Blatt 081 Zweiundzwanzigster März 2026

Wahltag in Rheinland-Pfalz. Die Bürger haben die Qual der Wahl. Schweitzer oder Schnieder, Dick oder Doof, Pest oder Cholera, Klingbeil oder Merz, Bouvard ou Pecuchet. Für diejenigen, die in der französischen Literatur nicht so bewandert sind, abgesehen vom Marquis de Sade natürlich: Bouvard et Pecuchet, ein unvollendet gebliebener Roman Flauberts, Flauberts geniale Studie über die menschliche Dummheit.

Andere Bewerber als die zwei oben erwähnten sind dank der Schwarmidiotie der Masse chancenlos. Darauf lasst uns singen (zur Melodie ‚Ein Jäger aus Kurpfalz‘: Ein Schweitzer aus der Pfalz regieret nun in Rheinland-Pfalz und schießt die Böck daher, so wie es ihm gefällt. Halli Hallo, ja schäbig ist die Politik wohl hier und in der Welt, so wie es euch gefällt.

Eventuell muss der Schweitzer in unserem Liedchen in einigen Stunden gegen einen Schnieder ausgetauscht werden.

Blatt 080 Einundzwanzigster März 2026

Die Ratten haben den Sack zernagt, in den die Regierung unsere Steuergelder stopft. Der Wind weht von links, und so flattern sie dahin, die Steuermilliarden. Und was macht oder plant die Regierung? Schulden anhäufen, Steuern erhöhen, Renten kürzen. Und lügen, dass sich die Balken biegen. Und diese Balken werden auch bei der morgigen Rheinland-Pfalz-Wahl nicht brechen. Erstaunlich genug. Aber der intellektuelle Horizont der Wähler reicht nur so weit, bis der letzte Gong der Tagesschau oder des Heute-Journals verklungen ist.

Fernandes und Ulmen, zwei linke Vögel, deren Namen ich gestern zum ersten Mal hörte, zelebrieren ihre Vogelhochzeit nach Schmutzfinkenart. Trauzeuge oder Hochzeitsbitter ist wohl ein gewisser Stuckrad-Barre. Und bitter endete es auch. Im typisch ätzend Salpetrigen der verlogenen linken Blase. Muss man über dieses Fickerallala einer lächerlichen Vogelhochzeit berichten? Nein! NIUS hat es in epischer Breite ausgewalzt.

Blatt 079 Zwanzigster März 2026

Die Leipziger Buchmesse hat ihre Pforten nun geöffnet. Verwirrte Köpfe mit verworrenem Zeug darin geben sich dort ein Stelldichein. Vom Geschmack der Masse nach oben gespülte Bestseller-Autoren und verkannte, oder von der Literaturkritik überhaupt nicht wahrgenommene Talente. In den Gängen und Fluren der Ausstellungshallen: Literaturagenten auf der Suche nach der geistreichen Null. Zwischen den Buchdeckeln mit prominenten Konterfeis verbergen sich Ghostwriter und Plagiatoren. Die Verpackung und das Etikett bestimmen den Wert eines Buches, der Inhalt muss einfach sein, leicht verdaulich, der neudeutschen Lesekompetenz angepasst. Und links natürlich und bunt, queer, woke … die Einfalt der Vielfalt. Die gleiche Käseglocke, die Goebbels einst über den Literaturbetrieb gestülpt hat, die sehen wir heute wieder. Und über allem hängt der Schatten der KI, das Grabtuch des Geistes.

Etwas Kurioses am Rande: Gestern ging ein Schreiben von ARD ZDF Deutschlandradio ein. Kommissar Zaungast soll den Rundfunkbeitrag zahlen. Dies ist jetzt allerdings Realsatire.

‚Zaungasts satirische Chronik 2025‘ findet man nicht auf der Leipziger Buchmesse, aber im Internet-Buchhandel und im stationären Buchhandel.

Zaungast bei X unter Zaungast44

Blatt 078 Neunzehnter März 2026

Zaungarstige Gedanken

Er hockt tief im Dschungel auf seinem Stammbaum und sieht voller Scham, Enttäuschung und Grausen auf seine aufrecht gehenden Nachfahren herab. Anders herum verleugnen auch wir unsere Herkunft und führen statt des Affen den Adler oder den Löwen in unseren Familienwappen.

Drei Stufen des Abstiegs: Stadtviertel – Elendsviertel – Regierungsviertel

Derjenige, der Dankbarkeit erwartet, stellt eine Rückforderung für etwas, was er einstmals verschenkt hat. Er besitzt somit das Gemüt eines Pfandleihers. Im Grunde bezieht sich doch die gewöhnliche, gemeinmenschliche Form der Dankbarkeit mehr auf das Kommende und nicht so sehr auf das Vergangene.

Im politischen und medialen Betrieb die Annäherung an die Perfektion: Es läuft alles wie geschmiert.

Jeder Moralist muss früher oder später vor der Realität menschlicher Abgründe kapitulieren.

Die Motivation, mit der ein Politiker einen Doktorgrad erwirbt, ist die Nämliche, mit welcher ein Zwerg sich Schuhe mit Plateausohlen zulegt.

Das Gros der Bücher ist weniger belehrend als verdummend. Das gilt in besonderem Maße für die sogenannten Bestseller. Da könnte man als erfolgloser Autor schon größenwahnsinnig werden.

Zaungasts satirische Chronik 2025 nun überall im Buchhandel erhältlich!

Blatt 077 Achtzehnter März 2026

Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln beziffert ihn auf 86%, das ifo-Institut gar auf 95%, den Anteil am ‚Sondervermögen‘, der nicht in die versprochenen Investitionen geflossen ist. Aber in welchen dubiosen Kanälen ist das Geld versickert? Ging das alles in die Unterhaltung jener schmutzigen Latrinen, die sich NGOs nennen? Oder ging es in die trojanische Pferdezucht? Oder ging es in neue Dumm-Dumm-Geschosse gegen ‚Rechts‘?

Den senilen Senioren, die sich nach wie vor zur CDU/CSU bekennen, muss man mittlerweile jeglichen Verstand absprechen. Ihre Gehirne scheinen mumifiziert oder petrifiziert.

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Blatt 076 Siebzehnter März 2026

Politisches Sittengemälde nach den Brüdern Goncourt

Die Brüder Edmond und Jules de Goncourt berichten in ihren Tagebüchern von Männern aus den Reihen der Reichen und Mächtigen, die Kalbslunge kochen, um daraus weibliche Brüste zu modellieren, die sie dann befummeln und besabbern können. Man muss nur Acht geben, dass diese Elaborate nicht von der Katze gefressen werden. Des Weiteren berichten die Goncourts, wie die Duverger, eine Edelnutte, von einem Herrn der höheren Gesellschaft gevögelt wird. Zwei Lakaien, ein Arzt und ein großer Neufundländer assistieren dem hohen Herrn dabei. Der Arzt überwacht dabei die Pulsfrequenz, der Neufundländer muss die Duverger bespringen, was den hohen Herrn erregt, so dass sein Schwanz steif wird, an dem die Duverger dann lutscht. Die Lakaien müssen die Zunge des Herrn mittels einer vergoldeten Zuckerzange wieder zurück in den Mund schieben. „Die Zunge ragt immer vor, sein Schwanz nie“, sagte die Duverger. Auch Päderasten und Lesben trieben es miteinander. Suzanne Lagier, eine Schauspielerin sagte: „Ihre Nase ist bei meiner Möse in Pension.“ Die anderen 75 Geschlechter spielten wohl damals keine Rolle.

Ja, so ging es zu im Paris des neunzehnten Jahrhunderts. So waren die Sitten auch schon im alten Rom. Und so werden sie wohl auch heute noch sein … in Washington, in Moskau, in Brüssel, in Berlin … Eins, zwei, drei, vier Epstein …

Zaungasts satirische Chronik 2025 nun als Buch erhältlich im Internet und im stationären Buchhandel. ISBN 3-903443-61-1

Blatt 075 Sechzehnter März 2026

Zweites Geständnis. An die großartigen, rechtschaffenen, neunmalklugen Behörden dieses großartigen Landes, des besten Deutschlands aller Zeiten.

Ich gestehe, dass ich vier Leichen im Garten vergraben habe, allerdings so tief, dass es einen Großbagger braucht, diese wieder ans Tageslicht zu befördern. Ich halte einen Ameisenbär in meinem Garten und bezichtige mich der Delegitimierung des Ameisenstaates. Politiker habe ich reihenweise beleidigt, indem ich ihnen unterstellte, sie seien ehrbar und anständig. Im Innern meines Klaviers, versteckt in schmale Ritzen, finden sich belastende Dokumente. Es benötigt allerdings Spezialwerkzeug, um das Klavier komplett auseinander zu nehmen. Das Instrument ist überdies nach einem speziellen System v e r -stimmt, dem ein Code inhärent ist, den Sie aber selbst knacken müssen. Auch das Skelett im Wandschrank sollten Sie selbst finden. Ich will Ihnen ja den Spaß am Schnüffeln nicht vermiesen.

In meinem Kopf reifen Pläne für unzählige Verbrechen heran. Sie benötigen aber eine Knochensäge, um da heranzukommen. Und sollten die Kinder in diesem Jahr keine Ostereier finden, so habe ich den Osterhasen im nächstbesten Osterfeuer geröstet. Warum soll immer nur Allah mit Märtyrern beglückt werden?

fragt sich Kommissar Zaungast

Der Kalender bzw. die Chronik von 2025 ist nun als Buch erhältlich ‚Zaungasts satirische Chronik 2025‘ bei Amazon im Internet-Buchhandel oder im stationären Buchhandel.

Blatt 074 Fünfzehnter März 2026

„She mesmerizes every mother’s son; when she smiles, beefsteaks become well done; she makes grandpa feel like he’s twenty-one. The girl can’t help it, she was born to please.“ (Richard Penniman alias Little Richard)

Erstes Geständnis! An die sehr ehrenwerten Sittenwächter und Tugendbolde dieses großartigen Landes, des besten Deutschlands aller Zeiten. In tiefster Demut und Zerknrischung bekenne ich meine ungeheuerlichen Verfehlungen.

Was war Manuel Hagels Eva mit den rehbraunen Augen doch ein Mauerblümchen gegen meine Lolita. Dreizehn Jahre jung. Samtene Augensterne wie die einer Prinzessin aus tausendundeiner Nacht, die eine Verlockung ausstrahlten, eine Verheißung, die das Blut in den Adern dem Siedepunkt nahe brachten. Eine daunenweiche, duftende Haut, deren Anblick allein die Vorstellung einer glühendheißen Liebkosung auslöste. Eine knospende Rose von verheißungsvollem Liebreiz und jugendlicher Frische. Eine in Menschenhaut gekleidete Göttin der Fruchtbarkeit. Ja, man sollte sich zu seinem Sexismus bekennen.

Werde ich nun auch von den scheinheiligen Tugendbolden begeifert und angeprangert werden? Wann kommt die Hausdurchsuchung, so dass Kommissar Zaungast endlich mal in das Rampenlicht öffentlicher Wahrnehmung treten kann?

Zaungasts satirische Chronik 2025 nun erhältlich, z. B. bei Amazon

Blatt 073 Vierzehnter März 2026

„Wer hat aus meinem Näpfchen gefressen? Wer hat auf meinem Töpfchen gesessen? I-Gitt-I-Gitt, ein Rechtspopo…list!“ Reaktion linker Idioten aus dem Thalia-Theater. Das hat man nun davon, wenn Freitag der dreizehnte auf einen Freitag fällt.

Streifzüge durch die Berliner Fauna

Skurrile Mutanten und Kuriositäten begegnen einem dort auf Schritt und Tritt. Beispielsweise der Sauerländer Auerhahn, der die auf faules Holz klopfenden Grünspechte anbalzt, manchmal auch ein Rotkehlchen. Oder der Antifa-Straßenköter Kingbell, dessen einförmiges hohles und aggressives Gebell die Angsthasen von der CDU verschreckt. Oder Tritt Ihn, das Plenarsaalungeheuer, ein Grüngötze und Halbaffe mit einem versteinerten, harten Gipsgesicht. Nicht zu vergessen das aus der Quote geschlüpfte Schnepfengeschwader, das nun in der politischen Landschaft umherflattert, um Orte zu finden, wo sie ihre faulen Eier ablegen können. Die haben schon genug Unheil angerichtet, trotzdem werden sie der Erzkanzlerin und Miss Europa posthum vermutlich ein Mausoleum errichten.

Als Buch im Buchhandel erhältlich: Zaungasts Kalender (Jahreschronik) 2025. ISBN 3-903443-61-1

Blatt 072 Dreizehnter März 2026

Freitag, der dreizehnte Merz 2026! Zaungasts Gedanken zum Freitag, den Dreizehnten.

Finsterster Aberglaube ist nicht und war auch niemals tot. Er hat sich nur andere Götzen gesucht.

Wenn alle Stricke reißen, dann kannst du dir einen Strick kaufen.

In der Lostrommel befinden sich weit weniger Nieten als in der Wahlurne.

Lügen sind das Schmiermittel für eine reibungslos funktionierende Gesellschaft. Lügen mögen kurze Beine haben, doch die stecken häufig in Siebenmeilenstiefeln.

Des Teufels Advokat: Benjamin Franklin. Seine Erfindung entzieht die Sünder der göttlichen Gerechtigkeit.

Die Ratten verlassen es, die Menschen entern das sinkende Schiff.

Im Gegensatz zu den Instinkten kann die Vernunft niemals herrschen, da es ihr an der nötigen Autorität fehlt.

Von der Spule ihrer gedankenlosen Torheit läuft ein starkes, festes Tau. Von den Spulen ihres Denkens aber läuft ein Zwirnsfaden. Von der Spule ihres Hochmuts läuft ein Galgenstrick.

Der Wille zur Macht ist bei vielen Politikern schon keine Sucht mehr, er ist eine Notdurft.

Mein Auge weiß so wenig von den Dingen, die hinter den Erscheinungen liegen, wie mein Kopfkissen von meinen Träumen weiß.

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