Heute in einer Woche öffnet die Leipziger Buchmesse ihren Augiasstall voll Gesinnungsunflat mit einigen wenigen Perlen darin. Die linke Hetzpeitsche wird durch ihre Hallen pfeifen. Früher gurrte dort die Friedenstaube, heuer begackern dort pseudo-literarische Quotenhennen ihre feministischen Pamphlete. Es wird vermutlich eine messianische Messe missionierender linker Utopisten, die sich in ihren naiv-sentimentalen Anwandlungen als das Weltgewissen betrachten. Ein Stelldichein von Schmaldenkern und Ulknudeln. Woke, Queere, Diverse, Linke und Grüne zelebrieren ihren Konsens über den von ihnen verzapften Nonsens.

Mit Geschmacksverstärkern aufgepeppte Buchstabensuppen, von linken Klischees überfrachtete Bücher, in rüdem Ton gehaltene Antifa-Kampfschriften, vorlaut und sinnentleert wie Hundegebell. Romane und Lyrikbände ephemeren Charakters, demagogische Invektiven, die, im selben Moment, da man sie liest, schon wieder an ihrer Sinnlosigkeit krepieren. Vielleicht noch die Tagebücher Sitting Bulls. Die Autor*innen, wie es im offiziellen Sprachgebrauch der Messe wohl lauten wird: Popelmänner, Böhmermänner, Hampelmänner, ausgebampfte Sozi-Hippen, Vogelscheuchen, die sich Drag Queens nennen.

Ab sofort im Buchhandel erhältlich: Zaungasts satirische Chronik 2025. 388 Seiten, ISBN 3-903443-61-1