Kontroll-Wahnsinn! Neben dem digitalen Euro droht nun auch der digitale Fingerabdruck. Um an Informationen im Internet zu kommen, soll man sich künftig ausweisen müssen durch eine entsprechende App. Die Häme, mit der Frau von der Leyen ihr Grienen salzte, während sie die neue Maßnahme ankündigte, lässt Kanäle erahnen, die nur Satan angelegt haben kann. Frau von der Leyen erscheint als ein sadistisches Monster, als Erzengel des Bösen. Irgendetwas scheint im Verlaufe ihrer Erziehung schiefgelaufen zu sein. Oder liegt das Böse in ihren Genen? Am wahrscheinlichsten dünkt Kommissar Zaungast, dass der Politikbetrieb das Heranwachsen solcher Monster begünstigt. Man könnte nämlich noch etliche weitere Beispiele anführen.
Eine Geschichte aus der Rubrik ‚Erlesener Schwachsinn‘
Die Tränen der Trauernden bedeckten schon bald den Boden, stiegen bis zu den Fußknöcheln und sickerten in die Schuhe. Bald benetzte die Tränenflut auch die Kniekehlen. „Seien wir froh, dass wir es hier mit Tränen und nicht mit Pisse zu tun haben“, sagte einer der Trauernden. Das Meer der Tränen stieg derweil weiter. Bald reichte es den Jüngeren unter den anwesenden Kindern bis zum Hals. Der Tränenfluss musste versiegen, sonst würde es brenzlig werden. „Ein Witz!“ rief jemand, „wer kennt einen lustigen Witz?“ Wittbart gab seinen besten Witz zum Besten:
Hugo, der Waldschrat, stand neben der krummen Kiefer. ‚Der Bach ist gar nicht so weit‘, sagte er sich. Die hässlichen Frauen auf der Murke mampfen mal wieder im grünen Klee. Soll man da nicht fluchen? Tote Soldaten und Spitzmäuse! Widuwitz, der Wuckel, und nicht einen Tropfen. Dabei war es bereits zu spät für den Otter. Vor dem breiten Fenster hingen Zweige.
Da kullerten die Lachtränen aus den Augen der Trauernden und eine Lachflut brach über sie herein. Das Wasser stieg weiter. Die Kinder wurden auf den Arm genommen. Doch das Wasser stieg immer weiter. Wie sollte man die Flut stoppen? „Wir müssen aufhören zu weinen“, sagte einer. „Ein Messer! Wer hat ein Messer?“ „Ich!“ Sie stachen sich gegenseitig die Augen aus.
Ist das wirklich nur Schwachsinn? Oder steckt ein verborgener Sinn dahinter?
Zaungast entlarvt und geht den Dingen auf den Grund
Luisa, Jette … und wie ihr alle heißen mögt, ihr habt ja Recht. Die Lendenkraft der weißen Männer hat sich erschöpft. Das ist es doch, was ihr aus der Tiefe eurer Möse beklagt. Lasst also fremde Horden ins Land, die euch in guter alter Steinzeitmanier durchvögeln können.
Zaungast als Diagnostiker und Analytiker
Ist Donald Trump wahnsinnig? Hatte er seine deutschen Vorfahren nicht nur in der Pfalz, sondern auch in Bayern, in Hohenschwangau? Wer übernimmt dann die Rolle des Doktor Gudden? Vance?
Friedrich Merz scheint gesundheitlich angeschlagen. In den letzten zwei Jahren scheint er einen bemerkenswerten Alterungsprozess durchlaufen zu haben, anhand von Fernsehbildern für jeden sichtbar. Ist er im Besitz eines Chagrinleders? Ein Monomane, dessen Denken sich auf eine einzige Idee reduziert hat, die des Machterhalts, ist er in jedem Fall.
Eine Frau Kekeleck oder so ähnlich (keine Zeit, noch mal zu recherchieren) moderiert eine niveaulose Fernsehshow in der ARD, in welcher linksversiffte, männerhassende Kloakenflitzer ihre geistig exhibitionistischen Triebe ausleben. Das nennen sie Satire. Sie möchten am liebsten alle (weißen) Männer eliminieren und gegen Besamungsstationen austauschen. Der gesamte ÖRR ist zu einer Besamungsstation für hohle Köpfe geworden.
Einem nächtlichen Palaver der ‚Elefantenrunde‘ in einer Protzvilla in Berlin, wo die Friedenspfeife reihum ging, folgte am gestrigen Morgen eine Pressekonferenz von grotesker Dürftigkeit. Also können wir konstatieren: Der Elefant hat gekreißt und eine Maus geboren. Oder war es nur eine Laus? Lausig war es in jedem Fall, was die vier Lunatiker da von sich gaben.
Und da wir gerade bei Läusen sind, mit Viktor Orban ist eine Laus im Fell von Ursula von der Leyen entfernt worden. Aus ihrer Sicht. Die wahre Laus ist sie selbst. Das Anmaßende der von der Leyen übertrifft noch den Unfehlbarkeitsanspruch des Papstes.
Den Kalender von 2025 gibt es als Buch im Buchhandel ‚Zaungasts satirische Chronik 2025‘ ISBN 978-3-903443-61-7
Zaungast bei X unter Zaungast44
Dreizehnter April 1906, Geburtstag von Samuel Beckett. Aufgrund seiner absurden Theaterstücke hat Beckett einen Platz in diesem Kalender verdient. Von Oktober 1936 bis April 1937 weilte Samuel Beckett mal wieder in Deutschland. Dort wohnt er im März ’37 einem Auftritt des Komikers Karl Valentin bei und zeigt sich stark beeindruckt. Ein Treffen zwischen den beiden Großmeistern des Absurden wird arrangiert. Valentin, in bizarrer Aufmachung, führt Beckett in dunkle Räume, die er als sein Museum bezeichnet. Dann entschuldigt er sich und ward nicht mehr gesehen. Beckett harrte vergebens auf seine Wiederkehr. Warten auf Karl Valentin. Warten auf Godot.
Zaungarstiges
Steigerungen: Nierenstein – Frankenstein – Epstein. Schlachtbeil – Kriegsbeil – Klingbeil. Absurd – Absurder – Absöder.
Im politischen und medialen Betrieb die Annäherung an die Perfektion: Es läuft alles wie geschmiert.
Die Lüge trägt eine Maske, die Wahrheit unzählige.
Der erste April sollte in Deutschland zum Nationalfeiertag erhoben werden.
Die Regierung gleicht einem Orchester, bei dem jedes Instrument in einer anderen Tonart spielt.
Ein Topf bleibt ein Topf, ob mit Deckel oder ohne. Ein Tropf bleibt ein Tropf, ob mit Doktorhut oder ohne.
Politiker haben die Angewohnheit, denjenigen, die ihnen im Äußern ihrer Ansichten zuvorkommen, stets zu widersprechen.
Der Koffer, mit dem das Unglück reist, ist prall gefüllt mit Geschenken.
Die Therapie des Linksparteilers gegen seinen Verfolgungswahn besteht im Verfolgen all derer, die nicht seine Meinung teilen.
Eine Frau sieht rot, sieht die Realität hinter der schwarzen Fassade ihrer Partei: Rot. Eine Frau, die sich ihres Verstandes erinnert und dem Idioten Klingbeil Paroli bietet. Katharina heißt nun die Verheißung eines bereits von Vielen abgeschriebenen politischen Frühlings. Bleibt zu hoffen, dass der Hoffnungsfunke, den Katharina gezündet hat, nun auch die Lunte erreicht, mit deren Hilfe diese unsägliche Koalition gesprengt werden müsste. Bleibt sie standhaft, traut sie sich, diese Waschlappen von Merz, Linnemann, Spahn, Söder & Co. auszuwringen, um sie auf ihre Erbärmlichkeit zurecht zu stutzen? Vielleicht wagen sich ja nun auch einige Duckmäuser aus ihren Löchern hervor und werden sich dessen bewusst, dass sie Mann und nicht Maus sind, sich nicht länger von der hanswursthaften Wichtigtuerei ihres Kanzlers beeindrucken lassen. Der 3M-Kanzler: M wie Marx, M wie Murks, M wie Merz. Friedrich, der Gernegroß. Katharina aber kann die Große werden!
Da dieser Kalender ein Portal für Satire, erlesenen Schwachsinn sowie grotesken Kriminalfällen sein sollte, darf Letzteres nicht fehlen. Im Herbst dieses Jahres erscheint die Kriminalgroteske ‚Zaungast und der Erlkönig‘. Daraus als Vorgeschmack nun die ersten Zeilen:
Aus kühlem Wiesengrund steigt wabernd der Nebel. Kein Lüftchen streicht über das Gras hinweg. Die Randeichen des nahen Waldes stehen reglos und schweigend. Alles wirkt wie aufgemalt; starr, bewegungslos, stumm. Am Himmel verblassen soeben die letzten Sterne, um dem heraufdämmernden Morgenlicht zu weichen. Schaurig gellt der Todesschrei einer Krähe vom nahe gelegenen Moor herüber.
Der Vogelkundler, der in diesem Moor seinen Horchposten bezogen hat, merkt nicht, dass er beobachtet wird. Seine Aufmerksamkeit ist ganz auf die Vogelstimmen gerichtet, die zwitschernd die Ouvertüre des neuen Tages orchestrieren. Als die Krähe ihren Todesschrei ausstößt, schaut er kurz auf. Gespenstisch schälen sich die Umrisse einer Kopfweide aus dem Nebel, ein riesenhafter Struwwelkopf mit einem Ableger rechts, einem seltsamen Auswuchs langer, auseinandergespreizter Weidenruten, gleich einer knöchernen Schwurhand. Ein in Weidenholz verwachsenes Memento. ‚Memento mori! Gedenke des Todes!‘ will es heißen. So spukt es dem Ornithologen durch den Kopf. Ja, der Tod ist präsent an jenem nebligen Morgen im und rund um das Moor. Im Gaukelflug streicht lautlos eine große Eule auf ihren Schlafbaum zu, in ihren Fängen die Krähe, die eben ihr Leben ausgehaucht hatte, irgendwo im unheimlichen, tückischen Moor, da, wo der Legende nach ein furchterregendes Gespenst umgeht. Professor Mellenkamp fürchtet weder Gespenster noch das Moor. Das Moor ist quasi sein Zuhause. Er kennt hier jeden Tümpel, jeden Pfad, auch jede Gefahr, die abseits der sicheren Pfade lauert. Unzählige Stunden hat er hier schon verbracht, allein oder mit Kollegen. Zumeist allein, um seine gefiederten Freunde zu beobachten, zu belauschen und ihre Stimmen aufzuzeichnen.
Noch immer hat er nicht registriert, dass man ihn beobachtet. Heimlich, aus dem Nebel heraus. Eine Unke hockt in ihrem Tümpel und unkt ihn an. ‚Bran‘ glaubt Professor Mellenkamp zu verstehen. Dann plötzlich hört er das Knacken. War es ein Fuß, der auf einen morschen Ast getreten ist … oder … das Spannen einer Waffe, das leise Knacken des Abzugshahns? Zum ersten Mal in seinem Leben spürt Professor Mellenkamp eine Atmosphäre irrationaler Furcht in diesem Moor. Fröstelnd zieht sich Mellenkamps Haut zusammen. Schattengleich schält sich etwas aus dem Nebel heraus. Die Umrisse eine Gestalt …
Ein neuer Versuch Zaungasts, sich eine Klage wegen Majestätsbeleidigung einzuhandeln.
Es gibt Halunken, die sprengen sogar den narzisstisch tyrannischen Bezugsrahmen der Unterwürfigkeitsanthropologen. Sie haben das Primat des Egoismus auf ihre Fahnen geschrieben, es sind rücksichtslose Praktiker, deren snobistischer Eskapismus Loyalität, Inzestuosität und Diamorphose ihren sinnmassakrierenden, psychotisch endogenen Symbolisationen skrupellos aufopfert.
Die Frage ist, ob Merz und Klingbeil in der Lage sind, diesen analytisch einfachen Text, ohne pseudointellektuelle Verbrämungen, zu verstehen. Ein Grundsatz in der Psychologie des Beleidigten besteht darin, dass eine klare Ansage wie beispielsweise Schwachkopf weniger Empörung hervorruft als wenn ich jemanden als einen Zengerling oder als einen Feifel bezeichne.