Schlagwort: Meinungsfreiheit

Blatt 027 Siebenundzwanzigster Januar 2026

Energiewende, Massenmigration, Verlust der Meinungsfreiheit. Drei Menetekel des drohenden Untergangs. Die Architekten der ‚Energiewende‘ entwerfen ein Schlaraffenland, in dem niemand jemals wohnen wird. Die Befürworter der Massenmigration betreiben trojanische Pferdezucht. Die Totengräber der Meinungsfreiheit haben Hacke und Spaten gegen den Bagger eingetauscht. Sie schachten Verrat in den Boden, auf dem das baufällige Gebäude der Demokratie errichtet wurde. Daniel Dark und Mean Prien bilden augenscheinlich die Speerspitze, das Vorauskommando, das die Lunte legen soll. Leider haben noch viel zu wenig Bürger Lunte gerochen. Daniel Dark ist ein Leitwolf des Bösen, ein Mister Hyde, der den Doktor Jekyll komplett abgestreift hat wie eine Schlange ihre zu eng gewordene Haut. Mean Prien eine vertrocknete politische Mumie aus der Grabkammer des Sozialismus; eine Mummy, die dem von Hasil Adkins besungenen Frauenbild recht nahe kommt. Die Lage ist viel finsterer, als die meisten Menschen dies wahrhaben wollen.

Glaubt Kommissar Zaungast

151. Kalenderblatt 31. 05. 2025

Das Frühjahr geht zu Ende, der meteorologische Sommer beginnt. Die Zeit der langen Tage. Doch in Deutschland wird es dunkel. Und still. Ein letzter Sommer unter dem Banner von Demokratie und Freiheit?

Alle Signale in und aus Berlin stehen auf ‚Freie Fahrt in die Meinungsdiktatur‘. Die Lage ist prekärer als es scheint. Die Angst, sich frei zu äußern, sickert aus allen Poren des Volkskörpers. Denunziantentum wird zur ersten Bürgerpflicht. Die Vernunft wird ausgebremst durch Rot, dem Wahnsinn wird freie Fahrt gewährt durch Grün. Und das Schwarz der nebulösen Blindheit nickt alles ab. Über dem bescheidenen Flämmchen, das noch für Demokratie und Freiheit flackert, hängt drohend der Eiszapfen des links-grünen Unfehlbarkeitsanspruchs, den sich auch das Schwarze Loch zu eigen gemacht hat, um seine inhaltliche Leere aufzumüllen. Tropfen für Tropfen, in einem schleichenden Prozess, wird dieses Flämmchen nun erstickt. Warum wachen nur so wenige Menschen auf, um dies zu erkennen, und stopfen sich den verschimmelten Käse queerer Wokeness hinter die Kiemen?

Gendernde Sprachblähungen leeren Geschwätzes, ohne ein Körnchen Substanz, prägen immer häufiger den politischen Diskurs. Der Geist kapituliert vor dem Leerlauf sich ständig wiederholender Phrasen. Ministerin Prien hat sich in der linken Ecke positioniert und lenkt ihre Richtstrahler nach rechts. Es ist wie der mittelalterliche Pranger. Eine karnevalistisch anarchistische Regierung hat die ebenfalls desaströse Ampel abgelöst. Ihre eh schon stumpfen Verstandesklingen wetzen sich in blindem Eifer an den Problemen ab.

Die gordische Verknotung, in die sich die Christdemokraten selbst hineingeknüpft haben, erdrosselt jetzt ihre konservative Seele. Bis zu welchem Grad müssen konservative Wähler noch verdummen, um dieser CDU nicht mehr auf den Leim zu kriechen? Die quoten- und nicht kompetenzbestimmte Sozialdemokratie hingegen erinnert an die Frau Ilsebill aus Grimms Märchen. Und dem kleinen Fritz bleibt nur die mantrahafte, stetig wiederholte Wortsequenz: ‚Und meine Frau die Ilsebill, die will nicht so wie ich es will.‘ Er setzt sich in das Nest eines Natterngezüchts und brütet ein faules Ei nach dem anderen aus. Ein katzbuckelnder Domestike seines King Beil.

Das Land versumpft in Schande, in das Dunkel von vor neunzig Jahren, in Ignoranz und Dummheit.

Meint Kommissar Zaungast

© 2026 Kommissar Zaungast

Theme von Anders NorénHoch ↑