Kategorie: Satire (Seite 4 von 31)

Blatt 203 Zweiundzwanzigster Juli 2026

Der Fettwanst mit den apoplektischen Froschaugen will nun Porsche-Karossen und Rolex-Uhren Besitzern an den Kragen gehen. Das verkündet er in einer Videobotschaft mit dem Phlegma seiner idiotischen Selbstzufriedenheit.

Das Monster aus dem Jura mit dem Doppelnamen und dem Basiliskenblick gibt ein weiteres Beispiel seiner Menschenverachtung mit einer Äußerung zur Leihmutterschaft.

‚Fahr zur Hölle mit Munkepunke!‘ stand in roten Lettern auf schwarzem Grund auf einem großen Werbebanner, das inmitten eines Schaufensters der Fahrschule Munkepunke prangte. Der Unterrichtsraum der Fahrschule Munkepunke war bis auf den letzten Platz belegt. Es gab drei Plätze dort. Herr Munkepunke schaute nach daußen und sah einen aufrecht gehenden Sarg auf großen Plattfüßen heranwatscheln, der Kurs auf seine Fahrschule nahm. Munkepunke öffnete ihm die Tür. „Wie Sie sehen, sind wir belegt“, sagte er und deutete auf die drei Katafalke mit den drei Mumien. „Ich biete eine Mitfahrgelegenheit zur Hölle im Tausch gegen einen Führerschein“, sagte der Sarg.

Fortsetzung in den nächsten Tagen

Blatt 202 Einundzwanzigster Juli 2026

Ein Kanzler voll hoher Bewunderung für sich selbst und unfähig, Kritik zu ertragen, präsentierte sich beim Sommerinterview des ÖRR. Aber auch ein Kanzler voller Verachtung für seine Bürger mit ihrem beschränkten Untertanen-Verstand, die er nicht einmal des Ignorierens für wert hält. Er muss Schimpf und Schande auf sie werfen. Seine arme Krämerseele krümmt sich unter dem Sperrfeuer der Kritik wie ein verbranntes Streichholz. Doch in seinen Zwangsvorstellungen fliegt ihm der Beifall entzückter Untertanen in exaltiertem Überschwang entgegen. Dem Sonnenkanzler, mit seinem Verlangen nach Agonien weltentrückter Anbetung, nach unterwürfigen Kniefällen, nach ekstatischer Verzückung ihn anhimmelnder Seelen. Ein Narzisst im klinischen Sinne. Beim Sommerinterview lief ihm allerlei Unsinn von der Zunge, unflätiger Unsinn. Ob durch Vermittlung seines Hirns oder ohne, das ist hier die Frage.

Morgen besuchen wir die Fahrschule Munkepunke, wo sich ein Sarg mit Klopfkäfern und Coronaviren zum Unterricht anmeldet.

Blatt 201 Zwanzigster Juli 2026

Spätestens mit dem gestrigen Endspiel der Fußball WM ist der Fußball von allen guten Geistern des Sports verlassen worden. Der Fußballplatz wurde zum Tummelplatz der Exhibitionisten. Zum rein Sportlichen nur ein Satz: Elf spielfreudigen, ballgewandten, brillanten Technikern standen elf hauende, grätschende und bolzende Rammböcke gegenüber.

Noch übler aber war der sogenannte Showanteil mit seinem furchtbaren Pop-Gewinsel, mit Eunuchengeheul und Katzengejaule, der die Halbzeitpause sinnlos aufblähte. Die gesamte Show in der Halbzeitpause war nichts anderes als ein weithin sichtbares Symptom des gegenwärtigen Kulturverfalls. Dann die Expertenrunde bei Magenta TV. Ein Sextett von vier Männern und zwei Quotenfrauen salbadert auf kläglichem Niveau. Unter ihnen der künftige Bundestrainer, in dessen Gesicht sich ein Dauergrinsen gekrampft hatte, das Anklänge an debilem Schwachsinn beim Betrachter wachrief. Als ‚großartig‘ bezeichnete er den Pausen-Firlefanz. Sein ganzes Gebaren lässt einen bestürzend beschränkten geistigen Horizont erahnen. Das war wirklich Fußball zum Abgewöhnen.

Blatt 200 Neunzehnter Juli 2026

Hobellied. Ein Wienerlied von 1834. Text aktualisiert von Kommissar Zaungast.

Da streiten sich die Leut herum in Merzens CDU. Der eine heißt den anderen dumm, dem Kanzler drückt der Schuh.

Es wurde gehobelt und ein Spahn ist geflogen! Doch wer stand da an der Hobelbank? Der Deckel auf dem Topf, in dem die Gerüchte kochen, klappert gewaltig. Boris Reitschuster hat schon einen bestimmten Verdacht geäußert. Wurde Spahn von Friedrich Merz hinweggehobelt wie einst Ernst Röhm von Adolf Hitler? Oder hat Spahn selbst den Hobel angesetzt, um in aller Ruhe einen genialen Coup vorzubereiten? Und ausgerechnet Friedrich Merz, der sich in das Gewand der Scheinheiligkeit gehüllt hat, und sich eine Pinocchionase auf seinen Zinken klemmte, der spricht nun von der Notwendigkeit, aufrichtig zu sein. Warum aber spricht kaum jemand von jenem bedauernswerten Kind, dessen Wiege die Geister aus dem Politsumpf sowie zwei schwule Väter geschaukelt haben?

Man darf gespannt sein, welche Schmierenkomödie uns die Laienspielschar der Berliner Politbühne als Nächstes aufführen wird.

Zaungasts Kalender von 2025, in dem viele spannende, noch immer aktuelle Themen behandelt werden, ist im Buchhandel unter der ISBN 978-3-903443-61-7 erhältlich.

Zaungast bei X unter Zaungast44

Blatt 198 Siebzehnter Juli 2026

Spahn und sein ‚Ehemann‘, vermutlich ein Grünspan, kaufen sich auf dem Schwarzmarkt ein Kind. Das ist das Tüpfelchen auf dem i seiner Verderbtheit. Austragung und Geburt des Kindes durch eine Leihmutter, geistige Fehlgeburt durch Spahn. Rücktritt? Fehlanzeige! Eher stehen die Toten auf, um zu heiraten.

Blatt 195 Vierzehnter Juli 2026

Der alltägliche banale Wahnsinn, der sich zum größten Teil aus der Kloake Berlin speist, hat erst einmal Pause. Reserve hat Ruh! Hoffen wir für immer! Wir wollen die parlamentarische Sommerpause nicht mit banalem, sondern mit exquisitem Schwachsinn füllen, denn dieser Kalender soll ja eine Plattform bieten für Satire, groteske Kriminalfälle und exquisiten Schwachsinn, und letzterer ist ja in diesem Jahr bislang viel zu kurz gekommen. Vergessen wir nicht, das tägliche Maß von einer in einem tieferen Sinn wurzelnden Absurdität ist für die psychische Gesundheit unabdingbar. Jetzt haben wir uns schon länger als geplant mit der Vorrede aufgehalten, also starten wir die projektierte Geschichte am morgigen Mittwoch, sofern nicht die Realsatire wieder ihr hässliches Haupt erhebt und die Pläne über den Haufen schmeißt. Fundgruben an groteskem Schwachsinn bieten die Romane:

‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘ oder ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘

‚Zaungast und der Kosmokrator‘

‚Zaungast jagt Kaiser auf der Wurst‘

‚Zaungast ermittelt in der Pattstraße‘

‚Zaungast und die Klerikiller‘ (momentan nicht im Buchhandel erhältlich)

Blatt 194 Dreizehnter Juli 2026

Es ist heiß in weiten Teilen Deutschlands. Die SPD in Nordrhein-Westfalen forderte nun laut einem Spiegelbericht ein Hitzekabinett!! Da mag man sich doch lieber in ein Schattenkabinett der AFD flüchten. Wieder an vorderster Front der Klima-Choleriker marschierend: Karl Lauterbach, der im unseligen Corona-Herbst gesagt haben soll: „Leute, die nicht geimpft sind, werden diesen Winter nicht überleben.“ Wer diesem Irren noch eine Plattform bietet, seinen Unsinn zu verbreiten, dem hat nicht die Sommersonne zugesetzt, der hat zu heiß gebadet.

Ein Rat an die Weinkönigin Julia Klöckner: Julchen, hau demnächst lieber zwei oder drei Flaschen Wein weg, bevor du etwas sagst. Der Geist des Weines ist zwar nicht unbedingt der erhellendste Geist, doch Julia Klöckners geistiges Niveau vermag er sicher noch zu heben.

Wo gehobelt wird, da fliegen Späne. Jens Spahn aber hobelt ungehobelt. Vielleicht muss man ihm das nachsehen. Er ist einfach nur plemplem. Das Einzige, was er beherrscht, ist die wundersame Brotvermehrung für seine persönliche Vorratskammer.

Blatt 192 Elfter Juli 2026

Den Ministerpräsidenten zu stellen, ist eine alte Tradition in der CDU. Einige von ihnen standen ja auch tatsächlich ‚ihren Mann‘. Aber wie ist es heute darum bestellt?

Da haben wir einen Doofschulzen aus Sachsen-Anhalt, der seinem Namen alle Ehre macht, von Lanzens Lanze wird er öffentlich aufgespießt, wo er dann zittert und sich windet wie eine Made auf der Spitze einer Insektennadel. So geschehen am letzten Dienstag bei Lanz. Erbärmlich.

Mario Voigt erweckt stets den Eindruck, als sei er soeben aus der Trübsinnigen-Abteilung einer Klapsmühle alter Schule als hoffnungsloser Fall entlassen worden. Erbärmlich.

Lässt man all die der Diplomatie geschuldeten Verlogenheiten weg, und nennt einen Lügner einen Lügner, so entsteht Aufruhr. Geschehen dieser Tage im deutschen Bundestag. Ehrlichkeit ist seit jeher verpönt in der Politik. Kommissar Zaungast fühlt sich aber weiter der Aufrichtigkeit verpflichtet und nennt einen Kai einen Kai, und nicht einen Kain. Obwohl … aus der Perspektive der Berliner CDU …

Blatt 191 Zehnter Juli 2026

Friedrich Merz läutete in seiner Regierungserklärung die Glocken des Triumphs. Prompt kam die Antwort von der Totenglocke, der ehrlichsten unter all den Glocken: VW schließt weitere Standorte in Deutschland. Die Brüder Grimm standen Pate bei dieser Rede des Kanzlers und Richard Wagner hätte daraus eine Heldenoper gestrickt.

Blatt 189 Achter Juli 2026

Vermischtes

Das Bündnis ‚Widersetzen‘ zog alle Register der Dummheit, deren der Mensch habhaft werden kann. Mit einem unverhältnismäßigen Aufwand an Schizophrenie hielten sie ihre ‚Pressekonferenz‘ ab. Wie in ein Spinnrad eingespannt spulen sie ihre leeren Phrasen ab. Äußere Maniriertheiten betonen dabei nur noch die innere Leere dieser Figuren. In der Witzfigur im Zebrahemd aber scheint der Idiotie ihre höchste Vollendung vergönnt. Ich höre immer: ‚Die glauben das wirklich, was sie da so rausrülpsen.‘ Wenn dem so wäre, dann stehen sie aber intellektuell unter den Grillen und Nashornkäfern.

Es wird verlangt, dass selbst die Bäume ihre Wipfel neigen oder respektvoll zur Seite treten, wenn die Popanze der Politik einherstolzieren. Da die Bäume nicht geruhn, dies zu tun, werden sie gefällt und Windräder an ihre Stelle gesetzt. Ein bekannter emeritierter Physikprofessor tut nun kund, dass ein Zusammenhang besteht zwischen dem großflächigen Errichten von Windkraftanlagen und dem Auftreten von Hitze- und Dürreperioden. Noch offen bleibt die Frage, ob da auch eine Ursache-Wirkungs-Beziehung besteht.

Was ist der amerikanische Präsident doch für ein famoser Sportsmann, da er sein vulkanisches Temperament an die Kette gelegt hat. Nero hätte den gefoulten Spieler des Gegners hinrichten lassen.

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