Monat: Januar 2026 (Seite 1 von 3)

Blatt 031 Einunddreißigster Januar 2026

Nach Jan Böhmermann und den Kaulik-Brüdern hat es nun eine weitere TV-Unterhaltungs-Granate in Zaungasts Kalender geschafft. Micky Beisenherz, Stinkbombenschmeißer, Kulturschädling und nationale Koryphäe für Flachwitze. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich auch ihn vorher nicht gekannt habe, diesen Kloaken-Prinz Beisenherz, aber immerhin Wohltäter abgehalfterter Ex-Promis, die von ihm das Gnadenbrot erhalten in Form von Makakenhoden, Pavianpimmeln und anderen Delikatessen.

Wie ist eine Witzfigur wie Micky Beisenherz in das Radar des Kommissar Zaungast geraten? Durch seine Blendbrandgranaten gegen Julian Reichelt. Es ist zu einem allgemeinen Phänomen geworden: Das – zumindest unterschwellige – Insinuieren, dass Gewalt gegen alles, was nicht links ist, ein legitimes Mittel darstellt. Und man muss diesen linken Kreaturen unterstellen, dass das auch tatsächlich so gewollt ist.

Blatt 030 Dreißigster Januar 2026

In der ex-konservativen CDU, da wo die Lüge es zu hohen Ehren gebracht hat, in der Partei der Alzheimer und alten Pappenheimer, der Senilen und Dementen, der Ü-70-Wähler, da knallen gerade die Sektkorken. Laut einer neuen Umfrage liegt man wieder knapp über der AFD. Die Galeerensklaven der CDU fassen wieder Mut, sie rasseln mit den Ketten, an die sich selbst geschmiedet haben, doch nur so lange, bis dass der rote Freibeuter Klingbeil sie wieder zur Ordnung ruft.

Der Langfrist-Wettertrend für die CDU ist eher eine Gnadenfrist und könnte von Stephen King sein: Nebel des Grauens, schaurig, Gegenwind. Apropos Wind, der große Zampano der Christdemokraten träumt von 30 Jahren Windkraft als Übergangsenergie und anschließender Kernfusion. Tatsache ist, dass in seinem Hirn und vielen anderen eine KernSchmelze stattgefunden hat. Windkraftanlagen sind ein Krebsschaden der Natur und eine Beleidigung für das Auge, Symbole des in Deutschland grassierenden Unverstandes. Sie zerstören und vergiften die Natur eines ganzen Landes. Der Clan der Windkraft-Lobbyisten ist verderblicher und verachtenswerter als sämtliche kriminellen Clans in unseren Großstädten.

Blatt 029 Neunundzwanzigster Januar 2026

Vom Doktorhut zum Nachttopf.

Den Doktorhut haben sie ihm vom Kopf gerissen, dem Mario Voigt, eine akademische Skalpnahme sozusagen. Nun steht er barhäuptig da, weil er sich eines Plagiats schuldig gemacht hat. Seinen Hut mag er wenigstens noch als Nachttopf verwenden. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes Kacke. Für Mario Voigt.

„Plagiieren verb. tr. Gedanken oder Stil eines anderen Schriftstellers übernehmen, den man nie im Leben gelesen hat.“ (Ambrose Bierce) Karl Kraus hat das Plagiatsthema ähnlich beleuchtet. Zwei Lanzen für den thüringischen Ministerpräsidenten? Nein, Kommissar Zaungast liegt es fern, Balsam auf die wunde Seele des Mario Voigt zu träufeln. Das ist naheliegend. Das Bierce-Zitat ist eher auf den österreichischen Plagiatsjäger gemünzt, dessen Berufung es scheinbar ist, sich durch anämische, pseudo-intellektuell aufgemotzte Texte zu wühlen, um Übereinstimmungen mit anderem Magerquark festzustellen. Machen wir uns nichts vor, beim Gros der Doktorarbeiten wird ein Boden beackert, der an Erkenntnisgewinn nicht mehr hergibt, als eine armselige Flechte. Bestenfalls eine Frucht, in der schon ein anderer Wurm gemümmelt hat. War es nicht auch Karl Kraus, der geschrieben hat: „Eine Doktorarbeit ist das Umbetten toter Gebeine von einem Grab in das andere.“ Ich bin mir da aber nicht sicher.

Was braucht es überhaupt einen Doktorhut für einen Politiker? Seine Narrenkappe sollte ihm Genüge tun. Einen Nachttopf beziehungsweise ein Klo müssen wir ihm selbstredend zugestehen.

Blatt 028 Achtundzwanzigster Januar 2026

Aus Kommissar Zaungasts Volkslieder-Truhe

Jetzt fahrn wir über See über See, jetzt fahrn wir über See. Jetzt fahrn wir über See über See, jetzt fahrn wir über See. Mit einem schlappen Schlauchboot, einem schlappen Schlauchboot, mit einem schlappen Schlauchboot, ein Segel ist nicht dran. Und wenn wir drüben sind, drüben sind, und wenn wir drüben sind, dann fordern wir Asyl, ja, dann fordern wir Asyl, dann fordern wir Asyl, dann fängt die Sause an.

Kein schöner Land zu dieser Zeit und kaum noch Hoffnung weit und breit, wo wir uns finden wohl unter Blinden zur Merzenzeit; wo wir uns finden wohl unter Blinden zur Merzenzeit.

Nun will der Lanz uns grüßen mit Meinungsdiktatur, der Mob liegt ihm zu Füßen, gibt ihm den Treueschwur.

Schräge Vögel sind nun da, schräge Vögel alle. Welch ein Lügen, Fabulieren, Hassen, Hetzen, Intrigieren. Stümper sollen uns regieren, alle Menschen, alle.

Widele wedele, in unserem Städele hält der Muselmann Hoch-Zeit. Das Loblied auf Mohamed schallt laut vom Minarett, unsere Kultur strebt zur Endzeit.

Blatt 027 Siebenundzwanzigster Januar 2026

Energiewende, Massenmigration, Verlust der Meinungsfreiheit. Drei Menetekel des drohenden Untergangs. Die Architekten der ‚Energiewende‘ entwerfen ein Schlaraffenland, in dem niemand jemals wohnen wird. Die Befürworter der Massenmigration betreiben trojanische Pferdezucht. Die Totengräber der Meinungsfreiheit haben Hacke und Spaten gegen den Bagger eingetauscht. Sie schachten Verrat in den Boden, auf dem das baufällige Gebäude der Demokratie errichtet wurde. Daniel Dark und Mean Prien bilden augenscheinlich die Speerspitze, das Vorauskommando, das die Lunte legen soll. Leider haben noch viel zu wenig Bürger Lunte gerochen. Daniel Dark ist ein Leitwolf des Bösen, ein Mister Hyde, der den Doktor Jekyll komplett abgestreift hat wie eine Schlange ihre zu eng gewordene Haut. Mean Prien eine vertrocknete politische Mumie aus der Grabkammer des Sozialismus; eine Mummy, die dem von Hasil Adkins besungenen Frauenbild recht nahe kommt. Die Lage ist viel finsterer, als die meisten Menschen dies wahrhaben wollen.

Glaubt Kommissar Zaungast

Blatt 026 Sechsundzwanzigster Januar 2026

Graf Schmetternich betrieb eine Dentisten-Praxis. Es war an einem 26. Januar, als ein merkwürdiger Patient bei ihm vorstellig wurde. Es war ein zahnloses Gewissen. Sein Name war Botschen und er (oder es) strotzte vor Gebrechlichkeit. „Nur der Form halber; Mann, Weib oder Bastard?“ fragte Graf Schmetternich. „Einspruch, Euer Gnaden, ich bitte um mehr Diversität“, protestierte das Gewissen. „Also dann: A-Gender, B-Gender, Gemi-Gender, Lesbe, Schwuler, Binär, Nichtbinär oder Xeno-Gender?“ fragte Graf Schmetternich nach. „Wallach!“ sagte Botschen. „Einspruch, nun machen Sie mal halblang, Kollege, ein Pferd kann gar nicht sprechen“, sagte Graf Schmetternich. Botschen grunzte und bleckte seine Nicht-Zähne. Graf Schmetternich extrahierte ihm einen entzündeten Tugendbeutel.

Wer traut sich, dieser Fabel einen Sinn zu unterlegen? Morgen wird die linke Primel Prien und ihr Interview in der Taz Thema dieses Kalenders sein.

Blatt 025 Fünfundzwanzigster Januar 2026

Die Lage der Nation. Dem großartigen Roland Tichy gewidmet.

Bevor sie sie zum Schlachthaus führen, sperren sie unsere Freiheit in den Pferch. Das ist der Zustand, den wir mittlerweile erreicht haben. Das ist die Lage der Nation.

Absurd, absurder, absöder.

Im Idealfall sollte die Fackel der Justizia einen Sachverhalt erhellen, dass sie manchmal irrlichtert, mag man hinnehmen, nicht jedoch, dass sie zur Brandstifterin wird.

Wie kann es sein, dass es funktioniert wie es funktioniert obwohl es nicht funktioniert? Die scheinbare Evidenz, dass es funktioniert, ob es nun funktioniert, oder ob es nicht funktioniert, verschleiert nur, dass es nicht funktioniert, auch wenn es funktioniert.

Die gefährlichsten Güter rollen nicht in Gefahrguttransporten auf der Schiene, sie verbergen sich vielmehr in Charakterzügen.

Die globale Erwärmung macht viele betroffen, von der globalen Verdummung sind viele betroffen.

Schildbürger sind sie fast alle, ob sie nun Gutes oder Böses im Schilde führen.

Die Lage auf dem Bildungssektor: Bundesdeutsche Gymnasien präsentieren alljährlich in den jeweiligen Lokalzeitungen ihre Erfolgsquoten. Beinahe alle Schüler haben das Abitur bestanden, eine Erfolgsquote von nahezu 100%! Viele schließen mit einem Notenschnitt von 1,0 – 1,5 ab. Diese Bilanz gibt Anlass zu großer Sorge.

Belastend die Vergangenheit, lästig die Gegenwart, lastend die Zukunft. Die Lage der Nation.

Blatt 024 Vierundzwanzigster Januar 2026

Anlässlich der Abstimmung der Grünen mit der AFD im Europaparlament. Kurzer Abriss der Geschichte eines Bauwerks.

Der links-grüne Un-Geist wollte seine Macht zementieren, rekrutierte eine Rotte Un-Freimaurer, versklavte sie und ließ sich von ihnen eine Brandmauer errichten. Tausend Jahre sollte diese Mauer überdauern. Hoffen wir mal, dass das dreckige Dutzend diesmal nicht erreicht wird. Verwendet wurden beim Bau nur die besten und edelsten Materialien wie Beton aus Betonköpfen, Kies aus der Kiesgrube der Korruption, Sand aus dem Sandkasten des Kindergartens und der Kalk aus verkalkten Hirnen. Dann kam das Medien-Geziefer und verfugte die Mauer mit seinen Exkrementen, um ihr die nötige Standfestigkeit zu verleihen.

Auf der Mauer, an der Mauer siedelt eine Wanze. Sieh dir mal die Wanze an, wie die Wanze Lanzen kann. An der Mauer, auf der Mauer siedelt eine Wanze.

Blatt 023 Dreiundzwanzigster Januar 2026

Zu der immer wieder diskutierten Wolfsplage in deutschen Landen

Der mit dem Wolf tanzt, treibt ein gefährliches Spiel. Die mit den Wölfen heulen, reden dem Feind das Wort. Warum hat noch niemand die logische Schlussfolgerung gezogen, dass es sich bei den von Osten eingewanderten Wölfen, die die deutsche Schäfchen-Idylle mit Blutzoll belegen, um Agenten Putins handelt? Das sieht man allein schon daran, dass einige schwarze Schafe von Putins Wölfen verschont werden. Wer sind diese schwarzen Schafe, die den Feind ins Land lockten? Manche vermuten sie in den Reihen der AFD. Aber waren es nicht seit eh und je SPD-Bonzen, die sich als Statthalter Moskaus aufspielten? Die SPD war schon immer die Partei Moskaus. Und will man mit der Thematisierung der massenhaften Wolfseinwanderung nicht nur von einer anderen Masseneinwanderung ablenken? Von Wölfen im Schafspelz?

Stichwortgeber: Uli, die Tanne.

Blatt 022 Zweiundzwanzigster Januar 2026

Ich schwöre es bei allen befilzten Geweihen bundespolitischer Platzhirsche, bei allen Schwanzfedern bundespolitischer Quotengänse: Der wichtigste Satz, den Peter Hahne in einem 58minütigen Interview bei ‚Politik Spezial‘ äußerte, lautet: „Sie verarschen uns und das dumme Volk merkt es nicht.“ Ein Satz, so er denn stimmt, der uns jeglicher Hoffnung beraubt. Und er stimmt leider. Nacht senkt sich über Deutschland. Sie wollen einen linken Voodoo-Staat errichten, der uns alle zu somnambulen Abnormitäten verrotten lässt. Wo bleibt die Gegenwehr?

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