Kategorie: Groteske Kriminalfälle (Seite 1 von 3)

Blatt 045 Vierzehnter Februar 2026

Im letzten Jahr verhinderten aktuelle Entwicklungen, dass zum Valentinstag das Porträt des Serienkillers Johnny Valentine diesen Kalender bereichert. Das Versäumnis bügeln wir nun aus. Johnny Valentine hatte das Problem, das er Valentin immer mit Halloween verwechselte.

Es war also am Valentinstag, als Johnny Valentine seine erste Schandtat ins Werk setzen wollte. Dazu musste er erst einmal seine Muskeln stählen. So dachte er und versuchte, an der Wäscheleine einige Klimmzüge zu machen, doch gleich beim ersten Versuch gab die Leine überraschenderweise nach. Die Wäscheklammern sprangen voller Entsetzen von der Leine, ein weißes Bettlaken fiel auf Johnny herab und hüllte ihn vom Kopf bis zu den Füßen ein. Johnny Valentine beschloss, die ihm zugedachte Rolle als Gespenst anzunehmen, vertagte seine geplante Untat auf das nächste Jahr und ging bei einem Poltergeist in die Lehre. Der Poltergeist erachtete ihn jedoch als völlig untalentiert und weigerte sich, ihn weiterhin in seiner Kunst zu unterweisen. Da wandte sich Johnny an die Liga orthodoxer Marxisten und bewarb sich um einen Job als Devotionalienschänder. Das wurde ihm auf die Dauer zu langweilig und er beschloss, endlich zur Tat zu schreiten. Im irrigen Glauben, es sei Halloween, warf er an einem 14. Februar die Turbine seiner Destruktivität an, die ihn zielsicher auf den Nadir der Sünde führte, wo er auf ein Schwulenpaar in coitu traf. „Blut und Rüben!“ sprach Johnny Valentine, „ihr seid des Todes“, entauptete sie mit einem Krummsäbel und setzte ihnen Kürbisköpfe auf den Halsstumpf.

Über Johnny’s zweite Untat berichten wir eventuell im nächsten Jahr.

Blatt 038 Siebter Februar 2026

Epstein lässt grüßen. Impressionen einer künftigen dekadenten, ‚elitären‘ Gesellschaft aus der Kriminalgroteske ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘ oder ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘. Erhältlich im Buchhandel.

„Sie vögeln mit Ziegen, Kühen, Affen, Eseln, ich kann gar nicht alle aufzählen, Herr Kommissar. Sie glauben ja gar nicht, wie weit in diesen dekadenten Kreisen die Praxis der Sodomie schon verbreitet ist. Noch treiben sie es im Geheimen. Doch im Kessel der Perversitätensuppe brodelt es gewaltig. Die Legalisierung und spätere Gleichstellung homosexueller Praktiken mit heterosexuellen Beziehungen, fünfzig oder noch mehr Geschlechtsidentitäten, das waren ja alles nur vorbereitende Schritte für eine geplante Legalisierung der Sodomie und anderer, sagen wir, Verirrungen. Die Akzeptanz für diese Dinge kann in der Bevölkerung nur langsam aufgebaut werden. Der Boden dafür ist aber längst bereitet. Hoch den Rock, hoch den Rock, es wartet schon der Ziegenbock. Und um die Ecke wartet längst der Hengst, der Hengst, der Hengst.“

Er versuchte, seinem Glied die nötige Härte zu verleihen, doch sein Testosteronspiegel hatte den entsprechenden Pegelstand wohl nicht erreicht. Pomm brauchte deftigere, abartige Reize, er brauchte den Anblick einer weiblichen Leiche. Das vesetzte ihn in unbändige Wut. Und in diesem Augenblick war sein Entschluss geboren, die Frau zu töten. Vorher wollte er sie aber noch ein wenig foltern. Der Chronist erspart dem Leser die scheußlichen Details und verweist die an bestialischen Grausamkeiten Interessierten auf die Schriften des Marquis de Sade. Pomm folterte sein Opfer zu Tode. Dann warf er sich hechelnd und geifernd auf die Leiche, um seine nekrophilen Gelüste zu befriedigen, während Fritz alles durch das Schlüsselloch beobachtete und dazu masturbierte.

„Papa geil! Papa geil!“ krächzte Tropfstein, hastete in den Vorratsraum, riss den Deckel einer großen Gefriertruhe auf, öffnete seinen Hosenschlitz und tauchte ab in die Truhe, wo er sich in einen halb verwesten Ziegenkadaver festrammelte.

„Jetzt hat sie sich den Leib aufgeschlitzt und die Gedärme herausgeholt“, sagte Potter zu seiner Schwester, „das mochte ich nicht mit ansehen, doch dieses elitäre Publikum benötigt solche Reize.“ Was die Geschwister nicht vorausgesehen hatten war, dass Fancy Nancy sich auch noch ihre Gebärmutter herausriss, worin sich ein Fötus befand. Zu guter Letzt führte sie zwei lange mit Widerhaken versehene Nadeln in ihre Nasenlöcher und zog sich damit das Gehirn heraus. Dann verschied sie unter fürchterlichen Schreien vor ihrem Publikum.

Blatt 017 Siebzehnter Januar 2026

Wir sind bislang noch die Fortsetzung der Serienkiller-Geschichte schuldig geblieben (siehe Blatt 012). Machen wir es kurz und bündig, alles bis in die Details zu schildern, würde den Rahmen eines Kalenders sprengen. Der zweite Mord stellte sich ähnlich dar. Ein Mann wurde aufgeschlitzt und starb an unzureichender Sauerstoffzufuhr. Der Täter hatte ihm bei lebendigem Leibe den Magen herausgeschält und in den Mund gestopft. Auch dieser Tatort war von Gestank geschwängert. Vom Teufelsgestank, wie Kommissar Zaungast nun feststellte, dem verräterischen Gemisch von Ausdünstungen wilder Bestien, fauler Eier und schwefelhaltiger Quellen. Der Pestauch kam auch in diesem Fall von der Toilette.

„Jetzt will ich’s aber wissen“, erklärte Zaungast grimmig und steuerte auf die Klotür zu. Er riss die Tür auf. „Da haben wir die Bescherung“, sagte er. Er ist wieder da, der … äh … Kosmokrator. (siehe Zaungast und der Kosmokrator) Die Klobrille ist von seinem Arsch versengt worden und das Wasser im Klo kocht von seiner Pisse.“

Ist es der Kosmokrator, der das Klima in der Hauptstadt so vergiftet, das Chaos dort gestiftet hat? fragt sich nicht nur Kommissar Zaungast.

Blatt 012 Zwölfter Januar 2026

In einem Kalender für erlesenen Schwachsinn, konservativer Satire sowie grotesken Kriminalfällen dürfen letztere natürlich nicht fehlen. Dieses Jahr hatten wir noch keinen. Hier der Fall eines unheimlichen Serienmörders Teil 1

Das Bild, das sich Kommissar Zaungasts Blicken an diesem verschneiten Januartag darbot, war von einer faszinativen Komik des Grauens, war skurril und entsetzlich zugleich. „Tod durch Strangulation, ohne Zweifel“, erklärte der Amtsarzt dem erstaunten Kommissar. Zaungast und sein Kollege Schwanz blickten auf den aufgeschlitzten Unterleib eines Mannes, dessen Darmschlingen eng um seinen Hals gewunden waren.

„Sie wollen damit sagen, Doktor, dass er noch gelebt hat, als sein Mörder ihm die Därme um den Hals legte?“ – „Ja, da bin ich mir ziemlich sicher. Endgültige Klarheit wird dann die Obduktion bringen. Aber schauen sie sein Gesicht an, die Verfärbung der Haut, die hervor quellenden Augen.“

„So ein Bild ist selbst mir noch nicht unter die Augen gekommen“, konstatierte Kommissar Zaungast. „Hat die Hölle ihn wieder hervorgewürgt, den … äh … Dämon des Marquis de Sade?“ (siehe ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner). „Aber wo kommt denn dieser Gestank her? Kommt von da. Wo führt diese Tür hin, Schwanz?“ – „Das ist die Klotür, Chef.“ Der Kommissar öffnete die Tür einen Spalt. „Was für entsetzliche Ausdünstungen! Wer hat denn hier geschissen?“ Zaungast schlug die Tür gleich wieder zu. „Aber es riecht irgendwie gar nicht nach … äh … Scheiße. Und doch kommt mir dieser Geruch bekannt vor …“

Fortsetzung folgt

332. Kalenderblatt 28. 11. 2025

Zaungast erinnert sich an den Fall einer Kindesmörderin, die sich einen Popel aus der Nase zog und behauptete, dies sei der Heilige Geist, in dessen Auftrag sie gehandelt habe. Es sei zwar erstaunlich, dass der Heilige Geist gerade sie ausgewählt habe, doch noch erstaunlicher sei es, dass sie ob dieser unbestreitbaren Tatsache noch nicht wahnsinnig geworden sei.

Das ist die Essenz des Wahnsinns.

Der Kanzler erreicht im Countdown der Infantilität die nächste Stufe und spielt das Spiel: Ich sehe was, was du nicht siehst. ‚Ich bin der große Zampano, der Weltenlenker, der Kosmokrator. Mein Mund tut Wahrheit kund … und Weisheit. Ich stehe so hoch über euch, dass es mich geradezu wundert, warum ich noch nicht übergeschnappt, größenwahnsinnig geworden bin.

Das ist die Essenz des Wahnsinns.

Die Frage ‚Was ist mit diesem Kanzler los?‘, die sich viele Wähler stellen, hat sich damit beantwortet.

331. Kalenderblatt 27. 11. 2025

Fortsetzung entführter Bischof, hungrige Löwen

„Die Kollegen in Hamburg haben diesen Brief einem Ihrer Bundeswehr-Kameraden abgenommen, der mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Bei der Durchsuchung hat er noch versucht, den Brief zu verschlucken“, erklärt mir der ältere der Beamten. Was mein Bundeswehr-Kollege verbrochen hat, will er mir nicht verraten. „Wenn jemand ein Dokument vernichten will, indem er es verschluckt, dann muss dieses Dokument etwas ganz Brisantes enthalten“, fährt der Beamte fort. „Wir können Ihnen nur raten, uns jetzt die volle Wahrheit zu sagen.“

„Vielleicht hat mein Ex-Kamerad aus Hamburg diesen Scherz ja für bare Münze gehalten und wollte mich schützen“, versuche ich einzuwenden. Und dann kommt der Doppel-Wumms. Der Beamte zitiert aus meinem Brief wie folgt: ‚Mosel kommt zu Zosel, Zosel kommt zu Losel, Losel kommt zu Fosel, Fosel kommt zu Dosel, Dosel kommt zu Gosel, Gosel sitzt auf’m Pott.‘

„Wir fordern Sie jetzt auf, uns diesen Code zu entschlüsseln, ansonsten müssen wir Sie mitnehmen. Unseren Experten ist die Dechiffrierung nicht gelungen.“ Nach einer Stunde Palaver konnte ich die beiden Polizisten schließlich doch noch davon überzeugen, dass es sich bei dieser bizarren Wortsequenz keineswegs um einen Code, sondern um schieren Blödsinn handelte, und dass ich auch nicht geplant hatte einen Bischof und drei Löwen zu entführen. Ja, genau so hatte es sich damals abgespielt.

Und nun noch ein Nonsensgedicht: Wer pfeffert denn da ins Arscheloch, es ist der Bodo, er rammelt noch. Mit seinem Knollenblättermann da pisst er seine Gegner an. Er weiß nicht was passiert, wenn Hennebach seinen Schuh verliert.

Kommissar Zaungast bei X zu finden unter Zaungast44

Ab Sonntag, dem ersten Advent wird jeden Tag ein Kläppchen von Zaungasts Adventskalender 2025 geöffnet.

329. Kalenderblatt 25. 11. 2025

Gestern in der Früh um 06 Uhr dreizehn. Staatsschutz und Kriminalpolizei stehen vor der Tür. Kommissar Kalauer leitet die Aktion. „Von der Meldestelle der rückseitig – sprich am Hintern – bewarzten, scheelsichtigen Antifaschisten erhielten wir die Information, dass in Ihrem urwaldähnlichen Gestrüpp, das Sie vermutlich auch noch als Garten bezeichnen, ein Ameisenbär gesichtet wurde. Ein äußerst Besorgnis erregender Vorfall, unser Boss King Kong Haldenwong hat ihn zur Chefsache erklärt“, sagte Kommissar Kalauer.

„Ja“, sagte ich, „in der Tat, der Ameisenbär, der war hier, ein Delegitimierer des Ameisenstaates. Aber ich habe ihm gesagt: ‚Wir haben keinen Wirsing, wir haben nur alte Schuhe. Außerdem habe ich vier Leichen im Garten vergraben.“

„Zeigen Sie uns die Plätze, wo diese Leichen liegen. Wir können ja nicht den ganzen Urwald hier roden.“

„Ich kann Ihnen die genauen Orte nicht bezeichnen“, sagte ich, „die Leichen waren weder in Särgen noch in Leichensäcken verpackt, und solche Leichen vagabundieren ziellos im Erdreich herum. Wussten Sie das nicht?“

„Nein, und woher haben Sie dieses Wissen?“

„Aus den Regularien des Tinnitus von Hopfen und Malz.“

„Dann muss ich leider die Ameisen befragen“, erklärte Kalauer, „deren Aussagen, verbunden mit dem Husten der Flöhe sowie Gewebeproben der Aaskäfer in Ihrem sogenannten Garten können Sie schwer belasten. Darüber sind Sie sich doch wohl klar.“

„Die Aaskäfer in meinem Garten“, erklärte ich, „sind ausnahmslos Vegetarier, und die Ameisen schlafen schon, es ist ja bereits Ende November. Kommen Sie im nächsten Frühjahr wieder.“ Ich bin gespannt, ob sie wiederkommen werden!

302. Kalenderblatt 29. 10. 2025

Aus Zaungasts Volksliederschatz (speziell zum Thema Stadtbild)

Es tanzt ein Mi Ma Muselmann in unserer Stadt herum, fidibum, es tanzt ein Mi Ma Muselmann in unserer Stadt herum.

Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus und du Migrant bleibst hier.

Horch, was kommt von draußen rein, hollahi, hollaho, wird wohl ein Machetenmann sein, hollahhi-a-ho.

Ich hört ein Sichlein rauschen im Stadtpark unserer Stadt

Wem Allah will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die deutsche Stadt.

Nun will Allah uns grüßen, vom Orient weht es lau, aus allen Ecken sprießen Moscheen ins Himmelsblau.

Jetzt fängt das schöne Kalifat an, und alles fängt zu jaulen an vom Minarett, vom Muselmann.

Aller guten Dinge sind drei. Nach dem 300. und dem 301. Kalenderblatt hier noch ein lustiger? Auszug aus ‚Zaungast jagt Kaiser auf der Wurst‘:

Der Staatspräsident wurde am Neujahrsmorgen frierend unter der Imbeziller Brücke gefunden, der Schatten geistiger Debilität hatte sein Gesicht verdüstert, er hielt eine Kinderrappel in seinen Händen, womit er unablässig rasselte. Er hielt sich für eine Klapperschlange. Als man ihn fortbrachte, da schrie er aufbrausend mit wutverzerrtem Gesicht und schaumigem Geifer in den Mundwinkeln: „Kaiser auf der Wurst, Kaiser auf der Wurst!“

301. Kalenderblatt 28. 10. 2025

Was führt die vermeintlich Mächtigen – denn es gibt keine Macht, nur die Illusion der Macht – was führt sie immer wieder auf den Pfad des Unterdrückers?

Ein jeder, der vom Streben nach Macht beherrscht wird, sei er Politiker oder Vorstand eines großen Unternehmens, ist bestrebt oder sogar gezwungen, gewisse Grenzen, an die seine Macht zwangsläufig einmal stoßen wird, zu überschreiten; er wird also irgendwann vorstoßen ins Unsoziale, ins Unmoralische und Unsittliche, früher oder später auch ins Ungesetzliche; sein Machtstreben wird schließlich faustische Züge annehmen. Die ungeschriebenen Gesetze der Macht fordern und befördern dies unerbittlich. Deshalb sind diese Leute auch alle korrupt und käuflich. Ich wüsste keinen, dem ich zugestehen könnte, sich auf die berühmte Ausnahme zu berufen.

Und hier noch ein Auszug aus der Kriminal-Groteske ‚Zaungast jagt Kaiser auf der Wurst‘, der ultimativen Karikatur eines Politikers; größenwahnsinnig, bösartig, clownesk, irrsinnig:

… der aber, der sich Kaiser auf der Wurst nannte, schleuderte kreischend Flüche um sich her. Sein Gekreische ließ diejenigen Menschen, die es mit anhören mussten, bis in die innerste Seele erbeben. Doch niemandem war es gelungen, auch den Lakaien nicht, den Irrsinnigen barhäuptig zu ertappen, um das zu schauen, was sich unter der Kopfbedeckung verbarg. Es hatte auch niemand diesen gezielten, bedingungslosen Versuch unternommen, denn es konnte ja auch niemand ahnen, welch schreckliches Geheimnis sich ihm dann offenbart hätte.

Kaiser auf der Wurst hatte sich blitzschnell zurückgezogen in das Innere seiner Kutsche, hatte sich zitternd und kreischend in die dunkelste Ecke gedrückt, und als ihm dann von der Hand eines Lakeien sein Eimer durch das Fenster gereicht wurde, da hörte man, wie sardonisch der Inkubus in ihm brüllte, und denen, die das Pech hatten, nahebei zu stehen, den Stempel eines ewig währenden Alps auf die Seele drückte.

280. Kalenderblatt 07. 10. 2025

Groteske Figuren, die der Inkompetenz huldigen, durchwandeln schlafwandlerisch die politischen Landschaften nicht nur Deutschlands. Unter der unzweckmäßigen Verwendung ihrer Hirnstrukturen, auch aufgrund einer geschrumpften Amygdala, müssen ganze Volksgemeinschaften darben und leiden. Hirngespinste, noch unverständlicher als Träume, erwachsen aus diesen Strukturen der Inkompetenz. Und da die Inkompetenz von der Blutzufuhr des Gehaltvollen, des Gestaltenden vollständig abgeschnitten ist, liegt der Erwartungspegel an jene grotesken Figuren im infinitesimalen Bereich. Wie lautet doch das alte Sprichwort: Hau den Stier soviel du willst, kriegst doch keinen Tropfen Milch.

Auszüge aus einem Portrait der Inkompetenz aus der Kriminalgroteske ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘: Eine Gestalt mit seltsam verdrehten Händen, gichtverknoteten krummen Fingern und einem nach hinten abgespreizten Daumen gestikulierte wild in der Luft herum und zauste mit ihren schief gewachsenen Fingern die dichte Matte aus Stroh, die ihren Kopf bedeckte. Stroh, das direkt aus dem Schädel zu sprießen schien und worin sich ein Rattenkönig eingenistet hatte. Ihre toten Augen blickten ins Leere und schienen nichts um sich herum wahrzunehmen … Ihr Mund war groß und zahnlos. Trotz ihrer verkrüppelten Hände hatte sie sich eine Geige unter die Backe geklemmt und hobelte eine Dissonanz nach der anderen von den Seiten herunter …

„Es ist die Inkompetenz“, erklärte das Strümpfchen, „die Repräsentantin eines alten Adelsgeschlechts der Politik.“

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