Schlagwort: Vielfalt

Blatt 292 Neunzehnter Oktober 2026

Die Saat der Unfreiheit, der Gewalt und der Unterwanderung, die von den 68ern gelegt wurde, geht voll auf. In Frankreich, in Deutschland, in ganz Europa. Ihre Fassade hat nach wie vor einen revolutionären Anstrich, doch dahinter wohnt die dumpfe Behäbigkeit des philiströsen Spießers. Ihr Hass auf eine freiheitliche Gesellschaft glüht noch, die Gewalt haben sie an ihre indoktrinierten Eleven delegiert.

Beispiel Frankreich: Stumpfsinnige Hasstiraden, Kaskaden von ideologischem Schmutz und Fetzen islamistischer Heilslehre ergießen sich in Frankreichs Straßen, um sich in wollüstiger Exhibition und brachialen Gewaltorgien zu entladen. Drahtzieher sind Psychopathen, Linke und Migranten. Die Dreifaltigkeit der Einfalt. Die Mainstream-Medien nennen es Schülerproteste. Und die von links immer wieder beschworene Vielfalt: Feuer, Rauch, Steine, Scherben, Blut, Splitter, Schmutz, Asche, Schreie, Hass, Wut, Tränengas, Krawall, Kramuri, Angst, religiöser Fanatismus, Scharia, Raub, Plünderung, Vermummung, Verdummung, Anarchie, Schwarmidiotie, Allah alaaf akbar. Eine grandiose Vielfalt eben.

Blatt 266 Dreiundzwanzigster September 2026

Es war auf dem Gipfel der Zugspitze, nicht beim Gipfelkreuz, sondern an der Seilbahnstation, und es ist schon mindestens zwei Jahrzehnte her. Die riesige Gondel, groß wie ein Bus, erreicht die Station und spuckt ein bis zwei Dutzend vermummter Gestalten aus. Sie entpuppen sich als in tiefschwarze, sackartige, bis zu den Fußknöcheln reichende Gewänder gekleidete Frauen, das Gesicht bis auf einen Augenschlitz verhüllt. Dazu gesellt sich, vermutlich als Pascha und Aufpasser, ein arabisch gekleideter Mann mit schwarzem Vollbart. Die Gruppe hatte die ganze Gondel angemietet. Geschlossene Gesellschaft. Geld spielte wohl keine Rolle. Sie durften durch die Anwesenheit Ungläubiger auf so engem Raum nicht beschmutzt werden. Mit der nächsten Bahn gondelte das gesamte Rabengeschwader wieder bergab. Als geschlossene Gesellschaft. Ich kam mir vor wie beim Almabtrieb. Das ist genau die Buntheit und Vielfalt, die uns nach Wahlerfolgen linker Parteien, wie jetzt in Berlin, bevorsteht.

95. Kalenderblatt 05. 04. 2025

„Dein Schatten weicht eher von Dir als ich!“ So sprach die Anarchie zur Vielfalt und reckte einen Isis-Finger in die Höhe. „Doch nicht jede Kartoffel aus deutscher Scholle möchte im kunterbunten Salat der Vielfalt aufgehen oder durch den Fleischwolf der Anarchie gedreht werden. Suchen wir uns also besser noch einen Fürsprecher.“

Und willig machte sich die Einfalt zum Advokaten der Vielfalt.

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