Kategorie: Satire (Seite 9 von 31)

Blatt 143 Dreiundzwanzigster Mai 2026

Zaungasts auf die aktuelle Lage zugeschnittene Aphorismen

In den Sack der SPD ist Friedrich Merz selbst gekrochen, Klingbeil und Bas haben ihn zugebunden, und nun werden seine eigenen Leute ihn womöglich ersäufen.

Caligula hat sein Pferd befördert, das mag ja noch angehen, aber was heutzutage in den Parteien und im höheren Beamtentum alles befördert wird …

Das dissonierende politische Orchester in Berlin krankt an der Dominanz der Blechbläser.

Kanzler Merz äußert heute konvexen Blödsinn und morgen dann konkaven.

Die Steigerung von Murks: Murks, Marx, Merz.

Wer sich mit der SPD verzwirnt, dem wird der Zwirn schnell zum Galgenstrick.

ÖRR, Amtskirchen, eine schwarz-rote Koalition mit all ihren Handlangern in diversen NGOs, deren Vielfaltsbegriff in der Einfalt wurzelt … das Land ist, wie schon einmal zwischen 1933 und 1945, zum Schandfleck Europas geworden.

Blatt 142 Zweiundzwanzigster Mai 2026

Kommt ein Neuer geflogen

Nagelsmann hat Naggel in Kopp. Er ist ein Tor. Baumann ist nicht mehr im Tor. Weil der parlamentarische Geschäftsführer der AFD im Bundestag ebenfalls Baumann heißt. Die Politisierung des Fußballs geht weiter. Doch es geht auch der Rumor, dass die Bosse von Bayern München Nagelsmann den Floh ins Ohr gesetzt haben, dass Manuel Neuer bei einem Flohzirkus trainiert habe, und dass er neulich beim Training gleich einem Floh über das Stadiondach hinweg gesprungen und mitten auf dem Marienplatz gelandet sei. Und von dort wieder zurück ins Stadion in weniger als drei Sekunden. Aber wie gesagt, das ist ein Rumor. Jedenfalls gilt Manuel Neuer mit dieser im Flohzirkus erworbenen Sprungkraft als unbezwingbar. Wie einst die Titanic. Wie noch früher der biblische Riese Goliath.

Nagelsmann hat Naggel in Kopp. Der Anarchist, Radikalist und Islamist Rüdiger, das schwarze Schaf einer regenbogenfarbenen Hammelherde; der Vogel, der sein Nest beschmutzt, mit einem Hirn wie ein Vogel, zwitscherte den alten Gassenhauer von Hans Albers ‚Nimm mich mit, Nagelsmann, auf die Reise‘ und fand Gehör. Nagelsmann hat Naggel in Kopp. Er ist ein Tor.

Mehr über den Floh, das schwarze Schaf sowie diverse schräge Vögel erfahrt ihr in ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘, erschienen im Wolfgang Hager Verlag.

Blatt 141 Einundzwanzigster Mai 2026

Vermischtes

Der Weltklimarat, oder wie die Fuzzies sich da nennen, verkündet das Verbrenner-Aus. Der-Teufel-aus-dem-Kasten der Untergangspropheten und Klimaaktivisten ist erst mal wieder im Kasten. Das Fieber unserer Erde ist um ein paar Grad gesunken. Der Fieberwahn der Endzeit-Auguren aber treibt weiter bizarre Blüten. Die Pyromanen der Politik wollen die Erde brennen sehen. Wer ist denn nun der Vater der Klimaerwärmung? Der Furz oder der Arsch?

Bei der CDU reißen sämtliche Sperrhaken. Unter der Führung eines paralytischen Einfaltspinsels schaufeln sie sich ihr eigenes Grab. Merkel und ihre Merkelianer assistieren ihnen nach Kräften. Die gestern vorgestellte CDU-Schmähschrift gegen die AFD bezeichnet einen neuen Tiefpunkt politischer Kultur.

Von ihren Bewunderern selig gesprochene, hoch dekorierte Ordensleute wie Hermann Göring, Leonid Breschnew, Idi Amin Dada und Angela Merkel, die Elster die den Pfau mimt, schwellen stolz ihre mit Blech überladene Brust. Bei A.M. erscheinen da zwei Kamelhöcker. Laut Insiderberichten hat die Erzkanzlerin den weltberühmten Komponisten Moha Mett Attentatta Molesto damit beauftragt,eine Hymne für sie zu komponieren: ‚Die Hyäne ohne Schwanz‘. Wer schreibt wann das Requiem?

Blatt 140 Zwanzigster Mai 2026

Klabauterbach alias Kara Ben Covid, der Herold der Apokalypse, meldet sich zurück auf der politischen Bühne. Die Fanfaren des Untergangs senden einen schrecklichen Schluckauf gen Himmel, wo das Menetekel einer gigantischen Bedrohung den Horizont in Flammen setzt. Hantavirus, Ebola und Klima. Notstandsgesetze müssen her! Das paranoide Element in der Psyche des Herrn Lauterbach wuchert geil und ungehemmt weiter. In seinem stechenden Blick glimmt bereits der Funke des Wahnsinns. Die Flucht in die Illusionsburg, hinter die Brandmauer, gewährt ihm und seinen Schandgenossen nur temporären Schutz. Die Bastion wankt. Letztendlich bleibt ihm und den Seinen nur noch die Flucht nach vorn, in die Aggression, wie bei einem in die Enge getriebenen Tier. Solche Menschen sind unberechenbar und zu allem fähig. Kara Ben Covids Feinde sind jedoch weder das Hantavirus noch Ebola, auch nicht das Klima. Die Feinde, die er fürchtet, sind die Oppostition und das eigene Volk.

Blatt 138 Achtzehnter Mai 2026

England erwache!

Die Briten wollen nicht länger tatenlos zusehen, wie Politik und Monarchie das Volk in die Tinte reiten, wie Migration zu einem unorganischen Auswuchs, zu einem Krebs an der britischen und europäischen Kultur wird, zu einem Verrat am hellenistischen Erbe. Deshalb versammeln sie sich unter dem Union Jack, um Widerstand zu leisten, um dem drohenden Joch des Islamismus zu entgehen. Die Linke bekommt darob Bauchschmerzen und krümmt sich wie ein verbranntes Streichholz. Auch in Deutschland. Denn die Briten gehen auch in unserem Interesse auf die Straße. Bei uns sieht man dort leider nur die nach Blut lechzende Antifa und die altjungferliche Einfalt der Omas gegen Rechts, die Vielfalt auf der Zunge tragen und Einfalt im Gehirn. Die viehische Stumpfheit ihres Geistes und die ihrer Söhne, Töchter und Enkel ist wahrhaftig erschreckend. Dummheit paart sich mit Bosheit, und das in allen Bildungs- und Gesellschaftsschichten. Selbst König Charles findet noch beschönigende Worte für die muselmanische Invasion Europas. Die Monarchen sollten sich wieder auf das beschränken, was sie von alters her am besten konnten: Fressen, verdauen, kacken. Scheiß auf die Monarchie, sie hat abgekackt, sie ist mit Elizabeth endgültig zu Grabe getragen worden.

Wie Kommissar Zaungast das Rätsel des unverrückbaren Schranks löst, das erfahren wir auf dem nächsten Blatt dieses lehrreichen Kalenders.

Zaungasts satirische Chronik von 2025 ist im Buchhandel erhältlich.

Blatt 136 Sechzehnter Mai 2026

Noch mal ein paar Worte zum deutschen Katholikentag

Der ganze linke Abschaum gab sich in Würzburg beim deutschen Katholikentag ein Stelldichein, um zu gendern, zu spalten, zu hetzen und um Wokeness zu zelebrieren. ‚Rechte‘ waren nicht erwünscht. Die Bibel sollte postkolonial gelesen werden und als ‚Empowermentbuch‘ für queere Menschen herhalten. Von Spiritualität und christlichem Glauben ist keine Rede mehr. Bätzing und Kollegen sind die personifizierte Verhöhnung Gottes. Eine Kirche, die Frauen als Hexen an den Pranger stellte und lebendig verbrannte; eine Kirche, deren Vertreter Legionen von Kindern folterte und schändete; eine Kirche, die zu den Gräueln der Nationalsozialisten weitgehend geschwiegen hat, maßt sich an, zu entscheiden, wer Gottes heiligen Tempel betreten darf. ‚Rechte‘ sind hier nicht erwünscht! Aus Achtung vor dem Christentum müsste eigentlich jeder Gläubige der Kirche den Rücken zuwenden.

Bereiten wir uns schon mal seelisch vor auf den nächsten deutschen Katholikentag in Paderborn. In Würzburg war ‚Fesselsex‘ ein Thema, in Paderborn wird vermutlich die erste sodomistische Messe zelebriert werden, oder vielleicht ein Pontifäkalamt. Hoch den Rock, hoch den Rock, im Dom da steht der Ziegenbock, und am Altar da wartet längst der Hengst, der Hengst, der Hengst. Fick fick hurra in Sodom Gomorrha.

Blatt 134 Vierzehnter Mai 2026

Maria Himmelfahrt. Der deutsche Katholikentag hat begonnen.

Es kärchert in der Kirche. Die größte Säuberungsaktion seit der Vertreibung der Kaufleute aus dem Tempel durch Jesus. Spiritualität raus, Spiritisten, Spintisierer und Spinner rein, Sinnfindung aufgegeben, Suche nach wokem Schwachsinn erfolgreich gestaltet. Der Goldfisch-Zustand des Gekreuzigten in der Monstranz, im Tabernakel, hinter Glas, wo die Gläubigen nun statt des Heilandes eine Drag Queen sehen sollen, findet somit endlich ein Ende. Der Gekreuzigte mit dem Karl-Marx-Rauschebart an der Wand des Hochaltars hat ein Ei gelegt. Männer können durch die hohnbefleckte Empfängnis nicht nur schwanger werden, sie können auch Eier legen. Wozu brauchen wir da noch Quotenfrauen? Maria Empfängnis, Maria Himmelfahrt, Maria Sturzflug.

Drag Queens, Queere, Schwule und Lesben werden gesegnet, zwei verliebte junge Menschen, die vögeln, nehmen wir mal an ein Mädchen und ein Junge, werden verdammt, sofern sie nicht das Sakrament der Ehe erhalten haben. Der ohnehin schon fragwürdige Kult der Sakramente wird zu einem Kult der Exkremente. Die Stigmata des Gekreuzigten konkurrieren mit dem Stigma der Lächerlichkeit katholischer Popen. Von der evangelischen Konkurrenz wollen wir erst gar nicht reden.

Blatt 133 Dreizehnter Mai 2026

Der Zustand unseres Landes am Beispiel der Bahn dargestellt. Die Bahn im dunklen Tunnel, kein Licht am Ende des Tunnels. Bericht einer Bahnreise. Realsatire.

Es geht los am Bahnhof Geltendorf/Obb. mit der S4 zum Münchner Hauptbahnhof. Türen defekt. In München-Pasing kommt die Durchsage: Heute kein Halt am Hauptbahnhof. Also am Stachus aussteigen und per Fußmarsch zurück zum Hauptbahnhof. Zum Glück hatte ich ein ausreichendes Zeitpolster. (braucht man bei der Bahn immer). Dann am Bahnhof: Der ICE 588 nach Hamburg fährt von Gleis 24 statt wie laut Fahrplan von Gleis 19. Die Platzreservierungen sind hinfällig, weil ein anderer Zug als der vorgesehene eingesetzt wurde. Nach Abfahrt des Zuges ging eine Zeit lang alles gut. Kurz nach Fulda dann Stillstand. Im Tunnel. Durchsage des Zugchefs: „Ein Suizidgefährdeter spaziert zwischen Kassel und Fulda auf der Rennstrecke hin und her. Die Strecke ist gesperrt.“ Also raus aus dem Tunnel und zurück nach Fulda, um über eine Umleitung nach Kassel zu fahren. Voraussichtliche zusätzliche Verspätung etwa 90 MInuten. Dann war die Strecke aber plötzlich doch wieder frei. Also zurück auf die ‚Rennstrecke‘ nach Kassel. Umstieg in Kassel in den Regionalexpress nach Düsseldorf. Abfahrt mit nur fünf Minuten Verspätung. Toilette defekt. Ankunft am Zielbahnhof Paderborn mit nur fünf Minuten Verspätung!

Blatt 132 Zwölfter Mai 2026

Zur Lage der Welt

Kriegselefanten trampeln über den Globus, die Friedenstaube hechelt flügellahm hinterher. Es ist ihr bedauernswertes Schicksal, bei nahezu allen Anlässen Federn lassen zu müssen. Denn immer wieder knallt sie bei ihren zahlreichen Friedensmissionen vor die von Machthunger, Streitsucht, Habgier und Intoleranz vernagelten Türen und Fenster. Die Friedenstaube wird offen in Liedern besungen, von heuchlerischen Schwätzern beschwört, aber hinter vorgehaltener Hand heimlich bespöttelt. Friedenstauben werden auch nur sehr ungern von Bossen und Vorständen eingestellt, sie taugen einfach nicht als Karrieristen. Raben- und Geierschwingen tragen zumeist reichere Errnte ein als Taubenflügel. Vor allem den Rüstungsmagnaten.

Blatt 129 Neunter Mai 2026

Onkel Fritzens Mauerlied

Von der Mauer hoher Zinnen predigt jemand wie von Sinnen:

„Nicht mit denen, nicht mit denen, lasst uns an die Sozis lehnen.“

Er erträumt sich Minneglück, schwört Bas und Beil auf ein Zurück

zur Sozialistentradition, und fürchtet nicht des Wählers Lohn.

„Nicht mit denen, nicht mit denen“, so geifert er, der Onkel Fritz,

„lasst uns an die Sozis lehnen“, es ist und bleibt ein schlechter Witz.

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