Kategorie: Erlesener Schwachsinn (Seite 4 von 6)

Blatt 041 Zehnter Februar 2026

„Daniel, der Würdenträger en miniature, nun, während sein zweites Leben, das Leben neben der Tapete, beginnt, muss er wieder über den Fluss schwimmen.“ (Willy Seidel)

Schwarz ist die Farbe der CDU, auch wenn Schwarz genau genommen gar keine Farbe ist, schwärzer ist der Zustand, den die Partei mittlerweile erreicht hat, noch schwärzer ist die Zukunft, nach der sie sich ausrichtet, am schwärzesten aber ist das Los derer, die in diese Partei noch Vertrauen setzen. Nun wollen sie die Grundrechte abschaffen, diese moralischen Wracks, diese unter roter Flagge rudernden Galeerensklaven. Der Ausmerzer unserer Grundrechte, unserer Verfassung, wird seine ‚Regierung‘ nicht zu einem gedeihlichen Ende führen können. Balzac behauptete, dass die Schmalheit des Hauptes einen Mangel an Geist anzeige. Tatsächlich ist der intellektuelle Gedankenflug dieses Ausmerzers der eines Tieffliegers, weit unter dem Radar der Vernunft. Mit der Wohlbestalltheit seines Oberstübchens steht es nicht zum Besten. Außenpolitisch ist er zum Teppichlatscher geworden, tritt seine Füße auf den roten Teppichen der Heuchelei ab. Ihn mit der roten Karte auszubremsen, statt ihm den Teppich auszurollen wäre besser … für Deutschland und für die Welt.

Sein Generalsekretär galt einmal als Hoffnungsträger, als Fahnenjunker des Konservatismus. Leider ist er nur noch eine leere Flasche, da ist nur noch ein linker Rotz darin, der Bodensatz sozialistischer Idiotie. Und in seine Augen scheint mir ein wahnhafter Ausdruck getreten zu sein. Ein Zombie unter dem Bann linker Voodoo-Hexer und Hexen wie der Mamaloi Prien und dem Papaloi Günther. Ein williger Erfüllungsgehilfe ehrenrühriger Maßnahmen und Geschäfte.

Wer noch zu denken vermag, dem müssen angesichts des desolaten Zustandes der CDU/CSU die Haare zu Berge stehen, dessen Stirn wird tiefe Furchen werfen, dessen Nase wird gerümpft sein, dessen Augen werden sich schließen zu schmalen Schlitzen der Empörung und Wut. Es wird zappenduster in Deutschland.

Glaubt Kommissar Zaungast

Blatt 040 Neunter Februar 2026

Appell an den Daniel in der Mediengrube verbunden mit einem Literatur-Tip: ‚Der Neu Daniel‘ von Willy Seidel.

Kommissar Zaungast bedient sich im Schriftverkehr mit Behörden gern eines geschraubten Stils, den er selbst als ‚Den Achat stelzen‘ bezeichnet. So auch in einem Appell an einen Ministerpräsidenten.

Eure präsidiale Verworfenheit! Eure schmachvollen Anwürfe gegen die Freiheit der geäußerten Meinung nehmen mich Wunder. Was ermaßt Ihr Euch, hochgemut in Wort und Tat gegen die wohlfährige Freiheit der Rede zu plädieren. Eurem hochmögenden Talent, Unzukömmlichkeiten zu generieren, obliegt es, uns alle in Unbill zu entrücken. Die Trefflichkeit Eurer Fehlentscheidungen dünkt mich sonder Fehl und Tadel. All Euer Tun kommt nur den muselmanischen Usurpatoren zupass, statt dafür Sorge zu tragen, dass diese, so uns immer wieder Verdruss bereiten, ehebaldigst Eurer menschelnden Obsorge entzogen werden. Müßig ist es indes, zu hoffen, dass es Euch anheim gegeben wird, der Abgewelktheit Eurer Ungedeihlichkeit beizeiten zu entsagen. Sollte die Erleuchtung Euch wider Erwarten doch noch ankommen, so will ich all mein Streben und Tun in die Schanze werfen, um gemeiniglich mit Euch für das Gedeih unseres Volkes zu wirken.

Kommissar Zaungast

Die Verworfenheit der gesamten CDU wird im nächsten Blatt Thema sein.

Blatt 033 Zweiter Februar 2026

Berliner Kulturleben. Hommage an die Inkompetenz. Es spielt und agiert das Ensemble der Berliner Sumpfoniker unter der langen Leitung. Eine Sopranistin mit Keuchhusten, eine Ballerina mit einem geschienten Bein und eine Pianistin mit Gichtknoten in den Fingern betraten die Bühne. Engagiert worden waren sie von der Quote. Die Klatschheinis und Henrietten vom Claqueurverbund ‚Lemuria‘ warteten auf das Zeichen des Medienmoguls, ihres Claquistros. Die Musiker*innen im Orchestergraben litten allesamt an der Schlafkrankheit und verpassten ihren Einsatz. Der Chefdirigent gab sich alle Mühe, obwohl er keine Arme hatte. Eine der rücksichtslosen Raserei überführte Straßenwalze hatte sie ihm abgeplättet. Aber er hatte seinen Penis dazu abgerichtet, wie ein Dirigentenstab zu funktionieren. Doch Besamendes, Fruchtbares lief unter Fehlanzeige. Es gab nur Ätzendes, nur P….

Blatt 026 Sechsundzwanzigster Januar 2026

Graf Schmetternich betrieb eine Dentisten-Praxis. Es war an einem 26. Januar, als ein merkwürdiger Patient bei ihm vorstellig wurde. Es war ein zahnloses Gewissen. Sein Name war Botschen und er (oder es) strotzte vor Gebrechlichkeit. „Nur der Form halber; Mann, Weib oder Bastard?“ fragte Graf Schmetternich. „Einspruch, Euer Gnaden, ich bitte um mehr Diversität“, protestierte das Gewissen. „Also dann: A-Gender, B-Gender, Gemi-Gender, Lesbe, Schwuler, Binär, Nichtbinär oder Xeno-Gender?“ fragte Graf Schmetternich nach. „Wallach!“ sagte Botschen. „Einspruch, nun machen Sie mal halblang, Kollege, ein Pferd kann gar nicht sprechen“, sagte Graf Schmetternich. Botschen grunzte und bleckte seine Nicht-Zähne. Graf Schmetternich extrahierte ihm einen entzündeten Tugendbeutel.

Wer traut sich, dieser Fabel einen Sinn zu unterlegen? Morgen wird die linke Primel Prien und ihr Interview in der Taz Thema dieses Kalenders sein.

Blatt 021 Einundzwanzigster Januar 2026

Eine Nachricht auf meinem Handy: ‚Die Kaulitz-Brüder übernehmen …‘ Muss man die Kaulitz-Brüder kennen? Ich kannte sie nicht. Also Recherche im Internet, denn ich ging davon aus, die Nachricht sei von irgendeiner Bedeutung. Aha, Tokyo Hotel, hatte ich schon mal gehört, vom kulturellen Wert her gehören sie vermutlich eher ins Insekten-Hotel. Zwei neue Figuren im Gruselkabinett des ZDF, der Zentrale Deutscher Fakenews. Nebenbei bemerkt, nichts gegen Insekten, gegen Kakerlaken, Wanzen, Mücken, Läuse und anderes verrufenes Geschmeiß. Im Vergleich mit Böhmermann und Hayali sind es doch echte Sympathieträger.

Eine Nachricht aus der Wissenschaft: Neue rätselhafte Erkenntnisse der Quantenphysik. In einem neuen Doppelspaltexperiment des renommierten Physikers Professor Quickquack von der Uni Potzenblitz wurden zwei Wollfäden mit hoher Geschwindigkeit durch zwei Nadelöhre geschossen, und auf der anderen Seite entstand zwar kein Interferenzmuster, aber ein Pullover im Norwegermuster. Die Sensation in der Wissenschaft.

Aller (guten) Dinge sind drei. Der feministische Ableger der Antifa, Prien, Bas, Hayali, Merkel, Brosius-Gersdorf und all die Quotenmäuse, die nach deren Pfeife nicht nur auf dem Tisch tanzen, nicht zu vergessen den linken Volkssturm ‚Omas gegen Rechts‘. Sie marschieren noch einmal an gegen den Wind der Veränderung, kampfeslustig flattern ihre roten Antifa-Fahnen im Wind der Anarchie. Nein, sie flattern nicht, sie flackern, denn es sind Flammenfahnen, die im Begriff stehen, das Gebäude der Demokratie, das schon in allen Balken stöhnt und ächzt, in Brand zu setzen. Ein Gebäude, in welchem der Holzwurm bohrt und die Totenuhr tickt (ein Klopfkäfer). Der große King Beil ist Lenker (den Denker wollen wir ihm mal nicht unterstellen) dieses pseudo-feministischen Haufens, dieses Polit-Popanzes; ein Doktor Mabuse der Politik.

Zum Schluss noch ein Literaturtip: Norbert Jacques: ‚Mabuse, der Spieler‘. Hat nichts gemein mit den lächerlichen ‚Gruselkrimis‘ der sechziger Jahre, die sich auf diese Figur beziehen. In Kürze erscheint auch Zaungasts satirische Chronik 2025 als Buch.

Blatt 009 Neunter Januar 2026

Seit drei Tagen stand er auf einem Bein … in der Palliativstation. Er war bereits so schwach, dass er es nicht mehr ins Bett schaffte. Warum ihm niemand geholfen hat? Er hatte sich unsichtbar gemacht, da er splitternackt war. Am vierten Tag wechselte er das Standbein. Von rechts auf links. Da im linken Bein das Mark fehlte, knickte er ein. Friedrich – Hans Knickebein – Merz, direkter Abkömmling des anarchistischen Unglücksraben Hans Huckebein aus der Feder von Wilhelm Busch.

Die CDU betreibt eine der größten Palliativstationen der Republik. Weimer, Wegner, Merz und nun auch Günther sind bereits politisch tot und werden am Tropf der Linken künstlich am Leben gehalten. Die Knalltüte Günther – hohl, aufgeblasen und schon immer auf dem linken Bein stehend – ist nun endlich geplatzt. Die Fetzen von Wichtigtuerei, die noch an ihm hängen, flattern lustig im Wind viel zu milde ausfallender Kritik. Daniel in der Schlangengrube. Da soll er auch bleiben!

361. Kalenderblatt 27. 12. 2025

Weihnachten ist vorüber. Die Zeit der Haustiere, die den Vorstellungen der beschenkten Tierliebhaber nicht entsprechen und im Tierheim landen oder sogar ausgesetzt werden, beginnt. Das freut die Zunft der Hundefänger, die zu Weihnachten eine NGO gegründet haben. Der wahre Hintergrund dieser Neugründung aber ist die kolportierte Aversion arabischer und muslimischer Mitbürger gegen Hunde. Der große arabische Dichter Abu Hamma al Messa al Macheta hat zu diesem Anlass das Marschlied der Hundefänger verfasst.

Mit der Schlinge in der Hand und dem Messer im Gewand

ziehen wir zu früher Stund auf die Jagd nach dem Hund.

Groß oder klein fangen wir sie ein. Pudel, Pinscher und Chow Chow. Wau, wau, wau.

Und des Messers scharfe Schneide dringt ihm in die Eingeweide,

und der Schlinge fester Strick bricht dem Köter das Genick.

Groß oder klein fangen wir sie ein. Pudel, Pinscher und Chow Chow. Wau, wau, wau.

356. Kalenderblatt 22. 12. 2025

Weihnachtsleak. Meyrinks Engel vom westlichen Fenster machte es publik. Als Schikanenplaner der Regierung fungiert der Großmeister der okkulten Wissenschaften Keokuk Killimannkicki. „Wir planieren die planlose Planwirtschaft zu einer durchgeplanten Planlosigkeit und verfügen damit zum ersten Mal über einen richtigen Plan“, sagt Keokuk Killimannkicki. „Wir verwandeln das Tollhaus in ein Totenhaus. Wir lassen die Betriebe sterben, wir lassen die Illusionen sterben, wir lassen die Freiheit sterben. Wir mästen die moralische Verwahrlosung, wir mästen die Lüge. Es geht aufwärts!“ Der Schweigemarsch einer Kompanie von Gehängten, Geköpften, Gebrannten und Gesalbten zog an ihm vorüber. Er salutierte, und der kopflose Major ließ in Erwiderung dessen eine kleine Blutfontäne aus seinem Halsstumpf spritzen. Keokuk wusste diese Geste der Dankbarkeit zu würdigen. Blaue Flämmchen züngelten aus seinen Nasenlöchern, aus seinen Augen schossen Blitze, die Lippen glühten wie die Heizstäbe eines Grills. Dann öffnete sich sein Mund und es war, als blickte man in den Krater eines Vulkans.

Das Schicksal sollte sich barmherzig zeigen und endlich die Pferde wechseln, um mit Lord Byron zu sprechen.

346. Kalenderblatt 12. 12. 2025

Die Pandemie der Schutzengel

Als die für die Sektion Westeuropa zuständigen Schutzengel die Mauser gerade glücklich überstanden hatten, bemerkte der Engel Federweißer, wie es sich kleine Tierchen in seinem Gefieder gemütlich machten. Federlinge, so eine Art Läuse, Insekten jedenfalls. Sofort meldete er seine Entdeckung dem Erzengel Federfuchser, welcher augenblicklich eine Pandemie ausrief. Als sich auch noch Motten zu den Federlingen gesellten, wurden die meisten Engel schnell dienstunfähig, flügellahm sozusagen. Die größte Katastrophe in der klerikalen Luftfahrt, der Supergau. Die Menschen Westeuropas waren ihrer Schutzengel beraubt. Sie verfielen daraufhin dem Wahnsinn. Besonders betroffen war die Sub-Region Deutschland. Doch den Engeln erging es nicht besser. Sie verloren nach und nach ihre Federn und büßten dadurch auch ihre Unsichtbarkeit ein. Die Engel stürzten ab, lagen am Boden wie totes Geflügel und landeten als Brathendl auf dem Münchner Oktoberfest.

Hatte der Leser sich Engel größer vorgestellt? Er möge bedenken: Sämtliche Vertreter überlegener Zivilisationen sind irgendwie zwergenhaft, haben einen Hang zum Diminutivum, wie die Engel, wie die kleinen grünen Männchen aus dem All, wie die Ameisen und Termiten. Und die Götter? Die kann man nicht einmal unter dem Mikroskop erkennen.

335. Kalenderblatt 01. 12. 2025

Gottseibeiuns

Der Hüter und Bewahrer des Großsiegels vom Geschlecht der von Trottel und Taugenichts, F. M., huldigte der Ansicht, dass ein Genie seines Kalibers weder Wissen noch den Drang nach Wissen nötig hat. Zu diesem – natürlich nur aus Spießbürgersicht betrachteten – Mangel gesellte sich dann Instinktlosigkeit. Etwas in seinem Kopf, was Kommissar Zaungast nicht in der Lage ist, zu bezeichnen … wie kann man auch etwas mit einem Substantiv belegen, das nichts Substanzielles vorzuweisen hat, dieses Etwas in seinem Kopf hebelte in einem barbarischen Kraftakt die Gesetze der Logik und des Verstandes aus, um sie dem salpetrigen Gewieher geifernder Dämonenmäuler auszusetzen.

Aber wie sagte doch einst Nicolas Gomez Davila: „Ein verständlicher Gott ist kein Vertrauen erweckender Gott.“

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