Erst laden sie sich einen Reklamefuzzi, eine lichtverklärte Werbe-Ikone ins NIUS-Studio ein, ich hörte nur, er habe den ‚genialen Slogan‘ Geiz ist geil kreiert, was für mich schon Grund genug war, mich aus der Sendung auszuklinken. Dann steigen sie in das Kanu des Manitu, um in noch seichteren Gewässern zu rudern und salbadern über den Witz, den Humor und das Lachen. Nebenbei bemerkt: Witze sind nur dann gut, wenn sie keine Pointe haben. Kommen wir zurück auf den Werbefritzen. Sie versahen ihn wohl mit einer Staraureole, die sich schnell als Zwielicht entpuppte. Dann ist er vom NIUS-Sofa auf die Armesünderbank gerutscht und hat sich auf unerträgliche Weise erniedrigt, ist in den Staub gekrochen vor dem linken Zeitgeist, dessen Spuk hoffentlich bald der Vergangenheit angehört.
Liebe Leute von NIUS, wahrt euer Niveau! Nach wie vor auf Höhe des sprachlichen als auch des geistigen Olymps: Kissler kompakt!
Fortsetzung Fußballgott: Zaungast las: ‚Ich bin der Fußballgott. Wer an mich glaubt, der wird siegen, wer mich aber verleugnet, der wird unterliegen. Für den Wiederaufstieg Ihrer Mannschaft füllen Sie einfach meinen Opferstock mit Banknoten. Anderenfalls wird Ihr Verein ein weiteres Mal absteigen. Sie wissen, wo mein Opferstock zu finden ist.‘
„Dieses Schreiben kam eine Woche vor Saisonbeginn“, erklärte der Funktionär, „nun haben wir zwei Spieltage hinter uns, und die Mannschaft hat beide Spiele verloren. Unerklärlich verloren, denn wir waren in beiden Partien klar favorisiert, Herr Kommissar.“
Fortsetzung folgt
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