Es geht auf die Zielgerade, in die letzte Woche vor der zur Schicksalswahl hochstilisierten Wahl in Sachsen-Anhalt. Das Fähnlein linker, sozialistischer Weltanschauung, die zwar keine Probleme löst, aber den Verstand löscht, flattert bereits auf Halbmast. Die Pestilenz des Hasses rast durch alle Fernsehkanäle. Der schräge Vogel Grönemeyer verzwergt sich immer weiter und wird zum pathologischen Symptom des gegenwärtigen Kulturverfalls. Der linke Volkssturm wird mobilisiert, grimmige Altjungfern, die sich Omas gegen Rechts nennen und krakeelende Grünschnäbel, die eine Vogelhochzeit zwischen CDU und Linkspartei heraufbeschwören, marschieren Seite an Seite, um die erlösende, dringend gebotene Katharsis eines Politikwechsels zu verhindern. Von der offenen Psychiatrie zum Hospiz, direkt ins Siechenhaus Deutschland, das ist die Alternative.