünfundzwanzigster Februar 2026

Oben hängt er voll Lametta, unten wird er immer fetter, im Fliegen isser Meester, Hermann heeßt er. (Spottlied auf Hermann Göring aus den 30er Jahren oder Anfang der 40er)

Hermann Göring sammelte Witze, die über ihn gemacht wurden und konnte darüber lachen. So wird es kolportiert.

Die Polizei im schwarz-roten Überwachungsstaat sammelt Witze über Politiker und wandelt sie in Strafanzeigen um, die dann von den ‚Beleidigten‘ unterzeichnet werden und strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen. Welch eine Schmach, welch eine Schande!

Blatt 055 Vierundzwanzigster Februar 2026

Von Olympia zu Monopoly. Gestern hatten wir die Monopolisten vom ÖRR auf dem Kieker. Heute beschäftigen wir uns mit dem Klerus.

Das Monopol der Kirche ist der Handel mit Optionsscheinen auf die ewige Verdammnis, einzulösen im Fegefeuer oder im Höllenfeuer, sofern man nicht genügend Optionsscheine erwirbt, um sich davon loszukaufen. Eindeutig Schutzgelderpressung wie im Falle des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Hier umschreibt man es als ‚Spenden für das Seelenheil‘. Aber das ist nicht das einzige Monopol der Kleriker. Sie verfügen auch über das Monopol der Vergebung der Sünden. Und der oberste Hirte einer der beiden Kirchen reklamiert gar das Monopol der Unfehlbarkeit für sich. Das Monopol des Angsteinflößens muss sich der Klerus allerdings heutzutage mit der Politik teilen. Bewährte Hilfsmittel der Kleriker, Menschen einzuschüchtern, sind die Fanfaren des Jüngsten Gerichts, die, da aus der Mode gekommen, ihren Zweck jedoch immer weniger erfüllen. Das aus Dogmatismus, Heuchelei und Drohkulisse errichtete Gebäude der Kirche wird nun zusehends auch von innen demontiert. Das, was an Stelle dessen aber gerade errichtet wird, ist ein Konstrukt aus linken, grünen und woken Bausteinen, das an Erbärmlichkeit kaum zu übertreffen ist. Gott lebt, Kirche ist obsolet. Hinweg mit der Kirchensteuer, hinweg mit den Zwangsgebühren für den ÖRR!

Blatt 054 Dreiundzwanzigster Februar 2026

Monopoly

Die Galerie der Monopolisten: Der öffentlich rechtliche Rundfunk, die Kirchen, die GEMA, die Kaminkehrer, die Politiker, die Verfassungsrichter. Heute beleuchten wir den öffentlich rechtlichen Rundfunk.

Die vom ÖRR besitzen das Monopol auf legalisierte Schutzgelderpressung. Ein Neo-Himmler verspricht beispielsweise Schutz vor einem Neo-Hitler. Dann versprechen sie Schutz vor Seuchen und Krankeiten wie Xenophobie, Rechtsruck, Rechtsdrall, Rechtslastigkeit und Islamophobie. Sie versprechen Schutz vor Gedankenviren, sind sogar orthopädisch engagiert, indem sie behaupten, vor Fehlhaltungen zu schützen. Sie bedienen sich diverser Hilfsmittel wie sprachpolizeilicher Maßnahmen, betreutem Denken und Lügen. Eine Lizenz zum Lügen hat der ÖRR noch nicht, keine offizielle jedenfalls, aber einen Freibrief, ausgestellt vom linken Parteienkartell. Ein Griff in die KI-Kiste erspart den Redakteuren langwieriges Suchen, einem Schluck aus der Plagiats-Pulle lässt man einfach einen Entschuldigungs-Rülpser folgen. Die Sprache, derer sie sich bedienen ist Genderblödsinn, sind Flickworte mit Sternverbrämungen, ist woke Clownerie.

Die Zahlungsaufforderung der Schutzgelderpresser vom ÖRR geht an jeden Bürger beziehungsweise jeden Haushalt. Der Marktanteil des ÖRR an diesem Zweig des organisierten Verbrechens beträgt also hundert Prozent! Monopolisten eben. Ein Monopolyspiel, bei welchem es immer nur ein und denselben Gewinner gibt. Ein schmutziges Spiel, einer Demokratie unwürdig.

Meint Kommissar Zaungast

Blatt 053 Zweiundzwanzigster Februar 2026

Heute delegiert Kommissar Zaungast das Wort zum Sonntag zum ersten mal in diesem Jahr an einen richtigen Denker: Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) Lichtenberg gräbt tief aber kommt nicht wieder herauf, wer ihn verstehen will, muss selbst tief graben, sagte Karl Kraus sinngemäß. Also holt schon mal den Spaten aus dem Schuppen.

„Was? Die Sache verstehen, wenn man disputieren will? Ich behaupte, daß zu einem Dispute notwendig ist, daß wenigstens einer die Sache nicht versteht, worüber gesprochen wird, und daß in dem sogenannten lebendigen Disput in seiner höchsten Vollkommenheit beide Parteien nichts von der Sache verstehen.“

„Frei? Wie? Vogelfrei vielleicht?“

„Alsdann verfiel er in ein albernes Kleinkünsteln, das Kriterium der Stümper, und bekümmerte sich wie ein Dorffriseur um Härchen und ließ die ganze Perücke in Verwirrung.“

„Man bat jemanden, eine Definition von Gott zu geben: Gott ist, sagt er, eine Kugel, deren Mittelpunkt überall und Oberfläche nirgends ist.“

„Ist es nicht sonderbar, daß man zu den höchsten Ehrenstellen in der Welt ohne Examen gelangt, das man von jedem Stadtphysikus fordert?“

„Ihre körperlichen Reize befanden sich gerade in dem sonderbaren Zeitpunkt, wo sie anfangen, ihre anziehende Kraft mit der abstoßenden zu vertauschen.“

„Was die wahre Freiheit und den wahren Gebrauch derselben am deutlichsten charakterisiert, ist der Mißbrauch derselben.“

Blatt 052 Einundzwanzigster Februar 2026

Kommissar Zaungasts Prognose (siehe Blatt 51) hat sich bewahrheitet. Die Parteitagsdelegierten sind nichts anderes als die Wiederkäuer eines verschimmelten Wortkäses. Statt auf ihren Kandidaten zu pfeifen, haben sie ihre Wähler verpfiffen. Ein Schaumschläger, der den Delegierten den Seifenschaum seiner Neurosen serviert, erhält über 90% Zustimmung. Hat man hier Kosmetik betrieben und die 6 einfach umgedreht? Falls nicht, dann ist der Sarg für diese Partei bereits gezimmert. Die Totengräber und Sargmacher aus den eigenen Reihen aber werden mit stehenden Ovationen bedacht. Die einzige Standhaftigkeit, die der Union noch verblieben ist. Und das neue Traumpaar der CDU heißt Merz und Merkel. Der Kanzler hätschelt den Bremsklotz, den er sich selbst ans Bein gebunden hat, und geifert Invektiven wider die Opposition. Und statt sich um den Zustand der Welt zu kümmern, auf den er keinen Einfluss hat, sollte er besser den Sorgen und Wünschen seiner Bürger Audienz geben.

Und wie schon gestern, noch einmal eine Bemerkung zu NIUS: Was habt ihr denn da in der gestrigen Abendsendung für eine Mumie aus der Mottenkiste der CDU herausgeholt! Und nicht einmal abgestaubt. Nach den ersten Worten dieses Fossils habe ich bereits abgeschaltet.

Blatt 051 Zwanzigster Februar 2026

Ausblick auf den heute beginnenden Parteitag der CDU

CDU-Parteitag in Stuttgart. Trost und Hoffnung wird der Zutritt verwehrt. Statt dessen wird vermutlich Zement angerührt, um den neuen antifaschistischen Schutzwall weiter zu festigen. Der Chef verlangt Bücklinge seitens der Männer und Hofknickse seitens der Frauen. Was aber ist mit Nichtbinären, Gemigendern, Xenogendern et cetera? Ein Redner nach dem anderen wird narzistische Elogen auf sich selbst und seine angefaulte Partei anstimmen. Salbungsvolle Worte werden ihnen zu Diensten stehen, Moralvorstellungen und einst gehegte Überzeugungen werden den Dienst quittieren. Sie werden den Delegierten ihren Unflat aufs Brot schmieren, und diese werden hinein beißen. Und in der ersten Reihe wird eine Frau sitzen, deren Lächeln eher wie ein Dolchstoß wirkt. Das ist die Prognose von Kommissar Zaungast zum CDU-Parteitag.

Heute morgen bei NIUS: Ein kompromittierendes Foto eines jeglicher Menschlichkeit entkleideten Ex-Prinzen wird in Übergröße als Ausstaffierung des Sendestudios verwandt. Das ist Kloaken-Journalismus, das ist Böhmermann und Hayali-Niveau!

Blatt 050 Neunzehnter Februar 2026

Die Parabel vom Hans-Guck-ins-Glas

Hans-Guck-ins-Glas hatte Durst. Das kam des Öfteren bei ihm vor. Er litt unter chronischem Durst. Gesellschaftlich war er geächtet. Er wurde ausgegrenzt.

Hans-Guck-ins-Glas hatte einen Zwillingsbruder, der nicht ausgegrenzt wurde, ganz im Gegenteil, dieser Zwillingsbruder grenzte aus. Er wurde auch nicht geächtet, er wurde geachtet. Er war jemand, der sich gern im Schattenreich totaler Überwachung aufhielt, der im Dienste des Kontrollstaates stand. Sein Glas war die Lupe oder das Fernglas, je nach Lage und Gelände, um es im militärischen Jargon auszudrücken. Er war also ein Denunziant, ein trusted flagger. So wurde er vom Hans-Guck-ins-Glas zum Hans-Spuck-ins-Glas und endete als Brunnenvergifter.

Der böse Friederich oder Hans-Guck-in-die-Luft hat morgen beim CDU-Parteitag seinen großen Auftritt. Sein Waterloo?

Blatt 049 Achtzehner Februar 2026

Neue schadenfrohe Botschaft von der Bahn.

Die Bahnarbeiten an der Strecke Berlin – Hamburg verzögern sich bis auf unbestimmte Zeit. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann nicht gearbeitet werden. Alle reden über das Wetter. Wir nicht. Das war einst ein Werbeslogan der Bahn.

Ein Bild aus eigener Anschauung, gesehen am Bahnhof Geltendorf in Oberbayern. Eine ohne ersichtliche Aufgabe auf Schienen hin und her rollende Baumaschine, ein Zweiwegebagger, neben den Gleisen eine Gruppe von sechs Männern mit Dame. Alle in orangefarbenen oder gelben Schutzwesten. Der Zug nach München Hauptbahnhof hat zwanzig Minuten Verspätung. Das Septett der Eisenbahner steht, auf ihre Werkzeuge gestützt, zwanzig Minuten tatenlos da und palavert. Wie lange sie vorher und wie lange sie nachher da gestanden haben, entzieht sich meiner Kenntnis. München wurde noch am selben Tag erreicht.

Den Aschermittwoch hatten wir schon im letzten Jahr thematisiert.

Blatt 048 Siebzehnter Februar 2026

Kommissar Zaungasts Nachrichtenportal

Seligsprechung des Heiligen Relotius. Seine ko(s)mische Intelligenz (KI) lancierte gestern oder vorgestern einen hanebüchenen Beitrag in das Zentralorgan defätistischer Fehlinformationen (ZDF), der diese Seligsprechung rechtfertigt.

Der Schwarze Peter ist geklont worden. An jeder Ecke steht er, der Schwarze Peter. Er könnte eine neue Stadtbilddebatte auslösen. Aber das Klonen war unausweichlich geworden. Einer allein schafft es nicht mehr, für all den alltäglichen Wahnsinn verantwortlich zu sein.

Sie schreien nach Datenschutz für Gewalttäter und filzen die Wohnungen derer, die nicht ihrer Meinung sind.

Die Postenschieberei wird zur Possenreiterei. Die King Beil Dynastie inthronisiert eine neue Prinzessin. Der Bürger als Steuerzahler backt den Kuchen und wird mit Krümeln abgespeist. Den Kuchen aber teilen sich Parteien und Gewerkschaften unter sich auf in erbittertem Streit um die dicksten und nahrhaftesten Brocken. Sollen sie doch an ihrer Gier und den dicken Brocken ersticken. Meint Kommissar Zaungast.

Ein Gespenst, das mit seinem Spuk die Geister der CDU-Leute heimsucht, hat seine Materialisation auf dem CDU-Parteitag angesagt. Die bereits totgesagte Henne, die all die faulen Eier gelegt hat, die nun ausgebrütet werden, breitet ihre Schwingen erneut zur großen Flatter.

Blatt 047 Sechzehnter Februar 2026

Heute, am sechzehnten Februar feiern die Karnevalisten ihren Rosenmontag. Speziell entlang des Rheins. Doch nach dem Regierungssitz hat sich die wirkliche närrische Hochburg längst vom Rhein an die Spree verlagert. Die dortigen Narren scheinen jedenfalls einen immerwährenden Fasching zu zelebrieren. Närrisch, zänkisch, kindisch, diktatorisch.

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