Die Fußball-Bundesliga ist in die neue Saison gestartet. Aus diesem Anlass ein Gedicht über die Rote Laterne, mit welcher das Abstiegsgespenst den Clubs heimleuchtet. Der Kicker in der ersten Zeile kann aber auch durch den Ficker, den Ticker oder den Poly-Ticker ersetzt werden. Also kann das Gedicht als eine Hommage an alle Abgehängten verstanden werden wie Merz, Klingbeil oder Deutschland.
Im trüben Licht der roten Latern, da verweilt kein Kicker gern.
Der rote Schein bekommt nicht gut, drückt auf die Stimmung und den Mut.
Bringt Schatten und nur wenig Licht, den Weg zum Ufer sieht man nicht.
Vom Abstieg quakt die Schicksalsunke, und selten springt ein Hoffnungsfunke
hinüber in die Zuversicht, in blaues oder grünes Licht.
Und der Abstieg winkt von Fern, im trüben Licht der roten Latern.