Kategorie: Satire (Seite 2 von 8)

322. Kalenderblatt 18. 11. 2025

Der Salat ist angerichtet. Da haben wir den Salat! Grüner Salat mit Roter Beete, den Restprodukten aus der konservativen Küche. Als Salatdressing dient eine Mischung aus Waschpulver, Hammeltalgpomade und einer Prise TNT. Der spartakistische Salzstreuer und die trotzkistische Pfeffermühle stehen bei Fuß neben der Schüssel und führen einen heftigen Streit um die Würzkompetenz. Ein seines roten Fleisches entkleideter Kirschkern, der gerade in der Salatschüssel biwakierte, wurde trotz seiner entlarvenden Nacktheit als des Pudels Kern angesehen. Sechsbeinige Vagabunden patrouillierten zwischen den angefaulten Blättern. Und eine Quotenhenne hat auch noch ein faules Ei hineingelegt. Da kann sich sogar die sozialistische Schmalhansküche noch Anregungen holen.

Sechs Tore, sechs Schnäpse, die Grenze zur Trunkenheit wurde wieder angekratzt. (siehe 321. Blatt) Erstaunlich. Apollo News landete den nächsten preiswürdigen Coup. Saubere Arbeit. Weiter so! NIUS muss aufpassen, dass es nicht völlig verschlammt. Der Youtube-Kanal ist neuerdings von Werbung geradezu verseucht. Und man muss auch nicht Dieter Bohlen mit einer Staraureole versehen. Heute Morgen wurde er sogar auf den Kothurn eines ‚Polit-Titanen‘ gehoben, nur weil er ein paar hinlänglich bekannte Binsenweisheiten geäußert hat. Das ist lächerlich, auch wenn er in der Sache zweifellos Recht hat.

319. Kalenderblatt 15. 11. 2025

Länderspielpause

Was ist Dantes Hölle schon gegen die Hölle der Abstinenz, der Länderspielpause!? Ein ganzes langes Wochenende ohne den ‚richtigen‘, den Liga-Fußball, müssen die Fans schon wieder ertragen. In früheren Jahren war so ein Länderspiel ein Festtag, etwa im Range von Fronleichnam oder Maria Himmelfahrt; WM-Spiele, namentlich Endspiele, konkurierten gar mit Weihnachten. Die Familie versammelte sich vor dem Fernseher mit Bier, Bockwurst und Kartoffelsalat oder Chips. Manchmal kamen auch noch die lieben Nachbarn dazu.

Heute herrscht Totensonntagsstimmung nicht nur bei den Fans, was man leicht an den Minen der Spieler ablesen kann, wenn sie sich spreizbeinig in Reih und Glied zum Abnudeln der Nationalhymne aufstellen. Wo sie dann augenscheinlich Flüche oder Beschwörungsformeln zerkauen, während die Ehrengäste in der Vip-Loge mediengerecht Patriotismus heucheln. Ein Patriotismus, der sich allerdings auf die untere Gesichtshälfte beschränkt.

Nun wurden auch noch die Farben Schwarz-Rot-Gold im DFB-Logo gegen dreimal Grün ausgetauscht. ‚Grün, grün, grün sind alle meine Kleider‘ könnte als neue Hymne herhalten, denn Text und Melodie der alten Hymne stammen ja von alten weißen Männern! Und die Sichel könnte demnächst nicht nur in den Straßen und Parks unserer Städte rauschen, sondern auch auf dem Fußballplatz, um den Benzinrasenmäher zu ersetzen. Schafe, Ziegen etc. eignen sich weniger, wegen der anfallenden Stoffwechselprodukte, die sie ja nun einmal produzieren. Oder sollte man nicht besser gleich Filz auslegen, auf dass sich die Läuse aus der DFB-Funktionärsriege auch heimisch fühlen können? Überdies könnte man mit Hilfe von Flutlicht und XXL-Rasensprengern wunderbare Regenbögen erzeugen, denn andere Fans als die Fußballfans, nämlich die Schlagerfans, wussten schon im 20. Jahrhundert: ‚Küsse unterm Regenbogen, die bringen Glück‘. Und was für Küsse gilt, gilt sicher auch für Füße.

Hinweis: Auch in diesem Jahr gibt es ab dem ersten Dezember wieder einen zaunga(r)stigen Adventskalender!

318. Kalenderblatt 14. 11. 2025

Rauchzeichen aus Brüssel! Wie ein drohendes Ausrufungszeichen steigt eine schwarze Rauchsäule aus dem Augiasstall EU in den europäischen Himmel. Die nichtsnutzigste aller nichtsnutzigen Behörden plant in ihrem ans Groteske kratzenden Größenwahn, die Gründung eines eigenen Geheimdienstes. Der Krake wächst ein weiterer Arm, um in die Privatsphäre der Bürger hinein zu tentakeln, die alles erstickende Bürokratie wird also weiter aufgebläht. Die allmächtige Präsidentin gurrt zwar wie eine Friedenstaube, doch ihr Schnabel ist krumm gewachsen. Überwachung, Einschüchterung, Verfolgung sind alleiniger Sinn und Zweck dieser geplanten Institution schieren Irrsinns. Klaftertief spannt sich die Kluft zwischen dem hehren Anspruch der Gründer eines vereinigten Europas und der irrwitzigen Realität, wo die den Bürgern in Aussicht gestellte Produktivität in schierer Destruktivität verpufft. Die Sturmorgel der Regulierungs- und Kontrollwut in der Brüsseler Kathedrale der Ursulinerinnen ächzt, stöhnt und heult aus allen Pfeifen. Wo bleibt der Erlöser mit der Abrissbirne und setzt diesem Wahnsinn endlich ein Ende!?

316. Kalenderblatt 12. 11. 2025

Er abderisierte in A (abderisieren: albern reden), flennte und fanatisierte in F und droht in D, ohne jene Akkordfolge explizit zu benennen, die er verbieten wollte. Diese Musik sei des Teufels, sagte er.

„Das A steht für Anarchist, das F steht für Faschist, und das D steht für den Dämon“, sagte er. Seine Rede geriet zu einem Fiasko für ihn. Hinterher sah er sich einem Shitstorm von Vorwürfen, Beleidigungen und Anfeindungen ausgesetzt, die in der Unterstellung gipfelten, er habe sich seines Amtes als würdig erwiesen.

War gestern nicht was mit Merz? Egal, den können wir eh vergessen. Hoffentlich feiert er nicht auch noch seinen 71. im Kanzleramt!

315. Kalenderblatt 11. 11. 2025

In den Karnevalshochburgen feiert man den Auftakt zur ‚fünften Jahrezeit‘. Hat Bundespräsident Steinmeier sich um ein paar Tage vertan und ist zu früh in die Bütt gestiegen?

Jedem, der Ohren hat zu hören, dürfte hinlänglich bekannt sein, dass Politiker bisweilen artikulierten Schwachsinn von sich geben. Aber Steinmeier gelang es, den Irrsinn einer ganzen Legislaturperiode in eine einzige Rede zu packen. Wenn es denn wenigstens ’nur‘ Schwachsinn gewesen wäre. Doch seine Hetzrede gegen die demokratisch gewählte Opposition ging bis an den Rand des Geiferns, camoufliert durch einen weinerlichen Grundton. Der Nucleus seines Sermons lautet: Nur ein toter AFDler ist ein guter AFDler, in Anlehnung an den alten Siedlerspruch aus dem amerikanischen Westen ‚Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer‘. Die Demokratie ist schon seit Langem geschändet, okkupiert von linken Volksfrontkämpfern und Steinmeier verortet sich als deren spiritueller Führer. Und seinen wilden Horden galt auch der versteckte Aufruf zur Gewalt gegen die Opposition und deren Unterstützer. Der Bundespräsident ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Überall im Lande bekleiden bestenfalls hausbackene Politheinis sowie Juristen Ämter, die nicht an ihre Kragenweite angepasst sind.

Wie kann ein Mann wie Herr Steinmeier weiter das höchste Amt im Staat besudeln? Es ist eine unbegreifliche Schande. Wieder ein neuer Tiefpunkt in der politischen Kultur Deutschlands. Und diejenigen, die ihm während seiner Rede applaudierten, machten sich allein dadurch die Hände schmutzig.

Meint Kommissar Zaungast

312. Kalenderblatt 08. 11. 2025

Mit einem großen Troß von Nichtsnutzen fliegt er zum Klimagipfel nach Brasilien, wo sich Vertreter anarchistischer, karnevalistischer, sadistisch-masochistischer, psychopathischer und apokalyptischer Regierungen ein Stelldichein geben. Der Flug dorthin dauert länger als der Aufenthalt dort. Ein ökologisch-ökonomisches Husarenstück!

Die Rede ist vom Don Quichotte der deutschen Christdemokratie, dem Ritter von der traurigen Gestalt, dem Ordonanzoffizier des Narren, der in Deutschland heimlich regiert. Auf der internationalen Bühne spielt er den Vorreiter und Herrenreiter, daheim pflegt er den Krebsgang.

Auf der Konferenz holen sie nun längst abgenudelte Phrasen aus dem Plusquamperfekt und werfen sie mit grellem Licht in die Zukunft. Ein Salbadern müßiger Salondebatten, geführt von Dilettanten und Propheten der Apokalypse.

311. Kalenderblatt 07. 11. 2025

Niemand hat die Corona-Hysterie sowie die Herrschaft der Ampelaner richtig aufgearbeitet? Doch, Kommissar Zaungast im Roman ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘ oder ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘, erschienen im Wolfgang Hager Verlag, ISBN 978-3-903443-51-8

Gestern jährte sich das Ende der Ampelherrschaft zum ersten Mal. Lesen Sie nun, wie es in zaungastiger Fiktion mit ihr zu Ende ging:

Die komplette Regierung mit Ausnahme des Lauterbachers setzte sich ins politische Exil ab, ins muselmanische Ausland. Nur dem Scherzkanzler wurde der Asylantrag abschlägig beschieden, da er wegen seiner Schweinsnase als unreine Kreatur angesehen wurde. Er ging in die Klausur und trat dem Orden der Terpentiner Mönche bei. Die von der RAF (Rentner-Armee-Fraktion) gefangen genommenen Schergen des Pandemischen Quartetts bekamen in der Kosmopolitenburg ihre Gehirnwäsche und wurden dann auf freien Fuß gesetzt. Nachdem Impfzugführer Montag seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen war, löste sich die Gesundheitsfeuerbrigade auf. Professor Radebrecher reaktivierte seinen literarischen Stammeltisch und tauchte mit seinen Gedanken erneut hinab in die verschlungenen Geheimnisse von Goethes ‚Faust‘. Die Zeugen der gestaltlosen Masse warteten vergeblich auf ihren Messias, und auch die von Zaungast erwartete Spottgeburt hohnbefleckter Empfängnis ließ weiter auf sich warten. Der Große Unförmige blieb ein Mythos und verweigerte sich der Ausgestaltung zu Sinn und Form. Die verzombisierten Untoten, die den gegen sie gerichteten Feldzug überlebt hatten, sammelten sich wie die Zugvögel an geheimen Orten an der Küste, charterten den Fliegenden Holländer und stachen mit ihm in See. Nach langer entbehrungsreicher Odyssee mit dem Fliegenden Holländer strandeten die Impfzombies schließlich auf der Insel des Faulen Zaubers, und da verliert sich ihre Spur. Kapitän Noah, der Zweite, nahm die in der Burg verbliebenen Kosmopoliten an Bord seiner interstellaren Arche und segelte mit ihnen in ferne Welten. Nur die Repräsentantinnen der Politik, die Dämonentöchter, die in den Katakomben der Kosmopolitenburg hausten, wie beispielsweise die Niedertracht, die Kleptomanie oder die Inkompetenz, die blieben daheim, da sie für die Politik unverzichtbar geworden waren.

Doch der Zersetzungsprozess abendländischer Kultur, die Verwässerung abendländischen Denkens, die perfide Lust am eigenen Untergang, all das ging nach dem Ende der Ampelherrschaft in eine neue Phase über und sollte sich damit ungebremst fortsetzen.

Der Müller, der höchste Berg Deutschlands, wurde entgegen allen Versprechungen nicht abgetragen, sondern weiter aufgemüllt. Mit zweitausend Millionen Tonnen Sondermüll …

310. Kalenderblatt 06. 11. 2025

Der Zustand der politischen Kultur in Deutschland

„Die Moral reckte einen Zeh in die internationale Politik, und umgehend wurde er abgehauen.“ (Ambrose Bierce)

Während CDU/CSU, SPD und Grüne unaufhaltsam ihrem Zerfall entgegen modern, steigern sich ihre ‚vornehmsten‘ Vertreter noch einmal in ein Delirium des Erbrechens hinein. Miersch präsentiert sich als grotesker Wüterich und spritzt den Unflat seiner geistigen Diarrhö auf alles, was nicht mit seinem ultralinken Gusto konform geht. Andersdenkende werden in Wildwest-Schnellschuss-Manier mit dem Brandzeichen ‚Nazi‘ versehen. Das ist Analkultur in ihrer widerwärtigsten, schäbigsten Form. Es ist nicht nur eine groteske Verkennung historischer Tatsachen, eine Bagatellisierung des Nationalsozialismus, es ist auch eine maßlose Dummheit. Kollege Klingbeil ist vom gleichen Kaliber wie Miersch, und man könnte noch Dutzende andere, nicht nur aus der einst so stolzen SPD, aufzählen. Diese Leute sind gefährliche Psychopathen, nicht nur gefährlich für unser Land, sondern auch für jeden Einzelnen von uns. Jetzt wollen sie im Falle eines AFD-Wahlsiegs Daten löschen. Das lässt nur einen Schluss zu: Der Dreck, den sie am Stecken haben, muss wohl bis zum Himmel stinken.

Mittlerweile besteht die politische Kultur, maßgeblich die der Linken, nur noch aus Pöbelei, Heuchelei, Verlogenheit, Großkotzigkeit, Verleumdung, Diabolisierung, Denunziation, Drangsalierung, Verfolgung, Einschüchterung, Kleptomanie, Pyromanie, Vandalismus, Fanatismus, Herrschsucht, Größenwahn bis hin zur Morddrohung. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch darauf, vollständig zu sein.

Und all das geschieht nicht unter dem Hakenkreuz, sondern unter Hammer und Sichel. Der Hammer kam ja bereits zum Einsatz (Stichwort Hammerbande), bald werden wir vermutlich auch das Sichlein rauschen hören.

Eigentlich hätte an dieser Stelle ein Text zum Jahrestag der Ampel-Havarie stehen sollen, den verschieben wir in das nächste Blatt.

309. Kalenderblatt 05. 11. 2025

Kleine Boshaftigkeiten, Zaungarstigs.

Die leiblichen Mütter lassen wir wohlweislich aus dem Spiel, aber schräge Figuren wie Kanzler, Vizekanzler, Minister*innen und die zweite und dritte Garde der Politikschaffenden*innen verfügen ganz zweifellos über Schraubenmuttern, die ihren Pflichten nicht mehr nachkommen können.

Herr Luftraumüberwacher vom Verfassungsschutz, sind Sie sicher, dass es eine Drohne war und nicht eine Seekuh?

Bert Brecht, gefeierte Ikone der Linken, Marabu mit Hornbrille, Kommunist, Linksfaschist, dichtete in einer Hommage an die Partei: „Die Partei hat tausend Augen, du aber hast nur zwei.“ (Anfangszeilen des Gedichtes ‚Lob der Partei‘. Brecht war dafür bekannt, auf Schicki-Micki-Partys Frauen zu begrapschen. Und er posierte in ‚Arbeiteranzügen‘, die er sich von der Haute Couture nach Maß anfertigen ließ. Eine Witzfigur, ein Heuchler, auch wenn wir ihm einige der besten Gedichte der neueren deutschen Literatur verdanken mögen.

Wadephul kann man die Dummheit schon vom Gesicht ablesen, Miersch die Arroganz und den Hass. Steinmeier scheint schon zu Lebzeiten mumifiziert, petrifiziert.

Kein Charakteristikum trifft die Politikerseele besser als die Verlogenheit. Neuestes Beispiel, von NIUS recherchiert: Weimer.

308. Kalenderblatt 04. 11. 2025

Er will sich den Schuh nicht anziehen und tritt in die Fettnäpfchen.

Seine Hände steckten in Boxhandschuhen, doch statt des Sandsacks fand er ein Klavier vor.

Er hat den Mülleimer genommen und verschmäht den Einkaufswagen.

Er hat den Kanarienvogel gefüttert, aber den hatte schon vor drei Tagen die Katze gefressen.

Er hat seinen Hahn stranguliert, aber es war das Radio und Herbert Grönemeyer, die ihn aus seinen hochfliegenden Träumen gekrächzt haben.

Er glaubte der Parole ‚Kling Heil!‘ und bekam das Beil der Guillotine.

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