Kategorie: Satire (Seite 2 von 23)

Blatt 138 Achtzehnter Mai 2026

England erwache!

Die Briten wollen nicht länger tatenlos zusehen, wie Politik und Monarchie das Volk in die Tinte reiten, wie Migration zu einem unorganischen Auswuchs, zu einem Krebs an der britischen und europäischen Kultur wird, zu einem Verrat am hellenistischen Erbe. Deshalb versammeln sie sich unter dem Union Jack, um Widerstand zu leisten, um dem drohenden Joch des Islamismus zu entgehen. Die Linke bekommt darob Bauchschmerzen und krümmt sich wie ein verbranntes Streichholz. Auch in Deutschland. Denn die Briten gehen auch in unserem Interesse auf die Straße. Bei uns sieht man dort leider nur die nach Blut lechzende Antifa und die altjungferliche Einfalt der Omas gegen Rechts, die Vielfalt auf der Zunge tragen und Einfalt im Gehirn. Die viehische Stumpfheit ihres Geistes und die ihrer Söhne, Töchter und Enkel ist wahrhaftig erschreckend. Dummheit paart sich mit Bosheit, und das in allen Bildungs- und Gesellschaftsschichten. Selbst König Charles findet noch beschönigende Worte für die muselmanische Invasion Europas. Die Monarchen sollten sich wieder auf das beschränken, was sie von alters her am besten konnten: Fressen, verdauen, kacken. Scheiß auf die Monarchie, sie hat abgekackt, sie ist mit Elizabeth endgültig zu Grabe getragen worden.

Wie Kommissar Zaungast das Rätsel des unverrückbaren Schranks löst, das erfahren wir auf dem nächsten Blatt dieses lehrreichen Kalenders.

Zaungasts satirische Chronik von 2025 ist im Buchhandel erhältlich.

Blatt 136 Sechzehnter Mai 2026

Noch mal ein paar Worte zum deutschen Katholikentag

Der ganze linke Abschaum gab sich in Würzburg beim deutschen Katholikentag ein Stelldichein, um zu gendern, zu spalten, zu hetzen und um Wokeness zu zelebrieren. ‚Rechte‘ waren nicht erwünscht. Die Bibel sollte postkolonial gelesen werden und als ‚Empowermentbuch‘ für queere Menschen herhalten. Von Spiritualität und christlichem Glauben ist keine Rede mehr. Bätzing und Kollegen sind die personifizierte Verhöhnung Gottes. Eine Kirche, die Frauen als Hexen an den Pranger stellte und lebendig verbrannte; eine Kirche, deren Vertreter Legionen von Kindern folterte und schändete; eine Kirche, die zu den Gräueln der Nationalsozialisten weitgehend geschwiegen hat, maßt sich an, zu entscheiden, wer Gottes heiligen Tempel betreten darf. ‚Rechte‘ sind hier nicht erwünscht! Aus Achtung vor dem Christentum müsste eigentlich jeder Gläubige der Kirche den Rücken zuwenden.

Bereiten wir uns schon mal seelisch vor auf den nächsten deutschen Katholikentag in Paderborn. In Würzburg war ‚Fesselsex‘ ein Thema, in Paderborn wird vermutlich die erste sodomistische Messe zelebriert werden, oder vielleicht ein Pontifäkalamt. Hoch den Rock, hoch den Rock, im Dom da steht der Ziegenbock, und am Altar da wartet längst der Hengst, der Hengst, der Hengst. Fick fick hurra in Sodom Gomorrha.

Blatt 134 Vierzehnter Mai 2026

Maria Himmelfahrt. Der deutsche Katholikentag hat begonnen.

Es kärchert in der Kirche. Die größte Säuberungsaktion seit der Vertreibung der Kaufleute aus dem Tempel durch Jesus. Spiritualität raus, Spiritisten, Spintisierer und Spinner rein, Sinnfindung aufgegeben, Suche nach wokem Schwachsinn erfolgreich gestaltet. Der Goldfisch-Zustand des Gekreuzigten in der Monstranz, im Tabernakel, hinter Glas, wo die Gläubigen nun statt des Heilandes eine Drag Queen sehen sollen, findet somit endlich ein Ende. Der Gekreuzigte mit dem Karl-Marx-Rauschebart an der Wand des Hochaltars hat ein Ei gelegt. Männer können durch die hohnbefleckte Empfängnis nicht nur schwanger werden, sie können auch Eier legen. Wozu brauchen wir da noch Quotenfrauen? Maria Empfängnis, Maria Himmelfahrt, Maria Sturzflug.

Drag Queens, Queere, Schwule und Lesben werden gesegnet, zwei verliebte junge Menschen, die vögeln, nehmen wir mal an ein Mädchen und ein Junge, werden verdammt, sofern sie nicht das Sakrament der Ehe erhalten haben. Der ohnehin schon fragwürdige Kult der Sakramente wird zu einem Kult der Exkremente. Die Stigmata des Gekreuzigten konkurrieren mit dem Stigma der Lächerlichkeit katholischer Popen. Von der evangelischen Konkurrenz wollen wir erst gar nicht reden.

Blatt 133 Dreizehnter Mai 2026

Der Zustand unseres Landes am Beispiel der Bahn dargestellt. Die Bahn im dunklen Tunnel, kein Licht am Ende des Tunnels. Bericht einer Bahnreise. Realsatire.

Es geht los am Bahnhof Geltendorf/Obb. mit der S4 zum Münchner Hauptbahnhof. Türen defekt. In München-Pasing kommt die Durchsage: Heute kein Halt am Hauptbahnhof. Also am Stachus aussteigen und per Fußmarsch zurück zum Hauptbahnhof. Zum Glück hatte ich ein ausreichendes Zeitpolster. (braucht man bei der Bahn immer). Dann am Bahnhof: Der ICE 588 nach Hamburg fährt von Gleis 24 statt wie laut Fahrplan von Gleis 19. Die Platzreservierungen sind hinfällig, weil ein anderer Zug als der vorgesehene eingesetzt wurde. Nach Abfahrt des Zuges ging eine Zeit lang alles gut. Kurz nach Fulda dann Stillstand. Im Tunnel. Durchsage des Zugchefs: „Ein Suizidgefährdeter spaziert zwischen Kassel und Fulda auf der Rennstrecke hin und her. Die Strecke ist gesperrt.“ Also raus aus dem Tunnel und zurück nach Fulda, um über eine Umleitung nach Kassel zu fahren. Voraussichtliche zusätzliche Verspätung etwa 90 MInuten. Dann war die Strecke aber plötzlich doch wieder frei. Also zurück auf die ‚Rennstrecke‘ nach Kassel. Umstieg in Kassel in den Regionalexpress nach Düsseldorf. Abfahrt mit nur fünf Minuten Verspätung. Toilette defekt. Ankunft am Zielbahnhof Paderborn mit nur fünf Minuten Verspätung!

Blatt 132 Zwölfter Mai 2026

Zur Lage der Welt

Kriegselefanten trampeln über den Globus, die Friedenstaube hechelt flügellahm hinterher. Es ist ihr bedauernswertes Schicksal, bei nahezu allen Anlässen Federn lassen zu müssen. Denn immer wieder knallt sie bei ihren zahlreichen Friedensmissionen vor die von Machthunger, Streitsucht, Habgier und Intoleranz vernagelten Türen und Fenster. Die Friedenstaube wird offen in Liedern besungen, von heuchlerischen Schwätzern beschwört, aber hinter vorgehaltener Hand heimlich bespöttelt. Friedenstauben werden auch nur sehr ungern von Bossen und Vorständen eingestellt, sie taugen einfach nicht als Karrieristen. Raben- und Geierschwingen tragen zumeist reichere Errnte ein als Taubenflügel. Vor allem den Rüstungsmagnaten.

Blatt 129 Neunter Mai 2026

Onkel Fritzens Mauerlied

Von der Mauer hoher Zinnen predigt jemand wie von Sinnen:

„Nicht mit denen, nicht mit denen, lasst uns an die Sozis lehnen.“

Er erträumt sich Minneglück, schwört Bas und Beil auf ein Zurück

zur Sozialistentradition, und fürchtet nicht des Wählers Lohn.

„Nicht mit denen, nicht mit denen“, so geifert er, der Onkel Fritz,

„lasst uns an die Sozis lehnen“, es ist und bleibt ein schlechter Witz.

Blatt 128 Achter Mai 2026

Vorgestern in der Hauptnachrichtensendung der ARD kam folgende Top-Meldung: Razzien bei zwei rechtsradikalen Gruppierungen. Die Aktivitäten diverser Max und Moritze sowie einiger Pippi Langstrümpfe, Abkömmlinge der schon halb mumifizierten Reichsbürger, werden mit dem Heißluftkompressor des ÖRR zu einem Luftballon der Bedrohung aufgeblasen, der, sollte er platzen, zu einem rechtsextremistischen Tsunami werden könnte. Doch nur heiße Luft wird vermutlich herauskommen.

Die Vorwürfe, die in der Tagesschau erhoben wurden: Gewaltdelikte. Ohne nur ein einziges Beispiel benennen zu können. Selbstredend gab es bei der spektakulären Aktion auch keine einzige Festnahme. Es scheint nicht einmal sicher, ob überhaupt Anklage erhoben wird. Politik, Presse, allen voran der ÖRR, Verfassungsschutz und Justizbehörden machen aus jeder rechten Mücke einen Elefanten, ignorieren aber geflissentlich den linken Tyrannosaurus, der scheinbar ungehindert durch das Land trampelt.

Blatt 127 Siebter Mai 2026

Aus Zaungasts Aphorismen-Schatz

Zwei Seiten einer Medaille: Kopf und Zahl. Der Kopf wird heutzutage bei den meisten als zu leicht befunden. Die Waagschale neigt sich eindeutig zur Zahl hin. Masse statt Klasse, Quote statt Note.

Kanzler Merz äußert heute konvexen, und morgen konkaven Blödsinn.

Sie haben gewählt und man hat sie geschoren … die dummen Schafe. Nach der nächsten Wahl wird man sie schlachten. Willig werden sie sich ihren eigenen Schlächter wählen. Schlaf, Schaf, schlaf!

Die Qualität der Hintergrundmusik in einem Restaurant lässt meist schon auf die Qualität der dort angebotenen Gerichte schließen.

Die Zeit, Standpunkte mit dem Dolch klar zu machen und Höflichkeiten mit der Machete auszutauschen, schien längst vorbei und vergessen. Mit der ungeregelten Migration ist sie zurückgekommen.

Um die Nazikeule gegenüber der AFD oder wem auch immer zu schwingen, reicht es nicht, ideologisch verbohrt und geschichtsvergessen zu sein. Es setzt auch noch ein gehöriges Maß an Dummheit voraus.

Blatt 126 Sechster Mai 2026

In Brandenburg brennt der Wald. Windmühlenflügel fachen die Flammen weiter an und bremsen gleichzeitig die Löschflugzeuge aus, die nicht fliegen können, weil riesige Windräder ihnen den Luftraum streitig machen. Die Idiotie hat sich in Deutschland nun auch den Luftraum erobert. Die Windkraftanlagen entpuppen sich zu allem Überfluss auch noch als Brandbeschleuniger, es sind Verwüstungsturbinen, es sind Sinnbilder menschlicher Dummheit. Eine Don Quichotterie deutschen Schildbürgertums. Nicht Windmühlen, mehr Klapsmühlen braucht das Land.

Blatt 125 Fünfter Mai 2026

Feiert die Impfhysterie ein Comeback? Die Aufrufe werden lauter. Lassen Sie sich impfen gegen Covid, gegen Grippe, gegen Gürtelrose, gegen Lungenentzündung und … und … und. Impf impf hurra!

Was das Corona-Virus betrifft, befinden wir uns im verflixten siebten Jahr. 2019 schlug die Geburtsstunde von King Kong Covid, dem Monster aus dem Mikrokosmos. Seit Frühjahr 2020 ist es in aller Munde, hat sich Kehlen eingehalst, vagabundiert durch Atemwege und nistete sich in immer mehr Köpfen ein. Für die Verbreitung in den Atmungsorganen sorgten die kleinen Biester selbst, für die Verbreitung in den Köpfen, da wo sie das größte Unheil anrichteten, sorgten die Politiker, Virologen und Journalisten. Sie malten tausend Teufel an die Wand, um den Menschen das Menetekel einer ungeheuren Bedrohung an den Erwartungshorizont zu stellen. Dazu erhoben sie Forderungen, die den natürlichen Bedürfnissen der Menschen zuwiderlaufen, wie zum Beispiel, Kontakte zu vermeiden. sie entwickelten widersinnige Hygienekonzepte, verlangten, dass die Menschen sich abschotten sollten vor Keimen, sich isolieren, Masken tragen, ständig die Hände waschen, besser noch desinfizieren. Dadurch aber stellten sie den Sinn des Immunsystems infrage, setzten es quasi außer Kraft, denn was sich nicht übt, kann nicht funktionieren.

Die entscheidenden Fragen zum Corona-Virus lauten: wie stark und gefährlich ist King Kong Covid wirklich? Und wie intelligent ist er? Es wird zwar behauptet, das Virus sei weder vernunftbegabt noch berechnend. Aber wer weiß das schon? Vielleicht gibt es auch auf dieser Ebene eine Art Schwarmintelligenz. Man könnte natürlich ein ganzes Buch mit Bemerkungen zu Covid-19 füllen, der Verfasser dieser großartigen Chronik aber möchte seine Gedanken nicht weiter an diesen Emporkömmling aus der Mikrowelt verschwenden, zu viel Ehre und Aufmerksamkeit sind dieser kleinen Bestie schon zuteil geworden.

Zitiert aus ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘ ISBN 978-3-903443-45-7

Ebenfalls als Buch erhältlich: ‚Zaungasts satirische Chronik 2025‘

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