Kategorie: Satire (Seite 11 von 23)

Blatt 030 Dreißigster Januar 2026

In der ex-konservativen CDU, da wo die Lüge es zu hohen Ehren gebracht hat, in der Partei der Alzheimer und alten Pappenheimer, der Senilen und Dementen, der Ü-70-Wähler, da knallen gerade die Sektkorken. Laut einer neuen Umfrage liegt man wieder knapp über der AFD. Die Galeerensklaven der CDU fassen wieder Mut, sie rasseln mit den Ketten, an die sich selbst geschmiedet haben, doch nur so lange, bis dass der rote Freibeuter Klingbeil sie wieder zur Ordnung ruft.

Der Langfrist-Wettertrend für die CDU ist eher eine Gnadenfrist und könnte von Stephen King sein: Nebel des Grauens, schaurig, Gegenwind. Apropos Wind, der große Zampano der Christdemokraten träumt von 30 Jahren Windkraft als Übergangsenergie und anschließender Kernfusion. Tatsache ist, dass in seinem Hirn und vielen anderen eine KernSchmelze stattgefunden hat. Windkraftanlagen sind ein Krebsschaden der Natur und eine Beleidigung für das Auge, Symbole des in Deutschland grassierenden Unverstandes. Sie zerstören und vergiften die Natur eines ganzen Landes. Der Clan der Windkraft-Lobbyisten ist verderblicher und verachtenswerter als sämtliche kriminellen Clans in unseren Großstädten.

Blatt 029 Neunundzwanzigster Januar 2026

Vom Doktorhut zum Nachttopf.

Den Doktorhut haben sie ihm vom Kopf gerissen, dem Mario Voigt, eine akademische Skalpnahme sozusagen. Nun steht er barhäuptig da, weil er sich eines Plagiats schuldig gemacht hat. Seinen Hut mag er wenigstens noch als Nachttopf verwenden. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes Kacke. Für Mario Voigt.

„Plagiieren verb. tr. Gedanken oder Stil eines anderen Schriftstellers übernehmen, den man nie im Leben gelesen hat.“ (Ambrose Bierce) Karl Kraus hat das Plagiatsthema ähnlich beleuchtet. Zwei Lanzen für den thüringischen Ministerpräsidenten? Nein, Kommissar Zaungast liegt es fern, Balsam auf die wunde Seele des Mario Voigt zu träufeln. Das ist naheliegend. Das Bierce-Zitat ist eher auf den österreichischen Plagiatsjäger gemünzt, dessen Berufung es scheinbar ist, sich durch anämische, pseudo-intellektuell aufgemotzte Texte zu wühlen, um Übereinstimmungen mit anderem Magerquark festzustellen. Machen wir uns nichts vor, beim Gros der Doktorarbeiten wird ein Boden beackert, der an Erkenntnisgewinn nicht mehr hergibt, als eine armselige Flechte. Bestenfalls eine Frucht, in der schon ein anderer Wurm gemümmelt hat. War es nicht auch Karl Kraus, der geschrieben hat: „Eine Doktorarbeit ist das Umbetten toter Gebeine von einem Grab in das andere.“ Ich bin mir da aber nicht sicher.

Was braucht es überhaupt einen Doktorhut für einen Politiker? Seine Narrenkappe sollte ihm Genüge tun. Einen Nachttopf beziehungsweise ein Klo müssen wir ihm selbstredend zugestehen.

Blatt 028 Achtundzwanzigster Januar 2026

Aus Kommissar Zaungasts Volkslieder-Truhe

Jetzt fahrn wir über See über See, jetzt fahrn wir über See. Jetzt fahrn wir über See über See, jetzt fahrn wir über See. Mit einem schlappen Schlauchboot, einem schlappen Schlauchboot, mit einem schlappen Schlauchboot, ein Segel ist nicht dran. Und wenn wir drüben sind, drüben sind, und wenn wir drüben sind, dann fordern wir Asyl, ja, dann fordern wir Asyl, dann fordern wir Asyl, dann fängt die Sause an.

Kein schöner Land zu dieser Zeit und kaum noch Hoffnung weit und breit, wo wir uns finden wohl unter Blinden zur Merzenzeit; wo wir uns finden wohl unter Blinden zur Merzenzeit.

Nun will der Lanz uns grüßen mit Meinungsdiktatur, der Mob liegt ihm zu Füßen, gibt ihm den Treueschwur.

Schräge Vögel sind nun da, schräge Vögel alle. Welch ein Lügen, Fabulieren, Hassen, Hetzen, Intrigieren. Stümper sollen uns regieren, alle Menschen, alle.

Widele wedele, in unserem Städele hält der Muselmann Hoch-Zeit. Das Loblied auf Mohamed schallt laut vom Minarett, unsere Kultur strebt zur Endzeit.

Blatt 027 Siebenundzwanzigster Januar 2026

Energiewende, Massenmigration, Verlust der Meinungsfreiheit. Drei Menetekel des drohenden Untergangs. Die Architekten der ‚Energiewende‘ entwerfen ein Schlaraffenland, in dem niemand jemals wohnen wird. Die Befürworter der Massenmigration betreiben trojanische Pferdezucht. Die Totengräber der Meinungsfreiheit haben Hacke und Spaten gegen den Bagger eingetauscht. Sie schachten Verrat in den Boden, auf dem das baufällige Gebäude der Demokratie errichtet wurde. Daniel Dark und Mean Prien bilden augenscheinlich die Speerspitze, das Vorauskommando, das die Lunte legen soll. Leider haben noch viel zu wenig Bürger Lunte gerochen. Daniel Dark ist ein Leitwolf des Bösen, ein Mister Hyde, der den Doktor Jekyll komplett abgestreift hat wie eine Schlange ihre zu eng gewordene Haut. Mean Prien eine vertrocknete politische Mumie aus der Grabkammer des Sozialismus; eine Mummy, die dem von Hasil Adkins besungenen Frauenbild recht nahe kommt. Die Lage ist viel finsterer, als die meisten Menschen dies wahrhaben wollen.

Glaubt Kommissar Zaungast

Blatt 024 Vierundzwanzigster Januar 2026

Anlässlich der Abstimmung der Grünen mit der AFD im Europaparlament. Kurzer Abriss der Geschichte eines Bauwerks.

Der links-grüne Un-Geist wollte seine Macht zementieren, rekrutierte eine Rotte Un-Freimaurer, versklavte sie und ließ sich von ihnen eine Brandmauer errichten. Tausend Jahre sollte diese Mauer überdauern. Hoffen wir mal, dass das dreckige Dutzend diesmal nicht erreicht wird. Verwendet wurden beim Bau nur die besten und edelsten Materialien wie Beton aus Betonköpfen, Kies aus der Kiesgrube der Korruption, Sand aus dem Sandkasten des Kindergartens und der Kalk aus verkalkten Hirnen. Dann kam das Medien-Geziefer und verfugte die Mauer mit seinen Exkrementen, um ihr die nötige Standfestigkeit zu verleihen.

Auf der Mauer, an der Mauer siedelt eine Wanze. Sieh dir mal die Wanze an, wie die Wanze Lanzen kann. An der Mauer, auf der Mauer siedelt eine Wanze.

Blatt 023 Dreiundzwanzigster Januar 2026

Zu der immer wieder diskutierten Wolfsplage in deutschen Landen

Der mit dem Wolf tanzt, treibt ein gefährliches Spiel. Die mit den Wölfen heulen, reden dem Feind das Wort. Warum hat noch niemand die logische Schlussfolgerung gezogen, dass es sich bei den von Osten eingewanderten Wölfen, die die deutsche Schäfchen-Idylle mit Blutzoll belegen, um Agenten Putins handelt? Das sieht man allein schon daran, dass einige schwarze Schafe von Putins Wölfen verschont werden. Wer sind diese schwarzen Schafe, die den Feind ins Land lockten? Manche vermuten sie in den Reihen der AFD. Aber waren es nicht seit eh und je SPD-Bonzen, die sich als Statthalter Moskaus aufspielten? Die SPD war schon immer die Partei Moskaus. Und will man mit der Thematisierung der massenhaften Wolfseinwanderung nicht nur von einer anderen Masseneinwanderung ablenken? Von Wölfen im Schafspelz?

Stichwortgeber: Uli, die Tanne.

Blatt 022 Zweiundzwanzigster Januar 2026

Ich schwöre es bei allen befilzten Geweihen bundespolitischer Platzhirsche, bei allen Schwanzfedern bundespolitischer Quotengänse: Der wichtigste Satz, den Peter Hahne in einem 58minütigen Interview bei ‚Politik Spezial‘ äußerte, lautet: „Sie verarschen uns und das dumme Volk merkt es nicht.“ Ein Satz, so er denn stimmt, der uns jeglicher Hoffnung beraubt. Und er stimmt leider. Nacht senkt sich über Deutschland. Sie wollen einen linken Voodoo-Staat errichten, der uns alle zu somnambulen Abnormitäten verrotten lässt. Wo bleibt die Gegenwehr?

Blatt 021 Einundzwanzigster Januar 2026

Eine Nachricht auf meinem Handy: ‚Die Kaulitz-Brüder übernehmen …‘ Muss man die Kaulitz-Brüder kennen? Ich kannte sie nicht. Also Recherche im Internet, denn ich ging davon aus, die Nachricht sei von irgendeiner Bedeutung. Aha, Tokyo Hotel, hatte ich schon mal gehört, vom kulturellen Wert her gehören sie vermutlich eher ins Insekten-Hotel. Zwei neue Figuren im Gruselkabinett des ZDF, der Zentrale Deutscher Fakenews. Nebenbei bemerkt, nichts gegen Insekten, gegen Kakerlaken, Wanzen, Mücken, Läuse und anderes verrufenes Geschmeiß. Im Vergleich mit Böhmermann und Hayali sind es doch echte Sympathieträger.

Eine Nachricht aus der Wissenschaft: Neue rätselhafte Erkenntnisse der Quantenphysik. In einem neuen Doppelspaltexperiment des renommierten Physikers Professor Quickquack von der Uni Potzenblitz wurden zwei Wollfäden mit hoher Geschwindigkeit durch zwei Nadelöhre geschossen, und auf der anderen Seite entstand zwar kein Interferenzmuster, aber ein Pullover im Norwegermuster. Die Sensation in der Wissenschaft.

Aller (guten) Dinge sind drei. Der feministische Ableger der Antifa, Prien, Bas, Hayali, Merkel, Brosius-Gersdorf und all die Quotenmäuse, die nach deren Pfeife nicht nur auf dem Tisch tanzen, nicht zu vergessen den linken Volkssturm ‚Omas gegen Rechts‘. Sie marschieren noch einmal an gegen den Wind der Veränderung, kampfeslustig flattern ihre roten Antifa-Fahnen im Wind der Anarchie. Nein, sie flattern nicht, sie flackern, denn es sind Flammenfahnen, die im Begriff stehen, das Gebäude der Demokratie, das schon in allen Balken stöhnt und ächzt, in Brand zu setzen. Ein Gebäude, in welchem der Holzwurm bohrt und die Totenuhr tickt (ein Klopfkäfer). Der große King Beil ist Lenker (den Denker wollen wir ihm mal nicht unterstellen) dieses pseudo-feministischen Haufens, dieses Polit-Popanzes; ein Doktor Mabuse der Politik.

Zum Schluss noch ein Literaturtip: Norbert Jacques: ‚Mabuse, der Spieler‘. Hat nichts gemein mit den lächerlichen ‚Gruselkrimis‘ der sechziger Jahre, die sich auf diese Figur beziehen. In Kürze erscheint auch Zaungasts satirische Chronik 2025 als Buch.

Blatt 020 Zwanzigster Januar 2026

Haben die Polarlichter von letzter Nacht die Lage verschlimmert, sprich, dem Wahnsinn weiter Vorschub geleistet, oder brachten sie einigen Verantwortungsträgern Erleuchtung? Ein Menetekel waren sie nach Ansicht Kommissar Zaungasts. Also doch ‚bad moon rising‘ (siehe das Blatt von gestern). Verblödung und Boshaftigkeit sind die beiden Pole, die zur Zeit auf die Menschen in Deutschland einwirken. Zwielichter und Irrlichter flackern über der politischen Landschaft. Das Wetterleuchten einer geistigen Leere. Wo findet man heutzutage noch einen Politiker, der Folioformat besitzt? Nirgends!

Blatt 019 Neunzehnter Januar 2026

Montag, der neunzehnte Januar. Blue Monday. B wie blue, B wie bad. „I see a bad moon rising!“ B wie Bildung: Faust aufs Auge, die linke Faust im Nacken der Rechten statt Faust im Klassenzimmer. Sand ins Auge der Wähler vom Sandmännchen in guter alter DDR-Tradition statt Hoffmann’s Sandmann im Klassenzimmer. B wie bunt, B wie bastardisiert, B wie Berlin. Berlin ist eine bastardisierte Stadt. B wie Besteuerung: Die galoppierende Schwindsucht erfasst die Wirtschaft, der galoppierende Schwachsinn das Parlament. B wie Blasphemie, früher Sache der Ketzer, heute Sache der Kirchen. B wie B.B., wie bullshit. Die französische B.B. ist tot, posthum als rechtsradikal diffamiert. Die deutsche B.B. mag bullshit, redet bullshit, ist bullshit. B wie Brandmauer: Statt hinter die Brandmauer gehören deren Erbauer in den mittelalterlichen Schuldturm. B wie Botschafter: Hiob der Botschafter von Merzens Gnaden. B wie Bäcker: Es geht das Gerücht, dass einige Bäcker rassistische Brötchen backen. B wie Bla Bla, wie Bürgergeld: Der Kanzler moniert mangelnde Leistungsbereitschaft bei den Bürgern und bietet als Anreiz Bürgergeld. B wie Blödsinn. Man könnte endlos weiter B-kritteln.

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