Berliner Kulturleben. Hommage an die Inkompetenz. Es spielt und agiert das Ensemble der Berliner Sumpfoniker unter der langen Leitung. Eine Sopranistin mit Keuchhusten, eine Ballerina mit einem geschienten Bein und eine Pianistin mit Gichtknoten in den Fingern betraten die Bühne. Engagiert worden waren sie von der Quote. Die Klatschheinis und Henrietten vom Claqueurverbund ‚Lemuria‘ warteten auf das Zeichen des Medienmoguls, ihres Claquistros. Die Musiker*innen im Orchestergraben litten allesamt an der Schlafkrankheit und verpassten ihren Einsatz. Der Chefdirigent gab sich alle Mühe, obwohl er keine Arme hatte. Eine der rücksichtslosen Raserei überführte Straßenwalze hatte sie ihm abgeplättet. Aber er hatte seinen Penis dazu abgerichtet, wie ein Dirigentenstab zu funktionieren. Doch Besamendes, Fruchtbares lief unter Fehlanzeige. Es gab nur Ätzendes, nur P….