Eine Parabel aus Berlin Babel.
Der wie ein Buddha grienende Scherzkanzler übernahm das Staffelholz der Idiotie von der Erzkanzlerin und reichte es sodann an den Schlussläufer, den Merzkanzler weiter. Wir wollen zumindest hoffen, dass dieser der letzte Staffelläufer ist, aus dem letzten Loch pfeift er ja bereits. In linksorientiertem galoppierendem Schwachsinn prescht er seiner Hammelherde voran, den Atem des Neidhammels schon im Nacken spürend. Dicht hinter der Herde segelt ein ganzes Geschwader von Aasgeiern, die in ein hysterisches Wettkrächzen verfallen, als ihnen gewahr wird, wo die Reise hingeht. Nur der Schlussläufer hat noch nicht realisiert, dass er nicht das Szepter der Macht, sondern die Dynamitstange eines Himmelfahrtskommandos weiterträgt. Fritze rennt, die Lunte brennt, das Wahlvolk pennt. Wacht endlich auf!
Nun könnte an dieser Stelle das Porträt des Leithammels aus Fletcher’s kleinem Wirtschaftsbestiarium folgen, worauf wir aber verzichten wollen. Das gibt es heute Abend um 19 Uhr im Restaurant Siedfarber in Delbrück, nun doch mit Waldemar Zucchini.
Schreibe einen Kommentar