Olympische Gedanken. Auch weitere Reflexionen zum Olymp der ‚Mächtigen‘ und Reichen.
Die Fackelträger des olympischen Feuers versuchen gerade, den Fackelträgern des Höllenfeuers einen Teil der öffentlichen Aufmerksamkeit zu entziehen. Die Olympiade pädophiler Sadisten und auf Abwegen vögelnder prominenter Sexakrobaten tritt etwas in den Schatten, sollte aber nicht lange dort verweilen. Auch unter den Aposteln des Marquis de Sade findet sich gewiss ein Judas, der schmutzige Details und auch die dazu gehörigen Namen preisgeben wird. Nun, da die zur Schau getragene Wichtigkeit der High-Low-Society auch in den Augen einer größeren Öffentlichkeit zu abgrundtiefer Bösartigkeit geronnen ist, scheint es möglich, dass auch die verschrobenste Verschwörungstheorie aus der Realität heraus wurzeln könnte.
Die Sporen aus dem Schädel des Marquis de Sade streuen sich weiterhin in die Hirne der Menschen. Schon Robert Bloch, Autor phantastischer Geschichten, stellte Spekulationen an über den Verbleib des Schädels des Marquis de Sade, und zwar in seiner großartigen Erzählung ‚Der Schädel des Marquis de Sade‘, die später auch verfilmt und somit trivialisiert wurde. Seit einer Umbettung der Gebeine de Sades ist dieser Schädel tatsächlich spurlos verschwunden, Robert Bloch hat sich das nicht ausgedacht. Die Lösung des Rätsels findet sich im Roman ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘ oder ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘, worin auch der Marquis de Sade eine tragende Rolle spielt.
Schreibe einen Kommentar