Kategorie: Satire (Seite 2 von 33)

Blatt 265 Zweiundzwanzigster September 2026

Frage und Antwort-Spiel der Politiker

Merz sagt, seine Partei habe nicht auf alle Fragen schlüssige Antworten. Wenn sie denn wenigstens Fragen hätten! Sie sind jedenfalls nicht in der Lage, die Fragen auf den Punkt zu bringen. Ihre Fragezeichen hängen in der Luft wie Fleischerhaken ohne Fleisch, ohne Substanz, ohne den abschließenden Punkt. Und nicht selten eilen ihre Antworten den Fragen gar voraus. Das kann zu nichts Gutem führen.

Meint Kommissar Zaungast

Blatt 263 Zwanzigster September 2026

Nach den ‚trusted flaggern‘ werden nun die Wind-Kümmerer auf die Menschen gehetzt. Eher Kümmerlinge im Dienste und von Gnaden seiner Majestät, der Idiotie als Kümmerer. Sie sollen in Bayern den Widerstand gegen die Errichtung von Windkraft-Anlagen brechen, sollen eine aufgeblähte Subventionswirtschaft am Laufen halten. Die Windhunde der Windbarone werden also von der Leine gelassen. Sie brauchen Stahl- und Betonbäume, an welchen sie ihre verätzende Pisse lassen können. Windräder und Natur sind unvereinbare Gegensätze. Demnächst werden wohl auch die unzeitgemäßen Gipfelkreuze auf den bayrischen Bergen abgerissen und durch Windräder ersetzt. An ihren Flügeln können dann die Islamisten nach ihrer Machtübernahme die Ungläubigen aufhängen wie den Esel in einer Bildergeschichte von Wilhelm Busch. Das ist praktisch, da benötigen sie keine Baukräne.

Ein Zitat zum Windhund aus ‚Fletcher’s kleines Wirtschaftsbestiarium‘ (Frankfurter Buchmesse Halle 3.0): Vorn heult er mit dem Wind und hinten stinkt er dagegen an. Er ist mit allen Wassern gewaschen, nur nicht mit Weihwasser. Man sollte ihm kein Vertrauen entgegenbringen, da er launisch und unberechenbar ist wie der Wind, von welchem er seinen Namen entlehnt hat.

Blatt 259 Sechzehnter September 2026

Bevor Friedrich Merz sich vielleicht endgültig von der politischen Bühne verabschiedet, wollen wir ihm noch ein Kalenderblatt widmen. Heute symbolisieren wir ihn durch das ‚Hohe Ross‘.

Sein wehender Schweif signalisiert seinen Hochmut und seine Flatterhaftigkeit. Aus seinen Nüstern bläst schnaubend Verachtung. Seine Hufe trampeln rücksichtslos über die zarten Pflänzchen der Bescheidenheit hinweg, über Mauerblümchen und Vergissmeinnicht. Sein Wiehern ist von rechthaberischer Großmannssucht sowie ätzender Häme. Und selbst aus den Stoffwechselprodukten seiner Kaldaunen dampft noch die Arroganz blasierter Selbstgefälligkeit.

Auszug aus ‚Fletcher’s Kleines Wirtschaftsbestiarium‘. Auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 3.0, Standbereich G93

Blatt 258 Fünfzehnter September 2026

Die Alternative für Deutschland legt weiter zu, nun auch bei der Kommunalwahl in Niedersachsen. Folglich haben sie den Krisenstab ausgegraben, die Kartellparteien. Reihum haben sie ihn gereicht, den Stab, ihr zum Fetisch gewordenes Staffelholz der Dummheit. Den Stab gebrochen haben sie über die AFD. Aus tiefstem Schlamm haben sie sodann das Kriegsbeil ausgebuddelt und eine groteske Schlammschlacht inszeniert. In ihren verschlammten Hirnen ist nur noch Platz für einen Wunsch, für das unbezwingbare Begehren, Macht auszuüben. Sie reklamieren Herrschaft für sich und Knechtschaft für alle, die nicht links sind. Diese ideologische Unduldsamkeit hat sich tief eingepfercht in linke Gehirne. Ihr ‚antifaschistisches‘ Delirium scheint nun auf eine Klimax zuzusteuern, auf einen runksenden Orgasmus, der sie wirre Invektiven wider die Opposition geifern lässt. Die Demolierungsarbeiten an der Demokratie machen weiter gute Fortschritte. Jetzt drohen sie auch noch mit dem ‚Bundeszwang‘.

Blatt 256 Dreizehnter September 2026

Niedersachsen, zu einer Brutstätte der Niedertracht geworden, und das erste Bundesland, das die Demokratie ohne Umschweife beseitigt hat, von einer entarteten SPD regiert, ruft die Bürger an die Urnen zur Scheinwahl. Bereits Wochen vor der Wahl wurde in einem rabiaten Auswahlverfahren a la Aschenputtel in übelster Weise manipuliert. Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten … Und die kastrations-konservativen Kader der CDU paktieren mit den scheinheiligen ehemaligen Sozialdemokraten. Deutschland wird übersät mit Schandflecken wie Pippi Langstrumpfs Wangen mit Sommersprossen.

Blatt 251 Achter September 2026

Spagat über dem Abgrund des Wahlbetrugs

Die Illusionisten und Roßtäuscher der Wahlgremien haben einen staunenswerten Spagat hingelegt. Nämlich die ungeheure Diskrepanz zwischen der Auszählung im Wahllokal und der Briefwahl-Auszählung, wo offensichtlich ein sehr lockeres und flottes Auszählen stattgefunden hat. Das Parteienkartell erntet die süßen Früchte des Betrugs, der AFD bleiben die Brosamen und das Fallobst. Ein naiver Träumer, wer etwas anderes erwartet hat.

Dem Wahldebakel (in mehrfacher Hinsicht) folgte gestern die Pressekonferenz des Friedrich Merz. Ein Pamphlet voller Einfalt und Einfallslosigkeit, das in einem versteckten Seitenhieb auf die Machtergreifung durch die Nazis gipfelte.

Blatt 248 Fünfter September 2026

Im Umfeld der Regierung hat sich eine Halbwelt aus Nichtsnutzen und Schmarotzern etabliert, die sich NGOs schimpfen. Heute treffen sie sich in Magdeburg mit der Antifa zum ‚Demokratie-Festival‘. Mit dabei sind Blindschleichen wie Heidi R. und Luisa N.; abgehalfterte Showstars, die ihr geistiges Gnadenbrot in den Töpfen der Politik zu finden hoffen, wie beispielsweise der Makakenbastard Lindenberg oder die Popelmannfigur von den ‚Prinzen‘ (Namen vergessen). Möglicherweise müssen die dort Versammelten auch noch den keifenden, affenhaften Cholera-Tenor eines Grönemeyer ertragen. Dazu kommen noch Kirchenvertreter, die die perverse Anbetung linkswoken Kitsches zelebrieren, und die allgegenwärtigen Omas gegen Rechts, also der gesamte linke Volkssturm, dem sich zu allem Überfluss auch noch der Doofschulze der CDU anschließen möchte. Er gesellt sich zu seinen politischen Wahlverwandtschaften und wird vermutlich auch noch eine Rede halten. Subtil strukturierte Reden wird man dort aber gewiss nicht hören, statt dessen reißerische Vulgarismen aus dem linken Phrasenkoffer. Doch diese belfernden Gesinnungssimpel werden die vox populi nicht zum Schweigen bringen!

Blatt 245 Zweiter September 2026

Nur noch wenige Tage bis zur ‚Schicksalswahl‘. Wann kommt er, der finale Abschuss Ulrich Siegmunds? Wie viele vergiftete Pfeile haben die Kartellparteien noch in ihrem Köcher? Wieviel Farbe haben die Anschwärzer noch in den Farbtöpfen? Welche faulen Tricks haben die Arrivierten und Schieber noch in ihrer Trickkiste?

Putin hätte einen so beliebten Oppositionspolitiker wie Siegmund schon längst liquidieren lassen. Noch besteht also ein Unterschied zwischen dem russischen Parteien-Monolithen und dem deutschen. Zweifelhaft ist, ob dieser Unterschied nach dem sechsten September noch fortbesteht.

Da dieser Kalender nach Ansicht eines aufmerksamen Lesers eher das Prädikat ‚zynisch‘ als ’satirisch‘ verdient, wollen wir ihn demnächst umtaufen.

Blatt 244 Erster September 2026

Da sage noch einer, Friedrich Merz verfüge über keine Talente! Eines kann man ihm nicht absprechen: Weltbester im Bumerang-Werfen. Alles, was er ‚auf den Weg bringen‘ will, kommt zurück und fliegt ihm an den Kopf. Aber auch seine Mitstreiter möchten immer etwas ‚auf den Weg bringen‘. Dabei kennen sie weder das Wie noch das Was!

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