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Blatt 016 Sechzehnter Januar 2026

Lanz kanns. Giften, geifern, kläffen, lügen, von rechts auf links drehen, wahrscheinlich zum Teil fremdgesteuert, was aber nichts entschuldigt. Diesmal traf seine Galle Frau Beatrix von Storch. Lanz hatte das Pferd der Rache aufgezäumt zum Parforceritt gegen rechte Hetze, gegen die Ankläger des üblen Schwadroneurs Daniel Günther. Er ließ seine Worte fallen wie sein Gaul die Pferdeäpfel, mit einem Gehalt, der gerade noch den Ansprüchen von Fliegen und Pillendrehern genügt. Nein, nicht einmal das. Es war eine erneute Bankrotterklärung des ÖRR. Niedrigstes Niveau. Abschaum. Wollen wir zu seinen Gunsten annehmen, dass er nur eine klägliche Marionette der Strippenzieher im Hintergrund ist, von denen er einen Einlauf bekommen hat. Sie haben ihm das Klistier in den Arsch geschossen und er hat es vorne wieder ausgekotzt. Was für ein erbärmlicher Wurm! Aber um ihren hochdotierten Job zu behalten, würden diese Typen jede Lüge verbreiten, jede Schandtat gutheißen. Lanz ist ein Brechmittel.

Blatt 015 Fünfzehnter Januar 2026

Ein neuer, moderner Freizeit- und Vergnügungspark wurde für die Führungsriege Germanisch Trans-Ill-Wahniens von Bischof Batzen persönlich eingeweiht. Entworfen und errichtet vom großartigen Künstler Moha Mett Pasedag Pankratius Infantilo. Mit großem Sandkasten für die, die gern auf Sand bauen sowie für jene, die den Wählern Sand in die Augen streuen. Dazu ein paar Förmchen für ihren Pustekuchen. Eine Rutsche für die notorisch abwärts Gleitenden. Ein Klettergerüst mit Seilen für die, die immer in den Seilen hängen. Eine Krabbelröhre für Arschkriecher. Ein Kettenkarussell für jene, die unbequeme Journalisten an die Kette legen wollen. Ein Kinderkarussell mit Holzpferdchen, für die, die stets auf das falsche Pferd setzen oder sich gern sinnlos im Kreis drehen. Und das Wichtigste: Ein großes Windrad, um die Karussells mit ‚erneuerbarer‘ Energie zu betreiben. Nicht zu vergessen, eine Brandmauer, hinter die man zum Pinkeln gehen kann, für die politische Hygiene.

Blatt 014 Vierzehnter Januar 2026

‚Pictures of madness‘ lautet der Titel eines Films, in welchem Hermann Göring und andere von Hitlers Gefolgsleuten in einem Flaggenmeer, in Fantasie-Uniformen, mit Klimbim und Lametta behängt, durch die Straßen einer deutschen Stadt paradieren.

An diesen Film musste ich unweigerlich denken, als ich gestern die Bilder vom Staatsbesuch des Bundeskanzlers in Indien sah. Ein grotesker Propagandafilm, der an Peinlichkeit und Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist. Friedrich Merz wird mal als geckenhafter Beau, als gockelhafter Tölpel, mal als gezierter Dandy in Szene gesetzt. Doch sein unzulänglich camoufliertes Elend blickt durch alle Ritzen seiner Larvenhaut. Im Ausland inszeniert er sich als der große Zampano, wie jüngst in Indien. Fehlt nur noch der Ritt auf einem Elefanten oder die Jagd auf einen menschenfressenden Tiger. Mit der Mobilität von Corona-Viren hopst er von Kontinent zu Kontinent, kleckert nebenbei ein paar Millionen Steuergeld in zumeist verbeulte und löchrige Töpfe, während er daheim die Forderungen einer hinfällig gewordenen Wirtschaft flagrant missachtet.

Zwei seiner Kabinettsmitglieder jetten derweil in die USA. Gleichzeitig aber jeder mit eigenem Flieger. Klingbeil, ein Sozialist der Antifa-Schule, der bereits Schimmel angesetzt hat, versehen mit einem ausdruckslosen Wachsgesicht über einem feisten Hals; und Wadephul, ein Gewächs des Irrsinns, geistig und moralisch abgewrackt. Auf ihrem Weg in die USA trafen sie sich zum Auftanken ihrer Flugzeuge in Island und posierten dort für ein Foto mit geheuchelter Herzlichkeit, als feierten sie ein Wiedersehen nach zwanzigjähriger Trennung.

Kommissar Zaungast drängt sich immer mehr der Eindruck auf, dass Politiker im Verlauf ihrer Karriere zwangsläufig zu seelisch-moralischen Krüppeln degenerieren.

Blatt 013 Dreizehnter Januar 2026

Immer wieder wird von regierungskritischen Medien die marode Infrastruktur thematisiert. Die Straßen werden zu Sackgassen, Einbahnstraßen und Holzwegen. Auch und vor allem die Straßen in der politischen Landschaft. Die Brücken bröseln oder setzen Rost an und werden instabil.

Zaungasts Vorschlag: Lasst die Brücken verrotten! Baut Tunnel statt Brücken! Das verheißt unter anderem Kontinuität in der Politik. Es geht unterirdisch weiter. Lasst die Brücken verrotten, so werden sie vielleicht zu tödlichen Fallen für Russenpanzer. Und in den Tunneln sind wir sicher vor russischen Raketen. Man muss nur tief genug graben. Vielleicht finden wir dort auch noch den Stein der Weisen, den heiligen Gral oder andere Bodenschätze. Oder wir stoßen auf unterirdisch lebende Zivilisationen oder gar auf Cthulhu und all die anderen Monster aus der Vorstellungswelt des amerikanischen Kultautors H. P. Lovecraft.

Und falls mal wieder eine Windmühle in Brand gerät und den Boden verseucht, sollte diese schleunigst durch eine Klapsmühle ersetzt werden. Die Bedürftigen werden Schlange stehen.

Blatt 012 Zwölfter Januar 2026

In einem Kalender für erlesenen Schwachsinn, konservativer Satire sowie grotesken Kriminalfällen dürfen letztere natürlich nicht fehlen. Dieses Jahr hatten wir noch keinen. Hier der Fall eines unheimlichen Serienmörders Teil 1

Das Bild, das sich Kommissar Zaungasts Blicken an diesem verschneiten Januartag darbot, war von einer faszinativen Komik des Grauens, war skurril und entsetzlich zugleich. „Tod durch Strangulation, ohne Zweifel“, erklärte der Amtsarzt dem erstaunten Kommissar. Zaungast und sein Kollege Schwanz blickten auf den aufgeschlitzten Unterleib eines Mannes, dessen Darmschlingen eng um seinen Hals gewunden waren.

„Sie wollen damit sagen, Doktor, dass er noch gelebt hat, als sein Mörder ihm die Därme um den Hals legte?“ – „Ja, da bin ich mir ziemlich sicher. Endgültige Klarheit wird dann die Obduktion bringen. Aber schauen sie sein Gesicht an, die Verfärbung der Haut, die hervor quellenden Augen.“

„So ein Bild ist selbst mir noch nicht unter die Augen gekommen“, konstatierte Kommissar Zaungast. „Hat die Hölle ihn wieder hervorgewürgt, den … äh … Dämon des Marquis de Sade?“ (siehe ‚Zaungast und die Herrschaft der Ampelaner). „Aber wo kommt denn dieser Gestank her? Kommt von da. Wo führt diese Tür hin, Schwanz?“ – „Das ist die Klotür, Chef.“ Der Kommissar öffnete die Tür einen Spalt. „Was für entsetzliche Ausdünstungen! Wer hat denn hier geschissen?“ Zaungast schlug die Tür gleich wieder zu. „Aber es riecht irgendwie gar nicht nach … äh … Scheiße. Und doch kommt mir dieser Geruch bekannt vor …“

Fortsetzung folgt

Blatt 011 Elfter Januar 2026

Das Wort zum Sonntag erhält, wie schon einmal im letzten Jahr, der konservative Denker und Aphoristiker Nicolas Gomez Davila. Aphorismen mit engem Bezug zur heutigen Zeit.

„Das Gesetz ist der Embryo des Terrors.“

„Man rebelliert nie gegen die Autorität, sondern nur gegen jene, die sie sich zu Unrecht anmaßen.“

„Die Kirche wollte, als sie ihre Türen weit öffnete, den Eintritt für die von draußen erleichtern, ohne zu bedenken, daß sie vielmehr den Austritt derer erleichterte, die drinnen waren.“

„Die neue Linke sammelt jene, die die Wirkungslosigkeit des Heilmittels zugeben, ohne den Glauben an das Rezept zu verlieren.“

„Ohne schmutzige Hände gibt es für den Linken kein reines Gewissen.“

„Das Talent entsteht spontan, doch es scheint auch geistig aseptische Epochen zu geben – wie die unsrige.“

„Die Freiheit ist das Recht, anders zu sein; die Gleichheit ist das Verbot, es zu sein.“

Blatt 010 Zehnter Januar 2026

Auf die Straße, ihr Affen – pardon Genossen – Iran wird gefegt! Kalif Wüst, Kalif Günther, mobilisiert eure linken Kampfbrigaden. Gegen Rechts, gegen Islamophobie. Nieder mit dem Schah! Omas gegen Rechts, legt eure Burka an und geht auf die Straße. Gegen Rechts, gegen Islamophobie. Solidarisiert euch mit den in Bedrängnis geratenen Mullahs. Kirchenfürsten, steht euren islamistischen Mitbrüdern bei. Asyl, Asyl! Tretet ihnen eure Gotteshäuser ab, ihr selbst glaubt ja eh nicht mehr an Gott, zumindest nicht an einen christlichen Gott. Und bedenkt, dass auch eure Nonnen den Schleier tragen. NGOs, Zivilgesellschaften, wo seid ihr? Setzt neue Zeichen gegen Rechts! Wehrt euch gegen die mediale Ausschlachtung rechten iranischen Straßenterrors durch rechte Hetzer hierzulande. Deutschland, öffne den bedrängten Ayatollahs samt ihrem Gefolge endlich die Asylpforten. Dobrindt, wo bleiben deine Charterflieger? All ihr Gutmenschen, vereinigt euch über Parteigrenzen hinweg und stimmt ein in den Chor: Lustig ist’s Muselmanenleben, Scharia Scharia Ho!

Blatt 009 Neunter Januar 2026

Seit drei Tagen stand er auf einem Bein … in der Palliativstation. Er war bereits so schwach, dass er es nicht mehr ins Bett schaffte. Warum ihm niemand geholfen hat? Er hatte sich unsichtbar gemacht, da er splitternackt war. Am vierten Tag wechselte er das Standbein. Von rechts auf links. Da im linken Bein das Mark fehlte, knickte er ein. Friedrich – Hans Knickebein – Merz, direkter Abkömmling des anarchistischen Unglücksraben Hans Huckebein aus der Feder von Wilhelm Busch.

Die CDU betreibt eine der größten Palliativstationen der Republik. Weimer, Wegner, Merz und nun auch Günther sind bereits politisch tot und werden am Tropf der Linken künstlich am Leben gehalten. Die Knalltüte Günther – hohl, aufgeblasen und schon immer auf dem linken Bein stehend – ist nun endlich geplatzt. Die Fetzen von Wichtigtuerei, die noch an ihm hängen, flattern lustig im Wind viel zu milde ausfallender Kritik. Daniel in der Schlangengrube. Da soll er auch bleiben!

Blatt 008 Achter Januar 2026

Berlin gestern: Grand Shame Turnier … der Narr schlägt auf … Kai Wegner … 0:6, 0:6 … die AFD ein Break vorn … neue Bälle braucht das Land. Unter krampfhaften Blähungen rülpst Wegner seine Rechtfertigungen hervor. Statt Vor- und Rückhand ist nun der Rücktritt fällig. Und Wegner ist nicht der einzige aus der Garde der CDU, der solche Bocksprünge der Schamlosigkeit zum Besten gibt. Von SPD, Linkspartei und Grünen ganz zu schweigen. Auf Bürger, die sich einen Spaß erlauben, werden Hetzjagden veranstaltet während keinerlei Ermittlungsdruck auf linke Terroristen ausgeübt wird. Im Gegenteil, linke Parteien und der ÖRR betätigen sich noch als Weißwäscher linken Unrechts und linker Gewalt.

Blatt 007 Siebter Januar 2026

Klausurtagung der CSU im Kloster Seeon. Markige Worte wie jedes Jahr. Ein hohler Knochen, der den Wählern hingeworfen wird, das Mark sucht man vergeblich darin. Ob Söder etwas sagt oder einen Wind streichen lässt, das bleibt sich gleich. Die CSU gebärdet sich seit jeher als der Straßenköter der Union, der der SPD schon mal ans Bein pinkelt, als ein zahnloser Kläffer. Aber es ist nur ein Pinscher, welcher der Bulldogge Klingbeil auch diesmal kein Paroli bieten wird. Klingbeil bleibt der Blindenhund, der den blinden Christdemokraten zeigt, wo es lang geht. In den Abgrund.

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