Schlagwort: Voodoo

Blatt 041 Zehnter Februar 2026

„Daniel, der Würdenträger en miniature, nun, während sein zweites Leben, das Leben neben der Tapete, beginnt, muss er wieder über den Fluss schwimmen.“ (Willy Seidel)

Schwarz ist die Farbe der CDU, auch wenn Schwarz genau genommen gar keine Farbe ist, schwärzer ist der Zustand, den die Partei mittlerweile erreicht hat, noch schwärzer ist die Zukunft, nach der sie sich ausrichtet, am schwärzesten aber ist das Los derer, die in diese Partei noch Vertrauen setzen. Nun wollen sie die Grundrechte abschaffen, diese moralischen Wracks, diese unter roter Flagge rudernden Galeerensklaven. Der Ausmerzer unserer Grundrechte, unserer Verfassung, wird seine ‚Regierung‘ nicht zu einem gedeihlichen Ende führen können. Balzac behauptete, dass die Schmalheit des Hauptes einen Mangel an Geist anzeige. Tatsächlich ist der intellektuelle Gedankenflug dieses Ausmerzers der eines Tieffliegers, weit unter dem Radar der Vernunft. Mit der Wohlbestalltheit seines Oberstübchens steht es nicht zum Besten. Außenpolitisch ist er zum Teppichlatscher geworden, tritt seine Füße auf den roten Teppichen der Heuchelei ab. Ihn mit der roten Karte auszubremsen, statt ihm den Teppich auszurollen wäre besser … für Deutschland und für die Welt.

Sein Generalsekretär galt einmal als Hoffnungsträger, als Fahnenjunker des Konservatismus. Leider ist er nur noch eine leere Flasche, da ist nur noch ein linker Rotz darin, der Bodensatz sozialistischer Idiotie. Und in seine Augen scheint mir ein wahnhafter Ausdruck getreten zu sein. Ein Zombie unter dem Bann linker Voodoo-Hexer und Hexen wie der Mamaloi Prien und dem Papaloi Günther. Ein williger Erfüllungsgehilfe ehrenrühriger Maßnahmen und Geschäfte.

Wer noch zu denken vermag, dem müssen angesichts des desolaten Zustandes der CDU/CSU die Haare zu Berge stehen, dessen Stirn wird tiefe Furchen werfen, dessen Nase wird gerümpft sein, dessen Augen werden sich schließen zu schmalen Schlitzen der Empörung und Wut. Es wird zappenduster in Deutschland.

Glaubt Kommissar Zaungast

215. Kalenderblatt 03. 08. 2025

Aus einer Pressekonferenz eines Erzkanzlers. Eine groteske Huldigung für einen narzistischen Gockel.

Herr Lüg vom westdeutschen Rundfunk bitte! „Sie sehen einfach fantastisch aus, Herr Erzkanzler. Aus welchem Jungbrunnen schöpfen Sie Ihr Wasser?“ – „Das, Herr Lüg, soll mein persönliches Geheimnis bleiben, das einzige Geheimnis, das ich vor dem Wähler habe.“

Herr Trug vom Deutschlandfunk bitte! „Herr Erzkanzler, wie gelingt es Ihnen immer wieder, den Menschen die Großartigkeit Ihres politischen Wirkens zu vermitteln?“ – „Durch Aufrichtigkeit, Herr Trug. Ja, durch Ehrlichkeit und Bescheidenheit.“

Frau Lobelei vom Norddeutschen Rundfunk bitte! „Herr Erzkanzler, wie heißt Ihr Hund und was frisst er zum Frühstück?“ – „Eine sehr interessante Frage, Frau Lobelei. Es ist eine Hündin, sie heißt Merzilein und bekommt zum Frühstück Rinderfilet, Rebhuhn, Fasan, getrüffelte Pastete und Kaviar.“

Herr Link vom Bayrischen Rundfunk bitte! „Herr Erzkanzler, Sie glauben, die 500 Millionen Entwicklungshilfe für die Mamaloi und ihre Voodoo-Priester sind gut angelegt?“ – „Sicher, Herr Link, so ersparen wir uns unter Umständen ein AFD-Verbotsverfahren.“

Frau Liebling vom Eulenspiegel bitte! „Die Historiker und Dichter künftiger Zeiten werden Ihr segensreiches Wirken preisen, Herr Erzkanzler. Erfüllt Sie das mit Stolz oder Genugtuung?“ – „Nein, Frau Liebling, jede Form von Narzissmus liegt mir absolut fern, aber seien Sie versichert, dass ich mir über meine Bedeutung im Klaren bin.“

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