Plagiatsvorwürfe sind in diesem Sommer mal wieder in aller Munde. Vorab eine Würdigung: Lauterbach, ein grotesker Giftpilz, der seine Verderben bringenden Sporen während der Corona-Zeit mit vollen Händen unters Volk streute, hat nun auch sein Schandmaul aufgerissen, um seine unqualifizierte Melange aus Phantasmen und Lügen zur Causa Brosius-Gersdorf an die ‚Qualitätsmedien‘ durchzustecken.
Aus Kommissar Zaungasts Aphorismen-Sammlung!
Der Aphoristiker muss sich bei jedem Gedanken, den er vor sich herwälzt, fragen, ob er da nicht ein Ei bebrütet, das ein anderer zuvor gelegt und ebenfalls schon bebrütet hat. Beim Verfassen von Aphorismen hängt sich also unweigerlich der Schatten des Plagiatsvorwurfs an die Feder des Skribenten.
Ich versuche wohl, jeden Anflug eines Plagiats oder einer Imitation zu vermeiden, aber ich versuche, ein wenig von der Milch zu nippen, die den groß gemacht hat, den ich bewundere.
Verschmäht wird der Poet, den Zaster kriegt der Poetaster.
Wunschlos glücklich ist ein Widerspruch in sich. Gerade die unerfüllbaren Wünsche gehören zum Glücklichsein wie das Salz zur Suppe.
Der Katzenjammer ist der obligatorische Comes eines zu korybantischen Dux.
Die Guillotine mag sich ja als Präservativ für destruktive Phantasien und gefährliche Ideen gut eignen, Bildung oder Intelligenz gewiss nicht.
Überlassen wir die Anmaßung, etwas genau zu wissen oder in allen Details zu verstehen, lieber den Idioten.
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