Von Möpsen, Mäusen und Mücken.
Die Möpse sind seit eh und jeh die gehätschelten Schoßhündchen der sogenannten feinen Gesellschaft. In inzestuösen Zuchtstationen werden sie herangezüchtet, mittlerweile auch in Blockchains. Sie lecken schmeichelnd die Hand ihrer reichen Herrschaften und schnappen zornig nach der Hand eines Habenichts.
Mäuse fängt man bekanntlich mit Speck. Sie streben folgerichtig stets in die prall gefüllten Vorratskammern der Wohlhabenden und meiden geflissentlich die Hütten der armen Schlucker.
Die Mücken gedeihen und vermehren sich am fruchtbarsten in den Korruptionssümpfen der Finanziers, der Politiker sowie des sogenannten Geldadels. Dort reproduzieren sie sich selbst in immer schnellerer Generationenfolge, während sie sich in Sparschweinen und Sparstrümpfen der ‚Kleinen Leute‘ nicht viel fruchtbarer zeigen als etwa ein Wallach.
Von Friedrich Merz: Friedrich Merz ist eine Stopfleber der Arroganz und gleichzeitig ein Blinddarm der Unterwürfigkeit.
Von der Tagesschau: Die Tagesschau nähert sich in ihrer Regierungstreue sowie Oppositionsbekämpfung immer mehr der Wochenschau der NSDAP an.
Der berühmte Rezitator, Berufsringer und Beinspleißer sowie Violinvirtuose Waldemar Zucchini hat die Buchpräsentation von ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘, aus welchem die Möpse, Mäuse und Mücken zitiert sind abgesagt. Professor Radebrecher vom Literarischen Stammeltisch wird Zucchinis Job übernehmen. Morgen, am 14. August um 19 Uhr im Restaurant Siedfarber in Delbrück/Westf.
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