Von Olympia zu Monopoly. Gestern hatten wir die Monopolisten vom ÖRR auf dem Kieker. Heute beschäftigen wir uns mit dem Klerus.
Das Monopol der Kirche ist der Handel mit Optionsscheinen auf die ewige Verdammnis, einzulösen im Fegefeuer oder im Höllenfeuer, sofern man nicht genügend Optionsscheine erwirbt, um sich davon loszukaufen. Eindeutig Schutzgelderpressung wie im Falle des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Hier umschreibt man es als ‚Spenden für das Seelenheil‘. Aber das ist nicht das einzige Monopol der Kleriker. Sie verfügen auch über das Monopol der Vergebung der Sünden. Und der oberste Hirte einer der beiden Kirchen reklamiert gar das Monopol der Unfehlbarkeit für sich. Das Monopol des Angsteinflößens muss sich der Klerus allerdings heutzutage mit der Politik teilen. Bewährte Hilfsmittel der Kleriker, Menschen einzuschüchtern, sind die Fanfaren des Jüngsten Gerichts, die, da aus der Mode gekommen, ihren Zweck jedoch immer weniger erfüllen. Das aus Dogmatismus, Heuchelei und Drohkulisse errichtete Gebäude der Kirche wird nun zusehends auch von innen demontiert. Das, was an Stelle dessen aber gerade errichtet wird, ist ein Konstrukt aus linken, grünen und woken Bausteinen, das an Erbärmlichkeit kaum zu übertreffen ist. Gott lebt, Kirche ist obsolet. Hinweg mit der Kirchensteuer, hinweg mit den Zwangsgebühren für den ÖRR!
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