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296. Kalenderblatt 23. 10. 2025

Zaungastiges. Vermischtes.

Quizfrage: Worin besteht der Unterschied zwischen Friedrich dem Gernegroßen, King Beil und König Ludwig, dem Zweiten von Bayern? Antwort 1: Friedrich der Gernegroße und King Beil bauen nur Luftschlösser. Antwort 2: König Ludwigs Wahnsinn hatte Grandezza und Stil.

Aufruf: Satiriker, Clowns und Komödianten, organisiert euch gewerkschaftlich! Die Politiker wildern in euren Gefilden und stellen zunehmend eure Existenzberechtigung infrage.

Vor vier Tagen schloss die Frankfurter Buchmesse ihre Pforten, die von linker Knittelprosa und Knüttellyrik beherrscht wurde. Verduftete, vertrocknete Stilblüten, reizlos und wertfrei. Oder man bekam eine auf über tausend Seiten gestreckte, mit Geschmacksverstärkern gewürzte Buchstabensuppe zu kosten.

Der Kanzler merzt und tölpelt sich durch seine Amtsgeschäfte. Mit heldischer Geste verleugnet er die Realität. Geistige Bankrotteure, Vagabunden der Richtungslosigkeit, Apostel des Unsachlichen bilden sein Gefolge.

Der Vizekanzler und ‚Investitionsminister‘ gefällt sich in der Pose intellektueller Überlegenheit, die aber immer wieder zur Posse gerinnt. Mit hemmungslosem Machinationsfuror spinnt er seine Intrigen. Auch gegen seinen vermeintlichen Chef, dem er jetzt Rassismus vorgeworfen hat. Es ist verheerend für unser Land, wenn politische Emporkömmlinge aus den Kloaken der Antifa – wie Klingbeil – mit an der Zukunft unseres Landes stricken.

Eine Prozession von Schmal- und Kurzdenker*innen formiert sich vor dem Adenauerhaus zur Stadtbild-Demo. „Wir sind das Stadtbild“ skandieren sie. Dazu und allgemein zur Stadtbild-Diskussion mehr auf dem morgigen Kalenderblatt.

295. Kalenderblatt 22. 10. 2025

Der Zustand der CDU und ihres Vorsitzenden

Auf internationaler Bühne stolziert er einher wie ein Hahn, im eigenen Land fristet dieser Hahn ein trauriges Dasein in der Käfighaltung der Linken. Noch nie hat sich ein Kanzler so tief in den Sumpf der Erniedrigung ziehen lassen wie Friedrich der Gernegroße. Er kräht konservative Parolen in die Welt hinaus, sitzt aber auf dem Misthaufen von SPD, Linkspartei und Grünen. Er ist also im Grunde ein Rotkehlchen oder ein Grünspecht, zudem ein Münchhausen der Politik. Nur kann er sich nicht aus dem Sumpf, in den er sich selbst hinein manövriert hat, an den eigenen Haaren herausziehen, wie Baron von Münchhausen das konnte. Die Haare, die ihm fehlen, schwimmen alle in der Suppe, die wir Bürger und Steuerzahler und vor allem die nachfolgenden Generationen auslöffeln sollen. Der Kanzler ist ein Löffelmann, ein Angsthase, der sich auf Geheiß seines linken Zuchtmeisters hinter einer Brandmauer versteckt. Man mag ihn nicht mehr ernst nehmen und ebensowenig seine Adjutanten Söder und Linnemann. Von dem Embryo Wüst, dem Mephisto Günther und der Primel Prien ganz zu schweigen.

294. Kalenderblatt 21. 10. 2025

Auf dem heutigen Kalenderblatt geht es um die Erschließung wertvoller Rohstoffe sowie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Migranten.

Professor Felix Poppenheimer hat in zahlreichen Versuchsreihen herausgefunden, dass das männliche Glied im Zustand der Erektion wie eine Wünschelrute funktionieren kann. Da liegt es doch nahe, die geflüchteten jungen Männer als Wünschelrutengänger zu rekrutieren und auf die Reise kreuz und quer durch die Republik zu schicken, um verborgene Bodenschätze wie Öl, Gas, Kohle, Edelmetalle oder Seltene Erden aufzuspüren. Gleichzeitig böte man ihnen dadurch eine sinnvolle und lohnende Beschäftigung an. Das Problem der Dauererektion könnte die Brasilianische Wanderspinne lösen, deren Biss bei männlichen Personen angeblich eine stundenlange, leider aber auch schmerzhafte Dauererektion hervorruft.

Zehn kleine N….lein gehn‘ abseits der Chaussee, Köpfchen in den Sand und Schwänzchen in die Höh‘.

293. Kalenderblatt 20. 10. 2025

Zaungastige Definitionen

Politiker. Sie wissen, was sie wollen. Sie wollen immer das Beste. Sie wissen, was sie tun. Sie tun immer das Beste. Für sich und ihre Mischpoke.

Mythen. Erkaltete Gerüchte, verschimmelte Lügen, verstaubte Erinnerungen, geschminkte Wahrheiten.

Fanatismus. Eine lodernde Strohgarbe in menschlichen Gehirnen, die einseitig beleuchtet, die eine verschrobene Ideologie in ein verklärendes Licht rückt, Objektivität und Toleranz aber in das Schattenreich stellt.

Abschuss-Liste. Das wichtigste Dokument im politischen Alltag. Eine Namensliste unbequemer Zeitgenossen, die sich der Ehrlichkeit verpflichtet fühlen und auf den Fraktionszwang scheißen.

Berufung einlegen. Die Würfel zu einem neuen Wurf in den Becher geben.

Spitzenpolitiker. Jemand der in schlechte Gesellschaft geraten ist, ins Netz des internationalen Intriganten-, Parasiten- und Schmarotzertums.

Internationale Erfahrung. Viel gereist, viel geschnorrt, wenig gesehen, nichts gelernt.

Mannschaftsbus. Der einzige Bereich, wo der Begriff ‚mannschaftliche Geschlossenheit‘ keine leere Phrase ist.

292. Kalenderblatt 19. 10. 2025

Märchenstunde mit Kommissar Zaungast

Der Sklavenhalter King Beil rief seine ihm treu ergebenen Sklaven zu sich: „Friedrich, Markus, Carsten, Daniel, Hendrik und all ihr braven Verfechter unserer wehrhaften Demokratie, kommt zu mir und steht mir bei in meiner großen Not. Ich … äh … leide unter Albträumen, schweren Albträumen, schrecklichen Albträumen. Ein Feuer speiender Drache bedroht mich und meine sozialistische Trutzburg. Helft mir und baut mir eine Brandmauer, auf dass ich endlich den Frieden der Nacht wiederfinde.“

Die Deserteure vor Vernunft und Verantwortung ergaben sich vollends in ihr Sklavendasein und beschlossen, dem Befehl des Großen King Beil widerspruchslos zu willfahren. Sie errichteten eine Brandmauer gegen den Feuer speienden Drachen, der gar nicht existierte. Es war eine Totgeburt des King Beil. Und so kam es, dass die mit Blindheit und Naivität geschlagenen Sklaven sich eigenhändig einmauerten.

Am heutigen Sonntag halten die Sklaven eine Versammlung ab, um zu beraten, wie sie sich aus den Fängen ihres Dilemmas befreien können.

291. Kalenderblatt 18. 10. 2025

Ein Igel – oder war es ein Stinktier – löckte mit seinen roten Socken gegen das Team von Apollo News. (Anmerkung des Kalendars: löcken= treten, nachtreten, mit den Füßen ausschlagen) Der Igel – oder ist es doch ein Stinktier – hat einen Namen: Oliver. Er bekleidet sogar ein Amt: Bezirksbürgermeister von Köpenick. Es ist ein streng gläubiger Igel, seine Bibel ist das Parteibuch der SPD. Aber es ist ein scheinheiliger Prediger, ein falscher Fünfziger und Hochstapler wie sein militärischer Counterpart: Der Hauptmann von Köpenick. Igel billigte den Aufruf zur Gewalt gegen die freien Journalisten von Apollo News und legte neues Feuer an die Lunte. Eine Rechtfertigung dessen kann sich nicht allein auf Hass und Missgunst stützen, man muss dazu auch noch dumm sein. Es muss selbst konservativ denkenden Menschen weh tun, wie sich die einstmals klaren Politkanäle der SPD durch angeschwemmten Abschaum immer mehr in Kloaken verwandeln. Denn Igel ist nur einer von vielen Sozis, die sich aus dem Füllhorn der Entgleisungen bedienen. Dieser Igel sollte sich schnellstens in den Winterschlaf verabschieden.

290. Kalenderblatt 17. 10. 2025

Aus den immer tiefer klaffenden Rissen und Spalten der ‚Brandmauer‘ brechen mit gierigen Trieben die Impulskräfte eines gesunden Konservatismus hervor. Die CDU wäre gut beraten, den Gallenstein ihres Parteikörpers – Friedrich Merz – endlich abzustoßen. Den Embryo Wüst, den Mephisto Günther, die Primel Prien und den Kulturfuzzi Weimer gleich mit dazu. Weimer ist augenscheinlich von links-grünen Blutegeln befallen, die ihm den konservativen Saft aus den Adern pumpen. Die Sucht nach Anerkennung aus dem linken Milieu oder vielleich auch die Furcht vor derem Brachialsozialismus wiegen für ihn schwerer als die Forderungen der Vernunft. Und damit wären wir schon beim Thema Frankfurter Buchmesse.

Auf dieser Frankfurter Buchmesse geben sich heuer Kulturnieten, Poetaster und Pseudo-Literaten (alle vom linken Sumpf ausgebrütet) ein verbiestertes Stelldichein. Der deutsche Verlagspreis ging mit 50.000 Euro an den neofaschistischen ‚Antifa-Verlag‘ Unrat aus Münster. ‚Feministisch morden‘ und ‚Tipps und Tricks für Antifas‘ lauten die Titel zweier dubioser Erzeugnisse dieses Verlags. Gewalt verherrlichende Schriften mit einem unverhohlenen Aufruf zur Gewalt. Sie reißen sich selbst den Schleier von ihrem Medusenhaupt. Und Herr Weimer hält eine Rede … man glaubt es nicht … die wenigen Worte, die ich daraus gehört habe, genügen schon, ihn in eine Zwangsjacke zu stecken. Nach der Klocumenta verkommt nun auch die Frankfurter Buchmesse zu einer Großveranstaltung der Analkultur. Eher holt man sich im Nebel einen Sonnenbrand als dass man auf dieser linkslastigen Messe ein literarisches Juwel entdeckt. Literarischer Flitter, von Flittchen und Magermilchpoeten zu Papier gebracht, unreflektiert und ohne Substanz.

289. Kalenderblatt 16. 10. 2025

Es ist mal wieder Zeit für gesunden, erlesenen Schwachsinn in diesem Kalender! Zum Einstieg ein Nonsens-Gedicht: ‚Die grüne Trommlerin‘, Greta, Lisa und den Hamburgern gewidmet.

Sie schlägt die Trommel Tag und Nacht, sie sitzt auf einem Stein.

Gelegentlich hält sie die Wacht, bisweilen schläft sie ein.

Sie schlägt die Trommel immerfort mit Vehemenz und Wut,

in Hamburg ist sie nun vor Ort, die Stadt gefällt ihr gut.

Hypnotisch hallt der Trommelschlag, es geht durch Mark und Bein.

Sie trommelt bis zum Jüngsten Tag, sie sitzt auf einem Stein.

Steigerungsformen: Kopulation, Population, Manipulation

Manie, Pyromanie, Muselmanie

Gut, Besser, Bestialisch

Liebe, Triebe, Hiebe

Zum Schluss noch ein Nonsensgedicht: ‚Von Spechten und Hunden‘

Preist den Herrn, ihr Mächte. Preist den Herrn, ihr Knechte. Preist den Herrn, ihr Spechte. Tack Tack Tack Tack Tack.

Gehorcht dem Staat zu jeder Stunde, seid unterwürfig wie die Hunde, von Staates Gloria gebet Kunde. Fuck Fuck Fuck Fuck Fuck.

288. Kalenderblatt 15. 10. 2025

Kommissar Zaungast ist ein Fernsehmuffel, so wie auch sein Chronist. Es sei denn, dieser befindet sich in Gesellschaft, wo im Hintergrund ein Fernsehapparat läuft. Nur so konnte auf diesem Kalender schon über eine Kochshow sowie über die ‚Stefan Raab Show‘ gelästert werden. Zwei weitere Beispiele hat der Chronist noch auf Lager:

Der Titel der Sendung ist mir leider nicht mehr präsent. Das Konzept der Show war … drei ‚Laien‘, B oder C-Promis treten gegen einen ‚Champion‘ an, zum Beispiel den Weltmeister im Kartoffelschälen. Es war eine Blödelei und ein Herumalbern auf dem Niveau von Vierjährigen. Einer von den dreien hörte auf den Namen Tim Melzer, der sonderte Sprüche ab, die waren so platt, dass sie sich der Zweidimensionalität annäherten. Fernsehunterhaltung im Jahre 2025.

Das zweite Beispiel wirft ein bezeichnendes Licht auf die Bildungsmisere in unserem Land. In der Quizsendung von Günter Jauch lautete eine Frage: Bei einer neu entdeckten Tierart von etwa zehn Zentimetern Länge handelt es sich um eine Schlange oder um einen Bär? Nach dem 50/50 Joker blieben nur noch diese beiden Antwortmöglichkeiten. Der Kandidat, ein Lehrer, tendierte zur Antwort Bär, war sich aber nicht sicher und rief seinen ‚Experten‘, ebenfalls ein Lehrer, an. Die Antwort des ‚Experten‘ lautete: Ein Bär!!! Der Moderator klärte dann auf, dass die kleinste Bärenart etwa einen Meter und vierzig misst. Ist es wirklich so krass um das Niveau in unseren Schulen bestellt? Es scheint so.

287. Kalenderblatt 14. 10. 2025

Zwei Meldungen vorab!

Alarm im Hafen! Hamburg hat den Stöpsel gezogen, das Wasser der Prosperität versickert im Sand grüner Wahnvorstellungen. Die Bürger Hamburgs begehen kollektiven Selbstmord, allein dadurch, dass diejenigen Hamburger, die noch mehr als Fischtran im Gehirn haben, sich dieser wichtigen Abstimmung enthielten. Das Nebelhorn des linksversifften NDR ließ seine schrägen Töne über der Hansestadt erschallen und fand Gehör. Die absolute Katastrophe für Hamburg.

Die Wehrpflicht-Lotterie wurde aus der Taufe gehoben. Taufpate ist der Idiot. Wie sagte Doktor Mabuse vor etwa hundert Jahren im durchaus lesenswerten Roman ‚Mabuse der Spieler‘ sinngemäß: „Die Irren werden über die Gesunden herrschen.“ Ersetzen wir doch gleich auch die demokratischen Wahlen durch das Los. Da ich auf der politischen Bühne fast nur Nieten sehe, kann es kaum schlechter werden.

Es war ja vorgesehen, dieses Kalenderblatt Max Mannhart und seinem Team von Apollo News zu widmen, diese jungen Leute der Solidarität Kommissar Zaungasts zu versichern. Dies sei hiermit getan. Diese aufrechten Streiter von Apollo News haben es verdient, nicht nur, weil sie seit Wochen von den Fröschen aus den sozialistischen Sumpflöchern angequakt werden. Nun hat Max Mannhart zweifellos das Format, über diesen Anfeindungen zu stehen, er stellt diese Antifa-Figuren sowohl moralisch als auch intellektuell nicht nur in den Schatten, sondern in die finsterste Nacht. Doch in deren von Dummheit genährtem Hass glimmt beständig ein Funke, der sich jederzeit in Gewalt entladen kann. Darin liegt eine potenzielle Gefahr. Seid also wachsam, Freunde! Und fahrt fort mit eurer großartigen Arbeit! In eurer unverbrauchten, jugendlichen Frische verfügt ihr über mehr Überzeugungskraft als das Gros der altgedienten etablierten Journalisten. Greifen wir noch einmal Max Mannhart stellvertretend heraus. Ungeachtet der expressiven Bestimmtheit seiner Kommentare wahrt er stets eine gewisse Form von Noblesse. Das Gleichgewicht zwischen dem Apollinischen und dem Dionysischen herzustellen, gelingt ihm mühelos. Er ist nie verletzend, versteigt sich niemals in Vulgarismen. Die Kraft seiner Rede ist in Anbetracht seines jugendlichen Alters verblüffend. Mit Anfang zwanzig verfügt er bereits über eine geistige Grandezza außergewöhnlichen Zuschnitts. Selbst Kommissar Zaungast zieht seinen Hut vor ihm und seinen Mitstreitern.

Wenn auch vermutlich niemand von Apollo News diese Zeilen lesen wird, so waren sie doch notwendig, auch weil immer wieder der Vorwurf aufkommt, Kommissar Zaungast ziehe immer nur alles und jeden in den Schmutz. Aber das ist halt die innerste Natur eines Zynikers.

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