Kategorie: Satire (Seite 22 von 33)

Blatt 014 Vierzehnter Januar 2026

‚Pictures of madness‘ lautet der Titel eines Films, in welchem Hermann Göring und andere von Hitlers Gefolgsleuten in einem Flaggenmeer, in Fantasie-Uniformen, mit Klimbim und Lametta behängt, durch die Straßen einer deutschen Stadt paradieren.

An diesen Film musste ich unweigerlich denken, als ich gestern die Bilder vom Staatsbesuch des Bundeskanzlers in Indien sah. Ein grotesker Propagandafilm, der an Peinlichkeit und Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist. Friedrich Merz wird mal als geckenhafter Beau, als gockelhafter Tölpel, mal als gezierter Dandy in Szene gesetzt. Doch sein unzulänglich camoufliertes Elend blickt durch alle Ritzen seiner Larvenhaut. Im Ausland inszeniert er sich als der große Zampano, wie jüngst in Indien. Fehlt nur noch der Ritt auf einem Elefanten oder die Jagd auf einen menschenfressenden Tiger. Mit der Mobilität von Corona-Viren hopst er von Kontinent zu Kontinent, kleckert nebenbei ein paar Millionen Steuergeld in zumeist verbeulte und löchrige Töpfe, während er daheim die Forderungen einer hinfällig gewordenen Wirtschaft flagrant missachtet.

Zwei seiner Kabinettsmitglieder jetten derweil in die USA. Gleichzeitig aber jeder mit eigenem Flieger. Klingbeil, ein Sozialist der Antifa-Schule, der bereits Schimmel angesetzt hat, versehen mit einem ausdruckslosen Wachsgesicht über einem feisten Hals; und Wadephul, ein Gewächs des Irrsinns, geistig und moralisch abgewrackt. Auf ihrem Weg in die USA trafen sie sich zum Auftanken ihrer Flugzeuge in Island und posierten dort für ein Foto mit geheuchelter Herzlichkeit, als feierten sie ein Wiedersehen nach zwanzigjähriger Trennung.

Kommissar Zaungast drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass Politiker im Verlauf ihrer Karriere zwangsläufig zu seelisch-moralischen Krüppeln degenerieren.

Blatt 013 Dreizehnter Januar 2026

Immer wieder wird von regierungskritischen Medien die marode Infrastruktur thematisiert. Die Straßen werden zu Sackgassen, Einbahnstraßen und Holzwegen. Auch und vor allem die Straßen in der politischen Landschaft. Die Brücken bröseln oder setzen Rost an und werden instabil.

Zaungasts Vorschlag: Lasst die Brücken verrotten! Baut Tunnel statt Brücken! Das verheißt unter anderem Kontinuität in der Politik. Es geht unterirdisch weiter. Lasst die Brücken verrotten, so werden sie vielleicht zu tödlichen Fallen für Russenpanzer. Und in den Tunneln sind wir sicher vor russischen Raketen. Man muss nur tief genug graben. Vielleicht finden wir dort auch noch den Stein der Weisen, den heiligen Gral oder andere Bodenschätze. Oder wir stoßen auf unterirdisch lebende Zivilisationen oder gar auf Cthulhu und all die anderen Monster aus der Vorstellungswelt des amerikanischen Kultautors H. P. Lovecraft.

Und falls mal wieder eine Windmühle in Brand gerät und den Boden verseucht, sollte diese schleunigst durch eine Klapsmühle ersetzt werden. Die Bedürftigen werden Schlange stehen.

Blatt 010 Zehnter Januar 2026

Auf die Straße, ihr Affen – pardon Genossen – Iran wird gefegt! Kalif Wüst, Kalif Günther, mobilisiert eure linken Kampfbrigaden. Gegen Rechts, gegen Islamophobie. Nieder mit dem Schah! Omas gegen Rechts, legt eure Burka an und geht auf die Straße. Gegen Rechts, gegen Islamophobie. Solidarisiert euch mit den in Bedrängnis geratenen Mullahs. Kirchenfürsten, steht euren islamistischen Mitbrüdern bei. Asyl, Asyl! Tretet ihnen eure Gotteshäuser ab, ihr selbst glaubt ja eh nicht mehr an Gott, zumindest nicht an einen christlichen Gott. Und bedenkt, dass auch eure Nonnen den Schleier tragen. NGOs, Zivilgesellschaften, wo seid ihr? Setzt neue Zeichen gegen Rechts! Wehrt euch gegen die mediale Ausschlachtung rechten iranischen Straßenterrors durch rechte Hetzer hierzulande. Deutschland, öffne den bedrängten Ayatollahs samt ihrem Gefolge endlich die Asylpforten. Dobrindt, wo bleiben deine Charterflieger? All ihr Gutmenschen, vereinigt euch über Parteigrenzen hinweg und stimmt ein in den Chor: Lustig ist’s Muselmanenleben, Scharia Scharia Ho!

Blatt 009 Neunter Januar 2026

Seit drei Tagen stand er auf einem Bein … in der Palliativstation. Er war bereits so schwach, dass er es nicht mehr ins Bett schaffte. Warum ihm niemand geholfen hat? Er hatte sich unsichtbar gemacht, da er splitternackt war. Am vierten Tag wechselte er das Standbein. Von rechts auf links. Da im linken Bein das Mark fehlte, knickte er ein. Friedrich – Hans Knickebein – Merz, direkter Abkömmling des anarchistischen Unglücksraben Hans Huckebein aus der Feder von Wilhelm Busch.

Die CDU betreibt eine der größten Palliativstationen der Republik. Weimer, Wegner, Merz und nun auch Günther sind bereits politisch tot und werden am Tropf der Linken künstlich am Leben gehalten. Die Knalltüte Günther – hohl, aufgeblasen und schon immer auf dem linken Bein stehend – ist nun endlich geplatzt. Die Fetzen von Wichtigtuerei, die noch an ihm hängen, flattern lustig im Wind viel zu milde ausfallender Kritik. Daniel in der Schlangengrube. Da soll er auch bleiben!

Blatt 008 Achter Januar 2026

Berlin gestern: Grand Shame Turnier … der Narr schlägt auf … Kai Wegner … 0:6, 0:6 … die AFD ein Break vorn … neue Bälle braucht das Land. Unter krampfhaften Blähungen rülpst Wegner seine Rechtfertigungen hervor. Statt Vor- und Rückhand ist nun der Rücktritt fällig. Und Wegner ist nicht der einzige aus der Garde der CDU, der solche Bocksprünge der Schamlosigkeit zum Besten gibt. Von SPD, Linkspartei und Grünen ganz zu schweigen. Auf Bürger, die sich einen Spaß erlauben, werden Hetzjagden veranstaltet während keinerlei Ermittlungsdruck auf linke Terroristen ausgeübt wird. Im Gegenteil, linke Parteien und der ÖRR betätigen sich noch als Weißwäscher linken Unrechts und linker Gewalt.

Blatt 007 Siebter Januar 2026

Klausurtagung der CSU im Kloster Seeon. Markige Worte wie jedes Jahr. Ein hohler Knochen, der den Wählern hingeworfen wird, das Mark sucht man vergeblich darin. Ob Söder etwas sagt oder einen Wind streichen lässt, das bleibt sich gleich. Die CSU gebärdet sich seit jeher als der Straßenköter der Union, der der SPD schon mal ans Bein pinkelt, als ein zahnloser Kläffer. Aber es ist nur ein Pinscher, welcher der Bulldogge Klingbeil auch diesmal kein Paroli bieten wird. Klingbeil bleibt der Blindenhund, der den blinden Christdemokraten zeigt, wo es lang geht. In den Abgrund.

Blatt 006 Sechster Januar 2026

Sechster Januar, Dreikönigstag. Die heiligen drei Könige, das neue närrische Dreigestirn, Sonderbotschafter Mohameds reisen an und sollen heute zu Kronprinzen Germanistans ernannt werden. Ihre Kamele haben sie ausgetauscht gegen eine Protzlimousine mit Kuhfänger-Vorbau. Einem richtigen Kuhfänger, so wie er im ‚Wilden Westen‘ vor Lokomotiven befestigt war, um Kühe, verendete Büffel und andere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Die heiligen drei Könige sind zu spät angereist. Die Weihnachtsmärkte sind bereits geschlossen.

Blatt 005 Fünfter Januar 2026

Montag, der 05. Januar. Der Tag vor dem Dreikönigstag. Die Spannung steigt. Womit werden uns die Abgesandten aus dem Lande des Propheten heuer beglücken? Im letzten Jahr waren es Macheten, Brandbeschleuniger und Dynamit. Hat der Blackout in Berlin vielleicht etwas mit der bevorstehenden Ankunft der Heiligen zu tun? Linke Klimaterroristen kämpfen nun auch noch gegen Lichtverschmutzung. In Kumpanei mit den heiligen drei Königen?

Trump’s Trumpf Carac-As sticht Mad Maduro aus! Haben auch da die Gesandten des Muselmanns ihre Finger im Spiel? Es wäre wohl widersinnig. Doch der Widersinn scheint der einzige Sinn, der uns noch geblieben ist. In der Schweiz wollen Idioten Tiktok-Videos eines verheerenden Feuers machen, statt sich selbst und andere zu retten!

Der Narr marschiert auch in 2026. Und seine Spur wird immer breiter.

Blatt 004 Vierter Januar 2026

Zaungarstiges

Der linke Anagnost übersieht in der Regel die anakoluthische Fügung seiner hohlen Phrasen, was ihn auch noch mit Stolz erfüllt.

Er hatte seinen Kompass verloren und fand das Bundesverdienstkreuz.

Wenig Herz, wenig Hirn, aber ein Übermaß an Galle.

Die Linke war schon immer bestrebt, der Idiotie Bürgerrecht zu verleihen.

Klingbeil ist der Blindenhund von Kanzler Merz.

Galgengesichtige Vögel wie Merz, Stegner, Reul oder Söder kreisen über uns und werfen Schatten auf unser Land.

Das Band, oder vielmehr der Faden, der die CDU mit der SPD verbindet, war einstmals dünn wie die Nabelschnur einer Spitzmaus. Merz hat daraus einen Galgenstrick gedreht.

Die Häupter der Heiligen versah man früher mit einer Aureole, die Köpfe der Politiker wollen wir mit einer Null versehen.

Die Wahrheit ist der Feind, den die Menschen am meisten fürchten.

Blatt 003 Dritter Januar 2026

Dritter Januar 2026: Ein weiterer Schritt in Richtung Diktatur ist vollzogen, diesmal in Form eines Gesetzentwurfes. ‚Volksverhetzern‘ soll das passive Wahlrecht entzogen werden. Der Vorschlag kam wohl aus der SPD-Fraktion, wenn ich das Läuten der Glocken richtig interpretiert habe. Der Sterbeglocken unserer vielbeschworenen Demokratie. In Gang gesetzt von dem marodesten Haufen, der sich jemals unter dem Banner der Sozialdemokratie zusammengefunden hat. Im ‚Otto Solms-Saal‘, der eigentlich der AFD zusteht. Dort warten die Schandgenossen vermutlich weiter auf Klopfzeichen ihres Otto Solms, die ihnen Vernunft und Einsicht übermitteln sollen. Doch Sankt Nimmerlein lässt grüßen.

Derweil warten auch wir (leider wohl nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag) und singen trotz allem fröhlich und gut gelaunt: Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt Vater Staat zu dir; und mit seinem Klingebeilchen attackiert er dich mit offenem Visier.

Und der Richtlinienkompetenzler? Er heult mit den Wölfen, schwimmt mit dem Strom und klappert mit den leeren Töpfen.

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