Kategorie: Groteske Kriminalfälle (Seite 2 von 2)

251. Kalenderblatt 08. 09. 2025

Die Revolution war in einem heiratsfähigen Alter, hielt Ausschau nach einem Freier und wurde bald fündig. Der Freier nannte sich B. Freier und als solcher unterzeichnete er auch seine Diktate und Dekrete. In seinem Wappen führte er einen Tyrannosaurus Rex. So endete auch diese Revolution wie alle Revolutionen enden.

„Ich habe sämtliche Statistiken ausgewertet und durch meine hydraulische Vorgehensweise konnte ich ihm dann auf die Spur kommen. Viktor Spielvogel ist unser Fußballgott!“ erklärte Zaungast im Brustton der Überzeugung. „Er ist Dirigent des Taubstummenorchesters von Friemelstadt und hat ein Patent angemeldet für einen Apparat, der das Anpissen von Windrädern durch Mensch und Tier verhindern soll, indem er hydrobengalische Wellen aussendet. Laut Bankenauskunft hat er sich durch riskante Sportwetten dramatisch verschuldet. Er ist nicht nur ein Spielvogel, er ist auch ein Pechvogel. Seit Beginn der letztjährigen Fußballsaison setzt er an jedem Spieltag hohe Summen auf einen Sieg des FC Fortuna. Und verliert ein ums andere Mal. Weil er ein Pechvogel ist. Irgendwann kam ihm wohl die Idee, sein unglaubliches Pech zu nutzen, und durch Erpressung sein verlorenes Geld wieder hereinzuholen. Er muss ja nur gegen den FC Fortuna wetten, damit dieser gewinnt. Kann man ihn für diese Erpressung überhaupt belangen? Bei der flexiblen Unrechtsprechung in unserem Land, denken wir nur an Messerattacken und Politikerschelte, ist zwischen Unterbringung in der Psychiatrie, 30 Jahren Knast und Freispruch alles möglich.“

Fortsetzung folgt

249. Kalenderblatt 06. 09. 2025

‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘ oder ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘ ist nun lieferbar, z. B. bei Amazon. Im Folgenden ein kleiner Auszug:

Die geradezu sklavisch verehrte Patronin und Säulenheilige der Ampelaner war die von Eitelkeit und Einfalt gesalbte Stiefmutter Scheewittchens, ein Prachtexemplar toxischer Weiblichkeit, dass die Veräppelung auf die Spitze trieb und so zum Vorbild der Ampelaner avancierte. Die Trikolore der Ampelaner setzte sich aus den Farben Rot, Grün und Gelb zusammen. Das Rot sollte jeglicher Vernunft Einhalt gebieten, das Grün dem Wahnsinn freie Fahrt gewähren; das Gelb, das sich ursprünglich als Korrektiv verstand, verkümmerte zu einem Wurmfortsatz der Hilflosigkeit und Ohnmacht. Nur wer der Meinung der Ampelaner botmäßig war, konnte sich vor Drangsalierung beziehungsweise Verfolgung durch den Verfassungsschutz, der Staatssicherheit oder der Unanständigen Impfkommission (Unstiko) sicher fühlen. Das Ohr des Überwachungsstaates hatte seine Lauscher weit ausgefahren, weit aufgesperrt und an keinem Ort war man sicher vor ihnen. Zu Denunziantentum und Verrat wurde Tag für Tag öffentlich aufgerufen. Denunzianten und Verleumder wurden staatlich gefördert und bei Erfolg mit satten Prämien honoriert, mit Verdienstorden dekoriert. Die Lügen hechelten in Siebenmeilenstiefeln über das Land und trampelten die Wahrheit nieder.

Doch am Ende der Geschichte liegen das Ampelonium, die Mautschnecke sowie die Straße der Reformen, die nur im Rückwärtsgang befahren werden konnte, in Trümmern. Die Dämonen scheinen vorerst gebannt. Der ampelanische Geist aber spukt weiter. In hohlen Köpfen. Die Dämonen planen die mystische Hochzeit. Kommissar Zaungast führt bereits weitere Ermittlungen. Im Pattland. Gegen Moha Mett Schach Matta. Patt auf allen Feldern. Nichts geht mehr. Erfährt das Groteske, das Destruktive dieses absurden Kriminalromans noch mal eine Steigerung? In der Realsatire? Es scheint so.

245. Kalenderblatt 02. 09. 2025

Vor etwa 150 Jahren kannte man noch das Krankheitsbild der Hysterie. Man glaubte, den Ursprung der Hysterie in der Gebärmutter verorten zu können. Vielleicht, weil es bei den Damen der feineren Gesellschaft damals Mode war, bei allen möglichen und unmöglichen Anlässen eine Ohnmacht vorzutäuschen. Nur, um sich auf diese Art und Weise peinlichen Situationen entziehen zu können.

Heute ist die Schizophrenie an die Stelle der Hysterie getreten. Der Ursprung der Schizophrenie liegt dann vermutlich im Hodensack. Die Ohnmacht ist von der Unzurechnungsfähigkeit bzw. Schuldunfähigkeit abgelöst worden. Das ist nichts anderes als eine Lizenz zum Töten für Messerstecher, Machetenhauer, Bombenleger, Amokläufer etc., ausgestellt von Politikern, Juristen und Medizinern!

Neues vom Fußballgott:

Der Funktionär des ersten Fußball-Clubs Fortuna erhielt einen weiteren Erpresserbrief: ‚Ich bin der Fußballgott. Ich allein entscheide über Sieg und Niederlage. Für einen Sieg benötigt es elf Riesen, einen für jeden Spieler. Also legen Sie noch einen nach. Der erste FC Fortuna wird sein Spiel am Freitag gewinnen, falls Sie das tun. So einfach geht es, wenn man dem richtigen Gott opfert!‘

Fortsetzung folgt

241. Kalenderblatt 29. 08. 2025

Mitten im Ödland der Haarlosigkeit, etwa im Stirnlappenbereich, sprießt bei Friedrich Merz ein Gewächs. Die fotogenste Haarigkeit, die je einer Denkerstirn zur Zierde gereichte. Kommissar Zaungast möchte hier nicht den Schneeball der Gerüchte ins Rollen bringen, aber die Frage sei erlaubt: Steckt da mehr dahinter? Ist es vielleicht ein Implantat? Von Nietzsches Übermenschen? Beispielsweise? Oder ist es eine Hommage an Salvador Dali, ein, wenn auch nur zwergenhafter Auswuchs von Exzentrizität? Anders ausgedrückt: von Kindsköpfigkeit. Oder ist es etwa ein Sproß aus dem Gewächshaus der Kabbala? Oder doch nur ein Bonsai-Toupet? Ein Unikat und eine Herausforderung für die Elite der Coiffeure, das jeden Preis zum Erhalt und zur Pflege rechtfertigen sollte, ist es allemal. Also regt euch nicht auf über die vielen Steuergelder, die die Maske des Friedrich Merz verschlingt. Gebt dem Gesalbten einfach, was des Gesalbten ist!

Ein anderer Gesalbter, Robert Habeck, entledigte sich der Fetzen von Großmannssucht, die noch an ihm hingen, in einer Talkshow. Mit leerem Wortgeklingel von geradezu narkotischer Schwülstigkeit. Ein Segen, dass er sich nun damit verabschiedet hat! Meint Kommissar Zaungast.

Ermittlungen gegen den Fußballgott:

„Wie kam der Halunke unbemerkt zu seinem Opferstock?“ wunderte sich Herr Schwanz, Zaungasts getreuer Adlatus. „Der Kerl ist unsichtbar, lautlos und unsichtbar, wie Götter das so an sich haben“, sagte Zaungast. „Trotzdem werden wir ihn … äh … kriegen.“

Aber der Fall nahm noch einmal eine unerwartete Wende. Billy Ballisto, Kunstschütze und Freistoßspezialist in Diensten des ersten Fußballclubs Fortuna, einst Sturmpartner des verstorbenen Johnny Krautwurst, wurde beim Waldlauftraining im Marschheimer Forst Opfer eines tragischen Unfalls. Mehr dazu morgen.

240. Kalenderblatt 28. 08. 2025

Ermittlungen gegen den Fußballgott

Wieder war das Skelett unterwegs. Nachts. Gespenstisch wankte die bleiche Gestalt durch den Wald der Windräder. Mit einem von Zaungast handgeschriebenen Zettel. ‚Deponiere morgen im Laufe des Tages zehn Riesen für den Fußballgott. Auf dass der Fußball-Club Fortuna mal wieder Siege auf seine Fahnen schreiben kann. Gezeichnet: Hans Wurst, Johnny Krautwursts Nachlassverwalter und Erbe. Mit einem Klebestreifen befestigte der Skelett-Roboter den Zettel am Opferstock des Fußballgotts. Mit Hilfe von Drohnen wollte Zaungast den Opferstock dann überwachen lassen.

Zaungast machte sich am folgenden Tag persönlich auf den Weg in die Landschaft des Todes, mitten zwischen die riesigen Mahnmale einer geschundenen Natur. Er steckte die präparierten zehn Riesen in den dafür vorgesehenen Schlitz. Drei Tage und Nächte lief die Überwachung durch die Drohnen, ohne dass sich irgend jemand gezeigt hätte. Am vierten Tag ließ Zaungast den Opferstock aufschweißen, um wieder an die Banknoten zu kommen. Er fand nichts als einen Zettel mit der Aufschrift ‚Danke!‘ Der erste Fußball-Club Fortuna gewann sein nächstes Spiel.

238. Kalenderblatt 26. 08. 2025

Zaungast beschloss, seinen ferngesteuerten Skelett-Roboter in das Mühlenlabyrinth zu entsenden, um den Standort des Opferstocks ausfindig zu machen. Gespenstisch schritt der dem menschlichen Skelett exakt nachempfundene Roboter im Geflacker der Positionslichter der Windräder durch den Stangenwald. Der Zufall wollte es, dass er dabei gesehen wurde. Ausgerechnet von einer Polizeistreife, die einem gemeldeten Schadensfall an einem der Windräder nachgehen wollte. Die Beamten trauten ihren Augen nicht und gaben später zu Protokoll, einer Fata morgana begegnet zu sein. Dem Skelett-Roboter gelang es indes, den Opferstock des Fußballgotts aufzuspüren. Die Kameras in seinen Augen konnten alles dokumentieren. Ein Starenkasten ohne Einflugloch aber mit einem Schlitz für Banknoten war unten am Pfeiler eines Windrades befestigt. Auf dem Starenkasten stand in leuchtend weißer Schrift: Hier wohnt Gott. Als das Skelett einen knöchernen Finger an den Kasten legte, bewegte der sich wie ein Aufzug nach oben. Wie weit er nach oben glitt, konnte Zaungast leider nicht erkennen.

Fortsetzung folgt

Der Fall Joachim Paul: Die Medusen feiern ausgelassene Feste in den Hirnen deutscher Juristen. Zynisch angehauchte Urteile deutscher Gerichte setzen die Demokratie matt. Das ganze Staatsgefüge ist nur noch ein undurchschaubares Konstrukt linker NGOs, verfilzt untereinander, verfilzt mit der Justiz, verfilzt mit der Regierung. Deutschland scheint verfault bis in den innersten Kern. Dass sich in Umfragen immer noch ein Drittel der Bürger zu linken Parteien bekennen, muss die noch intakten Gehirne in unserem Land anwehen wie ein schauriger Frost.

236. Kalenderblatt 24. 08. 2025

Messerstecher Uwe

Uwe ging gern Joggen. Im Park. Allein. Frau Dumm-Ja Halali, eine notorische Lügnerin und Faktenverbiegerin, ging gern spazieren. Im Park. Mit Hund. Rassehund. Afghane Ali Halali. Nicht angeleint. Ohne Maulkorb. Das war gegen die Vorschrift. Es kam zu einer folgenschweren Begegnung. Denn Ali Halali hatte schlechte Laune an jenem Tag. Dumm-Ja Halali hatte jeden Tag schlechte Laune. Uwe sah das Unheil auf sich zukommen. Kläffend, knurrend, geifernd. Familie Mayer; Papa, Mama, Tochter und Sohn, machte gern Picknick, Brotzeit. Im Park. Sie führten einen Korb mit Lebensmitteln mit sich. Darin lag auch ein Messer. Zum Schneiden, Filetieren und Schälen. Familie Mayer und Uwe befanden sich gerade auf einer Höhe, als Ali heranstürmte. Er stieß gegen den Korb der Familie Mayer. Schwuppdiwupp fiel das Messer heraus. Uwe vor die Füße. Ali schnappte nach Uwe. Uwe schnappte nach dem Messer.

Die Medien berichteten am nächsten Tag ausführlich über den Zwischenfall. Fernsehsender brachten einen Brennpunkt. ‚Messerstecher Uwe tötet Afghanen auf bestialische Weise.‘ Eine linksgepolte Richterin verurteilte Uwe später zu zwanzig Jahren Haftstrafe ohne Bewährung. Ali Halali wurde posthum geehrt und bekam ein Staatsbegräbnis. Dumm gelaufen für Uwe. Dumm-Ja.

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