Über die Havarie des Wales hatten wir uns schon ausgelassen, heute geht es um den Bösen Wolf. Der hat nämlich eine Frau gebissen, und das mitten in Hamburg! Für die Grünen ist der Wolf wohl eher ein Tier aus dem Streichelzoo. Da ist dann der Jäger der Böse. Nur nicht den bösen Jäger auf den Plan rufen, sondern alles der Natur selbst überlassen. Da der Wolf aber bei uns keine natürlichen Feinde hat, müssen wir Tiger hier ansiedeln, die den Wolfsbestand dezimieren. Doch der Tiger hat überhaupt keine natürlichen Feinde und frisst bisweilen auch Menschen. Demnach müssen wir den Tyrannosaurus klonen und wieder ins Leben rufen, damit er die Tiger dezimiert. Was aber kommt nach den Sauriern? Der Meteoriteneinschlag. Das haben sich die Grünen fein ausgedacht, da zeigt sich deren nekrophile Grundausrichtung. Sie beten alles Tote an. Deshalb auch roden sie die Wälder und stellen ihre Windräder in die Landschaft. Die Grünen ruinieren neben der Wirtschaft auch noch die Landschaft. Die Grünen pflegen einen Todeskult.
Die schizophrenen Blüten germanischen Innenlebens schießen wie Pilze aus dem Boden. Der Zyniker weiß gar nicht, welchen Giftpilz er zuerst zertreten soll. Legen wir heute mal einen Fall aus Bayern unter unsere verzerrende Lupe.
Ein dunkles Gewächs aus Burkina Faso, ein tollwütiger abgelehnter Asylbewerber, vermutlich vom Makaken gebissen, der es bis in den Rundfunkunrat des Bayrischen Rundfunks geschafft hat, schmeißt mit Strafanzeigen wie mit Konfetti um sich. Jetzt hat er einen Journalisten von Apollo News angeschwärzt. Eine korrupte, bis ins Mark verfaulte bayrische Justiz macht sich die absurden Anklagen zu eigen. Vorwürfe, die nicht einmal auf tönernen Füßen stehen, sondern reine Blindschleichen sind.
Zaungasts satirische Chronik von 2025 ist als Buch erhältlich, im Internet- und im stationären Buchhandel. Zaungast bei X ist zu finden unter Zaungast44
Dritter April 2026, Karfreitag. Zum Karfreitag eine Leidensgeschichte, die sowohl zum Karfreitag als auch zum gestrandeten Wal passt. Ein Orakel des Todes.
Sie war nicht unbedeutend müde. Lebensmüde. Ihr Name tut nichts zur Sache. Sie war ein Wal, sie war älter als Methusalem. In ihrem Bauch hatte sie einst den Jonas beherbergt. Und sie hatte das menschliche Leben ausgespien, an Land geworfen. Und sie hatte unzähligen kleinen Walen das Leben geschenkt, die in ihrem Bauch herangewachsen waren, aber keines von ihren Nachkommen lebte mehr. Sie hatte sie alle überlebt. Und nun würde in ihrem Bauch nichts Lebiges mehr heranwachsen können.
Ruhelos trieb das riesige Tier in den weltumspannnenden Wassern der Ozeane, dem Urquell alles Lebendigen. Um in eben jenem ureigensten Elixier des Lebens dem grausamsten aller Tode entgegenzutreiben. Unfähig, das Leben weiterzugeben, hatte auch ihr eigenes, individuelles Leben seinen Sinn eingebüßt. Lieber wäre es ihr da schon gewesen, hätte sich die hakenbewehrte Harpune des Walfängers in ihr Fleisch gebohrt. Aber es gab keine Harpunen mehr; auch keine Jäger, die sie hätten abschießen können. Es gab überhaupt keine Menschen mehr. Schwermütig pfiff die Luft durch das ölverschmierte Atemloch des Riesentiers. Oben, auf dem Festland, hatte die Herrschaft der Maschinen begonnen, hatte das Leben unterdrückt und geknechtet und schließlich ganz ausgelöscht. Hier unten, wo dieses Leben einst seinen Ursprung genommen hatte, hierhin hatte es sich letztendlich zurückgezogen. Sie war das letzte lebende Tier ihrer Art, das letzte Lebige aller Tiere. Und sie war älter als Methusalem. Noch einmal pfiff die Luft resignierend aus dem riesigen Körper. Es war ihr letzter Atemzug. Mit ihm stieg eine Wasserfontäne hoch empor über ein unendlich scheinendes, grauschwarzes, sich sanft wiegendes Sterbelaken. Aber kein Auge war mehr da, diesen letzten Abschiedsgruß des Lebens zu schauen.
Zu düster? Tröstet euch, Ostern steht vor der Tür! Diese kleine Fabel darf auf keinen Fall als Appell missgedeutet werden, bei der nächsten Wahl die Grünen zu wählen! Grüne und Linke sabotieren Naturschutzmaßnahmen! Windräder in Wald und Flur sowie Solaranlagen auf unseren Wiesen stehen für radikale Zerstörung der Natur, für eine Torpedierung des Artenschutzes!
Zweiter April 2026, Gründonnerstag. Was denkt ein Grüner, wenn er es donnern hört? Er hält den Donner für einen Furz des Propheten und macht Bücklinge in Richtung Mekka. Der Gründonnerstag ist der Osterfeiertag eines Grünen schlechthin. Vor dem Karfreitag graut es ihn, denn jedes Kreuz hat seinen Haken, so glaubt er. Überall sieht er Hakenkreuze. Und für Ostern hegt er die Befürchtung, dass das Stehaufmännchen eine Popelbremse unter der Nase trägt.
In Saarbrücken hat eine Gerichtswachtel ihr Ei mit ihrem Exkrement vertauscht beziehungsweise verwechselt. Das Eine steht für Boshaftigkeit, das Andere für abgrundtiefe Dummheit. Der Fall ist so krass, dass man beides annehmen muss.
(Noch) ein Aprilscherz, der keiner ist.
Auf einer Schachtel ‚Sicherheitszündhölzer‘ lese ich: „Dieses Produkt trägt durch die FSC-Zertifizierung zum Schutz der Wälder bei.“ Um Nutzholz zu produzieren, muss aber zunächst Kleinholz aus Fichten- oder Buchenholz gemacht werden. Deshalb vermute ich, das FSC steht für Fällen mit Schallgedämpfter Chainsaw. Der Wald stirbt also leise, friedvoll, und jeder Baum bekommt als Grabdenkmal ein gigantisches Windrad.
Weiter lese ich: „Hergestellt in China nach EN1783:1997+A1:2002:SAF.“ Importiert von einer Hamburger Handelsgesellschaft für eine Grevener Handelsgesellschaft. Nach der grotesken bürokratischen Formel zu urteilen, kann EN eigentlich nur für Europäische Norm stehen. Aber das ist reine Vermutung meinerseits.
Die Anreißfläche der Schachtel sieht aus wie bepustelte Albinohaut. Die Hölzer brechen schon entzwei, wenn man sie nur anfasst, sie zünden mehr schlecht als recht, die Flamme erlischt, kaum dass das erste Fünkchen aufflackert. Ergo: Zurück in die Steinzeit zu den guten alten Feuersteinen, ein Weg, den die Religionsphilosophie in unserem Land ja bereits beschritten hat.
Lasst euch nicht von der Regierung und den Kanaillen der Journaille in den April schicken! Mahnt Kommissar Zaungast.
Zaungasts satirische Chronik 2025 im Buchhandel erhältlich. Zaungast bei X zu finden unter Zaungast44
Feministinnen-Demo in Hamburg, vor ein paar Tagen. Eine Einpeitscherin kreischt in ihr Mikrophon: „Eins, zwei, drei!“ Daraufhin erhebt sich wüstes Geschrei aus Tausenden von Rotkehlchen. Unartikuliertes Katzengejaule, gerichtet gegen die Katerinstinkte der Männer, der weißen, der europäischen Männer. Diese groteske Inszenierung stellt selbst Goebbels Sportpalast-Rede an Idiotie noch locker in den Schatten.
Ein Selbstporträt Kommissar Zaungasts:
Der Zyniker ist der Inbegriff des Parasiten an der Gesellschaft. Sein Zynismus ist in Wirklichkeit purer Nihilismus. Niemals denkt, redet oder handelt er in konstruktivem Sinne, sein Geschäft ist die radikale Verneinung, seine Zynismen leisten nicht den geringsten Beitrag, irgendetwas zu verbessern, irgendein Problem zu lösen. Im Gegenteil, er sabotiert das, was auch ihn nährt und am Leben hält, durch seine innerlich verlogenen Worte und Gedanken. Innerlich verlogen deshalb, weil er als der Schmarotzer, der er nun einmal ist, hoffen muss, dass der große Wirtskörper, in welchem er lebt und gedeiht, nämlich die Gesellschaft, seine Worte Lügen straft.
„Die Migration der letzten Jahre stabilisiert die Sozialsysteme erheblich.“ Zitat von Klingbeil. Eine Sinndelikatesse von lakonischer Kürze und gestalterischer Intelligenz. Klingbeil krampft sich dabei in ein synthetisches Lächeln hinein, als wolle er eigentlich sagen: Die Demolierungsarbeiten machen gute Fortschritte.
Es steht zu befürchten, dass wir alle unser virtuelles Grab in den Eingeweiden eines Aasgeiers finden werde. Und da ist er wieder, der Zyniker.
Das Sonntagsrätsel: Er posiert wie ein Schwan, treibt Possen wie ein Papagei, feixt wie die Spottdrossel, lügt wie Pinocchio, stiehlt wie ein Rabe und fleddert wie ein Aasgeier. Auf seiner verlängerten Stirn trägt er eine vogelnestähnliche Struktur zur Schau.
Zur Sache, Schätzchen!
Er bat um ein Stück Zucker, sie gab ihm Saccharin. Sie war eingefleischte Feministin. Er hoffte auf die Glücksache, als er die Ursache nach Wesen und Zweck der Ur-Sache befragte. Die Ursache erwies sich weder als sachkundig noch als sachdienlich und machte kurzerhand die Nebensache zur Chefsache. Die Hauptsache hingegen hatte sich maskiert. Wie üblich. Sie ging im Tarngewand der Tatsache. „Zur Sache, Schätzchen“, sagte sie. „Himmel in der Hose, Hölle unterm Rock, gib mir Zucker!“ sagte er. „Pimmel“, sagte sie. Und in seinem Schatten baumeln und bimmeln die Totenglocken eines linksfaschistisch ausgerichteten Feminismus der von Hodenberg und Co. Er bat um ein Stück Zucker, sie gab ihm Saccharin.
Im Vietnamkrieg zog man mit dem Entlaubungsmittel Agent Orange gegen den vietnamesischen Wald zu Felde. In Deutschland versucht man heuer, dem deutschen Wald mit dem Entlaubungsmittel Windenergie den Garaus zu machen. Zweitausend neue Windräder … irrsinniger Wildwuchs einer Industrielandschaft in ihrer hässlichsten Form. Das ist der Märchenwald Germanisch Trans-ill-Wahniens. Er steht für das Märchen der Energiewende. Wo bleibt der Aufschrei der Tourismusbranche? Wer möchte in einer solchen Landschaft noch Urlaub machen? Wer möchte demnächst überhaupt noch hier leben? Nur noch die Windradfetischisten?