Auf nachdrücklichen Wunsch zur Abwechslung mal wieder ein Kalenderbeitrag, der auch positive Gedanken beinhaltet. Deshalb bringen wir heute eine Hommage an die Evas mit den rehbraunen Augen.
Teenager, sofern sie dem weiblichen Geschlecht angehören, sind – ich muss es ihnen bewundernd zugestehen – Wesen, die von der Natur mit einer verschwenderischen Fülle von Liebreiz, Anmut, Erotik und anderen Vorzügen ausgestattet wurden, Eigenschaften, die sie jedoch alsbald wieder einbüßen, spätestens dann, wenn sie die Schwelle zum Erwachsensein endgültig überschritten haben. Die Zeit ihrer schönsten, verlockendsten Blüte ist tatsächlich kurz bemessen wie der Hochzeitsflug eines Schmetterlings, und mit leisem Bedauern, dem allerdings auch immer ein wenig Genugtuung beigemischt ist, nimmt man zur Kenntnis, wie sie ihren Müttern und später ihren Großmüttern immer ähnlicher werden. Aber in der Blütezeit ihres Lebens vermögen sie einen Zauber auszuüben, dem kaum ein anderer Zauber gleichkommen kann … solange sie nicht ihr Klavier oder ihre Geige malträtieren. Der Trend bei diesen jungen Mädchen geht allerdings dahin, dass immer mehr ihren Klavierschemel gegen einen Reitsattel eintauschen, sehr zur Freude der Reitlehrer, hingegen sehr zum Bedauern der Klavierlehrer.