Kategorie: Satire (Seite 5 von 23)

Blatt 098 Achter April 2026

Vermischtes

Das Leck, mit welchem das ehemalige europäische Flaggschiff Deutschland in die Havarie steuert, ist mit keinen Sondersteuern, mit keinen Abgaben mehr zu stopfen. Es muss Ballast abwerfen, um nicht zu kentern. Der Kapitän, eher ein Leichtmatrose, sieht backbords das Schlaraffenland und steuerbords eine große Mauer. Er hat vollends die Orientierung verloren.

Friedrich Merz ist ein Taschenspieler, ein Trickser, der das Hütchen unter seinen Bechern nach Belieben verschiebt und so die Menschen jedes Mal hinters Licht führt. Und am Ende zaubert er aus seinem Hut nichts als Schulden und immer neue Schulden. Und seine Lügen kleidet er in immer groteskere Gewänder, in Klamotten wie aus 1001er Nacht.

Die Brandmauer ist aus Steinen des Anstoßes gemauert, ihr Baumeister glaubt allerdings, er sei im Besitz des Steines der Weisen. Das ist er mitnichten. Und nun zieht Sturm auf, der an den Grundvesten dieser Mauer rüttelt. Gelingt es der CDU nicht, die Mauer niederzureißen bevor der Sturm das besorgt, wird die Partei mitsamt der Brandmauer zerbröseln.

Bas, Esken, Roth, Prien, von der Leyen, Lang … verpisst euch aus der Politik und verbrüdert euch stattdessen zum Hexensabbat!

‚Zaungasts satirische Chronik 2025‘ als Buch im Buchhandel erhältlich.

Blatt 097 Siebter April 2026

Die gelungene Mondmission ist zweifellos ein Fest für Lunatiker, aber nur für Lunatiker. Sie nennen es Raumfahrt. Kann man ein Herumnavigieren innerhalb unseres Sonnensystems überhaupt als Raumfahrt bezeichnen? Dann könnte man auch ein Herumpaddeln auf einer Luftmatratze am Meeresstrand als Seefahrt bezeichnen. Es gibt keine Raumfahrt, es wird vermutlich niemals Raumfahrt geben. Vornehmster Zweck dieser Mondmission war, die Spinner, die auf der Rückseite des Mondes eine militärische Basis der Außerirdischen vermuten, eines Besseren zu belehren. Doch die sind vermutlich genauso vernunftresistent wie die CDUler hinter ihrer Brandmauer. In welchem Zusammenhang die Mondmission mit dem geplanten Ausreiseverbot für wehrfähige Männer steht, müsste auf einem anderen Kalenderblatt geklärt werden.

Zaungasts Kalender von 2025 ist im Buchhandel erhältlich. Erschienen im Wolfgang Hager Verlag: ‚Zaungasts satirische Chronik 2026‘.

Zaungast bei X unter Zaungast44 zu finden.

Blatt 095 Fünfter April 2026

Über die Havarie des Wales hatten wir uns schon ausgelassen, heute geht es um den Bösen Wolf. Der hat nämlich eine Frau gebissen, und das mitten in Hamburg! Für die Grünen ist der Wolf wohl eher ein Tier aus dem Streichelzoo. Da ist dann der Jäger der Böse. Nur nicht den bösen Jäger auf den Plan rufen, sondern alles der Natur selbst überlassen. Da der Wolf aber bei uns keine natürlichen Feinde hat, müssen wir Tiger hier ansiedeln, die den Wolfsbestand dezimieren. Doch der Tiger hat überhaupt keine natürlichen Feinde und frisst bisweilen auch Menschen. Demnach müssen wir den Tyrannosaurus klonen und wieder ins Leben rufen, damit er die Tiger dezimiert. Was aber kommt nach den Sauriern? Der Meteoriteneinschlag. Das haben sich die Grünen fein ausgedacht, da zeigt sich deren nekrophile Grundausrichtung. Sie beten alles Tote an. Deshalb auch roden sie die Wälder und stellen ihre Windräder in die Landschaft. Die Grünen ruinieren neben der Wirtschaft auch noch die Landschaft. Die Grünen pflegen einen Todeskult.

Beitrag 094 Vierter April 2026

Die schizophrenen Blüten germanischen Innenlebens schießen wie Pilze aus dem Boden. Der Zyniker weiß gar nicht, welchen Giftpilz er zuerst zertreten soll. Legen wir heute mal einen Fall aus Bayern unter unsere verzerrende Lupe.

Ein dunkles Gewächs aus Burkina Faso, ein tollwütiger abgelehnter Asylbewerber, vermutlich vom Makaken gebissen, der es bis in den Rundfunkunrat des Bayrischen Rundfunks geschafft hat, schmeißt mit Strafanzeigen wie mit Konfetti um sich. Jetzt hat er einen Journalisten von Apollo News angeschwärzt. Eine korrupte, bis ins Mark verfaulte bayrische Justiz macht sich die absurden Anklagen zu eigen. Vorwürfe, die nicht einmal auf tönernen Füßen stehen, sondern reine Blindschleichen sind.

Zaungasts satirische Chronik von 2025 ist als Buch erhältlich, im Internet- und im stationären Buchhandel. Zaungast bei X ist zu finden unter Zaungast44

Blatt 092 Zweiter April 2026

Zweiter April 2026, Gründonnerstag. Was denkt ein Grüner, wenn er es donnern hört? Er hält den Donner für einen Furz des Propheten und macht Bücklinge in Richtung Mekka. Der Gründonnerstag ist der Osterfeiertag eines Grünen schlechthin. Vor dem Karfreitag graut es ihn, denn jedes Kreuz hat seinen Haken, so glaubt er. Überall sieht er Hakenkreuze. Und für Ostern hegt er die Befürchtung, dass das Stehaufmännchen eine Popelbremse unter der Nase trägt.

In Saarbrücken hat eine Gerichtswachtel ihr Ei mit ihrem Exkrement vertauscht beziehungsweise verwechselt. Das Eine steht für Boshaftigkeit, das Andere für abgrundtiefe Dummheit. Der Fall ist so krass, dass man beides annehmen muss.

Blatt 091 Erster April 2026

(Noch) ein Aprilscherz, der keiner ist.

Auf einer Schachtel ‚Sicherheitszündhölzer‘ lese ich: „Dieses Produkt trägt durch die FSC-Zertifizierung zum Schutz der Wälder bei.“ Um Nutzholz zu produzieren, muss aber zunächst Kleinholz aus Fichten- oder Buchenholz gemacht werden. Deshalb vermute ich, das FSC steht für Fällen mit Schallgedämpfter Chainsaw. Der Wald stirbt also leise, friedvoll, und jeder Baum bekommt als Grabdenkmal ein gigantisches Windrad.

Weiter lese ich: „Hergestellt in China nach EN1783:1997+A1:2002:SAF.“ Importiert von einer Hamburger Handelsgesellschaft für eine Grevener Handelsgesellschaft. Nach der grotesken bürokratischen Formel zu urteilen, kann EN eigentlich nur für Europäische Norm stehen. Aber das ist reine Vermutung meinerseits.

Die Anreißfläche der Schachtel sieht aus wie bepustelte Albinohaut. Die Hölzer brechen schon entzwei, wenn man sie nur anfasst, sie zünden mehr schlecht als recht, die Flamme erlischt, kaum dass das erste Fünkchen aufflackert. Ergo: Zurück in die Steinzeit zu den guten alten Feuersteinen, ein Weg, den die Religionsphilosophie in unserem Land ja bereits beschritten hat.

Lasst euch nicht von der Regierung und den Kanaillen der Journaille in den April schicken! Mahnt Kommissar Zaungast.

Zaungasts satirische Chronik 2025 im Buchhandel erhältlich. Zaungast bei X zu finden unter Zaungast44

Blatt 090 Einunddreißigster März 2026

Feministinnen-Demo in Hamburg, vor ein paar Tagen. Eine Einpeitscherin kreischt in ihr Mikrophon: „Eins, zwei, drei!“ Daraufhin erhebt sich wüstes Geschrei aus Tausenden von Rotkehlchen. Unartikuliertes Katzengejaule, gerichtet gegen die Katerinstinkte der Männer, der weißen, der europäischen Männer. Diese groteske Inszenierung stellt selbst Goebbels Sportpalast-Rede an Idiotie noch locker in den Schatten.

Blatt 089 Dreissigster März 2026

Ein Selbstporträt Kommissar Zaungasts:

Der Zyniker ist der Inbegriff des Parasiten an der Gesellschaft. Sein Zynismus ist in Wirklichkeit purer Nihilismus. Niemals denkt, redet oder handelt er in konstruktivem Sinne, sein Geschäft ist die radikale Verneinung, seine Zynismen leisten nicht den geringsten Beitrag, irgendetwas zu verbessern, irgendein Problem zu lösen. Im Gegenteil, er sabotiert das, was auch ihn nährt und am Leben hält, durch seine innerlich verlogenen Worte und Gedanken. Innerlich verlogen deshalb, weil er als der Schmarotzer, der er nun einmal ist, hoffen muss, dass der große Wirtskörper, in welchem er lebt und gedeiht, nämlich die Gesellschaft, seine Worte Lügen straft.

„Die Migration der letzten Jahre stabilisiert die Sozialsysteme erheblich.“ Zitat von Klingbeil. Eine Sinndelikatesse von lakonischer Kürze und gestalterischer Intelligenz. Klingbeil krampft sich dabei in ein synthetisches Lächeln hinein, als wolle er eigentlich sagen: Die Demolierungsarbeiten machen gute Fortschritte.

Es steht zu befürchten, dass wir alle unser virtuelles Grab in den Eingeweiden eines Aasgeiers finden werde. Und da ist er wieder, der Zyniker.

Blatt 087 Achtundzwanzigster März 2026

Zur Sache, Schätzchen!

Er bat um ein Stück Zucker, sie gab ihm Saccharin. Sie war eingefleischte Feministin. Er hoffte auf die Glücksache, als er die Ursache nach Wesen und Zweck der Ur-Sache befragte. Die Ursache erwies sich weder als sachkundig noch als sachdienlich und machte kurzerhand die Nebensache zur Chefsache. Die Hauptsache hingegen hatte sich maskiert. Wie üblich. Sie ging im Tarngewand der Tatsache. „Zur Sache, Schätzchen“, sagte sie. „Himmel in der Hose, Hölle unterm Rock, gib mir Zucker!“ sagte er. „Pimmel“, sagte sie. Und in seinem Schatten baumeln und bimmeln die Totenglocken eines linksfaschistisch ausgerichteten Feminismus der von Hodenberg und Co. Er bat um ein Stück Zucker, sie gab ihm Saccharin.

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