Politisches Sittengemälde nach den Brüdern Goncourt
Die Brüder Edmond und Jules de Goncourt berichten in ihren Tagebüchern von Männern aus den Reihen der Reichen und Mächtigen, die Kalbslunge kochen, um daraus weibliche Brüste zu modellieren, die sie dann befummeln und besabbern können. Man muss nur Acht geben, dass diese Elaborate nicht von der Katze gefressen werden. Des Weiteren berichten die Goncourts, wie die Duverger, eine Edelnutte, von einem Herrn der höheren Gesellschaft gevögelt wird. Zwei Lakaien, ein Arzt und ein großer Neufundländer assistieren dem hohen Herrn dabei. Der Arzt überwacht dabei die Pulsfrequenz, der Neufundländer muss die Duverger bespringen, was den hohen Herrn erregt, so dass sein Schwanz steif wird, an dem die Duverger dann lutscht. Die Lakaien müssen die Zunge des Herrn mittels einer vergoldeten Zuckerzange wieder zurück in den Mund schieben. „Die Zunge ragt immer vor, sein Schwanz nie“, sagte die Duverger. Auch Päderasten und Lesben trieben es miteinander. Suzanne Lagier, eine Schauspielerin sagte: „Ihre Nase ist bei meiner Möse in Pension.“ Die anderen 75 Geschlechter spielten wohl damals keine Rolle.
Ja, so ging es zu im Paris des neunzehnten Jahrhunderts. So waren die Sitten auch schon im alten Rom. Und so werden sie wohl auch heute noch sein … in Washington, in Moskau, in Brüssel, in Berlin … Eins, zwei, drei, vier Epstein …
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