Schlagwort: Merz

225. Kalenderblatt 13. 08. 2025

Von Möpsen, Mäusen und Mücken.

Die Möpse sind seit eh und jeh die gehätschelten Schoßhündchen der sogenannten feinen Gesellschaft. In inzestuösen Zuchtstationen werden sie herangezüchtet, mittlerweile auch in Blockchains. Sie lecken schmeichelnd die Hand ihrer reichen Herrschaften und schnappen zornig nach der Hand eines Habenichts.

Mäuse fängt man bekanntlich mit Speck. Sie streben folgerichtig stets in die prall gefüllten Vorratskammern der Wohlhabenden und meiden geflissentlich die Hütten der armen Schlucker.

Die Mücken gedeihen und vermehren sich am fruchtbarsten in den Korruptionssümpfen der Finanziers, der Politiker sowie des sogenannten Geldadels. Dort reproduzieren sie sich selbst in immer schnellerer Generationenfolge, während sie sich in Sparschweinen und Sparstrümpfen der ‚Kleinen Leute‘ nicht viel fruchtbarer zeigen als etwa ein Wallach.

Von Friedrich Merz: Friedrich Merz ist eine Stopfleber der Arroganz und gleichzeitig ein Blinddarm der Unterwürfigkeit.

Von der Tagesschau: Die Tagesschau nähert sich in ihrer Regierungstreue sowie Oppositionsbekämpfung immer mehr der Wochenschau der NSDAP an.

Der berühmte Rezitator, Berufsringer und Beinspleißer sowie Violinvirtuose Waldemar Zucchini hat die Buchpräsentation von ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘, aus welchem die Möpse, Mäuse und Mücken zitiert sind abgesagt. Professor Radebrecher vom Literarischen Stammeltisch wird Zucchinis Job übernehmen. Morgen, am 14. August um 19 Uhr im Restaurant Siedfarber in Delbrück/Westf.

224. Kalenderblatt 12. 08. 2025

Anstatt der CDU den Rest an noch verbliebenem Mörtel aus der ‚Brandmauer‘ zu kratzen und diese zum Einsturz zu bringen, bläst dieser Idiot von Chrupalla mit aufgeblasenen Backen ins Horn des Friedrich Merz. Macht euch nicht zu Buchhaltern vermeintlicher israelischer Greueltaten (Scheiß auf die neue Rechtschreibung).

Ihr Dumpfmeister von der AFD, legt den Finger in die Wunden, die in unserem Volkskörper schwären und bald kaum noch therapierbar sein werden. Die Verheerung über unsere Häupter bringenden Keime, die in diese Wunden eindringen, werden nicht zuletzt von Palästinensern und deren Sympathisanten übertragen und nicht von Israelis.

Im Kampf für Deutschland muss die Kraft gebündelt werden, wir stehen vor einer Aufgabe historischer Dimension, die den Zusammenhalt aller Kräfte erfordert. Aber daran hapert es offensichtlich bei der Rechten. Und … es tut mir leid, es sagen zu müssen, aber es fehlt uns auch eine ausreichend intelligente Basis, wo sich Aufrichtigkeit, Haltung und Schärfe des Verstandes sinnvoll ergänzen können. Auch daran gilt es, zu arbeiten. Doch Kommissar Zaungast hegt wenig Hoffnung.

Die Hoffnungslosigkeit in Versen:

Siehst du den Silberstreifen, dort hinten am Horizont, da wo die Hoffnung wohnt? Glaubst du, du könntest ihn greifen?

Du näherst dich ihm ein Stück, doch im gleichen Maß weicht er zurück. Wann wirst du jemals begreifen?

Tut etwas, ihr konservativ Denkenden, vereinigt euch und belehrt Kommissar Zaungast eines Besseren!

192. Kalenderblatt 11. 07. 2025

Die durch ständigen Gebrauch arg zerbeulte Büchse der Pandora wollen wir heute nicht weiter strapazieren. Formulieren wir es so:

Wie der Helm aus dem ‚Castle of Otranto‘ hängt die Käseglocke ultralinken Denkens drohend über unseren Köpfen. Wird sie uns übergestülpt werden, um der Meinungsfreiheit endgültig den Garaus zu machen? Öffnet die Union heute die linke Flaschenpost, um Richterfurien auf uns loszulassen? Das ist die spannende Frage dieses Tages. Der Schaumschläger, eher noch Abschaumschläger des Wortes, Friedrich Merz, eine lächerliche Figur des Bizarren, kämpft um seine geistige Gesundheit, die man ihm aber schon lange nicht mehr attestieren kann. Des C’s und des D’s hat sich die Union in grotesker Selbstverstümmelung bereits entledigt. Wer zeigt Erbarmen und schlüpft in die Rolle des Brutus? Söder, Wüst, Linnemann? Zumindest bei den ersten beiden Namen kämen wir direkt vom Regen in die Traufe. Bleibt noch ein Hoffnungsträger?

81. Kalenderblatt 22. 03. 2025

Ursprünglich war dieser Kalender ja in erster Linie dem homöopathischen Schwachsinn verpflichtet gewesen, dem maßvoll portionierten Absurden, der täglichen Dosis an Irrwitz, die jeder Mensch zum geistigen Wohlergehen benötigt. Doch die Vorlagen aus dem realen Leben politischen und gesellschaftlichen Irrsinns sind einfach zu steil, zu passgenau, um sie nicht aufzunehmen.

Heute, am 22. 03.: Volle Kanne voraus! Was der März der Natur an Niederschlag vorenthält, das liefert der Merz mit seiner Gießkanne in inflationärem Stil. Merz bittet zum Marsch durch die alles verschlingenden Kanäle der Verschwendungssucht. Er wird in der Kloake enden. Die hungrigen Mäuler der Selbstsucht, der Korruption, der ideologischen Verblendung, der Herrschsucht, des Cäsarenwahns, der Inkompetenz und andere haben ihren Rachen weit aufgesperrt. Die Possenreiter finanzpolitischer Apokalypse, die diese Unersättlichen sättigen wollen, blasen zum Parforceritt durch die Institutionen. Und der Betrug am Wähler scheint dabei von langer Hand vorbereitet, die Lügen sind schon früh in die passenden Formen gegossen worden.

Der Geschwindschritt, den Merz an den Tag legt, um seinen Versprechungen und Beteuerungen den Rücken zu kehren, der ist schon Staunen erregend. Das Ausmaß des Verräterischen, mit dem er seine gezinkten Karten nun aufdeckt, ist eines Judas würdig. Und all die kleinen Judasse seiner bis in den innersten Kern verfaulten Partei folgen ihm wie die Schafherde ihrem blökenden Leithammel. Armselig sind ihre Rechtfertigungsversuche, schäbig ihre auf 180 Grad gedrehten Scheinargumente, ihre aufgeblasene Arroganz ist von der Leere einer Seifenblase, ihre Versprechungen und Prognosen sind eine Kumulation von Schwachsinn. Zusammngefasst: Sie fahren einen hasardierenden Angriff auf die Fundamente politischer Vernunft.

Getriebener, nicht Antreiber ist der sich selbst als Wachstumsmotor betrachtende Merz. Ein Wachstumsmotor, dem alles und jedes Brennstoff zu sein scheint, was in Lug und Trug wurzelt. Das Autoritätsgehabe von Leuten wie Merz und Söder und die dahinter stehende Nichtigkeit müssten inzwischen selbst eingefleischten CDU-Wählern deutlich vor Augen treten. Doch die Schwarmidiotie der breiten Masse scheint nicht therapierbar.

Glaubt Kommissar Zaungast

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