Schlagwort: NGOs

307. Kalenderblatt 03. 11. 2025

Also sprach King Beil hinter verschlossenen Türen zu seinen Getreuen: „Hexenverfolgung betreiben wir ja bereits, das ist für jeden ersichtlich. Nun sollten wir die Hexen aber auch endlich als solche benennen.“

Kurz darauf berichteten erste Meldestellen und NGOs über das Auftauchen lautlos sich bewegender unbekannter Flugobjekte am Nachthimmel. Zunächst vermutete man, dass es sich dabei um Drohnen handelte. Die linke Scheelsicht der Beobachter identifizierte diese aber dann als Besen. Die Sichtungen häuften sich, Flughäfen mussten den Betrieb einstellen, Alarmrotten der Luftwaffe stiegen auf, um diese Besen abzufangen, denn es zeigte sich bald, dass die Besen geritten wurden. Von Hexen. Die Qualitätsmedien berichteten ausführlich darüber, also glaubten es die Leute.

Einem Recherche-Team von ARD, ZDF und Süddeutscher Zeitung gelang es schließlich, die geheimen Strukturen der Besenkammer aufzudecken, einer Vereinigung oppositioneller Flughexen unter Führung von Alice aus dem Hexenland. Zu Recht erhielt das Recherche-Team den ersten Preis für Investigativen Journalismus.

Die Regierung gab endlich Grünes Licht für eine weitere Verschärfung des Kampfs gegen rechte Hexe.

238. Kalenderblatt 26. 08. 2025

Zaungast beschloss, seinen ferngesteuerten Skelett-Roboter in das Mühlenlabyrinth zu entsenden, um den Standort des Opferstocks ausfindig zu machen. Gespenstisch schritt der dem menschlichen Skelett exakt nachempfundene Roboter im Geflacker der Positionslichter der Windräder durch den Stangenwald. Der Zufall wollte es, dass er dabei gesehen wurde. Ausgerechnet von einer Polizeistreife, die einem gemeldeten Schadensfall an einem der Windräder nachgehen wollte. Die Beamten trauten ihren Augen nicht und gaben später zu Protokoll, einer Fata morgana begegnet zu sein. Dem Skelett-Roboter gelang es indes, den Opferstock des Fußballgotts aufzuspüren. Die Kameras in seinen Augen konnten alles dokumentieren. Ein Starenkasten ohne Einflugloch aber mit einem Schlitz für Banknoten war unten am Pfeiler eines Windrades befestigt. Auf dem Starenkasten stand in leuchtend weißer Schrift: Hier wohnt Gott. Als das Skelett einen knöchernen Finger an den Kasten legte, bewegte der sich wie ein Aufzug nach oben. Wie weit er nach oben glitt, konnte Zaungast leider nicht erkennen.

Fortsetzung folgt

Der Fall Joachim Paul: Die Medusen feiern ausgelassene Feste in den Hirnen deutscher Juristen. Zynisch angehauchte Urteile deutscher Gerichte setzen die Demokratie matt. Das ganze Staatsgefüge ist nur noch ein undurchschaubares Konstrukt linker NGOs, verfilzt untereinander, verfilzt mit der Justiz, verfilzt mit der Regierung. Deutschland scheint verfault bis in den innersten Kern. Dass sich in Umfragen immer noch ein Drittel der Bürger zu linken Parteien bekennen, muss die noch intakten Gehirne in unserem Land anwehen wie ein schauriger Frost.

© 2025 Kommissar Zaungast

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