Blatt 155 Vierter Juni 2026

Donnerstag, der vierte Juni, Fronleichnam. Der Leichnam Deutschland ist gespickt mit Maden. Nur werden aus diesen Maden, anders als in der Natur, keine hübschen Käfer oder Fliegen. Der Leichnam bleibt madig.

Donnerstags ist bei uns Müllabfuhr. Heute nicht. Fronleichnam. Der Mülleimer der Politik ist mal wieder randvoll. Der Zyniker hat die freie Auswahl. Allein den Müll von gestern aufzuarbeiten, sprengt den Rahmen dieses Kalenders. Wir reißen heute zwei Themen an, die migrantische Messergewalt und die Schildbürgerstreiche des CDU-Deppen Mario Voigt.

‚Ja, im Wald, da sind die Räuber‘, heißt es in einem alten Gassenhauer. Diese Warnung hatte in früheren Zeiten ihre Berechtigung. Heute ist der Wald der einzig sichere Ort in unserem Land. Nur im Wald ist man noch sicher, mitten unter Luchsen, Wölfen, Bären und Wildschweinen.

Ein Hammerschlag nach dem anderen, den sich die CDU gegen den eigenen Kopf haut. Mario Voigt spielt mal wieder ‚Hau den Lukas‘. Weitgehend sinnfreie, durch KI erstellte und dadurch verwurstete Texte zur Präsenz deutscher Musik im Radio, veröffentlichte er gemeinsam mit einem zweiten Idioten in der Tageszeitung ‚Die Welt‘. Es ist unglaublich!

Blatt 154 Dritter Juni 2026

Die Einsparziele des Robert Habeck und anderer verkalkter Zementköpfe sollen nun in Beton gegossen, der Energiedeckel soll eingeführt werden. Der klappernde Deckel des verbeulten Topfes Energiewende trommelt vehement die Deindustrialisierung und das Ende unseres Wohlstandes herbei. Auf das Energie-Effizienz-Gesetz gehört der Klodeckel.

Blatt 153 Zweiter Juni 2026

Masseneinbürgerung! Weil eine Clique Machtbesessener sich an ihre Privilegien klammert, wollen sie sich von einem Volk trennen, dass ihnen diese Privilegien nicht länger zubilligen möchte. Der Bevölkerungsaustausch ist in vollem Gange und wird auch unter Merz weiter forciert. In weniger als 50 Jahren wird Deutschland und vermutlich auch Europa nur noch als Abstraktum auf der Landkarte existieren. Die Vielfalt und Buntheit indigener europäischer Kulturen wird aufgehen in einem alles nivellierenden Mischmasch, zunächst unter der Regenbogenflagge, später dann unter der muselmanischen Mondsichel, die dann mit der Mahd beginnen kann, um jede Form von Vielfalt und Buntheit endgültig auszumerzen.

Wer sind diese Philosophaster und Pamphletisten, die diese Entwicklung vorantreiben; die Recht und Gesetz unter ihre Herrenstiefel treten, in denen zu allem Überfluss auch noch ein Bocksfuß steckt? Die ihre Jeremiaden abwinseln angesichts des Erstarkens konservativer Kräfte, die als nationalsozialistisch diffamiert werden? Wir sehen und hören Frau Bas, die Schlange, die ein ganzes Volk begeifert; wir sehen King Beil, der seinen mit Naivität und Bosheit getränkten Antifa-Pampers immer noch nicht entwachsen ist. Wir sehen seinen willfährigen Sklaven Friedrich Merz, der ihm die Stiefel leckt, seinen Adjutant Linnemann, ein Zahnstocher von Politiker, der aber nur in gesunden Zähnen herumbohrt und die anderen verfaulen lässt. Saskia Esken, schlaff und welk wie ein Salatblatt, dass seit zwei Wochen kein Wasser mehr gesehen hat. Söder, ein Großsprecher kümmerlicher Gedanken. Die Linkspartei, die ihren Lügen und Verdrehungen immer groteskere Gewänder überwirft. Die Grünen, die nur hinter den Ohren noch wirklich grün sind … Deutschland und Europa schlittern in den Untergang!

Werner Fletcher: ‚Zaungasts satirische Chronik 2025‘ (Wolfgang Hager Verlag) ist im Buchhandel erhältlich. Bücher von Werner Fletcher demnächst auch auf den Buchmessen Frankfurt und Wien. Kommissar Zaungast bei X unter Zaungast44.

Blatt 152 Erster Juni 2026

Zum Start in die neue Woche und in den Juni ein wertvoller Ratschlag von Seiten Kommissar Zaungasts.

Erfährst du nicht die dir gebührende Wertschätzung in deiner beruflichen Tätigkeit, mach einfach das, wofür dir jegliches Talent fehlt. Kannst du beispielsweise weder zeichnen noch malen noch modellieren, so bringe Kritzeleien oder Schmierereien auf eine Leinwand und nenne es ein Kunstwerk. Mach es wie die Politiker!

Blatt 151 Einunddreißigster Mai 2026

Das Wort zum Sonntag überlassen wir heute Friedrich Schlegel

„Absicht bis zur Ironie und mit willkürlichem Schein von Selbstvernichtung ist ebensowohl naiv, als Instinkt bis zur Ironie. Wie das Naive mit den Widersprüchen der Theorie und der Praxis, so spielt das Groteske mit wunderlichen Versetzungen von Form und Materie, liebt den Schein des Zufälligen und Seltsamen und kokettiert gleichsam mit unbedingter Willkür. Humor hat es mit Sein und Nichtsein zu tun, und sein eigentliches Wesen ist Reflexion. Daher seine Verwandtschaft mit der Elegie und allem, was transzendental ist; daher aber auch sein Hochmut und sein Hang zur Mystik des Witzes. Wie Genialität dem Naiven, so ist ernste reine Schönheit dem Humor notwendig. Er schwebt am liebsten über leicht und klar strömenden Rhapsodien der Philosophie oder der Poesie und flieht schwerfällige Massen und abgerißne Bruchstücke.“

Blatt 150 Dreißigster Mai 2026

Aus Zaungasts Politik-Wörterbuch

Liberalismus: Liberalismus meint heute nur noch Freiheit der Herrschenden und Wohlhabenden. Der Tempel des Liberalismus, der nach dem Willen seiner Erbauer allen Menschen offen stehen sollte, ist heruntergekommen zu einer Art Edel-Puff, in dem diejenigen, die es sich leisten können oder linkslastig hinken, sich Freiheit von moralischen und anderen Zwängen erkaufen.

Ressortwechsel: Politiker wechseln ihre Ressorts wie Fußballspieler oder Trainer ihre Vereine. Nur bleiben die Fußballer in ihrem angestammten, erlernten Metier und wechseln nicht zum Dressurreiten und von da zum Synchronschwimmen. Wer wundert sich da noch über die Inkompetenz unserer Politiker?

Wahlkämpfer: Wahlkämpfer sind Schwarzmaler, was die Gegenwart betrifft, und Schönfärber, was die Zukunft angeht, oder auch umgekehrt, je nachdem, ob sie aus den Reihen der Opposition oder aus den Reihen der Regierenden kommen. Ein Reiseschriftsteller, der sein Werk vollendete, bevor er die Reise überhaupt angetreten hat, ist immer noch glaubwürdiger als ein Politiker, der eine Wahlkampfrede hält.

Blatt 149 Neunundzwanzigster Mai 2026

Zaungast kommt heute mal sportlich rüber. In Paris laufen zur Zeit die ‚French Open‘ des Tennissports, die Fußball-WM steht unmittelbar bevor. Beleuchten wir zunächst das Tennis. Würde ein Blinder die Tennisübertragungen im TV verfolgen, so müsste er glauben, Ohrenzeuge eines Almabtriebs zu sein, wo die Rinder durch Blöklaute ihren Frust über die Stallsaison ausstoßen. Oder er wird glauben, der Hirschbrunft beizuwohnen. Der Platzhirsch reklamiert durch Stöhnen, Röhren, Blöken und Grunzen seine Dominanz auf dem Platz. Gibt aber mal ein Zuschauer einen Laut von sich, beschweren die Spieler sich über die Störung beim Schiedsrichter. Dazu kommt die lächerliche Geste des Fäusteballens bei Betreuern und Spielern. Tennis wird zunehmend zum absurden Theater.

Und nun zum Fußball. Betritt ein Fußballer den Rasen, so folgt als Erstes der Initiationsritus des Rotzablassens. In bester Hundemanier wird das Revier markiert. Die Spieler sollten doch besser den Ursprungsritus zelebrieren, die Hose runterlassen und den Rasen mit ihrem Seich düngen, das tut eventuell dem Rasen gut und bringt ein Stück Ehrlichkeit in den Sport zurück.

Blatt 148 Achtundzwanzigster Mai 2026

Aktuelles vom Tage

Das komplementäre Zuammenwirken von heißer Luft und verwässerter Substanz unter der Regie des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks: „Die Hitzewelle forderte bereits sieben Todesopfer, fünf davon starben unter Wasser.“ Sind sie ertrunken oder haben sie zu heiß gebadet? Regelmäßig zu heiß baden ganz offensichtlich die Redakteure von ARD und ZDF.

Er ist hager, groß, verstaubt und welk … der Kanzler. Nun soll er ausgemerzt werden. Das Kesseltreiben auf ihn hat begonnen. Am Ende soll das Halali stehen ‚Die Sau ist tot!‘ Sein angedachter potenzieller Nachfolger ist allerdings ebenso verstaubt und unfruchtbar wie eine Wüste. Sein Kreuz bei dieser CDU zu machen, heißt, das Urteil seiner eigenen Entartung zu unterschreiben.

Die vereinigte Linke (Linkspartei, Grüne, SPD und CDU) hat den Caterpillar angeschmissen und in Marsch gesetzt. Sie will die politische und mediale Landschaft nicht begradigen, sie will sie planieren, will Radikalkuren gegen ‚die Rechten‘. Sie hält es mit ihren Ikonen Stalin und Mao. Ein wahrer Linker jätet nicht, er mäht nur. Den Caterpillar unterm Arsch, die Raupen im Kopf! Seit jeher reklamieren sie Gewaltmonopol, Meinungsmonopol und Dummkopfsmonopol für sich.

Noch ein Nachtrag zu Bärbel Bas. Diese Eva ist aus der Rippe eines Idioten gemodelt. Frau Bas zuzuhören bedeutet, sich seiner Zugehörigkeit zum Menschengeschlecht zu schämen.

Meint Kommissar Zaungast

Blatt 147 Siebenundzwanzigster Mai 2026

Fies, Fieser, Faeser! Fieser geht’s nicht? Doch: Bas! Ein solch tief stehendes Frauenzimmer zwängt ihren feisten Arsch in einen Ministersessel! Das allein ist schon ein Skandal! Die braune Einheitsmasse, auf die sie sich bezogen hat, befindet sich in ihrem Hirn, sie sollte aber in ihren Kaldaunen verbleiben. Überreste von Frauen, Karikaturen von Frauen werden von der Quote bis in höchste Ämter gespült. Und die männlichen Kollegen sind um keinen Deut besser. Das Land steht am Abgrund.

Blatt 146 Sechsundzwanzigster Mai 2026

Ein weiterer Appell Kommissar Zaungasts, diesmal im Achat. Bei offiziellen Schreiben an übergeordnete Behörden oder höhergestellte Personen bedient sich Kommissar Zaungast im Regelfall eines geschraubten Stils, den er selbst als ‚den Achat stelzen‘ bezeichnete. (Siehe Zaungasts satirische Chronik 2025. Im Buchhandel erhältlich)

Vieledle und hochmögende Damen und Herren. Erhabene kanzlerische Magnifizenz,

Eure schmachvollen Anwürfe gegen die Freiheit der geäußerten Meinung nehmen mich Wunder. So äußere ich hier meine entschiedene Verwahrung, solch Abgewelktheit Eurer Gedanken gutzuheißen. Nur die Trefflichkeit Eurer Fehlentscheidungen dünken mich sonder Fehl und Tadel, da kläglich Wirrsal selbander in Eurem Kopfe hauset. Auch kommt mich Erstaunen an ob Eurer Vorhaltung, Volkes Arbeitsmoral sei ungedeihlich. Solch schmähliche Invektive, die wider das Volk gespitzet wurde, folgt füglich aus dem Umstand, dass Ihr bei King Beil zu Hofe ginget. Und aus der unseligen Gevatterschaft mit Bas und Miersch, derohalben ich mich genötigt sehe, Eurer Magnifizenz nahezulegen, Eure Regentschaft zur Endschaft zu führen, da sonst das Verderben grauslich Urständ feiern wird.

Nichts desto trotz versichere ich Eurer kanzlerischen Magnifizenz meine submisseste Ergebenheit.

Kommissar Zaungast

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