Halbzeit bei Olympia. Im Schlaf offenbarte sich Kommissar Zaungast eine Vision von den Winterspielen der Zukunft. Spiele, die dem gestiegenen Bedürfnis der Menschen nach Sensationen und Perversionen Rechnung tragen. Der Kommissar träumte von einem Biathlon-Wettbewerb, bei welchem sich Panzerhaubitzen durch die Landschaft pflügen und Menschentrauben ins Visier nehmen. Die Regeln ähnelten denen wie sie beim Kegeln gelten. Der Kommissar träumte von einem Abfahrtslauf auf einer Eispiste mit zigtausenden von Startern. Keine Skiläufer … Rollstuhlfahrer. Die hohe Teilnehmerzahl erwies sich als notwendig, um am Ende noch genug lebende Kandidaten für die Medaillenränge zu haben. Allerdings wurde auch die posthume Medaillenvergabe bei diesen Spielen der Zukunft eingeführt, denn bei der Disziplin Kamikaze-Bob gab es keine Überlebenden. Konnte es keine Überlebenden geben, da die Schlitten über eine Felskante hinweg in einen mehrere hundert Meter tiefen Abgrund stürzten. Kommissar Zaungast träumte vom Skelet(t)on-Wettbewerb, bei welchem abgemagerte, ausmergelte Gestalten mit Heißhunger auf einen Skimarathon geschickt wurden. Der Sieger bekam eine mit Blattgold überzogene, nahrhafte Oblate überreicht, der Zweitplatzierte eine silberne. Der Kommissar träumte vom Harakiri-Skifliegen, ein weiterer Wettbewerb der posthumanen Medaillenübergabe. Die Athleten sprangen nicht vom Schanzentisch, sondern aus 200 Metern Höhe aus Militärtransportern. Damit war die Gier des modernen Menschen nach spektakulären sportlichen Darbietungen noch keinesfalls befriedigt. Höhepunkt und Abschluss der Spiele war eine große Schneeballschlacht mit von Schnee ummantelten Miniaturbomben. Jeder gegen Jeden. Es war ein Gemetzel.
Kategorie: Erlesener Schwachsinn (Seite 3 von 5)
Hilfe, mein Schwein pfeift!
Otto Wetterstrand, Initialen O Weh, war ein Mann, der über ein außerordentliches Talent im Wurstaufschneiden verfügte. Auch das Wursten besorgte er selber. Und selbst die Schweine mästete er in seinen eigenen Zuchtbetrieben heran. Einige dieser Schweine bildete er zu Kampfschweinen aus. Er unterhielt sogar eine richtige Kampfschweinschule.
Otto Epschwein, so der Name eines preisgekrönten Kampfschweins, wurde eines Tages aus heiterer Hölle von einem Dämon verhext und begann erst zu pfeifen und dann sogar zu sprechen. Keine Schweinereien, wie vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Da ein Exorzismus keine Wirkung zeigte, kam Otto Epschwein in die Behandlung Professor Tropfsteins, dessen fortschrittlicher Therapieansatz darin bestand, die Analyse durch die Analüge zu ersetzen. Seine Patienten rekrutierten sich aus den Adelshäusern, den Parlamenten, den Vorstandsetagen, den Redaktionen, den Amtskirchen und von den internationalen Showbühnen, kurz gesagt, aus dem Morast der Dekadenz.
„Hören Sie, es pfeift“, sagte Otto Wetterstrand. – „Ja, aber es verpfeift sich dauernd“, sagte Tropfstein. „Moment, es verpfeift uns, das Epschwein. Das ist ungeheuerlich! Wir müssen es schlachten, ganz koscher natürlich, bloß nicht noch mit einem Bonzenschussgerät auffahren. Jetzt spricht es, was sagt es?“
„Ich heiße Jeffrey, nicht Otto. Geld her, Geld her, oder ich fall um!“
„Ein Umfaller, ein Merzenherz“, diagnostizierte Tropfstein. „Uns bleibt keine Wahl, wir müssen es schlachten!“
„Daniel, der Würdenträger en miniature, nun, während sein zweites Leben, das Leben neben der Tapete, beginnt, muss er wieder über den Fluss schwimmen.“ (Willy Seidel)
Schwarz ist die Farbe der CDU, auch wenn Schwarz genau genommen gar keine Farbe ist, schwärzer ist der Zustand, den die Partei mittlerweile erreicht hat, noch schwärzer ist die Zukunft, nach der sie sich ausrichtet, am schwärzesten aber ist das Los derer, die in diese Partei noch Vertrauen setzen. Nun wollen sie die Grundrechte abschaffen, diese moralischen Wracks, diese unter roter Flagge rudernden Galeerensklaven. Der Ausmerzer unserer Grundrechte, unserer Verfassung, wird seine ‚Regierung‘ nicht zu einem gedeihlichen Ende führen können. Balzac behauptete, dass die Schmalheit des Hauptes einen Mangel an Geist anzeige. Tatsächlich ist der intellektuelle Gedankenflug dieses Ausmerzers der eines Tieffliegers, weit unter dem Radar der Vernunft. Mit der Wohlbestalltheit seines Oberstübchens steht es nicht zum Besten. Außenpolitisch ist er zum Teppichlatscher geworden, tritt seine Füße auf den roten Teppichen der Heuchelei ab. Ihn mit der roten Karte auszubremsen, statt ihm den Teppich auszurollen wäre besser … für Deutschland und für die Welt.
Sein Generalsekretär galt einmal als Hoffnungsträger, als Fahnenjunker des Konservatismus. Leider ist er nur noch eine leere Flasche, da ist nur noch ein linker Rotz darin, der Bodensatz sozialistischer Idiotie. Und in seine Augen scheint mir ein wahnhafter Ausdruck getreten zu sein. Ein Zombie unter dem Bann linker Voodoo-Hexer und Hexen wie der Mamaloi Prien und dem Papaloi Günther. Ein williger Erfüllungsgehilfe ehrenrühriger Maßnahmen und Geschäfte.
Wer noch zu denken vermag, dem müssen angesichts des desolaten Zustandes der CDU/CSU die Haare zu Berge stehen, dessen Stirn wird tiefe Furchen werfen, dessen Nase wird gerümpft sein, dessen Augen werden sich schließen zu schmalen Schlitzen der Empörung und Wut. Es wird zappenduster in Deutschland.
Glaubt Kommissar Zaungast
Appell an den Daniel in der Mediengrube verbunden mit einem Literatur-Tip: ‚Der Neu Daniel‘ von Willy Seidel.
Kommissar Zaungast bedient sich im Schriftverkehr mit Behörden gern eines geschraubten Stils, den er selbst als ‚Den Achat stelzen‘ bezeichnet. So auch in einem Appell an einen Ministerpräsidenten.
Eure präsidiale Verworfenheit! Eure schmachvollen Anwürfe gegen die Freiheit der geäußerten Meinung nehmen mich Wunder. Was ermaßt Ihr Euch, hochgemut in Wort und Tat gegen die wohlfährige Freiheit der Rede zu plädieren. Eurem hochmögenden Talent, Unzukömmlichkeiten zu generieren, obliegt es, uns alle in Unbill zu entrücken. Die Trefflichkeit Eurer Fehlentscheidungen dünkt mich sonder Fehl und Tadel. All Euer Tun kommt nur den muselmanischen Usurpatoren zupass, statt dafür Sorge zu tragen, dass diese, so uns immer wieder Verdruss bereiten, ehebaldigst Eurer menschelnden Obsorge entzogen werden. Müßig ist es indes, zu hoffen, dass es Euch anheim gegeben wird, der Abgewelktheit Eurer Ungedeihlichkeit beizeiten zu entsagen. Sollte die Erleuchtung Euch wider Erwarten doch noch ankommen, so will ich all mein Streben und Tun in die Schanze werfen, um gemeiniglich mit Euch für das Gedeih unseres Volkes zu wirken.
Kommissar Zaungast
Die Verworfenheit der gesamten CDU wird im nächsten Blatt Thema sein.
Berliner Kulturleben. Hommage an die Inkompetenz. Es spielt und agiert das Ensemble der Berliner Sumpfoniker unter der langen Leitung. Eine Sopranistin mit Keuchhusten, eine Ballerina mit einem geschienten Bein und eine Pianistin mit Gichtknoten in den Fingern betraten die Bühne. Engagiert worden waren sie von der Quote. Die Klatschheinis und Henrietten vom Claqueurverbund ‚Lemuria‘ warteten auf das Zeichen des Medienmoguls, ihres Claquistros. Die Musiker*innen im Orchestergraben litten allesamt an der Schlafkrankheit und verpassten ihren Einsatz. Der Chefdirigent gab sich alle Mühe, obwohl er keine Arme hatte. Eine der rücksichtslosen Raserei überführte Straßenwalze hatte sie ihm abgeplättet. Aber er hatte seinen Penis dazu abgerichtet, wie ein Dirigentenstab zu funktionieren. Doch Besamendes, Fruchtbares lief unter Fehlanzeige. Es gab nur Ätzendes, nur P….
Graf Schmetternich betrieb eine Dentisten-Praxis. Es war an einem 26. Januar, als ein merkwürdiger Patient bei ihm vorstellig wurde. Es war ein zahnloses Gewissen. Sein Name war Botschen und er (oder es) strotzte vor Gebrechlichkeit. „Nur der Form halber; Mann, Weib oder Bastard?“ fragte Graf Schmetternich. „Einspruch, Euer Gnaden, ich bitte um mehr Diversität“, protestierte das Gewissen. „Also dann: A-Gender, B-Gender, Gemi-Gender, Lesbe, Schwuler, Binär, Nichtbinär oder Xeno-Gender?“ fragte Graf Schmetternich nach. „Wallach!“ sagte Botschen. „Einspruch, nun machen Sie mal halblang, Kollege, ein Pferd kann gar nicht sprechen“, sagte Graf Schmetternich. Botschen grunzte und bleckte seine Nicht-Zähne. Graf Schmetternich extrahierte ihm einen entzündeten Tugendbeutel.
Wer traut sich, dieser Fabel einen Sinn zu unterlegen? Morgen wird die linke Primel Prien und ihr Interview in der Taz Thema dieses Kalenders sein.
Eine Nachricht auf meinem Handy: ‚Die Kaulitz-Brüder übernehmen …‘ Muss man die Kaulitz-Brüder kennen? Ich kannte sie nicht. Also Recherche im Internet, denn ich ging davon aus, die Nachricht sei von irgendeiner Bedeutung. Aha, Tokyo Hotel, hatte ich schon mal gehört, vom kulturellen Wert her gehören sie vermutlich eher ins Insekten-Hotel. Zwei neue Figuren im Gruselkabinett des ZDF, der Zentrale Deutscher Fakenews. Nebenbei bemerkt, nichts gegen Insekten, gegen Kakerlaken, Wanzen, Mücken, Läuse und anderes verrufenes Geschmeiß. Im Vergleich mit Böhmermann und Hayali sind es doch echte Sympathieträger.
Eine Nachricht aus der Wissenschaft: Neue rätselhafte Erkenntnisse der Quantenphysik. In einem neuen Doppelspaltexperiment des renommierten Physikers Professor Quickquack von der Uni Potzenblitz wurden zwei Wollfäden mit hoher Geschwindigkeit durch zwei Nadelöhre geschossen, und auf der anderen Seite entstand zwar kein Interferenzmuster, aber ein Pullover im Norwegermuster. Die Sensation in der Wissenschaft.
Aller (guten) Dinge sind drei. Der feministische Ableger der Antifa, Prien, Bas, Hayali, Merkel, Brosius-Gersdorf und all die Quotenmäuse, die nach deren Pfeife nicht nur auf dem Tisch tanzen, nicht zu vergessen den linken Volkssturm ‚Omas gegen Rechts‘. Sie marschieren noch einmal an gegen den Wind der Veränderung, kampfeslustig flattern ihre roten Antifa-Fahnen im Wind der Anarchie. Nein, sie flattern nicht, sie flackern, denn es sind Flammenfahnen, die im Begriff stehen, das Gebäude der Demokratie, das schon in allen Balken stöhnt und ächzt, in Brand zu setzen. Ein Gebäude, in welchem der Holzwurm bohrt und die Totenuhr tickt (ein Klopfkäfer). Der große King Beil ist Lenker (den Denker wollen wir ihm mal nicht unterstellen) dieses pseudo-feministischen Haufens, dieses Polit-Popanzes; ein Doktor Mabuse der Politik.
Zum Schluss noch ein Literaturtip: Norbert Jacques: ‚Mabuse, der Spieler‘. Hat nichts gemein mit den lächerlichen ‚Gruselkrimis‘ der sechziger Jahre, die sich auf diese Figur beziehen. In Kürze erscheint auch Zaungasts satirische Chronik 2025 als Buch.
Seit drei Tagen stand er auf einem Bein … in der Palliativstation. Er war bereits so schwach, dass er es nicht mehr ins Bett schaffte. Warum ihm niemand geholfen hat? Er hatte sich unsichtbar gemacht, da er splitternackt war. Am vierten Tag wechselte er das Standbein. Von rechts auf links. Da im linken Bein das Mark fehlte, knickte er ein. Friedrich – Hans Knickebein – Merz, direkter Abkömmling des anarchistischen Unglücksraben Hans Huckebein aus der Feder von Wilhelm Busch.
Die CDU betreibt eine der größten Palliativstationen der Republik. Weimer, Wegner, Merz und nun auch Günther sind bereits politisch tot und werden am Tropf der Linken künstlich am Leben gehalten. Die Knalltüte Günther – hohl, aufgeblasen und schon immer auf dem linken Bein stehend – ist nun endlich geplatzt. Die Fetzen von Wichtigtuerei, die noch an ihm hängen, flattern lustig im Wind viel zu milde ausfallender Kritik. Daniel in der Schlangengrube. Da soll er auch bleiben!
Weihnachten ist vorüber. Die Zeit der Haustiere, die den Vorstellungen der beschenkten Tierliebhaber nicht entsprechen und im Tierheim landen oder sogar ausgesetzt werden, beginnt. Das freut die Zunft der Hundefänger, die zu Weihnachten eine NGO gegründet haben. Der wahre Hintergrund dieser Neugründung aber ist die kolportierte Aversion arabischer und muslimischer Mitbürger gegen Hunde. Der große arabische Dichter Abu Hamma al Messa al Macheta hat zu diesem Anlass das Marschlied der Hundefänger verfasst.
Mit der Schlinge in der Hand und dem Messer im Gewand
ziehen wir zu früher Stund auf die Jagd nach dem Hund.
Groß oder klein fangen wir sie ein. Pudel, Pinscher und Chow Chow. Wau, wau, wau.
Und des Messers scharfe Schneide dringt ihm in die Eingeweide,
und der Schlinge fester Strick bricht dem Köter das Genick.
Groß oder klein fangen wir sie ein. Pudel, Pinscher und Chow Chow. Wau, wau, wau.
Weihnachtsleak. Meyrinks Engel vom westlichen Fenster machte es publik. Als Schikanenplaner der Regierung fungiert der Großmeister der okkulten Wissenschaften Keokuk Killimannkicki. „Wir planieren die planlose Planwirtschaft zu einer durchgeplanten Planlosigkeit und verfügen damit zum ersten Mal über einen richtigen Plan“, sagt Keokuk Killimannkicki. „Wir verwandeln das Tollhaus in ein Totenhaus. Wir lassen die Betriebe sterben, wir lassen die Illusionen sterben, wir lassen die Freiheit sterben. Wir mästen die moralische Verwahrlosung, wir mästen die Lüge. Es geht aufwärts!“ Der Schweigemarsch einer Kompanie von Gehängten, Geköpften, Gebrannten und Gesalbten zog an ihm vorüber. Er salutierte, und der kopflose Major ließ in Erwiderung dessen eine kleine Blutfontäne aus seinem Halsstumpf spritzen. Keokuk wusste diese Geste der Dankbarkeit zu würdigen. Blaue Flämmchen züngelten aus seinen Nasenlöchern, aus seinen Augen schossen Blitze, die Lippen glühten wie die Heizstäbe eines Grills. Dann öffnete sich sein Mund und es war, als blickte man in den Krater eines Vulkans.
Das Schicksal sollte sich barmherzig zeigen und endlich die Pferde wechseln, um mit Lord Byron zu sprechen.