Schlagwort: Klopp

Blatt 269 Sechsundzwanzigster September 2026

Vier aktuelle Kurzporträts:

Wer A sagt muss auch B sagen. Gregor Gysi: Wer I sagt muss auch A sagen. Ein unter Demenzverdacht geratener Gysi ließ sich im Bundestag vor den Eselskarren seiner Schandgenossen spannen. Welch erbärmliches Ende einer Politikerkarriere.

Wer I sagt muss auch A sagen. Merz gibt seinem Widersacher Klingbeil mit Äußerungen zur Krankenversicherung eine weitere Steilvorlage, dieser trägt ihm dann die Mitgliedschaft in der SPD an. ‚Ich und du, immerzu, Klingbeils Esel der bist du!‘

Wer I sagt muss auch A sagen. Herr Amthor ist Tor. Er iaht in einer Doku des ZDF, wo er nichts als schwülstige Theatralik zu bieten hat. Klein und mickrig erscheint er (nicht nur) da, wie durch das verkehrte Ende eines Feldstechers betrachtet. Seine Konkubine flirtet derweil mit Antifa und Intifada.

Von den politischen Eseleien zum Sport: Ein Nussknacker mit Zähnen wie Mühlsteine zieht den Karren des DFB. Die Flügel, die ihm von den Medien verliehen wurden, erschweren ihm das Gehen, so dass er irgendwann gezwungen sein wird, zu fliegen. Fliegen kann man bekanntlich in zweierlei Hinsicht deuten. Bei Klopp kann es demnach nur heißen: Klopp-Flop oder Klopp-Top.

Blatt 201 Zwanzigster Juli 2026

Spätestens mit dem gestrigen Endspiel der Fußball WM ist der Fußball von allen guten Geistern des Sports verlassen worden. Der Fußballplatz wurde zum Tummelplatz der Exhibitionisten. Zum rein Sportlichen nur ein Satz: Elf spielfreudigen, ballgewandten, brillanten Technikern standen elf hauende, grätschende und bolzende Rammböcke gegenüber.

Noch übler aber war der sogenannte Showanteil mit seinem furchtbaren Pop-Gewinsel, mit Eunuchengeheul und Katzengejaule, der die Halbzeitpause sinnlos aufblähte. Die gesamte Show in der Halbzeitpause war nichts anderes als ein weithin sichtbares Symptom des gegenwärtigen Kulturverfalls. Dann die Expertenrunde bei Magenta TV. Ein Sextett von vier Männern und zwei Quotenfrauen salbadert auf kläglichem Niveau. Unter ihnen der künftige Bundestrainer, in dessen Gesicht sich ein Dauergrinsen gekrampft hatte, das Anklänge an debilem Schwachsinn beim Betrachter wachrief. Als ‚großartig‘ bezeichnete er den Pausen-Firlefanz. Sein ganzes Gebaren lässt einen bestürzend beschränkten geistigen Horizont erahnen. Das war wirklich Fußball zum Abgewöhnen.

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