Schlagwort: Monopolisten

Blatt 055 Vierundzwanzigster Februar 2026

Von Olympia zu Monopoly. Gestern hatten wir die Monopolisten vom ÖRR auf dem Kieker. Heute beschäftigen wir uns mit dem Klerus.

Das Monopol der Kirche ist der Handel mit Optionsscheinen auf die ewige Verdammnis, einzulösen im Fegefeuer oder im Höllenfeuer, sofern man nicht genügend Optionsscheine erwirbt, um sich davon loszukaufen. Eindeutig Schutzgelderpressung wie im Falle des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Hier umschreibt man es als ‚Spenden für das Seelenheil‘. Aber das ist nicht das einzige Monopol der Kleriker. Sie verfügen auch über das Monopol der Vergebung der Sünden. Und der oberste Hirte einer der beiden Kirchen reklamiert gar das Monopol der Unfehlbarkeit für sich. Das Monopol des Angsteinflößens muss sich der Klerus allerdings heutzutage mit der Politik teilen. Bewährte Hilfsmittel der Kleriker, Menschen einzuschüchtern, sind die Fanfaren des Jüngsten Gerichts, die, da aus der Mode gekommen, ihren Zweck jedoch immer weniger erfüllen. Das aus Dogmatismus, Heuchelei und Drohkulisse errichtete Gebäude der Kirche wird nun zusehends auch von innen demontiert. Das, was an Stelle dessen aber gerade errichtet wird, ist ein Konstrukt aus linken, grünen und woken Bausteinen, das an Erbärmlichkeit kaum zu übertreffen ist. Gott lebt, Kirche ist obsolet. Hinweg mit der Kirchensteuer, hinweg mit den Zwangsgebühren für den ÖRR!

Blatt 054 Dreiundzwanzigster Februar 2026

Monopoly

Die Galerie der Monopolisten: Der öffentlich rechtliche Rundfunk, die Kirchen, die GEMA, die Kaminkehrer, die Politiker, die Verfassungsrichter. Heute beleuchten wir den öffentlich rechtlichen Rundfunk.

Die vom ÖRR besitzen das Monopol auf legalisierte Schutzgelderpressung. Ein Neo-Himmler verspricht beispielsweise Schutz vor einem Neo-Hitler. Dann versprechen sie Schutz vor Seuchen und Krankeiten wie Xenophobie, Rechtsruck, Rechtsdrall, Rechtslastigkeit und Islamophobie. Sie versprechen Schutz vor Gedankenviren, sind sogar orthopädisch engagiert, indem sie behaupten, vor Fehlhaltungen zu schützen. Sie bedienen sich diverser Hilfsmittel wie sprachpolizeilicher Maßnahmen, betreutem Denken und Lügen. Eine Lizenz zum Lügen hat der ÖRR noch nicht, keine offizielle jedenfalls, aber einen Freibrief, ausgestellt vom linken Parteienkartell. Ein Griff in die KI-Kiste erspart den Redakteuren langwieriges Suchen, einem Schluck aus der Plagiats-Pulle lässt man einfach einen Entschuldigungs-Rülpser folgen. Die Sprache, derer sie sich bedienen ist Genderblödsinn, sind Flickworte mit Sternverbrämungen, ist woke Clownerie.

Die Zahlungsaufforderung der Schutzgelderpresser vom ÖRR geht an jeden Bürger beziehungsweise jeden Haushalt. Der Marktanteil des ÖRR an diesem Zweig des organisierten Verbrechens beträgt also hundert Prozent! Monopolisten eben. Ein Monopolyspiel, bei welchem es immer nur ein und denselben Gewinner gibt. Ein schmutziges Spiel, einer Demokratie unwürdig.

Meint Kommissar Zaungast

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