Schlagwort: Schwachsinn

Blatt 159 Achter Juni 2026

Der politische Betrieb, namentlich in Deutschland, produziert Schwachsinn am Fließband, während anderen Ortes die Bänder zum Stillstand kommen. Der Zyniker kann die Themen auflesen wie das Kind aus dem Märchen die Sterntaler. Dadurch kommen die Rubriken ‚Erlesener Schwachsinn‘ und ‚Groteske Kriminalfälle‘ in diesem großartigen Kalender zu kurz. Um dem abzuhelfen erscheinen an dieser Stelle in loser Folge einige Zeilen mit aktuellem Bezug aus der Kriminal- und Politgroteske ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘ oder ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘, beginnend in dieser Woche, sofern nicht ein neuer Schildbürgerstreich die ganze Aufmerksamkeit des Satirikers absorbiert. Hier schon mal eine kleine Kostprobe:

Als Friedrich der Gernegroß war er einst angetreten, hatte am Black Rock nach Gold und Silber geschürft, und sich dann hinter die sieben Berge, da wo seine Brandmauer steht, in die Verzwergung begeben. Nun ist er nur noch das kleine Fritzchen, das am Rockschoß des großen, doch leider hohlen King Beil auf von den Ampelanern ausgetretenen Pfaden wandelt.

Blatt 130 Zehnter Mai 2026

Besinnliche Worte zum Sonntag von Nicolas Gomez Davila

„Das Christentum löst keine Probleme, es zwingt uns nur dazu, sie auf höherer Ebene auszutragen. Diejenigen, die verlangen, dass es sie löse, verstricken es in die jeder Lösung eigene Ironie.“

„Der Fremdling macht dem Einheimischen keine Konzessionen.“

„Der Revolutionär entdeckt den wahren Geist der Revolution erst vor dem Revolutionstribunal, das ihn verurteilt.“

„Die großen Bücher schützen sich dadurch vor dem Leser, den sie nicht auserkoren haben, dass sie diesem nicht als groß erscheinen.“

„Der Schwachsinnige zeichnet sich weniger durch den Schwachsinn seiner Ideen aus als durch den seiner Begründungen.“

© 2026 Kommissar Zaungast

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