Kategorie: Zynismus (Seite 1 von 5)

Blatt 291 Achtzehnter Oktober 2026

Böhmermann 2026: Da scheint es doch noch Leute zu geben, die sich an den verbalen Ausscheidungen dieses Schleimscheißers erfreuen können, als wenn es nicht Kacke, sondern Kaviar wäre. Die Rülpsstöße seiner Entleerungen werden nun auch bildlich untermalt.

Im 2025er Kalender charakterisierte ich Böhmermann als ein geiferndes Froschmaul, das die Blüten seines schizophrenen Innenlebens ungeniert der Öffentlichkeit preisgibt. Als einen geistigen Bankrotteur, der beständig Zeugnis gegen sich selbst ablegt. Als einen Berufsathlet der Lästerzunge, der einem intellektuell niederschwelligem Publikum geistig verrottete Nahrung auf der Mistgabel serviert und das auch noch als Satire verkauft.

Das schon seit Langem mit dem Stigma degenerationis behaftete ZDF bietet ihm den Friedhof, auf dem er seine belanglosen Witzkrepierer beerdigen kann. Er sollte anstelle von Mundpupsern im Fernsehstudio besser hinten einen Wind streichen lassen, denn sein Arschloch ist – verglichen mit seinem Mund – zweifellos die anständigere Öffnung.

Hoffen wir, dass es nicht noch einen Böhmermann 2027 gibt, aber es ist ja jedem selbst überlassen, eine Kloake wie das ZDF künftig zu meiden.

Blatt 290 Siebzehnter Oktober 2026

Pünktlich zur kalten und dunklen Jahreszeit erhebt der Impfteufel wieder sein hässliches Haupt. Nun spukt er auch in den Apotheken herum. In den Straßen herrschen Messer und Macheten, in Arztpraxen und Apotheken herrscht die Nadel, entweder mit legalisierten Drogen oder mit Impfstoffen. Corona, Grippe, Gürtelrose, Lungenentzündung, Malaria, Heuschnupfen, Meningitis, Hepatitis, Veitstanz und Psychopathia Criminalis. Lass dir den ganzen Cocktail verabreichen und du bist aller Krankheiten ledig, doch leider auch tot.

Dazu kommt: Alle diese Impfmaßnahmen zoomen in das Innerste des Menschen, denn es sind vermutlich nicht nur Vakzine, die uns verabreicht werden, sondern auch Nano-Sensoren, die unseren Körper vom Hirn bis zu den Füßen nicht nur ausspionieren, sondern auch steuern sollen. Das ist noch mal eine Potenzierung der Orwellschen Welt, wie sie in der Kriminalgroteske ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘ (Von der Pandemie zur Pandämonie) in Ansätzen dargestellt ist.

Blatt 288 Fünfzehnter Oktober 2026

Der nächste Frontalangriff der CDU auf die demokratischen Umgangsformen. Die Possenspiele in Sachsen-Anhalt gehen in die nächste Runde. Der Doof-Schulze der CDU scheint mittlerweile so weit dem Irrsinn verfallen, dass er ‚das morbide und tausendjährige Getrampel der marschierenden Dinge‘ zu hören scheint, ‚von denen in den Pnakotischen Manuskripten mit Schrecken geschrieben steht‘, um mit H. P. Lovecraft zu sprechen. Nichts verstanden? Lovecraft lesen!

Nachtrag zum Blatt 287: Im RE 11 nach Essen Hbf. herrschte ein baylonisches Stimmengewirr. Asiatische, slawische, türkische und arabische Mundarten. Nach mitteleuropäischen Lauten horcht man meist vergeblich.

Blatt 287 Vierzehnter Oktober 2026

Bahn ohne Plan, ohne Elan. Sinnbild für ein kaputtes Land, für ein zerrüttetes Staatsgefüge.

Nürnberg Hauptbahnhof am 29. 09. Im ICE 787 nach München. Erste Durchsage: Die Weiterfahrt verzögert sich um unbestimmte Zeit. Grund: Die Ablösung (Personalwechsel) ist noch nicht erschienen. Zweite Durchsage: Bitte alle aussteigen, der Zug endet hier, da die Ablösung immer noch nicht erschienen ist. Dritte Durchsage: Alle Fahrgäste des ICE 787 nach München zurück zum Zug, das Personal zum Ablösen ist doch noch erschienen. Das erlebte ich auf der Hinfahrt.

Rückfahrt: 13. 10. RB 71 von Memmingen nach München mit 25 Minuten Verspätung. Dank Zeitpolster wird der ICE 588 nach Rostock noch erreicht. Der kommt auf die Minute pünktlich in Kassel-Wilhelmshöhe an!! Umstieg in den RE 11 nach Oberhausen, heute nur bis Essen Hauptbahnhof, heute kein Halt in Mülheim. Bis kurz vor Altenbeken nur etwa fünf Minuten Verspätung. Mit einem langgezogenen Knirschen und Kreischen kommt der Zug zum Stehen. Dann Stillstand. Durchsage: Die Strecke ist blockiert, weil auf dem Gleis im Bahnhof Altenbeken ein Zug ohne gültigen Fahrplan steht (kein Witz). Für den Zug muss nun ein Fahrplan besorgt werden. Nachdem man sich schon mit dem Umsteigen in den Schienenersatzverkehr abgefunden hat, geht es nach 25 Minuten Stillstand tatsächlich weiter. Die enthaltsamen Zungen der Fahrgäste nehmen einen Wunder. Niemand beschwert sich. Sind die Deutschen ein Volk von Hammeln und Schafen, die sich willig zur Schlachtbank führen lassen? Nur die linken Berufskrakeeler erheben in diesem Land ihre Stimme. Dies sollte sich schleunigst ändern!

Blatt 286 Dreizehnter Oktober 2026

Berlin prescht munter voran, in Hamburg, München und zahlreichen anderen Städten scharren Esel und Eselinnen mit den Hufen, bereit zur Stampede linken Unsinns.

Die schlechten ins Töpfchen der Allgemeinheit, die guten ins Kröpfchen persönlicher Bereicherung. So halten es Bürokraten und Politiker beim Erbsenauszählen.

Nicht hässlich, nicht geistlos, nicht verlogen, nicht vom Größenwahn befallen … solch eine Frau hat kaum Chancen, in die ausgefransten Fußstapfen von Bärbel Bas zu treten.

Blatt 285 Zwölfter Oktober 2026

Fragmente und Einsichten

Schützt die Ungebildeten vor den Halbgebildeten!

Die Eulenspiegel gib bekannt wer ist die Dümmste im ganzen Land Damen der deutschen Politik. Natürliche Folge der Quote.

Von der Nabelschnur zum Gängelband und von da zum Galgenstrick.

Gott wird ihn trösten, Satan ihn rösten.

Pleiten, Pech und Pannen sind die einzig verbliebene Gefolgschaft dieses Kanzlers.

Tritt ihn, den grünen Rübezahl, den Grüngötzen!

Die Krabbenrepublik, alles bewegt sich rückwärts, im Krebsgang.

Blatt 282 Neunter Oktober 2026

Auf der Frankfurter Buchmesse streift er gerade wieder durch die Hallen, der Papiertiger. Er schmückt sich mit den Streifen des Tigers, verfügt aber weder über dessen Zähne noch über des Tigers Krallen. Und obwohl sein Gebrüll auch nur von Papperlapappe ist, vermag es doch hin und wieder einige naive Naturen zu beeindrucken. Zahlreiche prominente, vor allem B- und C-prominente Exemplare dieser zu Überheblichkeit und Hochstapelei neigenden Gattung machten ihrem Namen in letzter Zeit wieder alle Ehre, indem sie sich unter die Bücherschreiber begeben haben, um ihre belanglose Vita beziehungsweise ihre Ansichten auch noch gewinnträchtig zu vermarkten.

(Aus ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘) Ebenfalls auf der Frankfurter Buchmesse vertreten, Halle 3, Standbereich 96)

Blatt 281 Achter Oktober 2026

Lockere Schrauben in den Hirnen lumpiger Feudalherren der Moderne überdrehen eine Schraube, in deren Windungen es schon seit geraumer Zeit ächzt und knirscht: Die Steuerschraube. Neueste Kreation der Kreativabteilung im Finanzministerium ist die Plastiksteuer. Zum Wasserkopf Bürokratie gesellt sich der Schröpfkopf Fin Min Klingbeil. Gemeinsam zapfen sie die letzten Lebensadern unseres Volkskörpers an. O’azapft iss mal wieder. Dabei sollten sich diese neuen Feudalherren und Blutsauger lieber mit Stricknadeln und Wolle eindecken, um die so notwendigen Sparstrümpfe zu stricken, doch ihre krummen Finger taugen nur zum Sich-Krallen, was zu krallen ist.

Blatt 280 Siebter Oktober 2026

Bemerkungen von Karl Kraus zur Literatur anlässlich des Beginns der Frankfurter Buchmesse:

„Man kann über eine Null ein Buch schreiben, der man mit einer Zeile zu viel Ehre erwiese.“

„Es müsste ein geistiger Liftverkehr etabliert werden, um einem die unerhörten Strapazen zu ersparen, die mit der Herablassung zum Niveau des heutigen Schrifttums verbunden sind.“

„Das geschriebene Wort sei die naturnotwendige Verkörperung eines Gedankens und nicht die gesellschaftsfähige Hülle einer Meinung.“

„Ein schöpferischer Kopf sagt auch das aus eigenem, was ein anderer vor ihm gesagt hat. Dafür kann ein anderer Gedanken nachahmen, die einem schöpferischen Kopf erst später einfallen werden.“

„Es gibt zwei Arten von Schriftstellern. Solche, die es sind, und solche, die es nicht sind. Bei den ersten gehören Inhalt und Form zusammen wie Seele und Leib, bei den zweiten passen Inhalt und Form zusammen wie Leib und Kleid.“

„Warum schreibt mancher? Weil er nicht genug Charakter hat, nicht zu schreiben.“

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