Fortsetzung der Geschichte eines böhmischen Edelmannes aus einem böhmischen Dorf.
Das Skelett des böhmischen Edlen Böhmermonk wandte sich also nach links, sein Sarg aber nach rechts. So drifteten sie auseinander, um sich zu finden. Die Bequemlichkeit, um nicht zu sagen Faulheit, die sowohl jedem Toten als auch jedem Totholz zu eigen ist, ließ sie auf die Idee kommen, sich zu motorisieren. Also steuerten beide eine Fahrschule an, um dort den Führerschein zu machen. Dem böhmischen Edlen Böhmermonk, der schon zeitlebens ein Aas gewesen war, war entgangen, dass ihm einige Knochen abhanden gekommen waren. Konnte Böhmermonk überhaupt noch als Aas gelten? Da er nur noch ein Skelett war, das seine Knochen nicht mehr alle beisammen hatte? So wie er zu Lebzeiten seine Tassen nicht mehr alle im Schrank hatte? Wir werden diese philosophische Frage später in dieser Chronik behandeln. Nebenbei bemerkt, auch sein Sarg, in welchem der Holzwurm mümmelte, hatte nicht mehr alle Späne beisammen und verlor immer mehr an Substanz, während er auf seinen hölzernen Füßen durch die Straßen der Stadt watschelte.
Fortsetzung folgt an einem der nächsten Tage