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Blatt 026 Sechsundzwanzigster Januar 2026

Graf Schmetternich betrieb eine Dentisten-Praxis. Es war an einem 26. Januar, als ein merkwürdiger Patient bei ihm vorstellig wurde. Es war ein zahnloses Gewissen. Sein Name war Botschen und er (oder es) strotzte vor Gebrechlichkeit. „Nur der Form halber; Mann, Weib oder Bastard?“ fragte Graf Schmetternich. „Einspruch, Euer Gnaden, ich bitte um mehr Diversität“, protestierte das Gewissen. „Also dann: A-Gender, B-Gender, Gemi-Gender, Lesbe, Schwuler, Binär, Nichtbinär oder Xeno-Gender?“ fragte Graf Schmetternich nach. „Wallach!“ sagte Botschen. „Einspruch, nun machen Sie mal halblang, Kollege, ein Pferd kann gar nicht sprechen“, sagte Graf Schmetternich. Botschen grunzte und bleckte seine Nicht-Zähne. Graf Schmetternich extrahierte ihm einen entzündeten Tugendbeutel.

Wer traut sich, dieser Fabel einen Sinn zu unterlegen? Morgen wird die linke Primel Prien und ihr Interview in der Taz Thema dieses Kalenders sein.

Blatt 025 Fünfundzwanzigster Januar 2026

Die Lage der Nation. Dem großartigen Roland Tichy gewidmet.

Bevor sie sie zum Schlachthaus führen, sperren sie unsere Freiheit in den Pferch. Das ist der Zustand, den wir mittlerweile erreicht haben. Das ist die Lage der Nation.

Absurd, absurder, absöder.

Im Idealfall sollte die Fackel der Justizia einen Sachverhalt erhellen, dass sie manchmal irrlichtert, mag man hinnehmen, nicht jedoch, dass sie zur Brandstifterin wird.

Wie kann es sein, dass es funktioniert wie es funktioniert obwohl es nicht funktioniert? Die scheinbare Evidenz, dass es funktioniert, ob es nun funktioniert, oder ob es nicht funktioniert, verschleiert nur, dass es nicht funktioniert, auch wenn es funktioniert.

Die gefährlichsten Güter rollen nicht in Gefahrguttransporten auf der Schiene, sie verbergen sich vielmehr in Charakterzügen.

Die globale Erwärmung macht viele betroffen, von der globalen Verdummung sind viele betroffen.

Schildbürger sind sie fast alle, ob sie nun Gutes oder Böses im Schilde führen.

Die Lage auf dem Bildungssektor: Bundesdeutsche Gymnasien präsentieren alljährlich in den jeweiligen Lokalzeitungen ihre Erfolgsquoten. Beinahe alle Schüler haben das Abitur bestanden, eine Erfolgsquote von nahezu 100%! Viele schließen mit einem Notenschnitt von 1,0 – 1,5 ab. Diese Bilanz gibt Anlass zu großer Sorge.

Belastend die Vergangenheit, lästig die Gegenwart, lastend die Zukunft. Die Lage der Nation.

Blatt 024 Vierundzwanzigster Januar 2026

Anlässlich der Abstimmung der Grünen mit der AFD im Europaparlament. Kurzer Abriss der Geschichte eines Bauwerks.

Der links-grüne Un-Geist wollte seine Macht zementieren, rekrutierte eine Rotte Un-Freimaurer, versklavte sie und ließ sich von ihnen eine Brandmauer errichten. Tausend Jahre sollte diese Mauer überdauern. Hoffen wir mal, dass das dreckige Dutzend diesmal nicht erreicht wird. Verwendet wurden beim Bau nur die besten und edelsten Materialien wie Beton aus Betonköpfen, Kies aus der Kiesgrube der Korruption, Sand aus dem Sandkasten des Kindergartens und der Kalk aus verkalkten Hirnen. Dann kam das Medien-Geziefer und verfugte die Mauer mit seinen Exkrementen, um ihr die nötige Standfestigkeit zu verleihen.

Auf der Mauer, an der Mauer siedelt eine Wanze. Sieh dir mal die Wanze an, wie die Wanze Lanzen kann. An der Mauer, auf der Mauer siedelt eine Wanze.

Blatt 023 Dreiundzwanzigster Januar 2026

Zu der immer wieder diskutierten Wolfsplage in deutschen Landen

Der mit dem Wolf tanzt, treibt ein gefährliches Spiel. Die mit den Wölfen heulen, reden dem Feind das Wort. Warum hat noch niemand die logische Schlussfolgerung gezogen, dass es sich bei den von Osten eingewanderten Wölfen, die die deutsche Schäfchen-Idylle mit Blutzoll belegen, um Agenten Putins handelt? Das sieht man allein schon daran, dass einige schwarze Schafe von Putins Wölfen verschont werden. Wer sind diese schwarzen Schafe, die den Feind ins Land lockten? Manche vermuten sie in den Reihen der AFD. Aber waren es nicht seit eh und je SPD-Bonzen, die sich als Statthalter Moskaus aufspielten? Die SPD war schon immer die Partei Moskaus. Und will man mit der Thematisierung der massenhaften Wolfseinwanderung nicht nur von einer anderen Masseneinwanderung ablenken? Von Wölfen im Schafspelz?

Stichwortgeber: Uli, die Tanne.

Blatt 022 Zweiundzwanzigster Januar 2026

Ich schwöre es bei allen befilzten Geweihen bundespolitischer Platzhirsche, bei allen Schwanzfedern bundespolitischer Quotengänse: Der wichtigste Satz, den Peter Hahne in einem 58minütigen Interview bei ‚Politik Spezial‘ äußerte, lautet: „Sie verarschen uns und das dumme Volk merkt es nicht.“ Ein Satz, so er denn stimmt, der uns jeglicher Hoffnung beraubt. Und er stimmt leider. Nacht senkt sich über Deutschland. Sie wollen einen linken Voodoo-Staat errichten, der uns alle zu somnambulen Abnormitäten verrotten lässt. Wo bleibt die Gegenwehr?

Blatt 021 Einundzwanzigster Januar 2026

Eine Nachricht auf meinem Handy: ‚Die Kaulitz-Brüder übernehmen …‘ Muss man die Kaulitz-Brüder kennen? Ich kannte sie nicht. Also Recherche im Internet, denn ich ging davon aus, die Nachricht sei von irgendeiner Bedeutung. Aha, Tokyo Hotel, hatte ich schon mal gehört, vom kulturellen Wert her gehören sie vermutlich eher ins Insekten-Hotel. Zwei neue Figuren im Gruselkabinett des ZDF, der Zentrale Deutscher Fakenews. Nebenbei bemerkt, nichts gegen Insekten, gegen Kakerlaken, Wanzen, Mücken, Läuse und anderes verrufenes Geschmeiß. Im Vergleich mit Böhmermann und Hayali sind es doch echte Sympathieträger.

Eine Nachricht aus der Wissenschaft: Neue rätselhafte Erkenntnisse der Quantenphysik. In einem neuen Doppelspaltexperiment des renommierten Physikers Professor Quickquack von der Uni Potzenblitz wurden zwei Wollfäden mit hoher Geschwindigkeit durch zwei Nadelöhre geschossen, und auf der anderen Seite entstand zwar kein Interferenzmuster, aber ein Pullover im Norwegermuster. Die Sensation in der Wissenschaft.

Aller (guten) Dinge sind drei. Der feministische Ableger der Antifa, Prien, Bas, Hayali, Merkel, Brosius-Gersdorf und all die Quotenmäuse, die nach deren Pfeife nicht nur auf dem Tisch tanzen, nicht zu vergessen den linken Volkssturm ‚Omas gegen Rechts‘. Sie marschieren noch einmal an gegen den Wind der Veränderung, kampfeslustig flattern ihre roten Antifa-Fahnen im Wind der Anarchie. Nein, sie flattern nicht, sie flackern, denn es sind Flammenfahnen, die im Begriff stehen, das Gebäude der Demokratie, das schon in allen Balken stöhnt und ächzt, in Brand zu setzen. Ein Gebäude, in welchem der Holzwurm bohrt und die Totenuhr tickt (ein Klopfkäfer). Der große King Beil ist Lenker (den Denker wollen wir ihm mal nicht unterstellen) dieses pseudo-feministischen Haufens, dieses Polit-Popanzes; ein Doktor Mabuse der Politik.

Zum Schluss noch ein Literaturtip: Norbert Jacques: ‚Mabuse, der Spieler‘. Hat nichts gemein mit den lächerlichen ‚Gruselkrimis‘ der sechziger Jahre, die sich auf diese Figur beziehen. In Kürze erscheint auch Zaungasts satirische Chronik 2025 als Buch.

Blatt 020 Zwanzigster Januar 2026

Haben die Polarlichter von letzter Nacht die Lage verschlimmert, sprich, dem Wahnsinn weiter Vorschub geleistet, oder brachten sie einigen Verantwortungsträgern Erleuchtung? Ein Menetekel waren sie nach Ansicht Kommissar Zaungasts. Also doch ‚bad moon rising‘ (siehe das Blatt von gestern). Verblödung und Boshaftigkeit sind die beiden Pole, die zur Zeit auf die Menschen in Deutschland einwirken. Zwielichter und Irrlichter flackern über der politischen Landschaft. Das Wetterleuchten einer geistigen Leere. Wo findet man heutzutage noch einen Politiker, der Folioformat besitzt? Nirgends!

Blatt 019 Neunzehnter Januar 2026

Montag, der neunzehnte Januar. Blue Monday. B wie blue, B wie bad. „I see a bad moon rising!“ B wie Bildung: Faust aufs Auge, die linke Faust im Nacken der Rechten statt Faust im Klassenzimmer. Sand ins Auge der Wähler vom Sandmännchen in guter alter DDR-Tradition statt Hoffmann’s Sandmann im Klassenzimmer. B wie bunt, B wie bastardisiert, B wie Berlin. Berlin ist eine bastardisierte Stadt. B wie Besteuerung: Die galoppierende Schwindsucht erfasst die Wirtschaft, der galoppierende Schwachsinn das Parlament. B wie Blasphemie, früher Sache der Ketzer, heute Sache der Kirchen. B wie B.B., wie bullshit. Die französische B.B. ist tot, posthum als rechtsradikal diffamiert. Die deutsche B.B. mag bullshit, redet bullshit, ist bullshit. B wie Brandmauer: Statt hinter die Brandmauer gehören deren Erbauer in den mittelalterlichen Schuldturm. B wie Botschafter: Hiob der Botschafter von Merzens Gnaden. B wie Bäcker: Es geht das Gerücht, dass einige Bäcker rassistische Brötchen backen. B wie Bla Bla, wie Bürgergeld: Der Kanzler moniert mangelnde Leistungsbereitschaft bei den Bürgern und bietet als Anreiz Bürgergeld. B wie Blödsinn. Man könnte endlos weiter B-kritteln.

Blatt 018 Achtzehnter Januar 2026

Matthias von Gersdorff hat Recht. Die Drohung, die Ramelow in Richtung AFD herausgerammelt hat, verdient größere mediale Beachtung. Ramelow rammelt sich also an der AFD ab und schleudert vergiftete Sätze ins Plenum. Ein Rammelmann übelster Provenienz, ein Demokratie-Demolierer, ein Vorbeißer, vom Kartell vorgeschickt und scharf gemacht. Mit aus einer sozialistischen Kolchose gewonnenem Mehl betreibt er seine Gedankenmühle, die sich nur langsam dreht, denn im Mehl bzw. sozialistischen Müll mümmeln die Mehlwürmer. Und wurmstichig ist ja schließlich auch die gesamte Linkspartei. Und der Wurm beschränkt sein Würmeln natürlich nicht auf eine Partei. Ja, so ist das momentan in Deutschland. Die Made in Germany agiert als oberste Instanz.

Nun noch ein paar erbauliche Gedanken Kommissar Zaungasts zum Sonntag:

Was braucht es mehr im Leben, als warm zu essen, kalt zu trinken, hart zu vögeln und weich zu scheißen?

Der Drang und Wille zur Macht ist bei vielen Politikern schon keine Sucht mehr, es ist eine Notdurft.

Die Legalität ist der Bahnhof der Winkelzüge.

Die Staatsformen wechseln, ebenso die Weltanschauungen, die Politiker kommen und gehen, die Herrschaftsprinzipien bleiben immer gleich.

Blatt 017 Siebzehnter Januar 2026

Wir sind bislang noch die Fortsetzung der Serienkiller-Geschichte schuldig geblieben (siehe Blatt 012). Machen wir es kurz und bündig, alles bis in die Details zu schildern, würde den Rahmen eines Kalenders sprengen. Der zweite Mord stellte sich ähnlich dar. Ein Mann wurde aufgeschlitzt und starb an unzureichender Sauerstoffzufuhr. Der Täter hatte ihm bei lebendigem Leibe den Magen herausgeschält und in den Mund gestopft. Auch dieser Tatort war von Gestank geschwängert. Vom Teufelsgestank, wie Kommissar Zaungast nun feststellte, dem verräterischen Gemisch von Ausdünstungen wilder Bestien, fauler Eier und schwefelhaltiger Quellen. Der Pestauch kam auch in diesem Fall von der Toilette.

„Jetzt will ich’s aber wissen“, erklärte Zaungast grimmig und steuerte auf die Klotür zu. Er riss die Tür auf. „Da haben wir die Bescherung“, sagte er. Er ist wieder da, der … äh … Kosmokrator. (siehe Zaungast und der Kosmokrator) Die Klobrille ist von seinem Arsch versengt worden und das Wasser im Klo kocht von seiner Pisse.“

Ist es der Kosmokrator, der das Klima in der Hauptstadt so vergiftet, das Chaos dort gestiftet hat? fragt sich nicht nur Kommissar Zaungast.

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