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326. Kalenderblatt 22. 11. 2025

Das Schweigen des Friedrich Merz

Tegernseer Exzesse lunatisch-lymphatischer Natur, bodenlos in ihrer Frechheit, schamlos in ihrer Vermessenheit, ruchlos in ihrem Tun, doch beileibe nicht geruchlos, denn es stinkt. Die ganze Nation rätselt: Warum schweigt Friedrich Merz zur Causa Weimer? Welcher Natur ist das Ei, das er bebrütet, oder anders formuliert, welche Katze hat er da im Sack? Theophile Gautier wird folgende Aussage zugesprochen: „Ich werfe meine Sätze in die Luft wie Katzen und bin sicher, dass sie auf die Füße fallen.“ Friedrich Merz‘ Sätze fallen regelmäßig in ein Fettnäpfchen. Schweigt er deswegen? Hat die gute Fee, die die Weisheit bringt, ihn endlich geküsst? Doch früher oder später wird das Ei, das Merz bebrütet, kreißen, die Made wird schlüpfen und irgendjemand madig machen, die Katze wird ihre Krallen zeigen. Es bleibt also spannend.

Die Wiedergeburt eines Nichts (siehe gestriges Kalenderblatt) reist mit seiner ultralinken SPD-Delegation nach China. Dort lassen sie sich feiern und verbrüdern sich mit einer Partei, die wie keine andere auf dieser Welt für Verfolgung und Unterdrückung steht, für Internierung und Gehirnwäsche. Die SPD scheint nur noch aus Abschaum zu bestehen, niederstem, widerwärtigstem Abschaum, eine sozialistische Cholerakultur des Makrokosmos.

Kommissar Zaungast bei X findet man unter Zaungast44

325. Kalenderblatt 21. 11. 2025

Zaungarstiges!

Der Schatten eines unbedeutenden Details und die Wiedergeburt eines Nichts unterstehen sich wahrhaftig, die Geschicke unseres Landes lenken zu wollen.

Sie zechen und verordnen uns Durst, sie prassen und verordnen uns Hunger.

Klingbeils Würgepratzen, die unsere Freiheit strangulieren, Merzens Fettnäpfchentreter, Böhmermanns Zunge, Merkels Hintern und Reichinneks Hirn sollten demnächst ihren Platz im politpathologischen Museum finden, das allerdings noch zu gründen wäre. An Exponaten bestünde gewiss kein Mangel.

Im Falle eines AFD-Erfolgs wird nach den Zwangsvorstellungen linker Idioten das Periodensystem der Elemente ausgehebelt und die Welt im vollständigen Chaos versinken.

Man könnte täglich ein Krankheits-Bulletin dieser schwarz-roten Regierung erstellen und jedesmal glauben, es käme von der Palliativstation.

Einem Sozialisten den Gesunden Menschenverstand einzubleuen, ist so schwierig, wie einen Menschenfresser zum Vegetarier umzuerziehen.

Einsilbige Pamphlete: Merz, Bas, Scholz, Spahn, Paus, Reul, Prien …

324. Kalenderblatt 20. 11. 2025

Friedrich Merz und die SPD, der Leithammel und seine Meute.

Die wichtigsten und wertvollsten Körperteile eines Leithammels sind wohl seine Hammelbeine. Deshalb versucht er auch stets dafür Sorge zu tragen, dass niemand ihn an denselben zu fassen kriegt. Darum auch eilt er seiner Herde stets voraus.

Sein Zwillingsbruder, der Neidhammel, ist ihm zumeist dicht auf den Fersen und lauert nur darauf, dass der Neidhammel stolpert – über eine falsche oder zu einem falschen Zeitpunkt fallen gelassene Meinungsäußerung, über ein Gerücht, über eine Intrige, über was auch immer.

Während der Leithammel so voran stürmt, schreit er fortwährend ‚Mäh, mäh‘, das will heißen: Hilfe, ich bin der Leithammel; Hilfe, ich muss ihnen folgen. Dass er jedoch augenscheinlich der Meute dabei vorauseilt, das ist nur scheinbar ein Widerspruch. Er wird nämlich eindeutig von hinten geleitet, quasi ferngesteuert von den Wünschen, den Begierden, dem Geschubse und Gedränge derer, die ihm folgen. Das ist unausweichliches Schicksal eines jeden Leithammels.

Aus: ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘ ISBN 978-3-903443-45-7 Wolfgang Hager Verlag, Steiermark/Österreich

323. Kalenderblatt 19. 11. 2025

Das ist der Gipfel! Der Seilschaftsführer Weimer erfreut sich offenbar einer bestechenden Form. Auf allen Gipfeln scheint er sich heimisch zu fühlen, nicht nur in den Tegernseer Bergen, sondern auch auf der Zugspitze, dem Matterhorn und dem Montblanc. Vor dem kraftraubenden Aufstieg lässt er sich jedesmal ein nährendes Klistier in den Arsch blasen. Die noblen Spender der Nährlösung (Kommissar Zaungast sagt: Dukaten- oder Geldesel) liefern gern, denn es ist kein geringes Privileg, mit hochwohlgeborenen Exzellenzen Konversation zu pflegen und zu dinieren, eventuell sogar Einfluss zu nehmen. Einlauf gegen Einfluss … ein völlig neues Geschäftsmodell!

Wie aber wird nun mit den Anschuldigungen gegen Weimer und andere verfahren? Man wird sie vermutlich samt den Beschuldigten in den Wassern des Tegernsees reinwaschen.

Auf X findet man Kommissar Zaungast unter Zaungast44

322. Kalenderblatt 18. 11. 2025

Der Salat ist angerichtet. Da haben wir den Salat! Grüner Salat mit Roter Beete, den Restprodukten aus der konservativen Küche. Als Salatdressing dient eine Mischung aus Waschpulver, Hammeltalgpomade und einer Prise TNT. Der spartakistische Salzstreuer und die trotzkistische Pfeffermühle stehen bei Fuß neben der Schüssel und führen einen heftigen Streit um die Würzkompetenz. Ein seines roten Fleisches entkleideter Kirschkern, der gerade in der Salatschüssel biwakierte, wurde trotz seiner entlarvenden Nacktheit als des Pudels Kern angesehen. Sechsbeinige Vagabunden patrouillierten zwischen den angefaulten Blättern. Und eine Quotenhenne hat auch noch ein faules Ei hineingelegt. Da kann sich sogar die sozialistische Schmalhansküche noch Anregungen holen.

Sechs Tore, sechs Schnäpse, die Grenze zur Trunkenheit wurde wieder angekratzt. (siehe 321. Blatt) Erstaunlich. Apollo News landete den nächsten preiswürdigen Coup. Saubere Arbeit. Weiter so! NIUS muss aufpassen, dass es nicht völlig verschlammt. Der Youtube-Kanal ist neuerdings von Werbung geradezu verseucht. Und man muss auch nicht Dieter Bohlen mit einer Staraureole versehen. Heute Morgen wurde er sogar auf den Kothurn eines ‚Polit-Titanen‘ gehoben, nur weil er ein paar hinlänglich bekannte Binsenweisheiten geäußert hat. Das ist lächerlich, auch wenn er in der Sache zweifellos Recht hat.

321. Kalenderblatt 17. 11. 2025

Heute findet das entscheidende Länderspiel zur WM-Qualifikation statt. Früher war es mal ein Fest für die ganze Familie, so ein Länderspiel, zu dem Verwandte, Nachbarn und Freunde eingeladen wurden; wo Bier, Kaffee, Kuchen und so weiter gereicht wurde und bei jedem Tor ein Schnaps.

Bei der heutigen Länderspielschwemme, bei dem Überangebot an Fußball überhaupt, eher etwas Alltägliches. Für die Spieler zudem eine lästige Pflichtübung, bei der es wenig zu verdienen, aber viel zu verlieren gibt. Reiner Almosenfußball im Gegensatz zum Kick um die Millionen in den nationalen und internationalen Ligen.

Früher waren nach einem Spiel gegen Luxemburg oder der Slowakei alle Schnapstrinker besoffen. Das kann heute nicht mehr passieren. Und so leistet der Sport einen weiteren Beitrag für die Volksgesundheit.

320. Kalenderblatt 16. 11. 2025

Das Wort zum Sonntag geben wir heute ab an Friedrich Schlegel, deutscher Philosoph und Schriftsteller.

„Das Nichtverstehen kommt meistens gar nicht vom Mangel an Verstande, sondern vom Mangel an Sinn.“

„Die Narrheit ist bloß dadurch von der Tollheit verschieden, daß sie willkürlich ist wie die Dummheit. Soll dieser Unterschied nicht gelten, so ist’s sehr ungerecht, einige Narren einzusperren, während man andere ihr Glück machen läßt. Beide sind dann nur dem Grade, nicht der Art nach verschieden.“

„Man soll Witz haben, aber nicht haben wollen, sonst entsteht Witzelei, Alexandrinischer Stil in Witz.“

„Wie viel Autoren gibts wohl unter den Schriftstellern? Autor heißt Urheber.“

„Es ist unmöglich, jemanden ein Ärgernis zu geben, wenn er’s nicht nehmen will.“

Den letzten Satz mögen sich Politiker auf die Fahnen schreiben, die wegen vermeintlicher Beleidigungen Anzeigen gegen die Bürger erstatten.

Meint Kommissar Zaungast.

319. Kalenderblatt 15. 11. 2025

Länderspielpause

Was ist Dantes Hölle schon gegen die Hölle der Abstinenz, der Länderspielpause!? Ein ganzes langes Wochenende ohne den ‚richtigen‘, den Liga-Fußball, müssen die Fans schon wieder ertragen. In früheren Jahren war so ein Länderspiel ein Festtag, etwa im Range von Fronleichnam oder Maria Himmelfahrt; WM-Spiele, namentlich Endspiele, konkurierten gar mit Weihnachten. Die Familie versammelte sich vor dem Fernseher mit Bier, Bockwurst und Kartoffelsalat oder Chips. Manchmal kamen auch noch die lieben Nachbarn dazu.

Heute herrscht Totensonntagsstimmung nicht nur bei den Fans, was man leicht an den Minen der Spieler ablesen kann, wenn sie sich spreizbeinig in Reih und Glied zum Abnudeln der Nationalhymne aufstellen. Wo sie dann augenscheinlich Flüche oder Beschwörungsformeln zerkauen, während die Ehrengäste in der Vip-Loge mediengerecht Patriotismus heucheln. Ein Patriotismus, der sich allerdings auf die untere Gesichtshälfte beschränkt.

Nun wurden auch noch die Farben Schwarz-Rot-Gold im DFB-Logo gegen dreimal Grün ausgetauscht. ‚Grün, grün, grün sind alle meine Kleider‘ könnte als neue Hymne herhalten, denn Text und Melodie der alten Hymne stammen ja von alten weißen Männern! Und die Sichel könnte demnächst nicht nur in den Straßen und Parks unserer Städte rauschen, sondern auch auf dem Fußballplatz, um den Benzinrasenmäher zu ersetzen. Schafe, Ziegen etc. eignen sich weniger, wegen der anfallenden Stoffwechselprodukte, die sie ja nun einmal produzieren. Oder sollte man nicht besser gleich Filz auslegen, auf dass sich die Läuse aus der DFB-Funktionärsriege auch heimisch fühlen können? Überdies könnte man mit Hilfe von Flutlicht und XXL-Rasensprengern wunderbare Regenbögen erzeugen, denn andere Fans als die Fußballfans, nämlich die Schlagerfans, wussten schon im 20. Jahrhundert: ‚Küsse unterm Regenbogen, die bringen Glück‘. Und was für Küsse gilt, gilt sicher auch für Füße.

Hinweis: Auch in diesem Jahr gibt es ab dem ersten Dezember wieder einen zaunga(r)stigen Adventskalender!

318. Kalenderblatt 14. 11. 2025

Rauchzeichen aus Brüssel! Wie ein drohendes Ausrufungszeichen steigt eine schwarze Rauchsäule aus dem Augiasstall EU in den europäischen Himmel. Die nichtsnutzigste aller nichtsnutzigen Behörden plant in ihrem ans Groteske kratzenden Größenwahn, die Gründung eines eigenen Geheimdienstes. Der Krake wächst ein weiterer Arm, um in die Privatsphäre der Bürger hinein zu tentakeln, die alles erstickende Bürokratie wird also weiter aufgebläht. Die allmächtige Präsidentin gurrt zwar wie eine Friedenstaube, doch ihr Schnabel ist krumm gewachsen. Überwachung, Einschüchterung, Verfolgung sind alleiniger Sinn und Zweck dieser geplanten Institution schieren Irrsinns. Klaftertief spannt sich die Kluft zwischen dem hehren Anspruch der Gründer eines vereinigten Europas und der irrwitzigen Realität, wo die den Bürgern in Aussicht gestellte Produktivität in schierer Destruktivität verpufft. Die Sturmorgel der Regulierungs- und Kontrollwut in der Brüsseler Kathedrale der Ursulinerinnen ächzt, stöhnt und heult aus allen Pfeifen. Wo bleibt der Erlöser mit der Abrissbirne und setzt diesem Wahnsinn endlich ein Ende!?

317. Kalenderblatt 13. 11. 2025

Aus Kommissar Zaungasts Aphorismen-Schatz

Mag der Blick in den Spiegel auch Wohlgefallen auslösen, sobald du dich aber unter die Lupe nimmst, muss es dich grausen.

Grotesk wie ein Tobsuchtsanfall im Zeitraffer …

Die Gehirne einiger zeitgenössischer Politiker sollten nach deren Tod für die Pathologie konserviert werden, zu Studienzwecken, um das Elend künftiger Generationen minimieren zu können.

Die Polizei warb einmal mit dem Slogan ‚Die Polizei, dein Freund und Helfer‘, die Bahn mit ‚Alle reden über das Wetter, wir nicht. Die Bahn fährt immer.‘

Die Politik scheint eine haarige Angelegenheit zu sein, die Haare, welche die Politiker auf den Zähnen haben, landen bei uns in der Suppe.

Der ‚Mächtige‘, ob nun aus der Politik, der Wirtschaft oder der Hochfinanz, ist der Gegenpol des Asozialen, der sich ebenfalls außerhalb der Gesellschaft positioniert hat. Sie wähnen sich so fern voneinander und sind sich doch so nah.

Die Regierung agitiert durch NGOs als außerparlamentarische Opposition gegen die parlamentarische Opposition. Eine irre Geschichte, die sich Franz Kafka nicht abstruser hätte ausdenken können.

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