Schlagwort: Böhmermonk

Blatt 205 Vierundzwanzigster Juli 2026

Herr Böhmermonk, monk wie monkey, der böhmische Edelmann aus einem böhmischen Dorf hatte sich verlaufen, verirrt. Er war vor einer Grundschule gestrandet, die Kinder hatten gerade Pause und spielten auf dem Schulhof Blinde Kuh nach dem Vorbild der Regierenden, als das Skelett dort auftauchte. Die Lehrer*innen (in diesem besonderen Fall kommen wir leider nicht um das ‚Gendern‘ herum) hielten ihn bzw. das Skelett für eine drag queen und luden ihn ein, den Kindern aus dem Kinderbuch ‚Der pimpernde Grünspecht‘ vorzulesen, das die Kinder auf die geplante Legalisierung pädophiler Praktiken vorbereiten sollte. Autor war der Wirtschafts- und Pädagogik-Experte Habock. „Wo hast du deinen Pimmel?“ fragte ein kleines Mädchen die vermeintliche drag queen. „Ist abgefault“, sagte Herr Böhmermonk, der böhmische Edelmann aus einem böhmischen Dorf.

Fortsetzung folgt demnächst

Blatt 197 Sechzehnter Juli 2026

Fortsetzung der Geschichte eines Aases

„Pardon“, sagten die Ratten, „wir fressen kein Aas.“ Da ließ das Aas seine Kiefer klappern wie eine Spanierin ihre Kastagnetten, was bewirkte, dass ein kraftstrotzender Fluch aus diesen Kiefern kam, der die Fetzen von den Knochen fallen ließ. Nun aber schämte sich das Aas Böhmermonk, das noch nie Scham empfunden hatte, seiner Nacktheit und wollte sich wieder in seinen Sarg kleiden. Da die leeren Augenhöhlen nur noch über ein rudimentäres Sehvermögen verfügten, kam es, dass der böhmische Edelmann Böhmermonk aus einem böhmischen Dorf schlackernd in eine Richtung davonklapperte, die entgegengesetzt zu der Richtung lag, die sein Sarg eingeschlagen hatte, dem hölzerne Füße gewachsen waren, so dass er weder Rollen noch Schienen benötigte, um auf Wanderschaft zu gehen. So machten sich beide auf die Suche, um das wieder zusammenzufügen, was zusammengehörte.

Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen

Blatt 196 Fünfzehnter Juli 2026

Ein Erdbeben, dessen Epizentrum genau unter einem Friedhof lag, bewirkte, dass die Erde vorzeitig das ausspie, was wieder zu Staub werden sollte. Gestank ausrülpsend öffnete sich ein alter wurmstichiger Sarg und heraus kletterte ein mit fauligen Fleischresten befetztes Aas. ‚Ach wie sehe ich hässlich aus, mit den Fleischfetzen, die noch an meinem Skelett kleben! Und dieser fürchterliche Gestank!‘ sagte sich das Aas und schämte sich … nicht. Ein Aas kennt weder Ehre noch Scham.

Einmal Kotzbrocken … immer Kotzbrocken, so ist das nun einmal. Denn schon zu Lebzeiten war Herr Böhmermonk, ein böhmischer Adliger aus einem böhmischen Dorf, ein Aas!

Eine Abteilung von Grab zu Grab vagabundierender Aaskäfer patroullierte zu Füßen des Herrn Böhmermonk. „Nagt mich sauber!“ verlangte Böhmermonk. „Pardon, wir sind Vegetarier“, sagten die Aaskäfer. „Scheiße!“ fluchte das Aas und wandte sich an die Maden, die in seinem aasigen Fleisch gemümmelt hatten. „Ihr Würmer“, sagte das Aas, „vollendet nun, was ihr begonnen habt, beeilt euch, nagt mich sauber!“ „Pardon, wir sind satt“, sagten die Maden. Blieben als letzte Hoffnung Böhmermonks nur noch die Ratten?

Fortsetzung folgt

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