Blatt 042 Elfter Februar 2026

Hilfe, mein Schwein pfeift!

Otto Wetterstrand, Initialen O Weh, war ein Mann, der über ein außerordentliches Talent im Wurstaufschneiden verfügte. Auch das Wursten besorgte er selber. Und selbst die Schweine mästete er in seinen eigenen Zuchtbetrieben heran. Einige dieser Schweine bildete er zu Kampfschweinen aus. Er unterhielt sogar eine richtige Kampfschweinschule.

Otto Epschwein, so der Name eines preisgekrönten Kampfschweins, wurde eines Tages aus heiterer Hölle von einem Dämon verhext und begann erst zu pfeifen und dann sogar zu sprechen. Keine Schweinereien, wie vielleicht zu erwarten gewesen wäre. Da ein Exorzismus keine Wirkung zeigte, kam Otto Epschwein in die Behandlung Professor Tropfsteins, dessen fortschrittlicher Therapieansatz darin bestand, die Analyse durch die Analüge zu ersetzen. Seine Patienten rekrutierten sich aus den Adelshäusern, den Parlamenten, den Vorstandsetagen, den Redaktionen, den Amtskirchen und von den internationalen Showbühnen, kurz gesagt, aus dem Morast der Dekadenz.

„Hören Sie, es pfeift“, sagte Otto Wetterstrand. – „Ja, aber es verpfeift sich dauernd“, sagte Tropfstein. „Moment, es verpfeift uns, das Epschwein. Das ist ungeheuerlich! Wir müssen es schlachten, ganz koscher natürlich, bloß nicht noch mit einem Bonzenschussgerät auffahren. Jetzt spricht es, was sagt es?“

„Ich heiße Jeffrey, nicht Otto. Geld her, Geld her, oder ich fall um!“

„Ein Umfaller, ein Merzenherz“, diagnostizierte Tropfstein. „Uns bleibt keine Wahl, wir müssen es schlachten!“

Blatt 041 Zehnter Februar 2026

„Daniel, der Würdenträger en miniature, nun, während sein zweites Leben, das Leben neben der Tapete, beginnt, muss er wieder über den Fluss schwimmen.“ (Willy Seidel)

Schwarz ist die Farbe der CDU, auch wenn Schwarz genau genommen gar keine Farbe ist, schwärzer ist der Zustand, den die Partei mittlerweile erreicht hat, noch schwärzer ist die Zukunft, nach der sie sich ausrichtet, am schwärzesten aber ist das Los derer, die in diese Partei noch Vertrauen setzen. Nun wollen sie die Grundrechte abschaffen, diese moralischen Wracks, diese unter roter Flagge rudernden Galeerensklaven. Der Ausmerzer unserer Grundrechte, unserer Verfassung, wird seine ‚Regierung‘ nicht zu einem gedeihlichen Ende führen können. Balzac behauptete, dass die Schmalheit des Hauptes einen Mangel an Geist anzeige. Tatsächlich ist der intellektuelle Gedankenflug dieses Ausmerzers der eines Tieffliegers, weit unter dem Radar der Vernunft. Mit der Wohlbestalltheit seines Oberstübchens steht es nicht zum Besten. Außenpolitisch ist er zum Teppichlatscher geworden, tritt seine Füße auf den roten Teppichen der Heuchelei ab. Ihn mit der roten Karte auszubremsen, statt ihm den Teppich auszurollen wäre besser … für Deutschland und für die Welt.

Sein Generalsekretär galt einmal als Hoffnungsträger, als Fahnenjunker des Konservatismus. Leider ist er nur noch eine leere Flasche, da ist nur noch ein linker Rotz darin, der Bodensatz sozialistischer Idiotie. Und in seine Augen scheint mir ein wahnhafter Ausdruck getreten zu sein. Ein Zombie unter dem Bann linker Voodoo-Hexer und Hexen wie der Mamaloi Prien und dem Papaloi Günther. Ein williger Erfüllungsgehilfe ehrenrühriger Maßnahmen und Geschäfte.

Wer noch zu denken vermag, dem müssen angesichts des desolaten Zustandes der CDU/CSU die Haare zu Berge stehen, dessen Stirn wird tiefe Furchen werfen, dessen Nase wird gerümpft sein, dessen Augen werden sich schließen zu schmalen Schlitzen der Empörung und Wut. Es wird zappenduster in Deutschland.

Glaubt Kommissar Zaungast

Blatt 040 Neunter Februar 2026

Appell an den Daniel in der Mediengrube verbunden mit einem Literatur-Tip: ‚Der Neu Daniel‘ von Willy Seidel.

Kommissar Zaungast bedient sich im Schriftverkehr mit Behörden gern eines geschraubten Stils, den er selbst als ‚Den Achat stelzen‘ bezeichnet. So auch in einem Appell an einen Ministerpräsidenten.

Eure präsidiale Verworfenheit! Eure schmachvollen Anwürfe gegen die Freiheit der geäußerten Meinung nehmen mich Wunder. Was ermaßt Ihr Euch, hochgemut in Wort und Tat gegen die wohlfährige Freiheit der Rede zu plädieren. Eurem hochmögenden Talent, Unzukömmlichkeiten zu generieren, obliegt es, uns alle in Unbill zu entrücken. Die Trefflichkeit Eurer Fehlentscheidungen dünkt mich sonder Fehl und Tadel. All Euer Tun kommt nur den muselmanischen Usurpatoren zupass, statt dafür Sorge zu tragen, dass diese, so uns immer wieder Verdruss bereiten, ehebaldigst Eurer menschelnden Obsorge entzogen werden. Müßig ist es indes, zu hoffen, dass es Euch anheim gegeben wird, der Abgewelktheit Eurer Ungedeihlichkeit beizeiten zu entsagen. Sollte die Erleuchtung Euch wider Erwarten doch noch ankommen, so will ich all mein Streben und Tun in die Schanze werfen, um gemeiniglich mit Euch für das Gedeih unseres Volkes zu wirken.

Kommissar Zaungast

Die Verworfenheit der gesamten CDU wird im nächsten Blatt Thema sein.

Blatt 039 Achter Februar 2026

Olympische Gedanken. Auch weitere Reflexionen zum Olymp der ‚Mächtigen‘ und Reichen.

Die Fackelträger des olympischen Feuers versuchen gerade, den Fackelträgern des Höllenfeuers einen Teil der öffentlichen Aufmerksamkeit zu entziehen. Die Olympiade pädophiler Sadisten und auf Abwegen vögelnder prominenter Sexakrobaten tritt etwas in den Schatten, sollte aber nicht lange dort verweilen. Auch unter den Aposteln des Marquis de Sade findet sich gewiss ein Judas, der schmutzige Details und auch die dazu gehörigen Namen preisgeben wird. Nun, da die zur Schau getragene Wichtigkeit der High-Low-Society auch in den Augen einer größeren Öffentlichkeit zu abgrundtiefer Bösartigkeit geronnen ist, scheint es möglich, dass auch die verschrobenste Verschwörungstheorie aus der Realität heraus wurzeln könnte.

Die Sporen aus dem Schädel des Marquis de Sade streuen sich weiterhin in die Hirne der Menschen. Schon Robert Bloch, Autor phantastischer Geschichten, stellte Spekulationen an über den Verbleib des Schädels des Marquis de Sade, und zwar in seiner großartigen Erzählung ‚Der Schädel des Marquis de Sade‘, die später auch verfilmt und somit trivialisiert wurde. Seit einer Umbettung der Gebeine de Sades ist dieser Schädel tatsächlich spurlos verschwunden, Robert Bloch hat sich das nicht ausgedacht. Die Lösung des Rätsels findet sich im Roman ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘ oder ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘, worin auch der Marquis de Sade eine tragende Rolle spielt.

Blatt 038 Siebter Februar 2026

Epstein lässt grüßen. Impressionen einer künftigen dekadenten, ‚elitären‘ Gesellschaft aus der Kriminalgroteske ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘ oder ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘. Erhältlich im Buchhandel.

„Sie vögeln mit Ziegen, Kühen, Affen, Eseln, ich kann gar nicht alle aufzählen, Herr Kommissar. Sie glauben ja gar nicht, wie weit in diesen dekadenten Kreisen die Praxis der Sodomie schon verbreitet ist. Noch treiben sie es im Geheimen. Doch im Kessel der Perversitätensuppe brodelt es gewaltig. Die Legalisierung und spätere Gleichstellung homosexueller Praktiken mit heterosexuellen Beziehungen, fünfzig oder noch mehr Geschlechtsidentitäten, das waren ja alles nur vorbereitende Schritte für eine geplante Legalisierung der Sodomie und anderer, sagen wir, Verirrungen. Die Akzeptanz für diese Dinge kann in der Bevölkerung nur langsam aufgebaut werden. Der Boden dafür ist aber längst bereitet. Hoch den Rock, hoch den Rock, es wartet schon der Ziegenbock. Und um die Ecke wartet längst der Hengst, der Hengst, der Hengst.“

Er versuchte, seinem Glied die nötige Härte zu verleihen, doch sein Testosteronspiegel hatte den entsprechenden Pegelstand wohl nicht erreicht. Pomm brauchte deftigere, abartige Reize, er brauchte den Anblick einer weiblichen Leiche. Das vesetzte ihn in unbändige Wut. Und in diesem Augenblick war sein Entschluss geboren, die Frau zu töten. Vorher wollte er sie aber noch ein wenig foltern. Der Chronist erspart dem Leser die scheußlichen Details und verweist die an bestialischen Grausamkeiten Interessierten auf die Schriften des Marquis de Sade. Pomm folterte sein Opfer zu Tode. Dann warf er sich hechelnd und geifernd auf die Leiche, um seine nekrophilen Gelüste zu befriedigen, während Fritz alles durch das Schlüsselloch beobachtete und dazu masturbierte.

„Papa geil! Papa geil!“ krächzte Tropfstein, hastete in den Vorratsraum, riss den Deckel einer großen Gefriertruhe auf, öffnete seinen Hosenschlitz und tauchte ab in die Truhe, wo er sich in einen halb verwesten Ziegenkadaver festrammelte.

„Jetzt hat sie sich den Leib aufgeschlitzt und die Gedärme herausgeholt“, sagte Potter zu seiner Schwester, „das mochte ich nicht mit ansehen, doch dieses elitäre Publikum benötigt solche Reize.“ Was die Geschwister nicht vorausgesehen hatten war, dass Fancy Nancy sich auch noch ihre Gebärmutter herausriss, worin sich ein Fötus befand. Zu guter Letzt führte sie zwei lange mit Widerhaken versehene Nadeln in ihre Nasenlöcher und zog sich damit das Gehirn heraus. Dann verschied sie unter fürchterlichen Schreien vor ihrem Publikum.

Blatt 037 Sechster Februar 2026

Größenwahnsinnig in ihrer Selbstwahrnehmung, vermessen in ihren Ansprüchen, genügsam in ihrem Denken, versaut in ihrer Moral. So können wir die Reichen und ‚Mächtigen‘ dieser Welt charakterisieren. Die Epstein-Dokumente führen es uns vor Augen. Die Geachteten entpuppen sich als die Verächtlichen. Raub, Versklavung sowie andere Verbrechen waren seit jeher die Basis von Macht und Reichtum. Und nicht der Straßenpöbel, nein, der Geldpöbel ist für mich der Inbegriff des Pöbels. Damit soll nicht gesagt werden, dass all die Reichen und ‚Mächtigen‘ schlechte Menschen sind. Aber die zu lange im Rampenlicht Stehenden scheinen zwangsläufig einen Hirnschaden davonzutragen.

Auf dem nächsten Kalenderblatt wird es unappetitlich durch einige Sätze aus dem Roman ‚Von der Pandemie zur Pandämonie‘ oder ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner‘. Denn eines der Hauptthemen des Romans ist die zunehmende Dekadenz und Verottung der Polit- und Promiszene. Die Epstein-Files sind dort quasi in krassester Form bereits vorweggenommen.

Blatt 036 Fünfter Februar 2026

Epstein, Epstein, alles muss versteckt sein. Aber nun wird es hoffentlich ans Licht gezerrt. Und wer ist wieder mal involviert: Die Heuchler der linken Weltverbesserungsszene wie Clinton, Gates und Konsorten, das Gespenst Michael Jackson, diese dreifach misslungene Karikatur eines Menschen; und Vertreter des Fuckinghampalastes dürfen da natürlich nicht fehlen. Andrew said: we’ll change the Buckingham palace into a Fuckingham palace. Clinton said: we’ve changed the White House into a hunchin‘ house. Dies war ein statthafter Abstecher ins Englische. Unstatthaft scheint mir das Denglisch, wie es zuweilen bei NIUS gepflegt wird. Dort wird ein falscher move gemacht, eine heiße battle geschlagen, ein gap überbrückt et cetera. Sie prangern zu Recht das Gendern an, verhunzen die deutsche Sprache aber auf ihre Art. Zurück zu Epstein und seinen Freunden. In dämmernder Offenbarung zeigt sich hier das ganze Ausmaß des sittlichen Verfalls in der Promi-Szene, die Manifestation einer zügellosen Bosheit. Stinkende Blasen werfend steigt das in dieser Szene grassierende Übel nun an die Oberfläche der öffentlichen Wahrnehmung. Vermutlich wird es von der Staatsmacht zurückgepeitscht werden in die Versenkung. Den Tätern winkt nach ihrem Tod gar ein Staatsbegräbnis, obwohl eine Beisetzung im Verdauungstrakt eines Aasgeiers ihnen angemessener wäre.

Blatt 035 Vierter Februar 2026

Aus Zaungasts Aphorismen-Schatz

Optimisten handeln mit Optionsscheinen auf die Zukunft, deren Verfallsdatum immer weiter hinausgeschoben wird.

Der Katzenjammer ist der obligatorische Comes eines zu korybantischen Dux.

Der Unterschied zwischen Wichtigkeit und Nichtigkeit macht in der Orthographie nur einen Strich aus. Eine Annäherung an die tatsächlichen Verhältnisse.

In der Lostrommel finden sich weit weniger Nieten als in der Wahlurne.

Was braucht es, um eine Arena zu füllen? Masse. Was braucht die Prominenz, um sich dort oder anderswo wirksam in Szene setzen zu können? Masse. Was braucht es, um sich selbst zu genügen? Elite. Heute gibt es keine Eliten mehr.

Heute sind die Männer, wenn sich ihre Lendenkraft erschöpft hat, in der glücklichen Lage, mit ihren PS-gespickten Blech- oder Chromlenden auf Buhlschaft zu gehen.

Figurbetonte Damenmode erfüllt in der Regel doch nur die Funktion, einem wabbelnden Formlosen den trügerischen Anschein von Form zu verleihen.

Etwas Selbstkritik: Ein Aphorismus ist nichts als ein Gedankenfurz, der die Duftnote seines Verfassers für eine Weile in seiner Umwelt zu bewahren versucht. Weder etwas Bleibendes noch etwas Wahrhaftiges ist daran.

Blatt 034 Dritter Februar 2026

Bis vor ein paar Tagen war der Mantel St. Martins noch der bekannteste Mantel auf unserem Planeten. St. Martin, der edle Samaritter mit dem wohtätigen Schwert und dem schützenden Mantel. Nun kommt so ein Banause wie Greg Bovino im Robin Hood-Kostüm daher und futsch ist ein Teil der Ehre des heiligen Martinus. Und die Ehre wandelte sich zu allem Überfluss auch noch zur Unehre und ging als solche auf Greg Bovino über.

„Nazi!“ donnerte der Aufschrei aus der linken Ecke. „Grüner Mantel mit Schärpe! Nazi!“ Kommt demnächst der Kaminkehrer, dann könnte ihm entgegen schallen: „Nazi! Auch die SS hatte schwarze Uniformen! Nazi! Krematoriumsfeger!“ Als nächstes trifft es vielleicht den Bäckermeister: „Nazi! Auch Göring hatte so eine weiße Uniform getragen! Dann schiebt er auch noch Laiber in einen Ofen, die braun wieder herauskommen.“ Die Irren werden auch vor dem Kinderzimmer nicht Halt machen und die braunen Teddybären beschlagnahmen.

Das alles kann durchaus Assoziationen wecken, eine Robin Hood-Tracht sicher nicht. Es gebricht den Grünen und Linken an historischem Wissen und allgemein auch an Verstandeskräften. Und in den Redaktionsstuben der Journaille sitzen augenscheinlich nur noch sophistische Paraphraseur*innen tief verinnerlichter Neurosen. Die links-grüne Denkrichtung läuft schmalspurig und kennt weder Weichen noch Stopsignale. Ihr anvisiertes Ziel ist der Prellbock geistiger Monomanie.

Blatt 033 Zweiter Februar 2026

Berliner Kulturleben. Hommage an die Inkompetenz. Es spielt und agiert das Ensemble der Berliner Sumpfoniker unter der langen Leitung. Eine Sopranistin mit Keuchhusten, eine Ballerina mit einem geschienten Bein und eine Pianistin mit Gichtknoten in den Fingern betraten die Bühne. Engagiert worden waren sie von der Quote. Die Klatschheinis und Henrietten vom Claqueurverbund ‚Lemuria‘ warteten auf das Zeichen des Medienmoguls, ihres Claquistros. Die Musiker*innen im Orchestergraben litten allesamt an der Schlafkrankheit und verpassten ihren Einsatz. Der Chefdirigent gab sich alle Mühe, obwohl er keine Arme hatte. Eine der rücksichtslosen Raserei überführte Straßenwalze hatte sie ihm abgeplättet. Aber er hatte seinen Penis dazu abgerichtet, wie ein Dirigentenstab zu funktionieren. Doch Besamendes, Fruchtbares lief unter Fehlanzeige. Es gab nur Ätzendes, nur P….

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