Gestern Morgen um neun Uhr. Auftritt der fantastischen Vier, grotesk inszeniert vom Zeremonienmeister, um die Huldigungen der Presse entgegenzunehmen. Herrenrunde mit Quotilde. Einer Quotilde mit einem Antlitz, worauf sich in seraphischem Glanz die Großherzigkeit spiegelt. Verteilen, verteilen, verteilen … nur immer an die Falschen. Mit einem Lügenbaron, der seinen Ruf als Macher wieder einrenken wollte, doch nur seinen Ruf als Lügenfritze untermauert hat. Er ist halt ein Mauerexperte und sollte sich den Freimaurern anschließen, statt Politik zu machen. Mit einem Antifa-Aktivisten, der gegenüber seinem Chef und vor allem gegenüber den Bürgern eine Falschheit an den Tag legt, wie das erste Eis gegenüber dem jugendlichen Schlittschuhläufer. Mit einem selbstherrlichen Bajuwaren, pardon, er ist ja nur ein Franke, der sich offenbar die Zunge verstaucht hatte. Das war wohl auch der Grund, warum die fantastischen Vier auf den Abgesang der Nationalhymne verzichtet haben. Den Abgesang auf Demokratie und Meinungsfreiheit, den zelebrieren sie tagtäglich. Ein Quartett der Schande!

Meint Kommissar Zaungast