Kategorie: Satire (Seite 5 von 12)

331. Kalenderblatt 27. 11. 2025

Fortsetzung entführter Bischof, hungrige Löwen

„Die Kollegen in Hamburg haben diesen Brief einem Ihrer Bundeswehr-Kameraden abgenommen, der mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Bei der Durchsuchung hat er noch versucht, den Brief zu verschlucken“, erklärt mir der ältere der Beamten. Was mein Bundeswehr-Kollege verbrochen hat, will er mir nicht verraten. „Wenn jemand ein Dokument vernichten will, indem er es verschluckt, dann muss dieses Dokument etwas ganz Brisantes enthalten“, fährt der Beamte fort. „Wir können Ihnen nur raten, uns jetzt die volle Wahrheit zu sagen.“

„Vielleicht hat mein Ex-Kamerad aus Hamburg diesen Scherz ja für bare Münze gehalten und wollte mich schützen“, versuche ich einzuwenden. Und dann kommt der Doppel-Wumms. Der Beamte zitiert aus meinem Brief wie folgt: ‚Mosel kommt zu Zosel, Zosel kommt zu Losel, Losel kommt zu Fosel, Fosel kommt zu Dosel, Dosel kommt zu Gosel, Gosel sitzt auf’m Pott.‘

„Wir fordern Sie jetzt auf, uns diesen Code zu entschlüsseln, ansonsten müssen wir Sie mitnehmen. Unseren Experten ist die Dechiffrierung nicht gelungen.“ Nach einer Stunde Palaver konnte ich die beiden Polizisten schließlich doch noch davon überzeugen, dass es sich bei dieser bizarren Wortsequenz keineswegs um einen Code, sondern um schieren Blödsinn handelte, und dass ich auch nicht geplant hatte einen Bischof und drei Löwen zu entführen. Ja, genau so hatte es sich damals abgespielt.

Und nun noch ein Nonsensgedicht: Wer pfeffert denn da ins Arscheloch, es ist der Bodo, er rammelt noch. Mit seinem Knollenblättermann da pisst er seine Gegner an. Er weiß nicht was passiert, wenn Hennebach seinen Schuh verliert.

Kommissar Zaungast bei X zu finden unter Zaungast44

Ab Sonntag, dem ersten Advent wird jeden Tag ein Kläppchen von Zaungasts Adventskalender 2025 geöffnet.

329. Kalenderblatt 25. 11. 2025

Gestern in der Früh um 06 Uhr dreizehn. Staatsschutz und Kriminalpolizei stehen vor der Tür. Kommissar Kalauer leitet die Aktion. „Von der Meldestelle der rückseitig – sprich am Hintern – bewarzten, scheelsichtigen Antifaschisten erhielten wir die Information, dass in Ihrem urwaldähnlichen Gestrüpp, das Sie vermutlich auch noch als Garten bezeichnen, ein Ameisenbär gesichtet wurde. Ein äußerst Besorgnis erregender Vorfall, unser Boss King Kong Haldenwong hat ihn zur Chefsache erklärt“, sagte Kommissar Kalauer.

„Ja“, sagte ich, „in der Tat, der Ameisenbär, der war hier, ein Delegitimierer des Ameisenstaates. Aber ich habe ihm gesagt: ‚Wir haben keinen Wirsing, wir haben nur alte Schuhe. Außerdem habe ich vier Leichen im Garten vergraben.“

„Zeigen Sie uns die Plätze, wo diese Leichen liegen. Wir können ja nicht den ganzen Urwald hier roden.“

„Ich kann Ihnen die genauen Orte nicht bezeichnen“, sagte ich, „die Leichen waren weder in Särgen noch in Leichensäcken verpackt, und solche Leichen vagabundieren ziellos im Erdreich herum. Wussten Sie das nicht?“

„Nein, und woher haben Sie dieses Wissen?“

„Aus den Regularien des Tinnitus von Hopfen und Malz.“

„Dann muss ich leider die Ameisen befragen“, erklärte Kalauer, „deren Aussagen, verbunden mit dem Husten der Flöhe sowie Gewebeproben der Aaskäfer in Ihrem sogenannten Garten können Sie schwer belasten. Darüber sind Sie sich doch wohl klar.“

„Die Aaskäfer in meinem Garten“, erklärte ich, „sind ausnahmslos Vegetarier, und die Ameisen schlafen schon, es ist ja bereits Ende November. Kommen Sie im nächsten Frühjahr wieder.“ Ich bin gespannt, ob sie wiederkommen werden!

328. Kalenderblatt 24. 11. 2025

Zaungarstiges

Letzte Woche hinter der Mutter aller Mauern in China. Oberlehrer Ping erteilt Musterschüler Lars Nachhilfe in der Instandhaltung von (Brand)Mauern und in der lückenlosen Überwachung der Bürger.

Das einzig Verbindende zwischen Friedrich Merz und der SPD ist die Kette, an die Klingbeil ihn gelegt hat. Sollten jedoch weitere Verknüpfungen bestehen, so ist Merz der größte Verräter am Wahlvolk, der je im trüben Tümpel politischer Machenschaften ausgebrütet wurde.

Heidi Reichinnek. Der Staub, den die altbackenen Gedanken ihrer linken Ideologie angesetzt haben, fliegt ihr von der Zunge in einer verworrenen Geschwätzigkeit, die den Zuhörer baff und sprachlos lässt.

Dumpf- und Stumpfmeiern, Plumpmüllern, Doofschulzen und Böhmermännern bleiben die höheren Weihen der Ironie für gewöhnlich verschlossen, sie müssen mit dem platten Witz vorlieb nehmen.

Die Rangfolge der beliebtesten Nutztiere beim Muselmann: Kamel, Pferd, Esel, Frau.

Mit dem Aufkommen der Windräder ist das Aussterben der Landschaftsmaler eingeläutet worden. Windräder sind eine Beleidigung für das Auge des Ästheten und ein Menetekel des aufziehenden Wahnsinns.

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Ab Sonntag, dem ersten Advent erscheint Zaungasts neuer alternativer Adventskalender.

327. Kalenderblatt 23. 11. 2025

Totensonntag. Die Sterbe-, die Totenglocke spricht. Sie ist die ehrlichste unter den Glocken und ihrer ist auch das letzte Wort. So steht es in Zaungasts Adventskalender des Jahres 2024. Auch heuer soll wieder ein Adventskalender der alternativen Art erscheinen. Start ist am nächsten Sonntag, dem ersten Advent, wobei dieser Kalender natürlich weiterläuft.

Habe gestern gegen meine Gewohnheit Fußball geschaut. Mister Jackson vom FC Bayern München wird eingewechselt. Seine erste Handlung, als er den Rasen betritt, ist das Abspucken einer riesigen Portion Rotz, er demonstriert gleich, dass er vom Herrn Jackson zum Mister Hyde mutiert, sobald er auf dem Schlachtfeld ist. Nein, wird mir aus Expertenmund erklärt, das machen doch alle so. Sie markieren nur ihr Revier, wie Hunde, die an Bäume oder Laternenpfähle pissen.

326. Kalenderblatt 22. 11. 2025

Das Schweigen des Friedrich Merz

Tegernseer Exzesse lunatisch-lymphatischer Natur, bodenlos in ihrer Frechheit, schamlos in ihrer Vermessenheit, ruchlos in ihrem Tun, doch beileibe nicht geruchlos, denn es stinkt. Die ganze Nation rätselt: Warum schweigt Friedrich Merz zur Causa Weimer? Welcher Natur ist das Ei, das er bebrütet, oder anders formuliert, welche Katze hat er da im Sack? Theophile Gautier wird folgende Aussage zugesprochen: „Ich werfe meine Sätze in die Luft wie Katzen und bin sicher, dass sie auf die Füße fallen.“ Friedrich Merz‘ Sätze fallen regelmäßig in ein Fettnäpfchen. Schweigt er deswegen? Hat die gute Fee, die die Weisheit bringt, ihn endlich geküsst? Doch früher oder später wird das Ei, das Merz bebrütet, kreißen, die Made wird schlüpfen und irgendjemand madig machen, die Katze wird ihre Krallen zeigen. Es bleibt also spannend.

Die Wiedergeburt eines Nichts (siehe gestriges Kalenderblatt) reist mit seiner ultralinken SPD-Delegation nach China. Dort lassen sie sich feiern und verbrüdern sich mit einer Partei, die wie keine andere auf dieser Welt für Verfolgung und Unterdrückung steht, für Internierung und Gehirnwäsche. Die SPD scheint nur noch aus Abschaum zu bestehen, niederstem, widerwärtigstem Abschaum, eine sozialistische Cholerakultur des Makrokosmos.

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325. Kalenderblatt 21. 11. 2025

Zaungarstiges!

Der Schatten eines unbedeutenden Details und die Wiedergeburt eines Nichts unterstehen sich wahrhaftig, die Geschicke unseres Landes lenken zu wollen.

Sie zechen und verordnen uns Durst, sie prassen und verordnen uns Hunger.

Klingbeils Würgepratzen, die unsere Freiheit strangulieren, Merzens Fettnäpfchentreter, Böhmermanns Zunge, Merkels Hintern und Reichinneks Hirn sollten demnächst ihren Platz im politpathologischen Museum finden, das allerdings noch zu gründen wäre. An Exponaten bestünde gewiss kein Mangel.

Im Falle eines AFD-Erfolgs wird nach den Zwangsvorstellungen linker Idioten das Periodensystem der Elemente ausgehebelt und die Welt im vollständigen Chaos versinken.

Man könnte täglich ein Krankheits-Bulletin dieser schwarz-roten Regierung erstellen und jedesmal glauben, es käme von der Palliativstation.

Einem Sozialisten den Gesunden Menschenverstand einzubleuen, ist so schwierig, wie einen Menschenfresser zum Vegetarier umzuerziehen.

Einsilbige Pamphlete: Merz, Bas, Scholz, Spahn, Paus, Reul, Prien …

324. Kalenderblatt 20. 11. 2025

Friedrich Merz und die SPD, der Leithammel und seine Meute.

Die wichtigsten und wertvollsten Körperteile eines Leithammels sind wohl seine Hammelbeine. Deshalb versucht er auch stets dafür Sorge zu tragen, dass niemand ihn an denselben zu fassen kriegt. Darum auch eilt er seiner Herde stets voraus.

Sein Zwillingsbruder, der Neidhammel, ist ihm zumeist dicht auf den Fersen und lauert nur darauf, dass der Neidhammel stolpert – über eine falsche oder zu einem falschen Zeitpunkt fallen gelassene Meinungsäußerung, über ein Gerücht, über eine Intrige, über was auch immer.

Während der Leithammel so voran stürmt, schreit er fortwährend ‚Mäh, mäh‘, das will heißen: Hilfe, ich bin der Leithammel; Hilfe, ich muss ihnen folgen. Dass er jedoch augenscheinlich der Meute dabei vorauseilt, das ist nur scheinbar ein Widerspruch. Er wird nämlich eindeutig von hinten geleitet, quasi ferngesteuert von den Wünschen, den Begierden, dem Geschubse und Gedränge derer, die ihm folgen. Das ist unausweichliches Schicksal eines jeden Leithammels.

Aus: ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘ ISBN 978-3-903443-45-7 Wolfgang Hager Verlag, Steiermark/Österreich

323. Kalenderblatt 19. 11. 2025

Das ist der Gipfel! Der Seilschaftsführer Weimer erfreut sich offenbar einer bestechenden Form. Auf allen Gipfeln scheint er sich heimisch zu fühlen, nicht nur in den Tegernseer Bergen, sondern auch auf der Zugspitze, dem Matterhorn und dem Montblanc. Vor dem kraftraubenden Aufstieg lässt er sich jedesmal ein nährendes Klistier in den Arsch blasen. Die noblen Spender der Nährlösung (Kommissar Zaungast sagt: Dukaten- oder Geldesel) liefern gern, denn es ist kein geringes Privileg, mit hochwohlgeborenen Exzellenzen Konversation zu pflegen und zu dinieren, eventuell sogar Einfluss zu nehmen. Einlauf gegen Einfluss … ein völlig neues Geschäftsmodell!

Wie aber wird nun mit den Anschuldigungen gegen Weimer und andere verfahren? Man wird sie vermutlich samt den Beschuldigten in den Wassern des Tegernsees reinwaschen.

Auf X findet man Kommissar Zaungast unter Zaungast44

322. Kalenderblatt 18. 11. 2025

Der Salat ist angerichtet. Da haben wir den Salat! Grüner Salat mit Roter Beete, den Restprodukten aus der konservativen Küche. Als Salatdressing dient eine Mischung aus Waschpulver, Hammeltalgpomade und einer Prise TNT. Der spartakistische Salzstreuer und die trotzkistische Pfeffermühle stehen bei Fuß neben der Schüssel und führen einen heftigen Streit um die Würzkompetenz. Ein seines roten Fleisches entkleideter Kirschkern, der gerade in der Salatschüssel biwakierte, wurde trotz seiner entlarvenden Nacktheit als des Pudels Kern angesehen. Sechsbeinige Vagabunden patrouillierten zwischen den angefaulten Blättern. Und eine Quotenhenne hat auch noch ein faules Ei hineingelegt. Da kann sich sogar die sozialistische Schmalhansküche noch Anregungen holen.

Sechs Tore, sechs Schnäpse, die Grenze zur Trunkenheit wurde wieder angekratzt. (siehe 321. Blatt) Erstaunlich. Apollo News landete den nächsten preiswürdigen Coup. Saubere Arbeit. Weiter so! NIUS muss aufpassen, dass es nicht völlig verschlammt. Der Youtube-Kanal ist neuerdings von Werbung geradezu verseucht. Und man muss auch nicht Dieter Bohlen mit einer Staraureole versehen. Heute Morgen wurde er sogar auf den Kothurn eines ‚Polit-Titanen‘ gehoben, nur weil er ein paar hinlänglich bekannte Binsenweisheiten geäußert hat. Das ist lächerlich, auch wenn er in der Sache zweifellos Recht hat.

319. Kalenderblatt 15. 11. 2025

Länderspielpause

Was ist Dantes Hölle schon gegen die Hölle der Abstinenz, der Länderspielpause!? Ein ganzes langes Wochenende ohne den ‚richtigen‘, den Liga-Fußball, müssen die Fans schon wieder ertragen. In früheren Jahren war so ein Länderspiel ein Festtag, etwa im Range von Fronleichnam oder Maria Himmelfahrt; WM-Spiele, namentlich Endspiele, konkurierten gar mit Weihnachten. Die Familie versammelte sich vor dem Fernseher mit Bier, Bockwurst und Kartoffelsalat oder Chips. Manchmal kamen auch noch die lieben Nachbarn dazu.

Heute herrscht Totensonntagsstimmung nicht nur bei den Fans, was man leicht an den Minen der Spieler ablesen kann, wenn sie sich spreizbeinig in Reih und Glied zum Abnudeln der Nationalhymne aufstellen. Wo sie dann augenscheinlich Flüche oder Beschwörungsformeln zerkauen, während die Ehrengäste in der Vip-Loge mediengerecht Patriotismus heucheln. Ein Patriotismus, der sich allerdings auf die untere Gesichtshälfte beschränkt.

Nun wurden auch noch die Farben Schwarz-Rot-Gold im DFB-Logo gegen dreimal Grün ausgetauscht. ‚Grün, grün, grün sind alle meine Kleider‘ könnte als neue Hymne herhalten, denn Text und Melodie der alten Hymne stammen ja von alten weißen Männern! Und die Sichel könnte demnächst nicht nur in den Straßen und Parks unserer Städte rauschen, sondern auch auf dem Fußballplatz, um den Benzinrasenmäher zu ersetzen. Schafe, Ziegen etc. eignen sich weniger, wegen der anfallenden Stoffwechselprodukte, die sie ja nun einmal produzieren. Oder sollte man nicht besser gleich Filz auslegen, auf dass sich die Läuse aus der DFB-Funktionärsriege auch heimisch fühlen können? Überdies könnte man mit Hilfe von Flutlicht und XXL-Rasensprengern wunderbare Regenbögen erzeugen, denn andere Fans als die Fußballfans, nämlich die Schlagerfans, wussten schon im 20. Jahrhundert: ‚Küsse unterm Regenbogen, die bringen Glück‘. Und was für Küsse gilt, gilt sicher auch für Füße.

Hinweis: Auch in diesem Jahr gibt es ab dem ersten Dezember wieder einen zaunga(r)stigen Adventskalender!

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