Mitten im Ödland der Haarlosigkeit, etwa im Stirnlappenbereich, sprießt bei Friedrich Merz ein Gewächs. Die fotogenste Haarigkeit, die je einer Denkerstirn zur Zierde gereichte. Kommissar Zaungast möchte hier nicht den Schneeball der Gerüchte ins Rollen bringen, aber die Frage sei erlaubt: Steckt da mehr dahinter? Ist es vielleicht ein Implantat? Von Nietzsches Übermenschen? Beispielsweise? Oder ist es eine Hommage an Salvador Dali, ein, wenn auch nur zwergenhafter Auswuchs von Exzentrizität? Anders ausgedrückt: von Kindsköpfigkeit. Oder ist es etwa ein Sproß aus dem Gewächshaus der Kabbala? Oder doch nur ein Bonsai-Toupet? Ein Unikat und eine Herausforderung für die Elite der Coiffeure, das jeden Preis zum Erhalt und zur Pflege rechtfertigen sollte, ist es allemal. Also regt euch nicht auf über die vielen Steuergelder, die die Maske des Friedrich Merz verschlingt. Gebt dem Gesalbten einfach, was des Gesalbten ist!

Ein anderer Gesalbter, Robert Habeck, entledigte sich der Fetzen von Großmannssucht, die noch an ihm hingen, in einer Talkshow. Mit leerem Wortgeklingel von geradezu narkotischer Schwülstigkeit. Ein Segen, dass er sich nun damit verabschiedet hat! Meint Kommissar Zaungast.

Ermittlungen gegen den Fußballgott:

„Wie kam der Halunke unbemerkt zu seinem Opferstock?“ wunderte sich Herr Schwanz, Zaungasts getreuer Adlatus. „Der Kerl ist unsichtbar, lautlos und unsichtbar, wie Götter das so an sich haben“, sagte Zaungast. „Trotzdem werden wir ihn … äh … kriegen.“

Aber der Fall nahm noch einmal eine unerwartete Wende. Billy Ballisto, Kunstschütze und Freistoßspezialist in Diensten des ersten Fußballclubs Fortuna, einst Sturmpartner des verstorbenen Johnny Krautwurst, wurde beim Waldlauftraining im Marschheimer Forst Opfer eines tragischen Unfalls. Mehr dazu morgen.