Klausurtagung der CSU im Kloster Seeon. Markige Worte wie jedes Jahr. Ein hohler Knochen, der den Wählern hingeworfen wird, das Mark sucht man vergeblich darin. Ob Söder etwas sagt oder einen Wind streichen lässt, das bleibt sich gleich. Die CSU gebärdet sich seit jeher als der Straßenköter der Union, der der SPD schon mal ans Bein pinkelt, als ein zahnloser Kläffer. Aber es ist nur ein Pinscher, welcher der Bulldogge Klingbeil auch diesmal kein Paroli bieten wird. Klingbeil bleibt der Blindenhund, der den blinden Christdemokraten zeigt, wo es lang geht. In den Abgrund.
Sechster Januar, Dreikönigstag. Die heiligen drei Könige, das neue närrische Dreigestirn, Sonderbotschafter Mohameds reisen an und sollen heute zu Kronprinzen Germanistans ernannt werden. Ihre Kamele haben sie ausgetauscht gegen eine Protzlimousine mit Kuhfänger-Vorbau. Einem richtigen Kuhfänger, so wie er im ‚Wilden Westen‘ vor Lokomotiven befestigt war, um Kühe, verendete Büffel und andere Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Die heiligen drei Könige sind zu spät angereist. Die Weihnachtsmärkte sind bereits geschlossen.
Montag, der 05. Januar. Der Tag vor dem Dreikönigstag. Die Spannung steigt. Womit werden uns die Abgesandten aus dem Lande des Propheten heuer beglücken? Im letzten Jahr waren es Macheten, Brandbeschleuniger und Dynamit. Hat der Blackout in Berlin vielleicht etwas mit der bevorstehenden Ankunft der Heiligen zu tun? Linke Klimaterroristen kämpfen nun auch noch gegen Lichtverschmutzung. In Kumpanei mit den heiligen drei Königen?
Trump’s Trumpf Carac-As sticht Mad Maduro aus! Haben auch da die Gesandten des Muselmanns ihre Finger im Spiel? Es wäre wohl widersinnig. Doch der Widersinn scheint der einzige Sinn, der uns noch geblieben ist. In der Schweiz wollen Idioten Tiktok-Videos eines verheerenden Feuers machen, statt sich selbst und andere zu retten!
Der Narr marschiert auch in 2026. Und seine Spur wird immer breiter.
Zaungarstiges
Der linke Anagnost übersieht in der Regel die anakoluthische Fügung seiner hohlen Phrasen, was ihn auch noch mit Stolz erfüllt.
Er hatte seinen Kompass verloren und fand das Bundesverdienstkreuz.
Wenig Herz, wenig Hirn, aber ein Übermaß an Galle.
Die Linke war schon immer bestrebt, der Idiotie Bürgerrecht zu verleihen.
Klingbeil ist der Blindenhund von Kanzler Merz.
Galgengesichtige Vögel wie Merz, Stegner, Reul oder Söder kreisen über uns und werfen Schatten auf unser Land.
Das Band, oder vielmehr der Faden, der die CDU mit der SPD verbindet, war einstmals dünn wie die Nabelschnur einer Spitzmaus. Merz hat daraus einen Galgenstrick gedreht.
Die Häupter der Heiligen versah man früher mit einer Aureole, die Köpfe der Politiker wollen wir mit einer Null versehen.
Die Wahrheit ist der Feind, den die Menschen am meisten fürchten.
Dritter Januar 2026: Ein weiterer Schritt in Richtung Diktatur ist vollzogen, diesmal in Form eines Gesetzentwurfes. ‚Volksverhetzern‘ soll das passive Wahlrecht entzogen werden. Der Vorschlag kam wohl aus der SPD-Fraktion, wenn ich das Läuten der Glocken richtig interpretiert habe. Der Sterbeglocken unserer vielbeschworenen Demokratie. In Gang gesetzt von dem marodesten Haufen, der sich jemals unter dem Banner der Sozialdemokratie zusammengefunden hat. Im ‚Otto Solms-Saal‘, der eigentlich der AFD zusteht. Dort warten die Schandgenossen vermutlich weiter auf Klopfzeichen ihres Otto Solms, die ihnen Vernunft und Einsicht übermitteln sollen. Doch Sankt Nimmerlein lässt grüßen.
Derweil warten auch wir (leider wohl nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag) und singen trotz allem fröhlich und gut gelaunt: Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt Vater Staat zu dir; und mit seinem Klingebeilchen attackiert er dich mit offenem Visier.
Und der Richtlinienkompetenzler? Er heult mit den Wölfen, schwimmt mit dem Strom und klappert mit den leeren Töpfen.
Blatt Nr. 002 Zweiter Januar 2025
Ein Blick zurück in den Kalender von vor fünf Jahren, in die Coronazeit, zum Winter 2020/2021: Die WHO, die OIE, die FAO und das UNEP hatten ein Expertengremium benannt, das OHHLEP, das die Menschheit vor künftigen Pandemien bewahren sollte. Sie betrieben brain-of-function-Studien, pflegten den One-Health-Gedanken und strebten den Hochsicherheitslevel BSL 4 an. Und die Partizipationsexperten betrieben das IASS, das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschug. Wozu braucht es da noch Satire?
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Blatt Nr. 001
Nach Vollendung eines Jahres geht der Blick zurück. Meist im Zorn. Im Zorn und eben zurück, denn nach vorn, wo man den Abgrund wähnt in 2026, fehlt einem fast die Traute. Nur die Utopisten sehen das Eldorado, die Realisten das Helldorado. Hell nicht im lichten, nein, im luziferischen Sinne. St. Veit bittet zum Tanz im Plenarsaal. Veitstänzer Merz balzt die rote Heidi an. Wirtschafts- und Finanzminister rühren ranziges Fett unter den Quark, der die Wirtschaft beleben soll. Die Selbstverulkung der Kurie wird sich fortsetzen, der Teufel wird frohlocken über das Helldorado vom Batzen Bätzing, auf den ein gläubiger Christ keinen Heller mehr setzen sollte. Unvereinbare Dinge gehen immer enger auf Tuchfühlung, das war 2025 so, das wird 2026 vermutlich böse enden.
Zaungasts Prognose: 2026 wird ein Jahr der Gewalt, ein Jahr der Misswirtschaft, ein Jahr politischer Intrigen, der Wahlfälschungen, der Lügen. Die Blockparteien werden versuchen, jede Opposition, sei sie parlamentarisch, sei sie außerparlamentarisch, mit den Mitteln des Faschismus auszuschalten. 2026 wird das übelste Jahr in der bundesdeutschen Geschichte, es sei denn, die Made in Germany verpuppt sich endlich und wird dann zum flugfähigen, wehrhaften Kerbtier.

Illustration Michael Bluemel
Die Sylvesternacht steht unmittelbar bevor, man muss das Schlimmste befürchten. Eine neue Runde der Gewalt, ein Menetekel für das kommende Jahr 2026. Ein Herr Koopmans hat wohl hochgerechnet, dass in 50 Jahren sieben Millionen Syrer in Deutschland leben werden. Er hat in Wirklichkeit tiefgerechnet. Falls sich an den heutigen Zuständen nichts ändert, werden es mehr sein. Es sei denn, es wird abgerechnet. Von den Wählern. Bei den nächsten Wahlen.
Aber wir haben ja jetzt eine Raumfahrtministerin. Sollen deutsche Bürger das Land aufgeben und den Weltraum besiedeln? Raumfahrtministerin ohne Raumfahrt! Traumfahrtministerin Bär. Wir hatten bereits Frau Baerbock als Außenministerin. Ist nicht eine Bärendienstleisterin genug gewesen? Und Merz, die eingefleischte Lüge? Klingbeil, die inkarnierte Niedertracht? Kommentar überflüssig. Linnemann war Hoffnungsträger. Nun platscht auch er auf Schritt und Tritt in die schmutzigen Pfützen, mit denen die politische Landschaft so überreich gesegnet ist. Und da wir gerade beim nassen Element und beim Segen sind: In die Weihwasserbecken der beiden Amtskirchen hat anscheinend der Teufel gepisst.
Morgen erscheint das erste Blatt von Zaungasts Kalender 2026. Es ist geplant, den 2025er Kalender als Buch herauszugeben. Kommt alle gut ins neue Jahr, bleibt gesund oder werdet gesund!
Wünscht Kommissar Zaungast
Aus Kommissar Zaungasts Aphorismenschatz
Staatsmänner und Diplomaten sind auf Gedeih und Verderb von ihren rhetorischen Fähigkeiten abhängig, denn sie brauchen diese, um den Mangel an Inhalt dessen, was sie sagen, zu kaschieren.
Der eine Politiker erweckt den Anschein eines Falschmünzers, der andere den einer falschen Münze.
Der Wahrheitsgehalt ihrer Reden ist geringer als der Fettanteil im Magerquark. Darüber kann auch ein gewisses Belcanto nicht hinwegtäuschen.
Nach dem Ende der Naziherrschaft sahen wir Trümmerfrauen in positiver Konnotation. Heutzutage sehen wir die ganze links-feministische Quotenbagage, wie sie bestrebt ist, unser Land in Trümmer zu legen.
Lieber benutze ich wieder Muschelschalen oder Tierknochen als Zahlungsmittel als den digitalen Euro.
Zur Coronazeit war das Verordnen von Masken ein wichtiges Bedürfnis der Politiker. Dieses ist abgelöst worden durch das Verordnen von Maulkörben.
Die Evolution der belebten als auch der unbelebten Natur vollzieht sich in langen Zeiträumen, deswegen sind ihre Produkte gut. Die Entwicklung der menschlichen Zivilisation verläuft rasend schnell, deswegen sind die meisten ihrer Produkte verderblich.
Kommissar Zaungast hörte zufällig von der merkwürdigen Christmetten-Inszenierung im ARD oder ZDF. Die Kirchen scheinen nun endgültig die Marschrichtung ins Queere eingeschlagen zu haben, während immer mehr Mitglieder sich abwenden und in die andere Richtung marschieren. Sowohl evangelische als auch katholische Kirche haben sich an die Kette des linken Zeitgeists geschmiedet, ohne zu registrieren, dass dessen Geisterstunde, wie jede Geisterstunde, ein Verfallsdatum hat. Dieser Spuk sieht seine Morgendämmerung heraufziehen. Deshalb fährt er noch einmal alle Geschütze auf und feuert aus allen Rohren. Die im Mystischen wurzelnde Lehre der Kirche ist einer Leere gewichen, die den wahren Gläubigen angähnt wie ein Müdigkeit signalisierendes Nihilpferd (Zaungast weiß, dass es Flusspferd heißt). Aber regt euch nicht auf, liebe Christen, Blasphemie gibt es nicht, kann es nicht geben. Gott, so er denn existiert, ist jenseits dessen, was sich lästern lässt.
Nun noch ein Wort zu Annalena von Hodenberg, Gründerin von ‚Hate Aid‘. Ich war einigermaßen verblüfft über den Namen. Als Vertreterin der feministischen, queeren, woken, linken et cetera Denkweise hätte sie sich längst umbenennen müssen in von Tittenberg. Soviel Gendergerechtigkeit sollten selbst wir dieser bedauernswerten Person zugestehen. Titten passen zudem auch besser zu Berg als Hoden.
Meint Kommissar Zaungast
Drei zwielichtige Figuren bringen sich in Positur, das schwierige Erbe von Merz, Klingbeil und Söder, ‚Kampf gegen Rechts‘ anzutreten: Herbert Grönemeyer, Hape Kerkeling und Günter Jauch. Grönemeyer: Ein röchelnder Kapaun mit rostigen Stimmbändern und pseudointellektuell verbrämten Schwachsinnstexten. Hape Kerkeling (ich musste zunächst recherchieren, wer das überhaupt ist): Eine erloschene, stinkende Komödianten-Funzel. Günter Jauch: Ein Beau, ein Pfau mit einem Lurchgesicht, der glaubt, er habe das Rad erfunden, dabei ein Hans Dampf in allen Fernsehkloaken. Ausgerechnet diese geistige(n) Insolvenz-Verwalter maßen sich an, Wahlempfehlungen zu geben und die Opposition zu diskreditieren. Die Klugscheißer glauben, indem sie ihre Klugscheiße mit reichlich Moralin würzen, diese den Menschen schmackhaft zu machen.