Die vom rechten Gegenwind zerzauste Vogelscheuche hat die Segel gestrichen. Die grünen und roten Veitstänzer laufen Amok und pöbeln um die Wette. Gegen rechts. Ihr Missmut schaufelt eine Ladung Galle nach der anderen in die Internet-Foren. Nach der erfolgreich durchlaufenen Schule der Naivität streben sie jetzt nach höheren Weihen und gehen in die Schule des Hasses. Eine Suada hohler, hasstriefender Worte schwappt in die Mikrofone der selbsternannten ‚Qualitätsmedien‘. Besonders die Grünen scheinen sich in einem regelrechten Delirium kakodämonischer Verwünschungen zu befinden. Ein grüner Giftzahn fistelte sogar von einem bewaffneten Kampf gegen den politischen Mitbewerber. Man sollte das durchaus ernst nehmen, denn Gewaltbereitschaft ist das untrügliche Kennzeichen einer im Niedergang befindlichen politischen Bewegung. Schon seit jeher hat die Linke das Gewaltmonopol für sich reklamiert.

Und dann marschieren auch sie wieder mit – die Omas gegen Rechts – militante Tugenddrachen des linken Volkssturms, vielleicht sogar redlichen Herzens, aber eindeutig mit faschistoider Gesinnung in ihren verkalkten Schädeln.