Der Zustand unseres Landes am Beispiel der Bahn dargestellt. Die Bahn im dunklen Tunnel, kein Licht am Ende des Tunnels. Bericht einer Bahnreise. Realsatire.
Es geht los am Bahnhof Geltendorf/Obb. mit der S4 zum Münchner Hauptbahnhof. Türen defekt. In München-Pasing kommt die Durchsage: Heute kein Halt am Hauptbahnhof. Also am Stachus aussteigen und per Fußmarsch zurück zum Hauptbahnhof. Zum Glück hatte ich ein ausreichendes Zeitpolster. (braucht man bei der Bahn immer). Dann am Bahnhof: Der ICE 588 nach Hamburg fährt von Gleis 24 statt wie laut Fahrplan von Gleis 19. Die Platzreservierungen sind hinfällig, weil ein anderer Zug als der vorgesehene eingesetzt wurde. Nach Abfahrt des Zuges ging eine Zeit lang alles gut. Kurz nach Fulda dann Stillstand. Im Tunnel. Durchsage des Zugchefs: „Ein Suizidgefährdeter spaziert zwischen Kassel und Fulda auf der Rennstrecke hin und her. Die Strecke ist gesperrt.“ Also raus aus dem Tunnel und zurück nach Fulda, um über eine Umleitung nach Kassel zu fahren. Voraussichtliche zusätzliche Verspätung etwa 90 MInuten. Dann war die Strecke aber plötzlich doch wieder frei. Also zurück auf die ‚Rennstrecke‘ nach Kassel. Umstieg in Kassel in den Regionalexpress nach Düsseldorf. Abfahrt mit nur fünf Minuten Verspätung. Toilette defekt. Ankunft am Zielbahnhof Paderborn mit nur fünf Minuten Verspätung!
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