Kopfstudien. Der Kopf ist nicht nur dazu da, dass ein Mensch Kopfschmerzen hat, dadurch beispielsweise, dass er dem Kater Tribut zollt. Man kann den Kopf und das, was er umschließt, auch in den den Dienst einer höheren Funktion stellen. Die Köpfe sollten sich dabei nur nicht wie die Kohlköpfe in ein ideologisch aufgeheiztes Treibhaus sperren lassen. Und so wie es Spitzkohl, Weißkohl und Rotkohl gibt, so gibt es auch die verschiedenartigsten Köpfe. Den Dummkopf (niederdeutsch Döskopp), den Dickkopf, den Schwachkopf, den Schafskopf, den Hohlkopf, den Wasserkopf, den Betonkopf, den Trotzkopf, den Totenkopf, den Schrumpfkopf, um nur einige zu nennen. Dieser Phalanx von negativ konnotierten Köpfen steht einsam und allein der Schlaukopf gegenüber. In unserer Kopfstudie kommen wir dabei auf ein Verhältnis von 1:10, wobei die obige Aufzählung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die tatsächlichen Verhältnisse werden noch verheerender sein. Da mag man sich gar nicht ausdenken, wie die Zukunft sich gestalten wird.
Der Kalendar ist den Lesern noch einige Monopolisten-Porträts, wie beispielsweise den Kaminkehrer und den Politiker, schuldig geblieben. Wir kommen beizeiten darauf zurück.
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