Maria Himmelfahrt. Der deutsche Katholikentag hat begonnen.

Es kärchert in der Kirche. Die größte Säuberungsaktion seit der Vertreibung der Kaufleute aus dem Tempel durch Jesus. Spiritualität raus, Spiritisten, Spintisierer und Spinner rein, Sinnfindung aufgegeben, Suche nach wokem Schwachsinn erfolgreich gestaltet. Der Goldfisch-Zustand des Gekreuzigten in der Monstranz, im Tabernakel, hinter Glas, wo die Gläubigen nun statt des Heilandes eine Drag Queen sehen sollen, findet somit endlich ein Ende. Der Gekreuzigte mit dem Karl-Marx-Rauschebart an der Wand des Hochaltars hat ein Ei gelegt. Männer können durch die hohnbefleckte Empfängnis nicht nur schwanger werden, sie können auch Eier legen. Wozu brauchen wir da noch Quotenfrauen? Maria Empfängnis, Maria Himmelfahrt, Maria Sturzflug.

Drag Queens, Queere, Schwule und Lesben werden gesegnet, zwei verliebte junge Menschen, die vögeln, nehmen wir mal an ein Mädchen und ein Junge, werden verdammt, sofern sie nicht das Sakrament der Ehe erhalten haben. Der ohnehin schon fragwürdige Kult der Sakramente wird zu einem Kult der Exkremente. Die Stigmata des Gekreuzigten konkurrieren mit dem Stigma der Lächerlichkeit katholischer Popen. Von der evangelischen Konkurrenz wollen wir erst gar nicht reden.